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Glassplitter verschluckt

D-ieKr\uemi


und mal wieder ist kein Arzt fähig, seinen Job zu tun

da machst du es dir aber recht einfach......

.Zuerst wurde ein Ultraschall gemacht worauf der Arzt ein 5mm langes "etwas" sehen konnte wie es im Hals steckt also versuchte er unter Narkose es zu finden aber leider auch ohne Erfolg

es ist ja nicht so, dass es niemand versucht hätte.....aber am lebenden Menschen ist die Suche nach einem 5mm-Glassplitter in der Speiseröhre wohl nicht so leicht, wie bei einer Autopsie, bei der man die Speiseröhre der Länge nach aufschneiden und gut ausleuchten kann......

SAma)rag.dauxge


Das wollte ich auch gerade sagen. Soweit ich weiß, ist es sehr schwierig, Glas im Körper zu lokalisieren, weil es eben transparent ist.

Trotzdem würde ich mich ans KH wenden und mich nicht abwimmeln lassen.

S/hojxo


es ist ja nicht so, dass es niemand versucht hätte.....aber am lebenden Menschen ist die Suche nach einem 5mm-Glassplitter in der Speiseröhre wohl nicht so leicht, wie bei einer Autopsie, bei der man die Speiseröhre der Länge nach aufschneiden und gut ausleuchten kann......

Aber ist es dann angebracht, jemanden ohne weitere Maßnahmen und Informationen einfach nach hause zu schicken? "Ja, ernst genug, um Sie in Narkose zu legen, aber nu habe ich es nicht erwischt, also gehen Sie mal, wird schon werden" – so richtig überzeugend finde ich das nicht.

DyieKrxuemi


Aber ist es dann angebracht, jemanden ohne weitere Maßnahmen und Informationen einfach nach hause zu schicken? "Ja, ernst genug, um Sie in Narkose zu legen, aber nu habe ich es nicht erwischt, also gehen Sie mal, wird schon werden" – so richtig überzeugend finde ich das nicht

was für Optionen gibt es denn?

Man muß halt beim Umfang der Intervention abwägen, ob der Schaden, den man anrichtet, ggf. größer sein kann, als der Schaden, den ein Glassplitter in der Größe anrichten kann/ggf anrichten wird. Natürlich ist das maximal frustran für den Patienten. In unserer Abteilung haben wir úns auch schon blöd gesucht nach mini-Glassplittern in Schnittverletzungen-aber da kann man eben chirurgisch eröffnen, in die Tiefe gehen, gut ausleuchten, spülen etc. Innerhalb einer intakten Speiseröhre sind die Möglichkeiten begrenzt. Entweder man findet ihn, oder eben nicht.

-#vietn<amesxin-


Ich habe vorhin rein aus Interesse nachgelesen, hätte ich vor meinem Beitrag mal tun sollen, also es kann tatsächlich nicht viel passieren, wenn du das denkst nach unten beförderst und es im Magen Darm landet, dann soll eigentlich nichts passieren weiter. Wird wohl normal ausgeschieden. Der Darm und die ganze Schleimhaut die sich da befindet bettet das ganze wohl so ein das es nicht weiter zu Verletzungen kommen kann. Vielleicht schaffst du es ja tatschlich das es weiter rutscht...

WDhatxsii


Danke ...

Ja ich versuche ruhig zu bleiben aber ist halt schwer wenn man bei jedem schlucken spürt das dort etwas steckt.

Es steckt aufjedenfall noch drin ,das sind nicht nur Schmerzen sondern wurde ja auch ein ultraschall gemacht mit dem man das sehen konnte das es immernoch da ist wo ich meine Schmerzen habe..also STECKT es immernoch.

Solchen Schiss hatte ich vorher noch nie ,obwohl ich auch schon einige OP's hinter mir habe.Bin wirklich am Verzweifeln ,habe die ganze Zeit Angst und Schweissausbrüche weil ich genau weiss das dort was spitzes im Hals steckt und einfach niemand was machen kann :-/

WNha(tsxii


Ja versuche auch durch viel Flüssigkeit das er rutsch aber man merkt kurz vor der Speiseröhre und weiter will er einfach nicht seit Montag.Heute darf ich auch nichts mehr essen ,da ich morgen wieder in Narkose komme...

Das dieser SPlitter schwerz zu finden ist ,ist ganz klar aber ich kann genau sagen wo er liegt und was wenn er nicht weiter rutscht ? Soll er dann stecken bleiben ? Er bereitet mir höllische Schmerzen :(

S?unNnixva


Berichte uns doch bitte, wie es weitergegangen ist.

:°_ Alles Gute Dir.

gMho'sting


Man muß halt beim Umfang der Intervention abwägen, ob der Schaden, den man anrichtet, ggf. größer sein kann, als der Schaden, den ein Glassplitter in der Größe anrichten kann/ggf anrichten wird. Natürlich ist das maximal frustran für den Patienten. In unserer Abteilung haben wir úns auch schon blöd gesucht nach mini-Glassplittern in Schnittverletzungen-aber da kann man eben chirurgisch eröffnen, in die Tiefe gehen, gut ausleuchten, spülen etc. Innerhalb einer intakten Speiseröhre sind die Möglichkeiten begrenzt. Entweder man findet ihn, oder eben nicht.

DieKruemi

Beim Suchen dann halt wenn möglich, mit den eigenen Händen drüberfahren. Wenn man sich geschnitten hat, dann war dort der Splitter...dann ziehen! :)z

Ansonsten wünsche ich der TE gutes Gelingen, dass der Splitter sich, auf welchem Wege auch immer, zum Ausgang begibt. :-( :)*

C=lon[dcykxe


Soviel ich weiß, ist Glas im Röntgen nicht sichtbar.

Ich weiß von einem Patienten, der eine Rasierklinge verschluckt hat, nur das weitere Prozedere nicht mehr, auf jeden Fall hat er überlebt.

In der Regel gibt man den Patienten Sauerkraut, das wickelt sich um den scharfen Gegenstand, entschärft ihn und befördert ihn umwickelt nach außen.

WFette[raxu


Ich lese mit Grausen diese Geschichte und einmal mehr bin ich schockiert über unser unsensibles,unpersönliches,

technokratisches Krankenhauswesen! Dies nimmt immer mehr Züge an,wie es in "3.Welt-Ländern" üblich ist.

Ein Mensch hat Schmerzen,kann genau angeben was passiert ist und man bekommt mit Druck einen Termin....

Daß ein derartiger Patient in einem Krankenhaus nicht finale Hilfe!, Entfernung eines Glassplitters aus der Speiseröhre,

dem Pförtner oder dem oberen Magen;bekommt,zeigt,wie verkommen und pervers unser gesamtes Gesundheitswesen ist.

Man muß für Notfälle immer mehrere tausend Euro parat halten ,um eine Bestechung für die sofortige Notaufnahme

und die Behandlung nach Privathonorar tatsächlich einkalkulieren.Und dies ,ob und weil wir die höchsten Krankenkassenbeiträge zahlen,die überhaupt denkbar sind....

Tatsächlich sind dies keine Einzelfälle mehr.Täglich werden frisch operierte aus Krankenhäusern entlassen,gegen Ihren

Wunsch und gegen jegliche Humanität.Und das in Deutschland.Ich war neulich Zeuge eines Falles,wo eine innere Blutung

auf dem Nachhausewege lebensbedrohlich war.

Ich hätte nicht übel Lust eine Initiative mit Demonstrationen zu organisieren.Wäre ich 20 würde ich es tun!

Im kleinen sieht es bei Arztbesuchen oftmals inzwischen ähnlich aus.Gottlob bin ich einigermaßen gesund und kann

mich in 90% aller Krankheiten selber kurieren...nur gegen solchartige Fälle habe ich kein Rezept.

Der TE mein Mitgefühl und meine Hoffnung auf einen zumindestens bei Ihr nie mehr so eintretenden Fall. ]:D

IWsabHelxl


Ich möchte nicht über Ärzte oder unser System schimpfen, liegt mir fern. Überall gibt es die berühmten schwarzen Schafe, aber insgesamt erlebe ich eigentlich immer Ärzte/Pflegepersonal die sich wirklich Mühe geben und auch sehr umsichtig sind.

Hier verstehe ich allerdings nicht, warum Whatsii nicht wenigstens stationär zur Beobachtung aufgenommen wurde, alleine schon wenn Jemand ein paar Mal hintereinander kommt und es ja auch nachweisbar Etwas gibt was ihm fehlt (bzw. zuviel da ist, Fremdkörper im Hals).....

A&hDorinNblxatt


Wir hatte früher Kinder in der Klinik, die Nägel, Reißzwecken und andere Gegenstände verschluckt haben. Das Zeugs kam immer auf natürlichem Weg wieder raus. Näge. Reißzwecken drehen sich sogar, so dass die stumpfe Seite Richtung Ausgang weist.

Der Körper weiß sich selbst zu helfen. Die Natur wird dafür sorgen, dass der Splitter rausgeht. Im Notfall rauseitert. Dann geht der Splitter in den Magen und hat durch Nahrungsmittel eben die besten Chancen, eingewickelt zu werden und schwupss ist er wieder draußen.

Alles andere ist Kopfkino, sonst hätte jeder Arzt ein Drama draus gemacht und alle zusammengetrommelt, um das Leben zu erhalten.... Haben sie aber nicht, weil sie wissen, das sich das Problem selbst lösen wird.

Und es kann durchaus schon sein, dass die Stelle, wo der Splitter lag sich entzündet hat, so was macht natürlich auch Schmerzen, ob der Splitter dort wirklich noch sitzt, kann eine fehlgedeutete Annahme sein.

Ibsab>ell


Ahornblatt

Sehe ich grundsätzlich auch so. Meine Tochter hat mal ein 50-Cent-Stück verschluckt (mit 8 Jahren, frag mich nicht, wie sie das gemacht hat ;-D). Da wurde mir auch gesagt: Kaka beobachten, wenn's nach drei Tagen nicht wieder rausgekommen ist, wieder melden.

Nur kann ich aber die Panik bei einem Glassplitter schon eher verstehen. Für Fachleute mag das harmlos sein, weil sie es eben kennen und Erfahrungswerte haben. Für Jemanden der damit nie zu tun hatte sieht das anders aus.

Dfi$eKruexmi


Beim Suchen dann halt wenn möglich, mit den eigenen Händen drüberfahren. Wenn man sich geschnitten hat, dann war dort der Splitter...dann ziehen!

wie soll das in der Speiseröhre funktionieren?

Man muß für Notfälle immer mehrere tausend Euro parat halten ,um eine Bestechung für die sofortige Notaufnahme

und die Behandlung nach Privathonorar tatsächlich einkalkulieren.Und dies ,ob und weil wir die höchsten Krankenkassenbeiträge zahlen,die überhaupt denkbar sind....

Das ist doch Käse....... es ist nunmal so, dass ein winziger Glassplitter schwer zu finden ist. Eigentlich hat man nur Chancen, wenn er so liegt, dass er Licht reflektiert. Nun ist die Speiseröhre ja kein glattes Rohr, sondern ist etwas faltig, mit kleinen Unebenheiten. Und man kann eben nur von einer Seite her gucken / beleuchten. Liegt der Splitter so, dass er sich hinter einer Unebenheit versteckt oder sich in eine kleine Falte schmiegt, oder von Essensresten, Fettschicht vom Essen, Spucke, Schleim etc verdeckt ist, sieht man ihn einfach nicht! Und dass Ärzte nicht so begeistert davon sind, es überhaupt zu versuchen--den Grund sieht man doch schon anhand der Reaktionen hier im Forum. Da überlegt man sich wirklich, ob man etwas versucht, was vermutlich nicht erfolgreich ist-oder ob man es gleich sein läßt.

Es ist eine besch... Situation für die TE, keine Frage. Aber obgleich man heute Herzen transplatieren kann und abgerissene Gliedmaßen replantiert--an einem winzigen Glassplitter kann man scheitern.

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