» »

Seit 3 Jahren Halsschmerzen

P4etermLiec ht hat die Diskussion gestartet


Guten Abend zusammen,

ich wende mich an euch, weil ich mit meinem Latein am Ende bin und auch die unterschiedlichsten Ärzte, bei denen ich bisher war, nichts feststellen konnte. Ich hoffe schon lange darauf, die Ursache meiner Beschwerden herauszufinden. Bisher vergebens.

Ich habe jetzt seit mehr als 3 Jahren so gut wie täglich Halsschmerzen, mal stark und lästig, mal sehr leicht, mal kaum wahrnehmbar. Zwischendurch gab es auch mal 1-2 etwas längere Phasen, in denen der Hals nicht weh tat.

Ersteinmal zur genauen Beschreibung meiner Halsschmerzen:

Es ist eine Art Brennen im oberen Halsbereich – also zu unterscheiden von der Art Halsschmerz, die man bei einer Mandelentzündung o.ä. hat. Ich habe keine klassischen Schluckbeschwerden, dennoch merkt man das Brennen, wenn es etwas stärker ist, auch beim Schlucken.

Wenn sie besonders stark sind, brennt es insbesondere auch beim Sprechen. Sehr belastend ist auch, dass ich dadurch seit 3 Jahren auch kaum noch Musik mache/singe, da es auch beim Singen besonders brennt und ich das Gefühl habe, dass meine Stimme nicht mehr ihre volle Kraft erreicht.

Unterschiedliche Ärzte haben sich bei den Untersuchungen auch schon meine Stimmbänder angeschaut, die seien aber tadellos.

Es ist schwierig, den Schmerz genau zu lokalisieren, aber wenn ich tief durch die Nase einatme, spüre ich den Luftzug genau über die brennende Region hinwegziehen. Die Stelle fühlt sich dann auch sehr trocken an. Dazu sei gesagt, dass ich sehr viel trinke. Ich schätze mindestens etwa 3 Liter am Tag.

Nun zum genauen Verlauf meiner Arztbesuche und zu den unterschiedlichen Diagnosen der letzten Jahre:

Im Sommer 2011 ist mir irgendwann aufgefallen, dass meine Halsschmerzen bereits seit 6 Wochen anhalten. Ich ging zum HNO-Arzt, der mir erst ein Antibiotikum verschrieb und dann noch eins, da das erste nichts gebracht hatte.

Die Beschwerden hielten an und irgendwann kam ein anderer Arzt derselben Praxis darauf, dass es auch eine leichte Pilzinfektion sein könnte – ausgelöst durch Antibiotika, die ich auch Monate zuvor mehrfach wegen einer Haarwurzelentzündung genommen hatte. Einen gesicherten Befund dafür gab es nicht, die Vermutung war aber irgendwie nachvollziehbar. Eine Blutuntersuchung bei meinem Hausarzt hatte nichts ergeben.

Ich lutschte also in der folgenden Zeit bestimmte Tabletten gegen eine mögliche Pilzinfektion und machte mich darüber schlau, welche Produkte man bei einer Pilzinfektion vermeiden sollte.

So verzichtete ich für etwa 2 Wochen dann u.a. vollständig auf Zucker und tatsächlich waren die Beschwerden irgendwann auch wieder weg.

Ich dachte, dass sich die Sache damit hatte, doch wenige Monate später ging das Ganze wieder von vorne los und blieb bestehen. Ich hielt es den Winter über aus und dachte, es würde schon wieder weg gehen, ehe ich im Frühjahr 2012 erneut eine andere HNO-Ärztin aufsuchte, wo ich auf eine chronische Mandelentzündung untersucht wurde, was jedoch nicht feststellbar war. Ansonsten konnte mir die Ärztin nicht helfen und wusste nicht, woran es liegen konnte. Ich fragte sie, ob es eine Pilzinfektion sein könnte, doch sie war sicher, dass es das nicht war. 
Der typische Satz, den ich bei solchen Untersuchungen von Beginn an bis heute höre, ist: "Ah, ja eine leichte Rötung haben Sie da, aber sonst nichts weiter Auffälliges". Seit 3 Jahren also eine "leichte Rötung".

So verging das Jahr 2012, in dem ich mir versuchte mit Lutschbonbons und anderen Mitteln weiterzuhelfen. Ich stieg von Sprudelwasser auf stilles Wasser um. Das Brennen blieb bestehen. Täglich. Mal leicht im Hintergrund, so dass man nicht weiter darauf achtet. Mal wieder stärker. Hin und wieder auch so stark, dass das Sprechen etwas unangenehm wird.


Im Winter 2012/2013 versuchte ich es erneut bei einem neuen HNO-Arzt, der wieder nichts feststellen konnte und mich fragte, ob ich genug trinke. Ich erzählte ihm, dass ich sehr viel trinke und er äußerte den Verdacht, dass ich an Diabetes leiden könnte.

Ich ging zu meinem Hausarzt, der nicht allzu viel von diesem Verdacht hielt, mir aber dennoch Blut abnahm, und mir daraufhin sagte, die Blutwerte sprächen nicht für Diabetes. (Eine Frage von mir: Kann man über die ganz normalen nüchternen Blutwerte Diabetes nachweisen oder muss man dafür nicht eigentlich einen speziellen Test machen?)

Mein Hausarzt riet mir, es einfach hinzunehmen.

Das Jahr ging weiter und die Beschwerden blieben bestehen. Im Sommer 2013 ging ich erneut zu einem anderen HNO-Arzt, der die Vermutung äußerte, es könne auch ein Reflux der Magensäure sein, der das Brennen auslöste. Ich nahm daraufhin Pantoprazol, doch es änderte nichts.

Ich zog um und ging im Zuge dessen zu einem neuen Hausarzt, der ebenfalls auf den Reflux setzte und mir eine höhere Dosis Pantoprazol verschrieb. Ich überlegte, welche Nahrungsmittel meinen Reflux begünstigten könnten und versuchte die Halsschmerzen in Verbindung mit meinen vorherigen Mahlzeiten zu bringen, was jedoch sehr schwer war. Ich begann, morgens auf mein Nutellabrot zu verzichten und auch sonst Süßigkeiten wie Schokolade oder Haribo zu meiden. Und siehe da: Die Halsschmerzen gingen weg.

Ich dachte, ich hätte es endlich geschafft, doch nachdem ich 3 Monate später eine Mandelentzündung bekam und im Zuge dessen Antibiotika nehmen musste, trat das Brennen wieder auf und blieb bestehen.

Ich versuchte es erneut mit Pantoprazol und behielt auch das Weglassen von Nutella und die Minimierung von Süßigkeiten bei, doch es half nicht mehr. Mein neuer Hausarzt empfahl mir daraufhin eine Magenspiegelung, die ich schließlich im Frühjahr 2014 durchführen ließ (Es dauert lange, dafür einen Termin zu bekommen...). Das Ergebnis: Keine Anzeichen für eine Refluxerkrankung und auch sonst nichts Auffälliges. Ich war unfassbar enttäuscht, da ich nun wieder ohne Anhaltspunkt da stand.

Ich besorgte mir einen Termin in der HNO-Abteilung der Uniklinik, wo ich einige Monate später noch einmal ausgiebig untersucht wurde. Dabei wurde auch ein Allergietest gemacht. Auf typische Sachen wie Pollen oder Milben.

Ergebnis: Eine leichte allergische Reaktion auf Milben. Außerdem hieß es, ich könne nicht besonders gut durch die Nase atmen. Ich dachte "Hurra! Da sind die Gründe", doch wurde vom Oberarzt, der extra dazugerufen wurde, gebremst. Dass meine Beschwerden durch diese vernachlässigbare Milbenallergie oder die leichte Beeinträchtigung der Naseatmung (die wohl jeder Vierte hat) hervorgerufen werden, sei unwahrscheinlich. Aber auch er wusste keine andere Antwort und meinte, das könnte in ein paar Jahren auch einfach wieder weggehen.

Mit einer anderen Ärztin dort sprach ich über Lebensmittelallergien, da mir immer wieder aufgefallen war, dass ich insbesondere nach dem Verzehr von Schokolade oder anderen Süßigkeiten ein stärkeres Brennen im Hals bekam. Sie sagte, dass eine Lebensmittelunverträglichkeit sich eigentlich eher im Magen abspiele. Verdauungsprobleme hatte und habe ich allerdings tatsächlich fast nie.

Und das ist nun mein jetziger Stand. Ich habe einen Termin für einen erneuten Allergietest in zwei Monaten, suche aber eigentlich noch nach einem richtigen Allergologen.

Ich verdränge das alles meist ganz gut, aber hin und wieder ist es doch sehr belastend. Vielleicht gibt es ja unter euch jemanden, der ähnliche Beschwerden hat oder hatte? Vielleicht ist jemandem in meiner Beschreibung etwas aufgefallen und hat eine Idee, was es sein könnte?

Ich bin für jeden Tipp, Ratschlag oder Hinweis sehr dankbar!

Zum Abschluss noch meine "Notizen" oder Verdächtigungen:

- Ist Diabetes doch noch eine Möglichkeit? Ich hatte seither viele Blutuntersuchungen und es gab nichts Auffälliges. Auch sonst würde ich sagen, dass es keinen Anlass gibt, von Diabetes auszugehen, zumal ich sehr dünn bin.

- Gibt es einen Zusammenhang mit Antibiotika? Das Ganze begann vermeintlich damit und nach der Mandelentzündung, die mit Antibiotikum behandelt wurde, kamen die Beschwerden zurück.

- Können solche Halsschmerzen durch eine (allergische) Reaktion auf Zucker oder Süßstoff o.ä. ausgelöst werden? Ich habe manchmal nach dem Essen von Schokolade (nur bei manchen Sorten, bei anderen nicht) ein unmittelbares Brennen im Hals. Auch nach dem Trinken von Cola Light ist mir das aufgefallen, wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass ich durch meine Selbstbeobachtung auch mein eigenes Empfinden beeinflusse.

- Sind Milben als Ursache tatsächlich auszuschließen? Symptome wie "Nase zu" oder Nießen habe ich jedenfalls nicht, wenn ich mit Hausstaub in Kontakt komme.

- Ist meine etwas schlechtere Nasenatmung tatsächlich auch als Ursache auszuschließen? Ich atme eigentlich viel durch die Nase und mir fällt eigentlich nicht auf, dass sie so schlecht sein soll.

- Etwas weithergeholt vielleicht: Ich habe oben noch beide Weisheitszähne, die allerdings, so wie ich das einschätze, keine Beschwerden verursachen. Man hört ja, dass Weisheitszähne allerdings alles mögliche an Problemen verursachen können. Könnten solche Halsschmerzen auch dazu gehören?

Liebe Grüße und ich bin euch wirklich sehr dankbar für eure Hilfe!

Peter

Antworten
f'r_etvtkat4ze


Hallo Peter

Ich kann leider deine Fragen nicht beantworten.

Sonst wäre ich selbst endlich gesund. War überrascht, dass jemand den Schmerz so beschreibt wie ich ihn empfinde. ZWISCHENDRIN mal leichter dann wieder so wie eine richtige Entzündung mit Schluckschmerzen. Bei mir allerdings" erst" seit 3 Monaten. Habe nach Tipps gesucht und bin auf deinen Beitrag gestoßen. Jetzt bin ich total hoffnungslos. Kann nur so viel sagen. Ich habe keine mandeln und keine Weisheitszähne mehr.

hatte mich bis jetzt an die Refluxtheorie geklammert um nicht komplett depressiv zu werden. Gestern meinte mein Arzt, dass die Blocker dann hätten anschlagen müssen

LG

Sophie

PUet8erLLicht


Hey Sophie,

nicht hoffnungslos werden :)

Es gibt irgendeinen Grund und der muss gefunden werden.

Ich mache mich momentan viel über Allergien schlau, die soetwas auslösen könnten. Hast du da in die Richtung schonmal etwas untersuchen lassen?

In einem anderen Forum wurde mir zu einem cortisonhaltigen Nasenspray geraten, was ich jetzt auch mal ausprobieren werde.

Möglicherweise haben wir ja tatsächlich das selbe Problem oder zumindest ein ähnliches, dann wäre es vielleicht gut, wenn wir in Kontakt bleiben, uns weiterhin austauschen, um vielleicht herauszufinden, was wir gemeinsam haben.

Sind bei dir sonst irgendwelche Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten bekannt oder hast du Probleme mit deiner Nasenatmung? Wie alt bist du, wenn ich fragen darf? Ich bin 25.

Liebe Grüße,

Peter

fJretetkaotze


Hallo Peter,

Das ist ja witzig, dass Cortison-Nasenspray nehme ich jetzt auch schon seit 1 Monat. Erst hatte ich nur Halsschmerzen nach 2 Monaten kam eine verstopfte Nase hinzu. Einen Allergie test habe ich auf Drängen auch schon machen lassen- keine Allergie auch eine CT der Nebenhöhlen war ohne Ergebnis. Ich hab zur Zeit wirklich Angst damit für immer leben zu müssen. Glaubst du wirklich dass es bei uns eine Ursache gibt. Was wenn das Immunsystem den eigenen Körper bekämpft. WÄRE SCHÖN WENN WIR IN Kontakt bleiben, uns austauschen und auf dem laufenden halten. Ich bin ein Stück älter nämlich 38.

LG

:=o

s|tu`ps"i200


Hallo zusammen,

würde mich eurer Suche nach dem Problem gerne anschliessen da die Schmerze die ihr beschreibt sich fast zu 100% mit meinen decken.

Bei mir gingen die Schmerzen erst nach einer NNH OP los. Erst ganz langsam bis sie gut 8 Monate nach der OP einfach blieben. Ich weiß nicht ob uns HNOs wirklich weiterhelfen können – ich war schon bei 6...

Ich kann leider bei mir bisher noch nicht behaupten das ich irgendentwas gefunden habe das die Halschmerzen auslöst, verringert oder sonst was. Was ich jedoch noch beitragen kann ist das ich im Sommer 2 Wochen am Meer war. Nach 3-4 Tagen war der Halsschmerz fast kompl. weg.

Schwups! Nicht mehr vorhanden, einfach ausradiert so sehr ich mich auch mal darauf konzentriert habe. Lediglich morgens noch ein wenig und nach dem essen verschwunden. Das schlimme ist das er schon auf der Rückfahrt wieder langsam kam und nach 3 Tagen zu Hause wieder voll da ist.

@Peter Licht – wenn ich es richtig verstehe hast du deine Mandeln noch, kam keiner auf die Idee die zu entfernen? Ich habe meine auch noch, nur 1 Arzt hatte jetzt doch zur OP geraten...

Bin übrigens 35 und männlich

Liebe Grüße

KxapuzinerHkrecssxe2


Hallo,

aufgund eigener Erfahrungen kann ich Dir zwei Dinge nennen, wo Du vielleicht mal näher hingucken könntest.

Auch wenn es sehr viele Menschen haben, ist es nicht normal, wenn man durch die Nase nicht gut Luft bekommt. Vielleicht hast Du in den NNH eine chronische Entzündung, die nie richtig abheilen kann, weil die Schleimhaut immer geschwollen ist. Diese würde dann für den ständig entzündetetn rachen sorgen.

Da Du schreibst, dass Du auf bestimmte Nahrungsmittel reagierst, lohnt es sich villeicht auch mal zu schauen, ob Du beim Thma Histaminintoleranz etwas findest.

[[http://www.nahrungsmittel-intoleranz.com/histaminintoleranz-informationen.html]]

Hast Du denn schonmal ein Antiallergikum, wie Cetericin genommen?

Ich würde auf jeden Fall mal ganz genau darauf achten, ob die Beschwerden nach bestimmten nahrungsmitteln schlimemr werden, das muss nicht sofort passieren.

K3apuzkiner5kXressex2


@ stupsi

Ich weiß nicht ob uns HNOs wirklich weiterhelfen können – ich war schon bei 6...

Meine Antwort lautet: Nein ]:D ]:D

Ich war bestimmt bei 15 Ärzten, bis ich dann mal an jemanden geriet, der mich zumindest ernst nahm.

ich bin auch operiert worden vor 2 Jahren. Es war besser danach, fing aber irgendwann wieder an mit ständigen eitrigen Entzündungen.

Mittlerweile geht es mir gut, ich bin aber immer noch sehr anfällig, muss sehr aufpassen.

Dass es Dir am Meer so gut ging, spricht ja schon für eine Entzündung und/oder eine empfindliche Nasenschleimhaut.

Was machst Du denn gegen die Beschwerden? Hast Du auch oft NNH-Entzündungen?

EclaflReemixch0815


Wohnst du seit Anfang an in der selben Wohnung/im selben Haus?

Evtl. mal auf Schimmel untersuchen?

Ach ja, Mandeln raus halte ich für eine sehr gute Idee!! :)^

Als Kind war ich oft sehr kränklich. Ich hatte ständig irgendeine Erkältung oder sonstige Beschwerden. Ich konnte schon gar nicht mehr zählen wie oft ich eine Mittelohrentzündung hatte oder im Krankenhaus lag wegen allem möglichen, Allergien usw...

Ich habe als Kind auch oft Wochen an der Nordseeküste verbracht weil die Meer-/Seeluft mir spürbar gut tat.

Nachdem ein Arzt später auf die brilliante Idee kam mir die Mandeln raus zu nehmen, obwohl ich bis dahin nie Probleme daran oder deswegen hatte... war und bin ich fortan ein anderer Mensch. Erkältung kenne ich seit dem nicht mehr. Auch ein Krankenhaus habe ich seit dem nie wieder von innen gesehen, jedenfalls nicht als Patient.

In den 10 Jahren mit Mandeln war ich ein Alptraum für jede Krankenversicherung, die letzten 25 Jahren ohne Mandeln habe ich sie unbenötigt bezahlt...

Eine andere Erklärung gibt es nicht dafür, da sämtliche Beschwerden seit exakt dem Tag spurlos verschwunden waren.

Ich weiß auch nicht wie z.B. eine Mittelohrentzündung mit den Mandeln in Verbindung steht aber das Ergebnis spricht für sich.

s}tup-si20x0


@ Kapuzinerkresse2

Danke für deine Antwort. Oh je, 15 HNOs würde ich in meiner Gegend auch nicht zusammen bekommen ;-)

Nach meiner NNH OP vor gut 1,5 Jahren ist meine Nase noch immer entzündet und angeschwollen das ist korrekt. Hattest du auch eine NNH OP und leidest und Halsschmerzen? Ich denke der Hintergrund das es mir am Meer besser ging liegt nur darin das ich den ganzen Tag ins Wasser abgetaucht bin und den HNO bereich so durchgängig mit Meerwaser "gespült" hatte. Das erklärt auch wieder die leichten Halsschmerzen am Morgen.

Ansonsten habe ich bisher alle Medikamente durch zig Antibiotika, Abstriche, AntiPilz Mittel, Schleimlöser, Homöopathie usw. Mein Arzneischrank ist am platzen! Sogar Antidepressiva weil ein Arzt meinte der rote Hals sei nur Einbildung. Super! Alles in allem kann man sagen das bisher nichts geholfen hat.

@ alle

Stichwort Post Nasal Drip? Kann es vielleicht das sein was unser Hals reizt? Habt ihr wenn ihr darauf achtet festen, dickflüssigen Schleim im Hals? Wie PeterLicht auch schreibt, es fühlt sich ja nicht wie übliche Hallschmerzen, Mandelentzündungen an. Einfach nur ein brennen & überreizt sein...

Krap|uzi*nOerk4re3ssex2


@ Stupsi

Ja, ich hatte vor 2 Jahren eine OP. Einen entzündeten Rachen hatte ich jahrzehntelang.

dass Deine Nase immer noch entzündet ist und angeschwollen – das ist krass. War es denn nach der OP überhaupt nicht besser?

Bei mir war es nach der OP doch besser, obwohl ich eine sehr schlimme Wundinfektion nach der OP bekommen hatte. Aber dann fing es wieder mit den Beschwerden an -fast wie vorher.

Jetzt nach 2 Jahren geht es mir gut, weil ich wohl die Ursache gefunden habe: die Entzündung, die ich im Siebbein hatte konnte nie abheilen, weil ich durch die Allergien und HI immer eine geschwollenen Nasenschleimhaut hatte.

Könnte es bei Dir einen Zusammenhang mit der Nahrung oder mit anderen Allergenen (z.B. Schimmel) geben?

Weshalb bist Du eigentlich operiert worden?

Was ist denn bei den Abstrichen heraus gekommen?

Was sagt denn der Arzt zu der immer noch geschwollenen Schleimhaut und der Entzündung?

Ist die Entzündung des Rachens wirklich nicht zu sehen oder hat sie nur der eine Arzt nicht gesehen? (ich frage deshalb, weil ich zwar auch immer einen gerteten rachen hatte, die Schmerzen aber viel heftiger waren und wohl aus den NNH kamen).

Hast Du schon mal ein kortisonhaltiges Nasenspray bekommen?

swtu?psMi20x0


@ Kapuzinerkresse2

Danke der Rückmeldung.

Wie haben sich denn deine Beschwerden gelegt? Wie du schreibst hattest du ja nach der OP weiterhin massive Probleme, oder? Nur Nahrungsmittel gewechselt? Muss zugeben das hatte ich noch nie probiert...

Zu deinen Fragen: Ich würde schon sagen das ich anfangs wieder gut durch die Nase atmen konnte, aber unmittelbar danach haben halt die Halsschmerzen angefangen und 3 Monate danach ging es wieder mit Kortison Nasenspray los gegen geschwollene Nasenschleimhäute. Polypen wurden nach einem CT im Aug. auch wieder diagnostiziert. Nur an eine weitere OP scheint sich kein HNO momentan dran zu trauen.

Bei mir wurde eine Grippe von meinem Hausarzt nicht behandelt und nach 3 Monaten Dauergrippe kam raus das sich daraus eine chronische Sinusitis entwickelt hatte. Dauerkopfschmerzen, kaum noch was gehört waren so die Symptome. Nur die Halsschmerzen die ich jetzt habe sind keineswegs besser. Wenn ich könnte würde ich wieder tauschen :-)

Hatte bisher 3 Abstriche machen lassen und es kam immer was anderes raus – Streptokokken, Pilze usw.. Alles wurde auch mit Medikamenten behandelt aber keine Besserung.

Ja, mein Rachen ist rot, Mandeln leicht geschwollen, Naschenschleimhaut geschwollen und fester, dicker, zäher Schleim im HNO Bereich– bestätigen die HNOs, aber operieren oder reagieren will irgendwie keiner ??? Allgergie hab ich und meine ganze Familie nichts mit zu tun. Tests und Selbstversuch mit Medikamenten auch negativ.

Nächste Woche habe ich Termin bei einem neuen HNO. Mit dem Hinweis das es länger dauern würde und ich gerne bar zahlen würde habe ich innerhalb 2 Tagen einen Termin bekommen. Schöne Welt.... Aber ich bin gespannt, der HNO ist gut 80km entfernt und scheint eine absolute Koryphäe zu sein...

Kdapu~ziner-krexsse2


@ Stupsi

Bei mir wurde eine Grippe von meinem Hausarzt nicht behandelt und nach 3 Monaten Dauergrippe kam raus das sich daraus eine chronische Sinusitis entwickelt hatte. Dauerkopfschmerzen, kaum noch was gehört waren so die Symptome.

So fing das ganze Drama bei mir auch mal an.

Nur die Halsschmerzen die ich jetzt habe sind keineswegs besser. Wenn ich könnte würde ich wieder tauschen

Ohje. Ich wünsche Dir, dass der neue HNO-Arzt Dir helfen kann.

Pilze hatte ich noch nie – hast Du denn mit Schimmel in deiner Umgebung zu tun?

deine Beschwerden lesen sich ja wirklich heftig, ich würde ja denken, dass da immer Keime in der Tiefe sitzen, an die man einfach nicht rankommt. Es gibt hier einen älteren Thread "Chronische Sinusitis" – da findest Du jede Menge Tipps, die Du vielleicht la ausprobieren könntest. Wichtig scheint mir auch zu sein, dass der Darm saniert wird – nach so vielen Antibiotika ist da bestimmt vieles im Argen. Leider kenne ich mich da nicht besonders gut aus, ich habe aber jetzt angefangen, in Unmengen Knoblauch zu essen (zumindest, wenn ich niemanden anschließend damit belästige), der soll ja auch sehr positiv auf die Darmflora wirken. Vielleicht kannst Du ja auch mal so eine Immunkur machen (gibt es bei DM z.b.). Vielleicht hilft es Dir ja auch, mit Thymian zu inhalieren, der soll ja auch antibiotische Eigenschaften haben. Meine Geheimwaffe ist mittlerweile Angocin, das scheint einiges abzuhalten bei mir. Schreib doch mal, wie es gelaufen ist, wenn Du bei dem HNO-Arzt warst.

Wie haben sich denn deine Beschwerden gelegt? Wie du schreibst hattest du ja nach der OP weiterhin massive Probleme, oder? Nur Nahrungsmittel gewechselt? Muss zugeben das hatte ich noch nie probiert...

Direkt nach der OP ging es mir gut, habe sehr gut Luft bekommen, hatte keine Kopfschmerzen o.ä.. Leider habe ich eine Wundinfektion bekommen und der ambulante HNO hat mich nicht adäquat behandelt. Musste dann leider wieder ins KH, habe dort 2 Wochen Infusionen bekommen. Ich hatte zwei verschiedene Keime, den zweiten haben sie erst nicht erkannt, weil der erste Abstrich nicht weit genug aus den NNH erfolgt war. Deshalb wurde es auch trotz der Infusionen nicht viel besser, erst als ich das richtige AB bekommen habe. Danach ging es mir sehr wechselhaft, mal ziemlich gut, mal schlechter, Gottseidank nie mehr ganz so schlecht wie vor der OP. Ich musste aber leider auch immer mal wieder AB nehmen, trotzdem ich alles versucht habe, was man nur an alternativen Mitteln und Methoden selbst anwenden kann.

Leider wollten mir einige ambulante HNO nicht das Nasonex- Spray aufschreiben, obwohl es als Empfehlung vom Operateur im Arztbrief stand. Da musste ich suchen, bis ich endlich jemanden fand, der es mir verschrieb. Das Nasonex-Spray hat zwar eine Besserung gebracht, aber da ich ohnehin eine sehr trockene Nasenschleimhaut habe, war ich nun noch anfälliger.

Ich habe dann angefangen, Milch wegzulassen, dadurch hatte ich dann nicht mehr so eine starke Verschleimung. Irgendwann kam ich dann auf Histaminintoleranz und habe angefangen zu beobachten, was passiert, wenn ich bestimmte Nahrungsmittel esse oder weglasse. Im Sommer dieses Jahres war ich dann bei einer Fachärztin, die mir bestätigt hat, dass ich HI habe. Außerdem habe ich noch Allergien auf Weizen, Eier, Nüsse (das ist das, was getetstet wurde). Seitdem nehme ich regelmäßig ein Antiallergikum und es geht mir ziemlich gut.Die noch bestehenden Schmerzen im Siebbein (durch die dort seit eiwgen Zeiten schmorende Entzündung habe ich jetzt anscheinend wegbekommen (u.a.mit Rhinoguttae pro Infantibus).

Anfällig bin ich leider immer noch, sobald jemand in meiner Nähe krank ist habe ich es auch, aber ich kann es ganz gut händeln. Aufpassen muss ich sehr mit dem Essen, ein Fehler und die Nasenschleimhaut schwillt zu, ich bekomme Rachenschmerzen und dann schlimmstenfalls wieder eine NNH-Entzündung.

Ich muss also ständig etwas machen: ich mache Nasenspülungen, nehme Angocin, trinke viel und ernähre mich sehr gesund, sowie versuche insgesamt gesund zu leben. Ich will jetzt auch regelömäßig in die Salzgrotte gehen.

Es ist ein Zusammenspiel mehrerer Erkrankungen bei mir, leider kam da kein Arzt drauf, ich habe so wie Du, alles an Aussagen gehört. Nun habe ich eine gute Ärztin gefunden, die mich ernst nimmt, auch wenn sie mir leider nicht viel helfen kann.

PS:Letztens las ich, dass die Weizenunverträglichkeit mit einer genetischen Veränderung des Weizens zusammenhängen könnte, muss dazu mal recherchieren. Vielleicht liegt es ja wirklich an diesen ganzen manipulationen und er zunehmenden Umweltverschmutzung, dass immer mehr Menschen gesundheitlicheProbleme bekommen?

M5agiHczZFTW


Hallo Peter ich hatte auch Monate Lang immer Halsschmerzen ich hatte immer ein Trockenen Hals immer Schluckbeschwerden usw ... Es lag bei mir an den Mandeln nach meiner OP die ich diesen Sommer hatte sind diese Beschwerden weg ich kenne das gefühl und hasse es Viel Glück :)^

s|tuEpsiE200


@ Kapuzinerkresse2

Ja, ich sollte mich auch mal mit dem Thema Allergie & Nahrungsmittel beschäftigen. Bisher waren alle Tests negativ, aber das hat ja nichts zu bedeuten. Ein Zusammenspiel mehrerer Krankheiten seh ich auch bei mir. Nur wo soll man da anfangen :)

@ MagiczZFTW

Ich war auch bisher immer ganz heiß auf eine Mandel OP. Meine 1. Frage bei den HNOs :-)

Aber von 7 Ärzten haben mir 6 davon abgeraten. Der andere war sich nicht ganz sicher würde mich aber operieren um zu schauen... Na ja, dann lass ich doch mal die Finger von. Oder musstest du auch so drum betteln? Die scheinen da alle gar nicht scharf drauf zu sein...

Ansonsten war ich wie beschrieben wieder mal bei einem neuen HNO den ich diesmal privat bezahlt habe. Eine umfangreiche Untersuchung die mal länger als 5 Min gedauert hat. Toll! Seine Diagnose extrem trockene Schleimhäute was bei NNH OPs in unterschiedlicher Ausprägung vorkommen kann. Chance auf Heilung hat er verneint, da chronisch. Aber man könnte dagegen vorgehen mit viel Nasenöl, Olivenöl schlucken, gurgeln, Inhalation usw... Vorher sollte ich eine 2wöchige Kortison Kur starten. Ich bin gespannt, zumindest mal eine Diagnose und Möglichkeiten aufgezeigt. Werde wieder berichten

KQapuzinecrkresQse2


@ stupsi200

Na, das ist ja immerhin etwas.

Ich habe auch extrem trockene Nasenschleimhäute, ohne Nasenöl ging es gar nicht.

Vielleicht solltest du auch mal Richtung Darm-sanierung denken?

Du hast ja sicherlich auch sehr viele Antibiotika nehmen müssen über die Zeit?

Ich hatte gestern ein gespräch mit einer Ärztin, die meinte, dass meine ganzen Nahrungsmittelunverträglichkeiten auch vom Darm kommen könnten, da sei mit der Darmflora einiges durcheinander.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH