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Chronische Sinusitis und Tinitus – und was hilft wirklich?

Suamaxla hat die Diskussion gestartet


Hey!

Ich leide seit vielen Jahren an einer chronischen Sinusitis und an Tinitus. Mit zweiterem komme ich meistens besser zurecht als mit ersterem.

Mit etwa 15 fing es an, dass mir permament die Nase lief und die Augen tränten. HNO – Besuch 2 oder 3 Jahre später ergab erstmal, dass meine Nasenmuscheln zu groß sind, daher auf die Schleimhäute drücken und daher das ganze Dilemma. Es wurde geläsert und es ging mir tatsächlich für mindestens 1-2 Jahre besser.

Doch dann begann es wieder. Mein Leben war ein derartiges Chaos, dass ich erst seit etwa einem Jahr wieder in Behandlung bin (bin nun 26 ). Ich bekam erst Nasenspray, dann Cortison. Das Nasenspray war Käse, das Cortison brachte Linderung, allerdings nur für 2 Wochen und ging leider mit schmerzhaften Nebenwirkungen einher. Keine Option für mich. Der Arzt ordnete daraufhin ein CT an, es ist alles dich und mittlerweile habe ich auch immer wieder Probleme mit den Stirnhöhlen, was schmerzhaft auf die Augen drücken kann. Mein Arzt plädierte für eine OP. Ich kenne aber so ziemlich nur Negativ-Fälle, und das möchte ich nicht. Auch mein erster HNO war kein Freund von Ops und riet mir damals schon von einer OP ab, da diese teilweise mehr Schaden als Nutzen bringen.

Durch Ernährungsumstellung konnte ich mir etwas Linderung verschaffen, jedoch war ich dann plötzlich für 2 Monate krank (erst Schnupfen, dann Husten, dann Mandeln, es wurde immer schlimmer). Nach AB- Einnahme endlich gesundet :) Allerdings vermehrte Schleimbildung mit Abhusten, was sich hoffentlich irgendwann legt und hoffentlich nur ein Nachhall des langen Krankseins ist. Leider habe ich derzeit wieder einen sehr ätzenden Sinusitis Schub mit stark tränenden Augen und Triefnase, Druck – ich hatte neulich ein Date und es war ein Grauen. Ich konnte dem Menschen beim reden nichtmal in die Augen gucken und war nur am wischen :( Im Alltag natürlich das gleiche. Ich benutze seit gestern wieder mein Nasenspray, was zuindest das Triefen etwas eindämmt. Aber das funktioniert nie länger als 3-4 Tage. Danach wirkt es einfach nicht mehr .

Achja, in meinen Mandeln sammeln sich die ganzen Bakterien als Klümpchen. Eine Weile hatte ich durch diese Klümpchen immer leichte Halsschmerzen. Aber man wollte nichts tun, weils nicht schlimm genug war. Seitdem befreie ich die Mandeln selbst davon, zumindest das Halsweh bin ich dadurch los ^^ Mein jetziger HNO meinte, dass die Mandeln schon ziemlich zerfurcht sind, aber da nix gemacht wird. Ok. Ich frage mich nur, ob die ständigen Bakterienansammlungen nicht auch verhindern, dass im Nasenbereich besser wird?

Ich würde sehr gerne etwas tun. Homöopatie, pflanzliches oder was auch immer helfen könnte – habt ihr Ratschläge für mich? Ich kann und will so nicht den Rest meines Lebens verbringen. Es ist unangenehm bis schmerzhaft und eben auch sozial einschränkend. Mir graut jetzt schon davor, wie es wohl wird, wenn ich wieder einen Partner habe. Ständig Naseputzen beim Sex ist ätzend. (und bei allem anderen ist es genauso ätzend )Und das weiß ich leider aus Erfahrung :(

Jedoch ist eine OP für mich nur die allerletzte Option. Vorher möchte ich es noch anders versuchen. Mein HNO ist da allerdings nicht sehr hilfreich.

Das andere ist der Tinitus. Auch wenn ich grundsätzlich ganz gut damit zurechtkomme, schlaucht er mich manchmal ganz schön. Bei Stress wird er sehr stark. Ich frage mich, was man hier tun kann , wirklich hilfreiches hab ich noch nicht gelesen.

Liebe Grüße

Antworten
A5hornbl$atxt


Tinitus ist lt. Psychologen einer psychosomatischen Klinik, wo ich war, meist auf STress zurückzuführen. STrenges Programm, den STress zu reduzieren. Und von was hat man die Nase gestrichen voll, wäre die nächste Frage gewesen....

Wobei ich bei solchen 'Beschwerden vielleicht doch mal sanieren würde. Man kann sich doch in einer Uniklinik beraten lassen (CT, MRT, Ultraschallbilder mitnehmen).

Naturheilkundlich: Homöopathisches Antibiotikum Eucalyptus D 6, halbstündlich 5 Globuli.

Spenglersan Kolloid G. Mindestens 5 x pro Tag in die Nase sprühen, hochziehen.

Gegen den gelben Rotz: Kalium bichromicum D 12 – 5 Globuli stündlich und Corallium rubrum D 12 stündlich 5 Globuli, hilft den Rotz, der eine Bronchitis fördert.

SVama\la


Hallo Ahornblatt,

vielen Dank für diese Angaben!

Mein Tinitus ist ganz sicher größtenteils auf "Stress" in jeglichen Formen zurückzuführen. Jedoch lässt sich Stress im Alltag nicht vermeiden. Selbst wenn ich etwas nicht als belastenden Stress empfinde, sieht mein Körper das durchaus anders. Hier liegt die Krux – ich lebe nunmal :P Bin mehrfache Mutter.

Allerdings hatte ich schon als Kind immer wieder Tinitusgeräusche. Da ich die ersten 18 Jahre meines Lebens regelmäßig mit Mittelohrentzündungen zu kämpfen hatte, als Kind gerne mal schwere Angina, liegt es sicherlich auch mit daran. Chronisch wurde es dann allerdings nachdem ich plötzlich kaum noch hören konnte, das war damals wirklich ein psychologisches Problem.

Obwohl es mir – psyschisch – jetzt so gut geht wie nie zuvor, ich inzwischen auch einige Strategien entwickelt habe, Stress abzubauen usw, ist die Tendenz hier auch eher Verschlechterung.

Soweit ich weiß, liegen die Chancen auf Genesung bei einer Nasenop bei 50 %. Ich kenne nur Fälle , bei denen hinterher noch viele weitere Ops folgten, teilweise richtig Schaden angerichtet wurde oder es eben einfach nichts gebracht hat.

Für mich fehlt da einfach auch die Ursachenbeseitigung.

Deshalb ist es für mich wie gesagt die allerletzte Option.

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