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höre schlecht am linken Ohr

f!ranz1_znxraf hat die Diskussion gestartet


Hallo Forum, mein erster Beitrag hier!

Ich mache das normalerweise nicht, ich habe in einem anderen Forum schon gefragt, aber keine Antwort bekommen, nun versuche ich es hier:

ich bin männlich, 47,

vor einiger Zeit machte ich einen Hörtest beim Hartlauder in Österreich:

Bei Wiederholung wurden die gleichen Werte gemessen.

Das rechtes Ohr war soweit ok (normales hören)

Beim linken Ohr gibt es ein Problem: bis 2k recht normal, bei 3k tiefer Absturz, der geht bis 6 k, dann wird es wieder besser bei 8k (also dieser Wert wieder im Normbereicht:

Werte noch schnell:

2kHz: +10 db/HL

3kHz: 65

4kHz: 65

6 kHz: 55

8 khZ : 35

Ich habe schon ein wenig Tinnitus (hochfrequentes Pfeiffen bzw. Klirren), besonders am linken Ohr, wo ich auch schlecht höre.

Leider muss ich recht lange warten, bis ich einen Termin bekomme beim HNO Arzt, deswegen frage ich hier.

(ich weiss nicht, ob ich ein Diagramm posten soll, wenn ja, kann ich es ja nachreichen; wie mache ich das am besten hier?)

Was mich besonders interessiert: Ist so etwas überhaupt zu behandeln (ohne Hörgerät) und was kann die Ursache sein?

Ein Knall (Böller), Alter hoffe ich doch noch nicht, zumindest so ein krasser Einbruch im Bereich der höheren Frequenzen

Danke im voraus!

Antworten
A/p~yrvena


Hallo franz,

kopiere doch diesen Beitrag in den Faden "Leben mit der Schwerhörigkeit und Hörgeräten"? Da sind schon Leute mit Schwerhörigkeit und Hörgeräten und vor allem welche, die sich damit ganz gut auskennen.

Liebe Grüße

A|pTyroenxa


Nur ganz kurz was zur Ursache. Man muss der Reihe nach verschiedene Baustellen untersuchen: das Ohr organisch anschauen, die Trommelfellbeweglichkeit, das Mittelohr, das Innenohr, die Nervenleitung, die Verarbeitung im Gehirn. Erst dann kann man eine Ursache vermuten und über Behandlungsmöglichkeiten nachdenken.

frranUz_zunraf


Hallo Apyrena,

vielen Danke für die Info und dem Tip mit dem Thread (mache ich)!

(Die Hörschwäche wurde auch über die Knochenleitung festgestellt)

N?ala8x5


Bist du aus Wien? Da könnt ich dir einen guten HNO empfehlen.

fVranz_?znir]af


Nein, aus Oberösterreich Nähe Wels.

woint,er0sonnTex 0x1


Wie lange hast du das denn schon?

Ich hatte eine Höhrsturz...auch nur auf einem Ohr, danach im Tieftonbereich auch eine starke Höhrminderung.

Wurde mit Kortison und Infusionen behandelt und ging wieder weg. Wenn du es also noch nicht monatelang hast , geh zum HNO... das ist ein Notfall und du kommst auch ohne Termin dran.

fFranUz_znrxaf


Hallo Wintersonne,

danke für die Antwort. Hmm, jetzt werd ich etwas nervös. Ich weiss nicht wie lange schon, aber schon einige Zeit. Ausserdem

ich habe ich etwas komischen Druck im Innenohr. Ich werde es bei zwei Ärzten, die übermorgen Ordination haben, noch versuchen zu erklären, dass das bei mir dringend ist, oder vielleicht kann ich ggf. mit einem Doktor selber reden. Wenns wirklich zeitkritisch ist, und wenn ichs übersehe, es nicht mehr zu retten ist... na, da muss ich alles probieren. Danke nochmals für den Nachdruck!

w'inter~sonnxe 01


Den Druck im Innenohr hatte ich auch...

Lass dich nicht abwimmeln, sage du hörst auf dem einen Ohr fast nichts mehr, hast Sorgen, dass es ein Höhrsturz ist...alles andere kann ja bei der Untersuchung besprochen werden.

Ich hatte auch son komisches wattiges Gefühl auf dem Ohr. Da ich einen Ohrenarzt kannte rief ich den am Sonnatg noch an und fragte wie dringend es sei... er meinte, noch am Sonntag zum Notdienst.

Die war sehr nett und meinte: 80 Prozent sei es ein Pfropf im Ohr, da dies aber der Patient nicht sehen kann, was es ist muss man es untersuchen. Leider war es dann bei mir die anderen 20 Prozent.... Ich will dir damit nur sagen, dass die Ärzte es nicht merkwürdig finden, wenn jemand akut kommt.

Wenn du nicht genau sagen kannst ab wann es ist, sagst du eben, es ist dir jetzt erst so richtig aufgefallen.

Ob eine Behandlung aber noch nach Monaten Sinn macht, kann ich natürlich nicht sagen.

AZpyrxena


Kamen der Tinnitus und der Hörverlust zum gleichen Zeitpunkt oder sind das getrennte Ereignisse gewesen?

Von den Hörwerten her ist das eine mittelgrade Schwerhörigkeit, wenn es dabei bleiben sollte.

f\rJanzJ_znraxf


Hallo, Apyrena

ich kann mich nicht erinnern, diesen "Tinnitus" (es ist so ein flirren oder leichtes Klirren, wie wenn ein elektrisches Gerät spinnt oder so, habe ich schon recht lange, ich habe nicht so sehr drauf geachtet). Ich vermute, dass das ganze schon lange besteht. Wenn ich linkes und rechtes Ohr vergleiche (also abwechselnd eins zuhalte), dann merk ich schon, wie dumpf das beim linken Ohr klingt. Wenns nicht noch schlechter wird, kann ich damit leben, ist zwar nicht optimal, ...

Jedenfalls probiere ich noch diese Woche, ob ich nicht doch irgendwo früher noch einen Termin bekomme.

A8pyr2enxa


Ja das wäre gut.

Was war denn der Grund für den Hörtest? Einfach, weil du gemerkt hast, dass du nicht mehr gut hörst? Hat dich das vorher nicht gestört?

Klar kann man mit einem Hörverlust leben, aber die Frage, die sich stellt ist doch, ob du mit einem Hörgerät (falls man nichts verbessern könnte) besser leben kannst oder nicht? Mich hat es so dermaßen genervt, dauernd nachfragen zu müssen, dass es für mich klar war, dass ich mir Hörgeräte besorge. Und es ist sooo viel besser, zu hören und mitzukriegen, was die anderen sagen als zu ahnen, was es war oder es verpasst zu haben. Beruflich kann ich mir das schon zweimal nicht leisten. Ich würde das mit den Hörgeräten nicht gleich verwerfen.

Bei mir sind die Ohren (Mittelohr, Innenohr) völlig o.k., auch die Nervenleitung ist in Ordnung. Mein Problem ist die Verarbeitung im Gehirn und die ist re deutlich schlechter als li. Die bekannten Ursachen wären ein Tumor oder eine Nervenreizung, aber beides ist ausgeschlossen worden. Also ist die Ursache nicht bekannt. Bei einigen aus dem Schwerhörigkeit-Faden ist nicht bekannt, woran es liegt. Manchmal findet man es nicht heraus.

Ich bin gespannt... gib' doch bitte Bescheid, o.k.?

C6ytex


Ich habe einen ähnlichen Hörverlust rechts. Einseitige Hörverluste sind seltener als beidseitige. Bei mir besteht er seit Geburt. Es wurde ein MRI gemacht, um einen Tumor auszuschliessen. Die Ursache ist unbekannt, es gibt auch keine erkennbaren anatomische Anomalien rechts. Ich habe ein Hörgerät. Das hilft schon, aber es ist halt doch etwas lästig, und etwas stigmatisierend. Mein Modell war ein Topmodell (Oticon Synchro), ist jedoch aus 2004. Sicher sind sie besser geworden seither.

A\py6rexna


Ich finde es insofern lästig, weil es halt eine Krücke ist, mit der einiges etwas besser geht, aber lange nicht das, was von Natur aus gut gehen würde. Aber das ist leider mit jedem Ersatzteil so, angefangen bei der Brille.

Mit Hörgerät kommt man halt auch schneller in die Schublade "behindert" als z.B. mit Brille, wobei ich wirklich froh bin, MIT viel besser zu hören als ohne.

f~ranzt_znsraf


Hallo Apyrena und Cytex,

ich habe bereits im anderen Thread (Leben mit der Schwerhörigkeit und Hörgeräten) geantwortet. Kurz: ich bekam heute einen Termin bei der HNO Ärztin, im Prinzip kann man nichts machen (Hörgerät) vielleicht. Ich weiss nicht mehr, ich hatte schon länger das Gefühl, manchmal nicht gut zu hören und dachte lang, das linke Ohr ist halt verschlagen. Aber mit direktem Vergleich (die Ohren abwechselnd zuhalten) hätte ich eigentlich viel früher draufkommen können/müssen. Bei mir wird es eine Lärmschwerhörigkeit sein (Innenohr; diese Härchen sind beleidigt).

Ich bin am überlegen, ob ich noch einen zweiten HNO Arzt aufsuchen soll. Irgendwie denke ich mir, es könnte ja sonst noch was gehen.

zum Befund:

Diagnose: chron. Tinnitus bds, Innenohrhochtonschwerhörigkeit li . V.a. chron. Lärmschaden li

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