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Druckausgleich - wie geht das richtig?

LvaEdbitixon hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin seit einigen Wochen nach einer allergischen Reaktion auf Gräser sehr verschnupft, dh meine Nase ist zu, Ohren auch. Gestern war ich beim HNO, der hat mir ein kortisonhaltiges Nasenspray verordnet. Als ich mir die Nase zu halten sollte und in die Nase pusten sollte, konnte ich nur auf einer Seite feststellen, wie sich ein Druck aufbaut, als ob sich eine Trennwand nach außen wölbt. Nach etwas googeln habe ich gelesen, dass empfohlen wird, diese Prozedur mehrmals täglich zu machen um einen Druckausgleich herzustellen, gerade wenn das Ohr nicht richtig belüftet wird.

Nun meine Frage: mittlerweile kann ich den Druck wie oben beschrieben auf beiden Ohren ausführen, aber dann habe ich das Gefühl, ich hätte Watte auf den Ohren und versuche danach zu gähnen oder zu schlucken, damit es noch einmal knackt und ich wieder klar höre. Aber davon liest man gar nichts, wenn man sich über den Druckausgleich schlau machen will. Ist das normal, oder ist es für euch normal, den Druck aufzubauen und es in diesem Zustand zu belassen? ???

Auch wenn ich nun das kortisonhaltige Spray nehme, nehmenich 20 Min vorher noch ein abschwellendes Spray. Ist es richtig beides so tief wie möglich einzuspritzen, sodass die Flüssigkeit die Nasenflügel von innen quasi kaum berührt? ??? Ich habe den Eindruck, dass dann die ganze Flüssigkeit sofort den Rachen hinunterläuft.

Zusätzlich nehme ich übrigens noch ein Nasenspray mit Sesamöl, damit die Nase besser befeuchtet wird. Ich habe den Eindruck, dass das wirklich gut tut im Gegensatz zum spülen mit Meersalz.

Vielen Dank für eure Hilfe @:)

Antworten
ZXwac;k44


Hallo LaEdition, wo braucht man einen Druckausgleich? Da, wo sich der Druck ändert: beim Tauchen, im Flugzeug, bei Paßfahrten. Anfänger halten sich dabei die Nase zu. Fortgeschrittene können so schlucken, dass der Druckausgleich von selbst funktioniert. Wenn Du nach dem "Druckausgleich" der ersten Art ein Wattegefühl auf den Ohren hast, hast Du wahrscheinlich zuviel des Guten getan. Eventuell hilft Dir Kaugummikauen - ein in Flugzeugen beliebter Trick. Wenn sich der Druck um Dich herum nicht ändert, brauchst Du auch keinen Druckausgleich zu machen. Das ergibt sich ja schon aus dem Wortsinn: Es ist dann nichts auszugleichen. Abschwellende Mittel habe ich zu diesem Zweck noch nie benutzt. Wenn man sie verwendet, um auf Biegen oder Brechen einen Tauchgang zu ermöglichen, könnte sein, dass man problemlos abtauchen kann - und dann Probleme beim Auftauchen bekommt, sofern die Wirkung des Mittels nachgelassen hat. Keine schöne Vorstellung.

LIaEdi(ti`oxn


Hallo Zwack,

Danke für deine Antwort! Ich dachte es wäre vielleicht gut, weil dann Die Flüssigkeiten im Ohr besser abfließen können. So habe ich es jedenfalls an ein paar Stellen gelesen. Aber du wirst Recht haben, dass das häufige Pusten bei zugehaltener Nase wohl eher eine Übung für Taucher ist. *:)

ZRwac|k44


Der gewaltsame Druckausgleich kann auch ungewollt Schnodder dahin transportieren, wo es vorher sauber war.

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