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Tinnitus

SIchoLrsch[68 hat die Diskussion gestartet


Habe seit 18 Monaten Tinitus, der HNO Arzt kann nicht weiter helfen, hat jemand hier im Forum damit Erfahrungen ? Was kann man dagegen tun, ich gehe davon aus das ich den Tinitus wegen Stress bekommen habe.

Habe auf Seiten gelesen das durch einnemen von L-Arginin (Nahrungsergänzungsmittel für Sportler) die Durchblutung der Kapillaren gefördert wird und soll helfen, hat jemand damit Erfahrung ? Auf eure Antworten wäre ich sehr dankbar.

Schöne Grüße an alle Leser, und schönsten Dank auf alle Antworten.

Antworten
c_h>eek%yangexl81


Was wurde denn schon gemacht?

Durchblutungsfördernde Mittel wie Gingium, Tebonin etc. Infusionen mit solchen Mitteln, Entspannungsübungen, Massagen? Wurde ein Orthopäde aufgesucht? 1 1/2 Jahre sind natürlich im Falle Tinnitus eine verflucht lange Zeit.

T.imbNatukqu


Was kann man dagegen tun,

Nichts mehr. Nach 18 Monaten ist er längst chronisch. Es soll Methoden geben, die das Geräusch erträglicher machen. Da sollte man allerdings aufpassen, dass man nicht an Scharlatane gerät, die einem nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Es ist vielleicht hart, aber das Beste ist, man lernt, damit zu leben. Ich hab's immer schön laut um mich herum, dann hört man das Pfeifen nicht so. ;-D Ins Bett gehe ich erst wenn ich so hundemüde bin, dass ich innerhalb von wenigen Minuten einschlafe. Damit komme ich jetzt schon 16 Jahre einigermaßen klar und wohl auch noch die paar Jahre, die ich vor mir habe. :)D

G.eorgmeC8x6


Über L-Arginin habe ich keine Erfahrung, aber dafür mit Tinnitus:

Habe es nun seit 2 Jahren.

Ich bin ganz ehrlich: die ersten Monate hätte ich durchdrehen können. Mit 25 (sooo juuung!) passiert mir so was, habe ich gedacht. Das Leben ist nicht mehr so Lebenswert wie früher...

Mit der Zeit habe ich einfach angefangen, es zu akzeptieren. Ich habe mir gedacht. Ich habe es nun, na und? Es gibt doch viel schlimmeres!

Du fragst was man dagegen tun kann: Ihn nicht beachten, ich schwöre dir, du wirst ihn vergessen! Ich habe vor langer Zeit genau hier im Forum gelesen und geschrieben über Tinnitus, und echt angst gehabt... und alle trösteten mit "vergiss es, du merkst es mit der Zeit nicht mehr etc" und ich dachte mir nur, wie kann man es vergessen? Ich höre es richtig laut, das kann nicht vergessen werden.

Aber siehe da, ich habe es geschafft! Ich höre es nur wenn ich genau hinhöre... merke es kaum mehr. Obwohl ich behaupten kann, dass es laut ist.

Wann hat mich der Tinnitus das letzte mal gestört? Seitdem ich nicht mehr darauf achte, stört es mich nicht mehr!

Viel Glück

C!he<vylaxdy


Genau so ist es. Man hört Ihn irgendwann nicht mehr. Wenn ich im Bett liege, habe ich im die Türe auf. Im Flur hängt eine Uhr die ziemlich laut tickt. Wenn ich darauf höre, höre ich das Ticken aber nicht mehr den Tinnitus. :)z Man gewöhnt sich wirklich an alles. Er gehört zu mir und ich habe gelernt ihn zu akzeptieren. Das muß man – dann nervt er nicht mehr.

K,leieo


Habe auf Seiten gelesen das durch einnemen von L-Arginin (Nahrungsergänzungsmittel für Sportler) die Durchblutung der Kapillaren gefördert wird und soll helfen, hat jemand damit Erfahrung ? Auf eure Antworten wäre ich sehr dankbar.

Tja, ich habe das ganze Programm durch, von durchblutungsfördernden Tabletten, sonstigen Arzbesuchen bis hin zur Akupunktur. Dann ging ich noch einmal zu einem HNO und der sagte mir klipp und klar, dass wenn es sich nach 2 Wochen nicht gebessert hat, nichts mehr zu machen ist. Ich wünschte mir, ich wäre gleich zu ihm gegangen, aber auch das hat geholfen. Ich wusste, ich hatte zu lernen, damit zu leben. Stress war bei mir nicht der Auslöser, aber er verstärkt ihn, also schaue ich, dass ich mich nicht stresse.

CAhevDyladxy


Ich habe damals auch alles gemacht. Tabletten & Co. ausprobiert. Ich habe dann mit der Tinnitus Liga gesprochen. Die ist in Wuppertal. Mir hat man gesagt, dass es bei mir eher vom Nacken kommt. Ich habe einen Brummton. Das deutet eher auf den Halswirbelbereich hin. Muß auch sagen das es mir verdammt gut tut, wenn ich Massagen bekomme und Übungen für den Nacken mache. Stress merke ich nicht wirklich.

msoonnixght


In der Zeit kann man nichts mehr machen außer ihn überhören lernen. Notfalls gibts noch ein Tinnitus-Noiser. Ist wie ein Hörgerät mit Rauschen das ihn übertönen soll. Hab meinen rechten Tinnitus seit 9 Jahren, also seit ich 17 bin und den linken jetzt die 3. Woche. Ich dreh auch am Rad obwohl ich gleich am nächsten Tag mit sämtlichen Behandlungen angefangen hab, ist er noch da. Es gibt halt eben nicht das Alleheilmittel gegen Tinnitus.

c{heekyUangelx81


@ moonnight

warst du mal beim Orthopäden? Durch Verspannungen kann es auch zu Durchblutungsstörungen kommen, die natürlich nicht durch Medis weggehen.

Ich bin leider schon zu "lange" aus dem Beruf der Arzthelferin HNO raus, aber wir haben früher bei hartnäckigen Fällen bzw schon länger bestehenden Fällen die hyperbare Sauerstofftherapie verordnet und einigen hat es auch nach längerer Zeit geholfen.

Es war nur immer n Krampf mit den gesetzlichen KK und daher weiß ich nicht, ob es das heute auch noch auf Rezept gibt.

meooonCnigxht


Bin momentan in orthopädischer Behandlung und bei der Physio. Wird leider nicht besser :-( Der Tinnitus wird weder leiser noch lauter, noch ändert er die Frequenz. Er bleibt gleich.

Ne leider wird die Sauerstofftherapie nicht mehr von der KK übernommen. Die muss man selber zahlen. Wieviel weiß ich leider nicht. Und ob das irgendjemand bei uns in der Nähe anbietet... ":/ Hab jetzt: Cortison + Betahistin, dann ambulante Infusionen, Intratympanale und Phsyio. Meine Chefin will morgen mal mit Akupunktur starten.

c~hee`kyangsel81


Ne leider wird die Sauerstofftherapie nicht mehr von der KK übernommen

Hab ich mir doch fast gedacht >:( Akupunktur haben wir damals auch angeboten, aber da kann ich mich nicht mehr dran erinnern was den Erfolg angeht. Das kam so im letzten Jahr meiner Tätigkeit da auf.

Mehr wüsste ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht. Hast ja leider schon alles durch, was wir damals in der Praxis auch gemacht haben...

A1kas6haV767


Warst du schon beim Zahnarzt? Bei mir war ein ungünstig wachsender Weisheitszahn der Auslöser für den Tinnitus. Es gibt so viele verschiedene Ursachen für ein Ohrgeräusch. Deshalb muss man ggf. auch selber aktiv werden und sich nicht allein auf den HNO-Arzt verlassen.

SUchborschx68


Hallo,

Erst mal schönen Dank für die zahlreichenn Antworten, war echt überrascht.

Zum Zahnarzt gehe ich in der Regel zwei mal im Jahr (war gerade heute) es gab keine Auffäligkeiten allerdings weis meine Zahnärztin nichts von meinem Tinitus, ich werde Sie darüber informieren und evtl. ein nächsten Termin ausmachen.

Beim Ortopäden wird schon morgen ein Termin ausgemacht.

Bis dann

PSflanz~er;ixn


Schorsch, ich lese mal im Geheimen mit, wer weiß was ich hier noch finde was mir hilft, ich will es wenigstens kund tun, wissenswertes, was dir jetzt hilft kann ich nicht beitragen, sorry, ich suche gerade selber die Lösung. |-o

Aekastha76x7


Meinem Zahnarzt ist auch nie etwas aufgefallen. Als ich dann mit meinen Beschwerden (einseitige Kopfschmerzen kamen auch noch hinzu) auf Verdacht zu ihm ging, fertigte er eine Röntgenaufnahme an und bestätigte, dass ein Weisheitszahn (sind noch alle drin, wollte sie nicht ohne Grund ziehen lassen) so wächst, dass er diese Probleme verursachen kann. Auch Zähneknirschen oder Pressen kann einen Tinnitus auslösen. Ich würde da nichts unversucht lassen.

Das Problem bei einem so langanhaltenden Tinnitus ist aber, dass er irgendwann chronisch wird. Das Gehirn hat ihn so sehr verinnerlicht, so dass es ihn noch produziert, wenn die Ursache längst behoben ist. Deshalb ist schnelles Handeln so wichtig.

Wenn ein Tinnitus ohne erkennbare Ursache einfach so auftaucht, denke ich schon, dass es in den meisten Fällen eine behandelbare Lösung gibt – das Problem ist nur, dass man die Ursache meist nicht so einfach findet. Die Standardmethoden beim HNO-Arzt (z.B. durchblutungsfördernde Mittel) greifen eben nur, wenn eine Durchblutungsstörung am Tinnitus beteiligt sind. Wenn aber ein Zahn auf einen Nerv drückt, müssen andere Maßnahmen ergriffen werden.

Deshalb finde ich es sinnvoll, wenn man – so wie du es tust – Erfahrungsberichte von anderen (ehemals) Betroffenen liest.

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