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Glassplitter verschluckt

W9ettxerau


.....hm,es ist schon ein Unterschied ob man etwas Glattes ,wie eine Münze verschluckt oder einen abgeplatzten,

sehr spitzen und scharfkantigen ! Glasspiltter eines Flaschenhalses / Verschlusses! Ich denke,es kann nicht ausgeschlossen

werden,es ist sogar nicht unwahrscheinlich,daß dieser Splitter schwere,innerliche Verletzungen erzeugt,welche durch

innere Blutungen / oder gar Perforation einer Schleimhaut /Magen – Darmtrakt eine lebensgefährliche Sitution

erzeugen kann.Da die TE umgehend das Richtige getan hat,kann sich der Splitter auch kaum eingenistet und überdeckt

haben.Er wurde eben nicht "mitgerissen",ansonsten könnte die Symtombeschreibung eben nicht so ,und so exakt

beschrieben worden sein.Man möge also die Gratwanderung:lieber einmal zuviel einen Notfall annehmen (Geldfrage!)

als einmal zu wenig (Schmerzen,Komplikation,etc.) richtig,menschlich und dem hyppokratischen Eid (richtig geschrieben?!)

entsprechend würdigen ! Da das abgeplatze Stück am Flaschenhals sichtbar ist....kann man auch nicht sagen,er ist winzig.

Winzig wären bei mir,ein,zwei Millimeter,dieser wäre tatsächlich kaum in der Lage Schleimhäute zu zerschneiden!

Warum etwas an einem Beispiel relativieren,verharmlosen,wenn es da ein paar Fälle zu viel von gibt?

Man muß auch nichts aufbauschen um zu erkennen,daß wir uns in einer sehr bedenklichen und gefährlichen Situation

im Gesundheitswesen befinden.Die Kosten stehen als Damoklesschwert über allem...nur so meine Meinung!

Und die begründet sich aus Erfahrungen und sachlichen Beobachtungen und Berichten,von wirklich vielen Menschen.

D#ieKSrueKmi


Die Kosten stehen als Damoklesschwert über allem...nur so meine Meinung!

Und die begründet sich aus Erfahrungen und sachlichen Beobachtungen und Berichten,von wirklich vielen Menschen.

ich kann nur von der Klinik sprechen, in der ich arbeite: bei uns wurde noch kein Patient aus wirtschaftlichen Gründen abgewiesen.

Die ärztliche Ethik verlangt jedoch auch, dass bei der Entscheidung, ob ein Eingriff durchgeführt werden sollte, die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs des Eingriffs berücksichtigt wird und das Risiko des Eingriffs dem Risiko des Nichts-Tuns gegenüber gestellt werden muss.

bei einer sonst gesunden Patientin, die einen Fremdkörper im Hals hat und dieser unter Vollnarkose gesucht werden soll, entsteht dem Haus kein finanzieller Schaden, da die Krankenkasse den Eingriff nicht schlecht vergütet. Daher gehe ich mal davon aus, dass es hier nicht um eine wirtschaftliche Überlegung ging, dass sich die Klinik so geziert hat, die TE aufzunehmen.

Da die TE umgehend das Richtige getan hat,kann sich der Splitter auch kaum eingenistet und überdeckt

haben.

woran lag es deiner Meinung nach, dass die Ärzte den Splitter beim ersten Eingriff unter Vollnarkose nicht gefunden haben?

Wsetkter&axu


Nun,ich will mich vor einer Antwort nicht drücken...kann aber auch nur allgemein annehmen,daß eine widerwillige

Behandlung...ein Grund für eine etwas weniger prompte,weniger gründliche und damit nicht erfolgreiche Behandlung

geführt haben könnte.Die Untersuchungsmethoden,zur Auffindungs und Sichtbarmachung kann ich weder quantifizieren

oder qualifizieren.Ob z.B.eine Computertomographie zur Lokalisierung erfolgversprechend sein könnte,weiß ich nicht

zu sagen,da es mir schlicht an jeglicher fachlichen Qualifikation mangelt.

Die Frage,was wäre,wenn der Splitter einen ganzen cm.groß gewesen wäre...hätte man ebenso reagiert oder dann ?

oder ab welcher Größe und Gefährlichkeit eine finale Entfernung angestrebt und auch realisiert?

D!ieKwruemxi


.kann aber auch nur allgemein annehmen,daß eine widerwillige

Behandlung...ein Grund für eine etwas weniger prompte,weniger gründliche und damit nicht erfolgreiche Behandlung

geführt haben könnte

ich gehe mal davon aus, dass, wenn man sich für einen Eingriff in Vollnarkose entscheidet, der ärztliche Ehrgeiz geweckt ist, denn man will Erfolg haben. Für nix und wieder nix einen Patienten in Narkose legen, um dann als unfähig da zu stehen – das widerstrebt zumindest allen Ärzten, die ich kenne.

Die Frage,was wäre,wenn der Splitter einen ganzen cm.groß gewesen wäre...hätte man ebenso reagiert oder dann ?

oder ab welcher Größe und Gefährlichkeit eine finale Entfernung angestrebt und auch realisiert?

naja, je größer das Ding, um so besser ist es auffindbar. Das Problem ist doch, dass man kaum andere Möglichkeiten hat, als sich mit einem Endoskop auf die Suche zu machen. Insofern wurde ja mit dem ersten Eingriff bereits die finale Entfernung angestrebt. Oder sollte man tatsächlich eine offen-chirurgische Lösung anstreben? DANN könnte man der Klinik vorwerfen, mit einem großen Eingriff Geld machen zu wollen und den Patienten unnötig in Gefahr zu bringen. Oder unter Ultraschall eine Drahtmarkierung machen, denn im Ultraschall war das Ding ja darstellbar. Ob die Patientin davon begeistert wäre und ob es adäquat wäre, ihr bei Lokalanästhesie einen Draht von außen bis zum Splitter zu schieben, um die Position zu markieren?

Ich denke, der Punkt ist der: Ein Arzt kann in der Regel gut einschätzen, wann ein Patient akut in Gefahr ist und wann welches Mittel zur Abwehr der Gefahr adäquat ist.das sollte er zumindest sein, denn bei Fehleinschätzung droht eine Klage. Manchmal ist das subjektive Empfinden des Patienten gegenteilig. ICH möchte auch keinen Glassplitter im Hals stecken haben und wäre maximal frustriert, wenn es den Ärzten nicht gelungen wäre, ihn zu finden. Und natürlich denkt der Patient, dass Ärzte das Ding doch wohl entfernen können müssen.... scheint jedoch eben nicht so einfach zu sein, sonst hätten sie es ja gemacht.

wie gesagt, ich verstehe die TE, dass sie panisch ist, dass sie das Ding einfach loswerden will und dass sie Hilfe will. Und ich hoffe, ihr konnte nun in der Uniklinik geholfen werden. @:)

WEhaPtsixi


So erstmal danke das hier soviele geschrieben haben ...Vorgestern kam ich zuerst in die Ambulanz zur Vorstellung und danach ging alles ratz fatz ...wurde gleich in Narkose gelegt und es wurde eine Fremdkörper-Panendoskopie gemacht heisst es wurde mit einem starren "metal?" Rohr bis zum Kehlkopf geschaut.Leider auch wieder ohne Erfolg.Seit Montag konnte ich nichts mehr essen aus Angst ,dann 2 Narkosen innerhalb einer Woche ,war doch ein bisschen zuviel und mein Körper ist nun extrem geschwächt.Nach dem jetzt langsam die Schmerzen von diesen Eingriff nachlassen ,spühre ich auch wieder den Fremdkörper ( den Splitter) Einige sagen ich bilde das mir ein ,die anderen glauben mir ..langsam bin ich an der Stelle ,wo ich selbst nicht mehr weiss ob ich verrückt werde...jetzt wurde 2x reingeschaut ,nichts gefunden aber ich spühre es immernoch ??? Sie meinten im Krankenhaus ich solle jetzt 3-4 Wochen abwarten ,da mein Hals jetzt ausgereizt ist und Ruhe braucht.Falls ich dann immernoch etwas spühre ,muss ich eben nochmal in Narkose :-( Also kein Happy End !!!

L7aalDe18


Und wie schaut es nun nach ein paar Wochen aus? ;-)

Wehats|ii


Also war zuletzt in Basel (Schweiz ) Wohnen genau an der Grenze ...und muss sagen TOP ,dort wird man nicht behandelt wie eine Nummer !! Der Arzt hat sich paar Stunden Zeit genommen und mich von A-Z untersucht und mir erstmal meine Angst genommen die mir vorab gemacht wurde.Auch er konnte Verletzungen sehen bzw feststellen.Die Untersuchung war ohne Narkose und ohne Schmerzen ,komisch das konnte man ja vorher im Deutschen NICHT machen bevor man mich 2x in Narkose gelegt hatte ...naja !! Er meinte es sei zu 99 % jetzt nichts mehr drin ,es sei wohl beim letzten mal bei der Panendoskopie in Freiburg mit abgegangen aber ich solle doch jetzt 2-3 Wochen warten und wenn die Schmerzen bleiben ,soll ich auf jedenfall wieder kommen und es wird ein CT gemacht worauf man es anscheinend sehen kann.Na und was soll ich sagen ich bin zufrieden Heim gegangen und war danach erstmal beruhigt ohne Ende ..es wurde sich Zeit genommen ,die Angst genommen und genau nachgeschaut !! Jetzt verspühre ich nichts mehr ,denke der Splitter wird wohl wirklich weg sein ...eins habe ich gelernt NIE NIE wieder werde ich in ein deutsches Krankenhaus gehen !!! Habe nun schon mehrfach sehr schlechte Erfahrungen gemacht ,bei dem einen Klage ich schon mehr als 8 Jahre !! Schweiz ist und bleibt für mich die einzigste Lösung falls (was ich nicht hoffe ) nochmal was sein sollte ;-) Danke an alle die hier fleißig mit geschrieben und sich auch Gedanken gemacht haben :)^

doe sp@andCauer


hallo, also bei mir ist es fast genau so

ich laufe nun schon seit 2 jahren mit dem ding im hals rum..

zich ärzte,in verschiedene städte erbrachten immer das selbe Ergebnis..

denn fingen sie an,als ob ich einen an der waffel hätte..

bin teilweise durch das teil lustlos, mutlos und in akuten Situationen panisch aufgebracht, kann dadurch keine arbeiten mehr nachgehen und habe das gefühl das stück für stück die welt an mir vorbei geht...

gibt es nicht, ein fähigen arzt der sich damit schon mal auseinander gesetzt hat..?

danke

K2ali"nkanxa


eins habe ich gelernt NIE NIE wieder werde ich in ein deutsches Krankenhaus gehen !!! Habe nun schon mehrfach sehr schlechte Erfahrungen gemacht ,bei dem einen Klage ich schon mehr als 8 Jahre !! Schweiz ist und bleibt für mich die einzigste Lösung falls (was ich nicht hoffe ) nochmal was sein sollte ;-) Danke an alle die hier fleißig mit geschrieben und sich auch Gedanken gemacht haben :)^

Whatsii

Gute Ärzte - schlechte Ärzte...das kann man nicht am Land festmachen, obwohl ich, nur deutsche Erfahrungen, zustimmen muß, dass man hier zumeist schlechte Erfahrungen macht.

Aber von der Schweiz habe ich erst gestern wieder absoluten, aber wirklich absoluten Horror gelesen, sogar hier im Forum. Hier ist der Link:

[[http://www.med1.de/Forum/Gesundheitswesen/697393/]]

A,sikga


Whatsii,

verrätst du uns auch wie das mit der Kostenübernahme war ?

Zumindest bei nicht-Notfällen: man kann nicht einfach in eine ausländische Klinik/Arztpraxis. Es gibt wohl Sonderregelungen im "kleinen Grenzverkehr" wo die Kassen das erstatten was sie auch bei einem deutschen Arzt zahlen würden, aber den Rest darf man normalerweise selbst blechen.

Oder bist du privat versichert bzw hast eine Auslandskrankenversicherung ?

WLhattxsii


Ich hatte kurz vorher meine KV (Schweizer Privat ) gekündigt und habe alles selber zahlen müssen. Egal ob Freiburg mit Narkose oder Basel im Spital . Das war schon eine ganze Stange Geld die dort flöten gegangen ist %-|

P*ete'<14


Hallo Whatsii

Dein Eintrag ist ja nun schon etwas her?

Wie ist es ausgegangen?

Hast du Hilfe bekommen? Und wenn ja wo oder von wem ???

Meinem Freund ist nämlich genau das gleiche passiert. Wir waren bei vielen Ärzten. Und werden weiter und weiter immer nur an andere verwiesen... :�(

Deswegen meine Fragen an dich.

Wäre schön von dir zu hören :)^

LG

AajaxsFan


Als ich das hier las, musste ich sofort an mein Fall denken.ich habe seit ca.3 Jahren das selbe Problem.Mir steckt ein glasstück im Form von eines Angelhakens am kehlkopf fest.hatte schon Blut im Speichel und der Schleim ist grau.wenn ich in der Region, mit dem Finger reindrücke schmerzt es. so sehr das ich ein zucken muss.meine frag hat jemand eine Idee. ich habe schon langsam meine Freude am Leben verloren

BPlauer:Lotus


Wurde ein CT gemacht?

mGnef


Habe es mit Sauerkraut,Toastbrot usw probiert es bleibt irgendwie auf dem Splitter hängen und nur mit ganz viel Wasser rutscht es dann langsam vorbei.

Das dürfte sich durch die Reizung nur so anfühlen. Wenn deine Speiseröhre so verstopft wäre, dass da das Essen hängenbleibt und nur mit viel Wasser langsam vorbeigleitet, wäre das ein riesen Teil was da feststeckt. Ein 5mm Splitter blockiert nicht die Nahrung.

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