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4-wöchige Nutzung von Kortison-Tabletten

E1h4emali5ger NKutezer^ (#530218) hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich muss zusätzlich zu einem kortisonhaltigem Nasenspray (Wirkstoff: Budesonid; 400 mg/Tag) für die nächsten vier Wochen täglich 2,5 mg Decortin H (Wirkstoff: Prednisolon; 2,5 mg Tagesdosis) nehmen, also eher niedrig dosiert. Und mein HNO-Arzt hat auch darauf hingewiesen, dass erst ab 10 mg Tagesdosis das Rsiko z.B. des Cushing-Syndroms besteht.

Laut Packungsbelage gehöre ich mit den vier Wochen in dieser niedrigen Dosierung wohl auch nicht zu einer Risiko-Gruppe, aber ganz wohl ist mir nicht dabei. Ich hänge sehr an meinem aktuellen Stoffwechsel und neige außerdem eh zu Wassereinalgerungen, weshalb mich dieser Faktor stört, dass dieses Medikament zu einer erhöhten Kalium-Ausscheidung führt und den Kalium-Natrium-Haushalt zu Gunsten des Natriums verändert; darüber hinaus eben dieser Aspekt mit dem verschlechtertem Fettstoffwechsel und der Appetitsteigerung.

Hat jemand zufällig Erfahrungen mit einer ähnlichen Dosierung oder kann bzw. möchte sonstwie etwas dazu sagen?

Wenn sich mein Stoffwechsel verändern sollte, ist das chronisch oder normalisiert der sich wieder nach Absetzen des Medikaments?

(Ich habe beim Nasenspray dagegen keine Bedenken, weil ich nur lokal wirkt und nicht gleich in den ganzen Körper gelangt wie die Kortison-Tabletten).

Antworten
Edhe-maliWger NutZzer (#^53021x8)


Und sorry für die Grammatik :=o

E7hemaliger N3utzeMr (#a5307218)


Und da ich eh einen Vitamin D-Mangel habe bzw. die Tendenz zu einem Mangel daran, sollte ich zusätzlich Calcium und Vitamin D supplementieren in dieser Zeit?

Lsi3laLinxa


Bei der Dosis habe ich gar nichts gemerkt.

Jedoch hat es mit der Dosierung auch nicht geholfen und ich musste deutlich erhöhen.

Die Nebenwirkungen sind aber eh sehr individuell, ich hab bei einer höheren Dosis einfach alle Nebenwirkungen mitgenommen. Kenne andere, die bei gleicher Dosis kaum Wassereinlagerungen etc. hatten.

pTel*ztiexr86


Die Nebenwirkungen sind individuell, die meisten werden aber mit dieser niedrigen Dosierung keine Probleme haben.

Ansonsten ist deine Annahme falsch, dass das Kortison aus Nasensprays nicht systemisch aufgenommen würden. Denn das werden sie, nur ist die Dosis in Nasensprays oder Salben sehr viel geringer als bei oraler Medikation. Es ist daher nur eine Dosisfrage,

E/hemaliger N%utzer (#53L02q18)


Danke für eure Antworten. Ich hoffe eigentlich auch, dass die Dosis zu gering ist, um meinen Körper unerwünscht zu beeinflussen. Vielleicht sollte ich aber während der Einnahmezeit dazu übergehen mich regelmäßig zu wiegen und nicht mehr wie sonst nach Appetit und Hunger zu essen und zu trinken, sondern das irgendwie nach irgendwelchen Vorgaben ausrichten - und auf viel Kalium achten in meiner Ernährung?

Puh eigentlich liegt mir sowas gar nicht; mag es lieber nach meinem Körpergefühl zu gehen. Nur wenn das möglicherweise nicht "richtig funktioniert" aufgrund der Nebenwirkungen, wäre das auch nicht gut. Finde die leichten Wassereinlagerungen zwischendurch z.b. durch relativ salzige Ernährung oder Monatszyklus schon blöd genug. :-/

E&hemkal'iger4 NuNtzer (Y#530K21x8)


Ansonsten ist deine Annahme falsch, dass das Kortison aus Nasensprays nicht systemisch aufgenommen würden. Denn das werden sie, nur ist die Dosis in Nasensprays oder Salben sehr viel geringer als bei oraler Medikation. Es ist daher nur eine Dosisfrage,

pelztier86

Danke für den Hinweis; hatte bisher gedacht bei der oralen Aufnahme wirkt das im gesamten Körper und bei der lokalen "äußerlichen" Anwendung nur in/an den Schleimhäuten der Nase und die nehmen nicht viel auf davon; dort soll es ja schon wirken - aber im restlichen Körper nicht.

Und auf ein Wiederaufflackern von - wenn auch leichter - Akne bin ich auch nicht scharf. Die Behandlung soll abgeschlossen bleiben.

L+ilaL9inxa


Vielleicht sollte ich aber während der Einnahmezeit dazu übergehen mich regelmäßig zu wiegen und nicht mehr wie sonst nach Appetit und Hunger zu essen und zu trinken, sondern das irgendwie nach irgendwelchen Vorgaben ausrichten

Habe ich krampfhaft versucht, das Gewicht ging trotzdem deutlich hoch.

Mein Arzt sagte nur, dass ich nicht versuchen soll, gegen die Zunahme anzukämpfen, das wäre nichts, was man durch Kalorien-einsparen eindämmen könnte.

Aber wie gesagt, die Dosis war viiieeeel höher. Und die Einnahme auch deutlich länger.

EOhema0liger) iNutzewr (#5;30218x)


@ LilaLina

Habe ich krampfhaft versucht, das Gewicht ging trotzdem deutlich hoch.

Mein Arzt sagte nur, dass ich nicht versuchen soll, gegen die Zunahme anzukämpfen, das wäre nichts, was man durch Kalorien-einsparen eindämmen könnte.

Oha, das ist ja echt blöd gelaufen für dich. Dabei wird in recht vielen "Ratgebern" dazu behauptet, dass man nur zunimmt, wenn man dann auch mehr isst/mehr Kalorien zuführt als der eigene Bedarf ist. Die Wassereinlagerungen sorgen zwar zunächst auch für dieses tolle aufgequollene Gefühl und eine Zunahme, aber verschwinden hinterher wieder.

Wie geht es dir denn heutzutage - haben sich diese Veränderungen bei dir wieder normalisiert? Musst du Kortison immer noch nehmen (dann in geringerer Dosierung) oder wie ist das bei dir?

L;ilaHLinxa


Ja, das stimmt - nach Absetzen ging das Gewicht ganz gut wieder nach unten.

Dabei wird in recht vielen "Ratgebern" dazu behauptet, dass man nur zunimmt, wenn man dann auch mehr isst/mehr Kalorien zuführt als der eigene Bedarf ist.

Wenn der Stoffwechsel durch Medikamente oder Erkrankungen lahm gelegt wird, bringen die vielen Ratgeber nichts ;-) Dazu kam diese richtig eklige Müdigkeit durch das Kortison, wodurch ich mich kaum noch bewegt habe. Nach der Arbeit um fünf direkt aufs Sofa und von da in's Bett. Sport & Co. konnte ich da total vergessen.

Musst du Kortison immer noch nehmen (dann in geringerer Dosierung) oder wie ist das bei dir?

Musste es wegen einer Autoimmunerkrankung nehmen. Derzeit geht es ganz ohne Kortison, hoffe mal, dass es dabei bleibt :-)

Evhemaligern Nutz!er z(#5306218)


Derzeit geht es ganz ohne Kortison, hoffe mal, dass es dabei bleibt :-)

Drück dir die Daumen. @:)

Eine gewisse Antriebslosigkeit und anderes in diesem Dunstkreis kenne ich zwar auch, aber die hatte psychische Gründe und eher ergänzend physische, denke ich. Deshalb bin ich eigentlich froh, dass es mir seit realtiv kurzer Zeit insgesamt viel besser geht damit und reagiere vielleicht auch deshalb ein bisschen empfindlich auf diese möglichen Nebenwirkungen. ... Dieses Ohnmachtsempfinden dabei, wenn sich diese Nebenwirkungen einstellen würden, fände ich sehr belastend + die Nebenwirkungen an sich - und ich glaube, dass mich so etwas nachhaltiger zurückwerfen würde. Ich bin quasi aktuell im grün-gelben Bereich und habe keine Lust wieder mal länger im gelb-roten Bereich rumzukrebsen, um dann nach einem gewissen soliden gelb-gelb mit grünen Einsprengungen wieder darin zurückzufallen. :=o

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