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Lagerungsschwindel nach 3 Tagen noch nicht besser?

hbamtbu7rgdyeerxn hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin am Sonntag bei einer Großveranstaltung mitten im Getümmel von schweren Schwindelatacken erwischt worden, dort zu den Sanis gebracht und kaum saß ich habe ich mich erbrochen. Ich habe auch furchtbar geschwitzt. Ich nehme Blutdrucksenker und Tabletten gegen die "bösen" Cholesterien (vererbt). Alles wurde erst mal erfragt, Blutdruck und Blutzucker getestet. Blutdruck war anfangs sehr hoch, Puls normal (?), ging aber dann in Normalwerte.

Da mir weiterhin extrem schwindelig war (Schwankschwindel) und ich ständig brechen musste hat man mich ins Krankenhaus gebracht.

Untersuchung, die gleiche Fragen und Ratlosigkeit, weiterhin Übelkeit und Erbrechen (obwohl nicht mal mehr Wasser im Magen). Man meinte dann, ich müsse das mit einem HNO-Arzt abklären und ich solle doch am besten da bleiben. Da ich aber meinen Sohn und meine Tiere zu Hause habe wollte ich nicht dort bleiben, zudem ist dieses Krankenhaus nicht unbedingt das Beste hier.

Am Montag wankte ich dann wie eine Betrunkene zum Hausarzt der mich gleich zum HNO-Arzt überwies. Dort konnte man durch einschlägige Untersuchung NICHT nachweisen, dass es dieser Lagerungsschwindel ist, allerdings kann es durchaus durch eine Besserung dieser Kristalle im Ohr sein, dass es nicht mehr nachgewiesen werden konnte. Man verschrieb mir Cortison-Tabletten, damit müsse ich eine "Kur" machen. Die habe ich nicht genommen, da mir nicht klar war was Cortison mit meinen "Ohrsteinchen" zu tun haben soll. Ich habe nachgelesen und mir Übungen ausgedruckt, die mir absolut nichts gebracht haben.

Sonntag geschehen, heute ist Mittwoch. Ist das normal, dass es nur ganz minimal besser wird mit dem Schwindel? Ich fühle mich so was von ausgeknockt!

Kann mir jemand Tipps geben??

DANKE!

Übrigens: zur weiteren Abklärung soll ich ein MRT machen, Termin ist in 3 WOCHEN!!! Ist das zu glauben? Und wenn ich jetzt was im Kopf habe ??? ? ":/

Antworten
mloonLnight


Das Cortison dient dazu, dass die evtl. Entzündung des Gleichgewichtsnerves verschwindet. Davon gehen sie aus. Und ja, es ist normal, dass es nach 3 Tagen nicht besser ist. Das kann Wochen gehen. Konnte der Schwindel denn überhaupt bei der Lagerung ausgelöst werden? Oder merkst du es ob es auf einer bestimmten Seite auslösbar ist?

h[amb#urg6deern


Hallo moonnight,

tja, wenn man mir das mal besser erklärt hätte....bevor ich Cortison nehme, möchte ich doch eigentlich auch wissen ob das auch wirklich nötig ist. Ist ja ein ganz schöner Hammer, vor allem, weil ich ja schon Blutdrucksenker und Cholesteriensenker nehme.

Beim gehen vor allem ist es ganz schlimm. Ich wanke eher nach rechts, dazwischen geht es wieder gut, aber ja nicht den Kopf nach rechts, dann schwanke ich.

Wenn das Wochen geht, na danke, ich muss wieder arbeiten! Meine Chefin hat heute schon gejammert am Telefon.

Wird es denn dann mit dem Cortison eindeutig besser? Ich mache jetzt mal noch mehr die Übungen. :-(

m#oonnixght


Es ist auf jedenfall ein Versuch. Hast du denn kein Betahistin noch bekommen gegen die Schwindelattacken? Wie ist es im Liegen wenn du dich nach rechts drehst? Kommt es da auch? Was kam beim VNG (die kalorische Spülung) raus? Auf jedenfall, viel viel trinken, die Übungen machen, Stress vermeiden. Und sich selbst nicht unter Druck setzen. Nehmen wir mal an, es handelt sich nicht um Lagerungsschwindel sondern um Neuropathia vestbularis, dann braucht das seine Zeit bis sich das regeneriert. Und ganz ehrlich? Es ist jetzt egal was deine Chefin denkt, denn Gesundheit ist wichtiger.

h7amburOgdxeern


Hi moonnight,

Nein, ich habe mir lediglich selbst Vomex A Saft gegen die Übelkeit geholt. Ich kann auch nur sehr wenig und nicht alles essen, mein Magen rebelliert.

Im Liegen merke ich nichts, das ist ja das Komische. Im Krankenhaus, also am Anfang, konnte ich nicht mal die Augen schließen, da es mir schlecht wurde. Ich bekam eine Infusion mit Vomex (oder so was in der Art).

Was ist Neuropathia vestibularis?

Danke für deine Antworten!!

hOambunr|gdeexrn


Ach ja,

und bei den Spülungen kam wohl auch nichts Ungewöhnliches heraus!

mxoo#n8nigxht


Hmm... ok... dann kann es eigentlich kaum ein Lagerungsschwindel sein. Neuropathia vestibularis ist eine Entzündung der Gleichgewichtsnerven. Manche Symptome sind dem Lagerungsschwindel ähnlich. Googel mal und schau dir die Symptome an ob das zutreffend auf dich wäre. Wenn ja, würde das Cortison gut wirken. Apropos Cortison, welches bekamst du?

m\n{ef


Also nach einem Lagerungsschwindel klingt das überhaupt nicht. Wie kommst du da überhaupt drauf?

DmraLcul7ana78


Also nach einem Lagerungsschwindel klingt das überhaupt nicht. Wie kommst du da überhaupt drauf?

:)^

Ich hatte es wochenlang, dass mir egal bei was ich machte, selbst nur im Liegen übel wurde und ich nichts bei mir behalten konnte. Wirklich gar nichts. Habe in der Zeit von ca. 75 kg auf unter 45 kg abgenommen und es ging mir nur noch mies.

Im Krankenhaus wurde auch nichts gefunden. Bin dann beim Einkaufen wieder mal zusammengeklappt und die haben sofort einen Notarzt gerufen, der mich in ein anderes Krankenhaus brachte. Dort wollt mir eine Ärztin Blut abnehmen. Es kam nichts!!! Sie setzte mir sofort eine Infusion und riet mir, viel zu trinken. Viel, viel viel, egal ob ich Durst habe oder nicht.

Und oh Wunder. Es hilft! Ich trinke gaaanz dünn gemischte Zitronentees oder Sprite/Fanta (Billigmarke) in einer 1,5l Flasche verdünnt. Also auf ca. 1/4 von der Sprite kommt Wasser. Leitungswasser. NIX mit Kohlensäure!

Insgesamt mindestens 3l am Tag. Muss zwar oft zur Toilette, aber ist mir egal, wenn ich aufm Weg dahin nicht immer 2mal umkippe ;-D

hRambVurgdeexrn


Hallo,

heute ist Freitag und die Situation hat sich gebessert, ist aber noch nicht ausgestanden.

Nach wie vor ist noch eine Unsicherheit beim gehen, vor allem mit plötzlichem Kopfdrehen, vorhanden.

Große Probleme machen wohl die Magennerven. Ich habe gestern eine normale Portion selbst gekochten Milchreis gegessen und der lag mir sehr schwer im Magen.

Ich mache Übungen und langsam bessert sich alles, aber ich fühle mich nach wie vor "krank", eben nicht so stark wie vorher, unsicher, gehandicapt und das ist ekelig!

In 3 Wochen (!!!!!) muss ich noch zum MRT und ich frage mich, ob ich nochmals vorher zum HNO-Arzt gehen sollte. Fühle mich ziemlich alleine gelassen. :-o

H9ex)hexx85


Vielleicht solltest du mal in eine andere Richtung denke...Schwindel kann auch von der Halswirbelsäule ausgelöst werden.

Im Liegen merke ich nichts, das ist ja das Komische.

Das war bei mir auch so...sobald die Wirbelsäule "stabil" ist und sich das Kopfgelenk nicht bewegt, wird auch kein Schwindel ausgelöst.

Falls es also nicht weg geht, würde ich einen Orthopäden aufsuchen.

Und wegen dem MRT kannst du auch mal versuchen noch in anderen Praxen einen Termin zu bekommen. Je schneller du Bescheid weißt, umso besser!

Alles Gute!

dPilo7f#ant


Hallo liebe Leute da draussen, ich möchte gerne in diesem Forum gerne mein Krankheitsverlauf und Syntom erzählen weil ich nicht mehr weiter weiss was ich noch tun soll weil mir kein Arzt mehr weiterhelfen kann:

Ende Dez.(21.12)2012 hatte ich eine schwere Grippe bekommen die unteranderem auch auf meine Ohren ging.Da ich aber über Weihnachten einen Flug ins Ausland gebucht hatte um Verwandte zu besuchen bin ich trotzdem geflogen.Konnte dort aber meine Grippe unter Antibiotika gut wegbekommen und alles war wieder ok.Am 7.01.2013 hatte ich dann in Deutschland wieder einen normalen Zahnarztbesuch wo Löcher und Karries entfernt wurden. Mitte Januar begann dann es damit das mit immer schwindelig und benommen war und das ich dieses Dröhnen im Kopf hatte. Immer in Intervallabständen von Tagen die Gut waren und welche die schlecht waren. Sagen wir 80 % schlecht 20 % gut im Monat. Von Feburar an bis November 2013 krankgeschrieben und bis heute 04.2014 habe ich die Syntome die anhalten und kein Arzt so richtig sagen kann was das ist. Ich beschreibe es noch einmal genau:

Dröhnen im Kopf so als hatte man sich den Kopf gestoßen und man kommt von einem lauten Diskobesuch nach Hause und als wenn man eine starke Nasennebenhöhlenentzündung hat und einem der Kopf fast platzt. Dazu kommen Benommenheits und Verwirrungssyntome bis hin zur desorientierheit. Keine Schmerzen dabei !!! Folgende Ärzte wurden aufgesucht hintereinander aufgesucht:

Hausarzt,Kardiologe,Test auf Infarkt, HNOarzt1 Kortison verabreicht, Schwindeltest, Hörprobe (als OK) , MRT wurden vom Kopf gemacht, CT ebenfalls, MRT Halswirbelsäule, HNOArzt2 wie HNOArzt1 alles ok, HWS Spezialist mit Atlasbehandlung und Akkupunktur,Zahnarzt nochmalige Überprüfung auf Kiefergelenk ( Beissschiene bekommen, nix gebracht), Nervenarzt vollständige Untersuchung mit Blut und Gespräch auf evtl Stressbelastung etc nix gebracht, Ortopäde nix gebracht oder gefunden in Bezug auf das MRT der HWS, MRT und CT im Kopfbereicht auch ohne schwerwiegede Syntome alles OK.Augenarzt alles OK, Hömophatie nix gebracht. Massagen nixgebracht, dann Kieferchirung Weissheitszahn unten links herausoperiert weil der schief und kaputt war,auch nix gebracht. HNOarzt3 wie HNOarzt1 gleiche Test nix gebracht. Akkupunturspezi auf HWS nixgebracht, HNOarzt4 Versuch eines Hörgerätes mit Rauschunterdrückung 8 Wochen)auch nix gebracht.CMD Massage nixgebracht.Blutuntersuchung vollständig untersucht auf Borreliose, und sonstige HEpatitis oder Katzenbiss, alles ok. Nur Ebstei Barr Virus Wert lag bei 322 normal ist 20 oder so? Ansonsten Blutbildtechnisch und auch Blutdruck alles tiptop.Psychosomatisch wurde auch untersuch nix da ob evtuelle Stresssituationen vorhanden sind alles ok. HNOarzt5 wusste auch nicht weiter und bat mich nochmal zu einem Psychischen Gespräch eines Psychater ( toll !! )

Jetzt reichts wenn keiner mehr weiter weiss werde ich in die Psychoecke gestellt und es soll mir geholfen werden wie ich mit dem Geräusch umgehen könnte 50 % der Ärtze meinten es könnte Tinitus sein aber nicht der typische weil es ja nicht klassisch ist bei mir weil ich diese anderen Nebensyntome habe wie Benommenheit,Verwirrung und desorientierheit ( wie als wenn man betrunken ist ) Nein ich trinke keinen Alkohol.

ich habe mir ein Tagebuch gemacht um zu sehen wann es anfängt und wieder weg ist. Ernährungsumstellung gemacht, Sport nur auf dem Crosstrainer noch, kein Karftausdauertrining mehr. Aber insgesamt kann ich sagen das ich überhapt keinen Einfluss darauf habe wann es kommt und geht. Das einzige was ein bisschen hilft wenn ich mich hinlege und schlafe aber sobald ich aufstehe fängt es wieder an. es gibt aber auchTage das ist es nicht beim Aufstehen. Zur Zeit kann man sagen im März 2014 hatte ich 19 Gute und 12 schlechte Tage.

So ich hoffe ich habe nix vergessen, Bin verzweifelt und weiss auch nicht mehr weiter. Mein Lebesgefühl hat sich um 100% verschlechtert und die Qualität i n meiner Umgebung auch.Diese Krankheit hat mich fest im Griff und ich muss mich nach Ihr richten und weiss aber nicht wie lange ich das noch durchhalte( könnte weinen......habe ich schon oft.....und fast durchgedreht.)

Kann mir jemand helfen.......Bitte.....

zu Person: männlich 38 Jahre, 177 cm, 89 Kilo sportliche Figur....

Ach ja ich habe noch hinzuzufügen wenn ich mich nachts hinlege wird es besser aber sobald ich wieder aufstehe nach 5 min fängt es wieder an.

Nachtrag:

ich war jetzt bei einem Psychater der mir auch nicht weiterhelfen konnte und mir empfahl noch mal bei Neurologen vorstellig zu werden um noch mal ein MRT vom Kop zu machen und evtl eine Lumpalpunktion um das Nervenwasser zu üperprüfen. Auch einen nochmaligen Besuch bei einem anderen Orthopäden brachte nix da er meinte es wäre alles in Ordnung.

So langsam drehe ich am Rad.

Kann mir jemand noch einen Tip oder Ratschlag geben. Ich bin am Ende echt.....

Mfg Dilofant

hUambuzrgdeexrn


Hallo Dilofant,

das hört sich wirklich schlimm an. Hast du schon mal an Panikattacken gedacht?

Gute Besserung!

dJolpzhinx04


Hallo ich schreibe hier auch einfach mal was mir passiert ist. Bekannt ist bei mir das ich extreme Verspannungen habe in der HWS und BWS. Gestern war ich bei einem Neurologen der meine Gefäße am Hals per Ultraschall untersucht hat. Also musste ich meinen Kopf etwas nach rechts und links bewegen im liegen. Es wurde mir sofort schwindelig. Was ich so noch nie hätte. Seitdem laufe ich wie auf Eiern und bekomme Schwindelanfälle auch im liegen egal auf welcher Seite. Sehr unangenehm. Sie klopfte mir auch während der Untersuchung auf dem Knochen vor dem Ohr. Habe mir dann heute Wärmepflaster besorgt und ganz stramm auf meinen Nacken geklebt.

Es ist jetzt Ca 2 Stunden drauf und ich hatte noch keinen Schwindel. Ich nehme mal an das ich mir wieder eine Blockade eingefangen habe.Ich höre auch seit heute Mittag ein pochen im rechten Ohr. Mein Blutdruck ist in Ordnung habe ich eben gemessen 124/78 Puls 90. Gefäße am Hals ,Nacken und Schlägen sind auch Ok. Ich schätze mal das alles von den Verspannungen /Blockaden kommen.

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