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Mandel-OP bei 4jähriger Tochter

T:oJ$uLeAxn hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

möchte gerne eure Meinungen zu meinem Thema erfahren, da ich mir erhebliche Sorgen um meine kleine Tochter(4) mache.

Ich bin von der Mutter geschieden und wir führen leider seid 3jahren einen ekligen Sorgerechtsstreit. Aber hierauf kommt es jetzt nicht an, sondern um unsere Tochter.

Es geht aktuell um die Entfernung der Mandeln / Polypen unserer Tochter.

Meine Ex-Frau will unbedingt diese OP --- ich bin aber anderer Meinung.

Wir hatten vor einer Woche deswegen eine Gerichtsverhandlung, weil ich der OP nicht zustimmen möchte, da meine Ex-Frau den Ärzten pure Lügen über den Gesundheitszustand unserer Tochter mitgeteilt hat.

Laut meiner Ex-Frau soll unsere Tochter alleine dieses Jahr 4x akute Mandelentzündungen und auch Scharlach gehabt haben und musste regelmäßig Antibiotikum nehmen. Unsere Tochter soll extreme Atemnot haben, schnarchen und unendlich leiden.

Dies können meine jetzige Frau und ich nicht bestätigen, denn:

- die Kinder sind regelmäßig bei uns

- sind immer Gesund

- wir haben nie ein Medikament erhalten

- sie schnarcht nicht

- sie leidet nicht und hat keine Atemnot

- sie ist regelmäßig im Kindergarten und besucht zudem 2x die Woche einen Logopäden

Nun hat meine Ex-Frau bereits alles in die Wege geleitet und wirft ein Attest nach dem anderen um sich.

Sie hat einen Arzt aufgesucht, welcher Ihr ein Attest für diese 4 akuten Entzündungen ausgestellt hat.

Mit diesem Attest ist Sie dann zum HNO, welcher aufgrunddessen sofort eine OP durchführen will wo ich aufgefordert bin, meine Zustimmung zu erteilen.

Dieses Attest habe ich in Frage gestellt aufgrund meiner o.g. Strichliste.

Meine Ex-Frau wurde dann vom Gericht aufgefordert, dieses Attest nochmals detailierter bescheinigen zu lassen. Hierbei stellte sich heraus, das das Attest absolut fehlerhaft war und vom Arzt falsch ausgestellt wurde. Dies wurde ebenfalls von der Krankenkasse bestätigt und sagt eindeutig aus, das unsere Tochter dieses Jahr einmal eine Mandelentzündung im Februar hatte.

Der HNO-Arzt, welcher die OP aber durchführen sollte, bezieht sich auf das fehlerhafte Attest und spricht von chronischer Mandelentzündung und hält die Operation für dringend notwendig.

Er hat unsere Tochter im gesunden Zustand untersucht, stellt aber trotzdem diese Diagnose ..??

Sie soll wohl leichte Ablagerungen von Streptokokken auf den Mandeln haben...

Auf meine Frage, ob mal ein Abstrich oder Bluttest gemacht wurde, teilte der HNO mir mit....er hätte weitaus besseres zu tun als kleine Kinder zu operieren.

Durch Unterlagen der Krankenkasse kam dann auch noch eine weitere Diagnose ans Tageslicht, was mir meine Ex-Frau bis heute verschwiegen hat. Den HNO-Arzt hat Sie hierüber auch nicht informiert.

Unsere Tochter leidet seid letzten Jahr September an allergischen Asthma, dies wurde vom Kinderarzt gesichert diagnostiziert, wahrscheinlich reagiert Sie allergisch auf Tierhaare, Heu/Stroh etc.

Hierzu möchte ich anmerken, das wir keine Tiere haben und auch nicht auf dem Land wohnen.

Meine Ex-Frau widerrum wechselt seid 3 Jahren, 5 mal mit den Kinder Ihren Wohnort auf ländlicher Basis.

Ganz aktuell ist Sie auf einen Bauernhof gezogen, hier sind hunderte Kühe, mehrere Pferde, etliche Katzen / Hunde, wie auch Heu/Stroh...

Ich möchte meiner Tochter gerne diese OP weitesgehend ersparen und abwarten/beobachten.

Ich denke die Mandeln sind in dem Alter sehr wichtig für das Immunsystem und sollten (noch) an Ort und stelle verbleiben. Wenn natürlich wirklich eine richtige Notwendigkeit besteht, dann würde ich natürlich der OP zustimmen. Aktuell ist es mir wichtiger, erst einmal alle alternativen zu bevorzugen, bevor unsere Tochter wegen 1x Mandelentzündung unters Messer kommt. Die letzte Mandelentzündung hatte Sie 01/2014.

Die jetztige durch Ansteckung bei Ihrem Bruder.

Wie seht Ihr das ??

Antworten
KMleine#Hexxe21


Naja, also dass das Landleben sicher besser für die Gesundheit deiner Tochter ist, als die versmoggte Stadtluft das weißt du sicher selber. Wie ausgeprägt ist denn die Allergie? Wenn du selber sie noch nicht einmal bemerkt hast? Ich kenne viele Kinder, die in dem Alter ein allergisches Asthma diagnostiziert bekamen und nur Probleme hatten wenn sie erkältet waren. Außerdem hatte keins der Kinder sein Asthma noch nach der Pupertät.

Zum Thema Mandeloperation: Ich selber bin auch kein Fan von vorschnellen OPs und wäre da ein deiner Stelle auch eher misstrauisch. Aber wenn du ein Streit schon im Raum steht, warum gehst du nicht selber mit deiner Tochter und den ganzen Unterlagen zu einem unabhängigen HNO? Der soll sie untersuchen, seine Meinung sagen und auch die Unterlagen der letzten Infekte und angeblichen Mandelentzündungen in Augenschein nehmen. Außerdem würde ich den dann mal detailliert zu diesem angeblichen Streptokokkenfilm auf den Mandeln befragen.

E\hemaJl[iger Nu<tzer (#332573x1)


Ich frage mich ob es tatsächlich um das Kind geht oder um das Recht haben gegenüber dem anderen ....

TloJ7uLxeAn


Hallo,

selbstverständlich war ich bei einem HNO-Arzt und habe mir eine zweite Meinung geholt. Zu diesem Zeitpunkt gab es die Atteste aber noch nicht. Der HNO hat unsere Tochter ausführlich untersucht und nichts festgestellt, außer das die Mandeln etwas größer sind. Dies ist im Kindesalter aber normal meinte er und dies wird sich im Laufe der Jahre auch noch ändern.

Er ist auch gegen eine Operation.

Streit und Recht haben:

Hier teilen sich sicherlich die Meinungen was auch verständlich ist.

Ich kann euch nur meine Meinung mitteilen...Ja es ist ein ekliger Machtkampf, welchen meine Ex-Frau leider auf dem Rücken der Kinder ausübt...es ist ja auch nicht das erste Mal.

KFlSeine6Hexe2x1


Ja, aber will deine Ex-Frau die OP nur, um Recht zu haben, oder weil wirklich was mit den Mandeln ist? Dein Besuch beim HNO zählt ja auch, hast du denn das auch mitgeteilt?

TboJu$LeAxn


Wir leben nicht in der Stadt, hier hält man es nicht aus.

Uns hat es in eine kleine Ortschaft außerhalb der Stadt gezogen.

Selbstverständlich gibt es auch bei uns in der nähe Bauernhöfe, aber direkt auf einem Leben tun wir halt nicht.

Und es sollte ja auch kein Vorwurf sein, Sie kann ja wohnen wo sie will...mir ging es hier nur um die Allergie unserer Tochter, denn so wie meine Ex-Frau es darstellt, treten diese ganzen Probleme nur bei Ihr auf....wenn die Kinder bei uns sind gibt es diese Probleme nicht.

TdoJuiLexAn


Wir hatten gestern einen gemeinsamen Termin bei Ihrem HNO.

Ich hatte alle Unterlagen dabei, die eindeutig Aussagen das meine Ex-Frau xxx erzählt hat.

Sogar das ganz aktulle welches ich mir eingeholt habe.

Dem HNO hat dies aber nicht interessiert was mich sehr verwundert hat.

s~ofjia34:-39 j4ah|rex alt


falls du es dir finanziell leisten kannst würde ich einen Gutachter einschalten der sich die ganze Sache anguckt

und Respekt finde ich super daß du nur deine tochter operieren lassen möchtest wenn es wirklich erforderlich ist

zur mandelop

ein HNO wollte mich operieren lassen, obwohl ich nur eine einzige Mandelentzündung in meinem ganzen leben hatte und es so geblieben ist die letzten jahre.

4 mal sagte er mir ich habe belegbetten in kh xy und mach einen Termin aus für sie

ich blieb beim nein

ich vermute, daß er Geld verdienen wollte an mir, da es meine erste Mandelentzündung war, ich bin erwachsen, war vor einigen jahren und desweiteren war die Mandelentzündung auch schnell auskuriert.

schalte nen Gutachter ein oder noch einen dritten HNO

lg sofi

HLarukxies


Also, als Erstes, ihr mach es durch Eure Sorgerechtsstreitigkeiten allen Beteiligten extrem schwer und ganz besonders Eurer Tochter. Man kann nur hoffen, dass Ihr das in Zukunft klären könnt.

Warum sollte denn Deine Exfrau das Kind unbedingt operieren lassen wollen, ohne dass es Dinge gibt, die Ihr Sorgen machen, also ohne Anlass (egal ob jetzt tatsächlich die Mandeln "Schuld" sind)

Man ist heute generell zurückhaltender damit, die Mandeln zu entfernen als noch früher und das hat sich durchaus auch schon zu den operierenden Ärzten rumgesprochen ;-)

Trotzdem gibt es Gründe, die eine OP rechtfertigen und notwendig machen. Neben chronischen Entzündungen kann das aber auch eine übermäßige Vergrößerung dieser sein. Die zu Schluckbeschwerden, Atembeschwerden führen können und gerade auch in Kombination mit vergrößerten Rachenmandeln (Polypen) auch zu wiederkehrenden Infekten der Atemwege und Mittelohentzündungen (da die Belüftung des Mittelohrs eingeschränkt wird) führen. Und gerade wenn dann dauerhaft Flüssigkeit hinter dem Trommelfell verbleibt, kann das auch Hörprobleme und dadurch resultierende Sprachschwierigkeiten mit sich führen (Logopädie?) Ob das alles bei Deiner Tochter zutrifft oder ob es noch andere Möglichkeiten als eine OP gibt, kann hier aus der Ferne und als Laie niemand sagen.

Er hat unsere Tochter im gesunden Zustand untersucht, stellt aber trotzdem diese Diagnose ..??

Vergrößerte Mandel oder chronisch-entzündlich veränderte Mandeln kann ein Arzt feststellen bei der Untersuchung, die sehen einfach anders aus.

Stelle Deine Tochter einem unabhängigen HNO vor, sprich ggf. mit der Logopädie, die Deine Tochter betreut und lass Dir bestenfalls einen Termin bei Ihrem behandelnden Kinderarzt geben, der Deine Tochter und den Verlauf wirklich kennt. Vielleicht kommst Du dadurch weiter und erhältst Antworten auf Deine Fragen.

Denn Deine Beobachtungen während des Umgangs sind vielleicht auch nur Ausschnitte.

Zumindest passt das

sie leidet nicht und hat keine Atemnot

nicht so richtig zu dem

Unsere Tochter leidet seid letzten Jahr September an allergischen Asthma

Wenn ihre Beschwerden bei Euch, in allergenarmer Umgebung, soviel besser sind, wäre das ja auch wichtig zu wissen, hinsichtlich der Frage ob und worauf deine Tochter allergisch reagiert.

Tjo{JuLexAn


Daran habe ich auch schon gedacht.

Bin aber eher der Meinung, warum sollte man eine 4jährige

1. aufgrund von Lügen zu Unrecht operieren

2. Wieviele Ärzte sollen sich das kleine Kind noch anschauen und Urteilen ?

3. das aktuellste Attest sagt ja aus, das eine OP nicht Notwendig ist.

Warum kann man das nicht im Einvernehmen akzeptieren und muss überhaupt so einen Machtkampf führen. Die einzige die darunter leidet und am Ende die Schmerzen aushalten muss ist unsere Kleine.

Zudem habe ich vor so einer OP Respekt, wenn man so hört was alles passieren kann, auch wenn es in Deutschland bereits ein Routineeingriff ist. Nachblutungen etc.

B~rom]beerküc`hleixn


und wir führen leider seid 3jahren einen ekligen Sorgerechtsstreit.

Und das liegt im moment bei wem? Geteiltes Sorgerecht?

TjoJTuLe$An


Ich war auch beim Kinderarzt, hier war unsere Tochter aber nicht vorstellig deswegen.

Meine Ex-Frau war bei einem Allge. Mediziner und Facharzt für Diabetes.

Und genau dieser Arzt hat ein Attest ausgestellt, welches besagt, 4x in diesem Jahr Mandelentzündung mit Vergabe von Antibiotikum.

Dieses Attest war aber fehlerhaft und es stellte sich heraus, das Sie dieses Jahr im Februar eine Mandelentzündung hatte. Ne Woche vorher hatte unser Sohn und ich denke Tochter hat sich angesteckt.

Dann ging es direkt zum HNO und soll operiert werden....der Kinderarzt weis hiervon nichts....hat nichtmal berichte erhalten.

sHofi9a34-3j9 jahr6e alt


zu punkt 1 deiner frage: Geld?, es gibt eine pauschale für eine mandelop sowie für alle anderen ops auch. würde der HNO der für die op ist die op selber machen?

hole die Meinung ein von einem dritten HNO und oder Gutachter der HNO ist, der soll sagen ob die op erforderlich ist oder nicht und falls ja dann halt op.

ich las vor ca. 1 jahr

daß die kinder von ärzten fast nie eine mandelop erhalten, erinnere mich nicht mehr an die prozentzahl aber der unterschied war immenz

also die kinder von anderen menschen werden in einer viel größeren prozentzahl operiert im vergleich zu kindern deren Eltern Ärzte sind, diese kinder werden fast nie an den mandeln operiert.

TeoJuMLexAn


Sorgerecht ist geteilt, wird aber immer wieder durch Ex-Frau beantragt und abgelehnt.....man gut.

Hoaruki7es


meine Antwort hat sich überschnitten mit Deinen anderen. Dann ist es natürlich noch schwieriger, wenn HNO A anderer Meinung als HNO B ist. Ich kann aber auch irgendwie die Mutter verstehen, wenn "Ihr" HNO absolut überzeugt von der OP ist. Echt schwierige Situation!

Bei meinem Sohn, der auch stark vergrößerte Mandeln hatte, hatten wir uns zusammen mit dem HNO erstmal noch fürs Abwarten hinsichtlich einer Mandelentfernung entschieden, da er damals auch erst 3 J. war und nur eine AT (Entfernung der "Polypen") durchführen lassen. Die Mandeln sind dann über die Jahre wieder kleiner geworden, aber eine gewisse Anfälligkeit für Mandelentzündungen blieb noch bis ins Grundschulalter (aber nur 1- 2 x pro Jahr)

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