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Operation der Keilbeinhöhle ja/nein?

L4egollasp der x2te hat die Diskussion gestartet


Frage an diejenigen mit Erfahrung und an die Experten:

Hatte vor ca. 8 Wochen OP der NNH, Nasenmuscheln, Nasenscheidewand. Grund: Kopfschmerzen (durch Polype oder Zyste) + schlechte Nasenatmung.

Heilung danach lief offenbar sehr gut und nach 3 1/2 Wochen war keine weitere Nachsorge/Absaugen mehr notwendig. Nasenatmung ist jetzt wirklich super!

Leider habe ich jetzt nach 8 Wochen immer noch leichte Kopfschmerzen, die je nach Anstrengung auch etwas stärker werden können. Aber sie sind nicht so schlimm wie vor der OP, da wohl die NNH operiert und die Zyste entfernt wurde.

Laut Arzt sollte die ebenfalls betroffene Keilbeinhöhle durch bessere Belüftung verheilen, mit angeblich relativ hoher Erfolgschance. Nur einen Zeitraum hatte er nicht genannt.

--- Was denkt ihr, wäre eine Operation der Keilbeinhöhle u.U. notwendig oder soll ich mich noch gedulden? Evtl. medikamentös behandeln? Natürlich werde ich mir nächste Woche noch die Meinung des Arztes anhören! Aber eure Meinung?

Antworten
j;ür:genx44


Hallo Legolas der 2th,

ich bin vor ca. drei Jahren an dieser Keilbeinhöhle operiert worden. Ein starkes Nasenbluten, verursacht durch eine Ruptur einer Arterie zwang mich zur stationären Aufnahme in einer HNO-Klinik. Dort wurde diese Ruptur verödet oder vielleicht auch genäht, infolge Vollnarkose keine genaue Erinnerung mehr. Nach der ersten >Visite wurde mir mitgeteilt, neben diesen o.g. Problem, wurde eine gutartige Wucherung in der Keilbeinhöhle entfernt. Der Rat der Ärzte, regelmäßig per MRT diese im Auge zu behalten.

Aus einer gutartigen Wucherung könnte sich auch ein Karzinom heran bilden.

Nachfolgende MRT's zeigten allerdings keinen Behandlungsbedarf.

Nun weis ich nicht ob bei Dir eine ähnlich Prognose vorliegt, würde Dir aber nach einer Abwägung aller Risiken, nicht unbedingt ohne zwingenden Grund zu einer OP raten!

Dieser Bereich der oberen Nase ist durchwachsen von lebenswichtigen Blutgefäßen, würde diese OP auch nur von erfahrenen Medizinern durchführen lassen, wobei in meinem Fall, ein OP-Roboter zum Einsatz kam.

Möchte Dir keine unnötigen Ängste bereiten, vielleicht eine zweite Meinung eines anderen HNO-Spezialisten einholen!

alles Gute

Jürgen

LpegsolaTs de?r 2xte


Hallo Jürgen44,

vielen Dank, ihre Antwort erscheint mir sehr hilfreich. Werde in den nächsten Wochen nach allen alternativen suchen, die in Frage kommen. Vielleicht gehen die Kopfschmerzen auch irgendwann alleine weg, da die OP erst 8 Wochen her ist.

Ich frage mich, ob man an die Stelle nicht ein starkes Antibiotikum oder etwas ähnliches spritzen könnte... Auf Dauer muss ich etwas tun, da ich neben den Kopfschmerzen auch regelmäßig eine Rötung im Hals habe, die mich belastet.

Gruß

Legolas

j7üRrg{enx44


Guten Abend Legolas der 2te,

mit meinem Beitrag wollte ich Dich nicht verunsichern! Wichtig ist bei diesem Krankheitsbild eine gute und sichere Diagnose. Wenn Du Dich von Deinen Ärzten gut versorgt fühlst, und sonst keine Zweifel an der medizinischen Versorgung hast, vertrau erst einmal diesen Ärzten.

Wie schon einmal erwähnt habe,im Zweifelsfall kannst Du Dir immer noch eine zweite Meinung einholen.

Ich hoffe für Dich eine gute Behandlung, alles Gute!

Jürgen

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