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Ohrprobleme & Tinnitus

B9luexSn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich würde hier gern mal nach eurer Meinung fragen.

Ich habe jetzt seit einem Jahr einen Tinnitus im rechten Ohr, den ich wahrscheinlich selbst verursacht habe. Dies passierte als ich wie gewöhnlich meine Ohren mit einem (angefeuchteten) Wattestäbchen sauber machen wollte. Allerdings kam ich gar nicht dazu, da als ich das Stäbchen grad in der Nähe der Ohrmuschel hatte, das Ohr "zuschnappte". Daraufhin habe ich gut 2 Wochen auf dem Ohr nur noch die Hälfte gehört und der Gehörgang fühlte sich irgendwie tau / verkrampft an. Nicht zu vergessen, dass ich seitdem ein rauschen im Ohr habe, was seit ein paar Wochen nun einem hohen Piepton gewichen ist. Ich bin damals natürlich nicht gleich zum Arzt, da ich in meiner Naivität dachte, das würde sich von selbst wieder geben... gab es sich aber nicht. Zwei - drei Monate später versuchte ich es mit dem Wattestäbchen noch einmal, da es im Ohr so wahnsinnig gejuckt hat. Und es passierte exakt das gleiche wie zuvor, noch bevor ich das Stäbchen überhaupt ansetzen konnte (also 2 Wochen vermindertest Hören und verkrampfter Gehörgang). Ich würde also meinen dieser Vorgang ist reproduzierbar, was ich aber nicht noch mal versuchte.

Nun war ich aber doch mal beim HNO, eigentlich bei zwei verschiedenen innerhalb von 2 Monaten. Beide hatten wenig Interesse am "Tathergang" und waren auch sonst wenig an Kommunikation interessiert. Beide saugten mir das Ohr aus; nach dem ersten Mal hatte ich das Gefühl des Rauschen wäre leiser geworden, nach dem zweiten Mal wurde es wieder lauter und wurde daraufhin zu einem Piepton. Beide machten einen Hörtest und meinten mein Gehör wäre einwandfrei und sonst wäre auch alles okay. Auf Protest und dem Problem, das ich mir seitdem nicht mehr mit einem Wattestäbchen das Ohr säubern kann reagierte man kaum, ausser das ich ja jedesmal zum reinigen her kommen könnte.

Vor ein paar Tagen ist mir wieder eingefallen, das ich schon vorher Probleme mit dem Ohr hatte. Wenn ich beim Baden oder Duschen Wasser ihn Ohr bekam hatte ich ebenfalls gut zwei Wochen mit dem (Gefühl) Wasser im Ohr und damit verbundener leichter Hörminderung zu kämpfen. War also ein ähnliches Gefühl nur ohne das Rauschen. Ähnliches passiert auch, wenn ich nachts zu lange oder ungünstig auf dem Ohr lag. Habe auch jedesmal beim Nase putzen es Knacken / Druck im Ohr.

Nun meine Frage, macht es Sinn einen weiteren HNO aufzusuchen und zu hoffen, dass dieser kompetenter bzw. mehr an meinem Problem interessiert ist oder was noch wichtiger ist, mit helfen kann oder kann man da nichts mehr tun und ich habe nun einfach Pech gehabt? Das man gegen die Ohrgeräusche nur noch wenig tun kann, damit hab ich mich abgefunden. Aber die andere Sache stört mich leider genau so. Ich bin irgendwie der Meinung, das es doch einen Grund für das verschlissen des Ohres und des knacken geben muss. Gibt es da etwas konkretes was ich beim HNO ansprechen könnte?

Für ein paar Meinung und Hilfe wäre ich wirklich sehr dankbar.

Antworten
Kllei9neHe:xxe21


Ich habe ähnliche Erfahrungen mit HNOs gemacht. Ich hatte auch monatelang einen Ton im Ohr und gelegentliches Knacken, nachdem ich mit leichtem Schnupfen in Urlaub geflogen bin.

Keiner konnte mir helfen, ernst genommen wurde ich nicht, zugehört hat mir auch keiner. Ich bin dann irgendwann zu meinem Hausarzt mit den ganzen Ergebnissen der HNOs (bei denen ja immer alles super war). Der hat sich das Ohr angeschaut und fest gestellt, dass sich das Trommelfell nach innen gezogen hatte. Deshalb der Ton. Außerdem war die Verbindung Ohr-Nase zu. Also mit Sekret. Er verordnete mir dann erstmal Cortison, gleichzeitig sollte ich gefühlte 100mal am Tag Druckausgleich machen, damit sich das öffnet und das Sekret abgebaut wird. Außerdem sollte ich Nasenspülungen machen.

Tatsächlich: Nach ca. 3 Wochen war ich mein Problem fast los. Nach weiteren 2 Wochen war der Ton weg.

Ich war dann eine Zeitlang noch etwas überempfindlich beim Hören, aber auch das hat sich gelegt.

BLlueSxn


Danke für deine Antwort.

Da mein Problem nun schon so lange existiert habe ich kaum noch Hoffnung auf Besserung aber vielleicht schau ich wirklich mal ob der Hausarzt dazu einen Rat hat.

Hat noch jemand anderes eine Meinung dazu? ???

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