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Geschwollener Lymphknoten seit 2 Monaten

LUikoeablxe hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,

Jetzt wende ich mich an euch um mir Rat zu holen. Vor knapp 2 Monaten habe ich links am Hals einen ziemlich dicken Lymphknoten ertastet, war schon wie ne richtige Kugel.

Am nächsten Tag war die Kugel viel viel kleiner und lang nicht mehr so hart aber immernoch da. Ich hab dann am selben Tag noch einen Termin bei meinem HNO bekommen.

Er hat einen Ultraschall gemacht und meinte, es ist ein Lymphknoten an der Speicheldrüse mit ca 14 mm Größe.

Er meinte das sei eine Entzündung und hat mir Antibiotika verschrieben und ich sollte 6 Wochen später nochmal kommen.

In der Zwischenzeit hatte ich das Gefühl er wird mal kleiner und weicher und dann wieder größer (gefühlt aber nicht mehr größer als die 14 mm), dann hatte ich auch noch einen fiesen Schnupfen, der aber nur ein paar Tage anhielt.

Heute erneuter Ultraschall und der Arzt hat wieder 14 mm gemessen.

Nun hat er ein Blutbild verordnet, diese Ergebnisse bekomme ich Donnerstag. Er sagte, wenn das Blutbild auffällig ist, muss der Lymphknoten direkt raus.

Kontrolltermin ist anfang Dezember. Er meinte, dass wenn der Lymphknoten dann nicht weg ist, sollte man ihn rausoperieren, weil er an so ner blöden Stelle sitzt (Speicheldrüse, ich hab es im Ultraschall knapp darunter auch pochen sehen (ist das dann wirklich die Speicheldrüse?)) kann man keine Punktion (ist das der richtige Begriff?) machen.

Auch wenn er sagt, ich brauch mir keine Sorgen machen, mach ich mir diese natürlich trotzdem. Ich hab ein wenig Angst vor dem Ergebnis des Blutbildes.

Warum schwillt der Lymphknoten immer noch nicht ab?

Ist es ein gutes Zeichen, dass er nicht größer wird?

Ich danke euch und wünsche einen schönen Abend.

Sollte der Faden an falscher Stelle stehen, bitte verschieben.

Grüße

Antworten
LLi:ke&abjlxe


Was ich vergessen habe.

Ich hab keinerlei Beschwerden oder Schmerzen und der Arzt sprach davon, dass der Lymphknoten oval ist. Falls die Infos noch wichtig sind.

LrikJeabxle


So ich nochmal. Ich erhoffe mir, dass ihr mir vielleicht doch noch Tipps geben könnt.

Seit meinem letzten Beitrag sind 1 1/2 Monate vergangen.

Heute hatte ich den Termin zur Nachkontrolle. Das Ding macht immer noch nichts. Immer noch ca 14 mm.

Ja und nun? Soll er raus. Entweder in 2 Wochen oder im März, das entscheide sich die Tage. (Das liegt am vollen Plan meines Arztes)

Nun, beunruhigen tut mich das Ganze ja schon. Wieso schwillt er seit fast 4 Monaten nicht ab? Da tut sich rein gar nicht, manchmal hab ich das Gefühl er ist etwas größer, was ich aber jedesmal auf Schnupfen/Halsschmerzen/etc zurückführen konnte.

Wenn man Dr. Google fragt (ja das soll man nicht...), kommt man natürlich doch wieder auf Krebs (Hodgkin-Lymphom).

Mach ich mir zu viele Sorgen?

Vielen Dank und ich freue mich über eure Antworten.

LDi&keaxble


Achja, das Blutbild damals war unauffällig.

EMhemal[iger Nutdzera (#469x485)


manchmal schwillt so ein Knoten nicht wirklich ab. Ein kleiner Infekt, z.B. Zähne, lässt ihn auch gleich wieder anschwellen.

An ein Lymphom denke ich hier eher nicht. Dafür ist er zu klein. Da müsste er schon gut 3x so groß sein.

LgikeSablxe


Eine direkte Krebsangst hab ich nicht, das kommt eher vom Googlen...

Mein Verstand sagt ja auch, dass nach 4 Monaten ja wenigstens irgendwelche anderen Anzeichen da sein müssten, sollte ich wirklich ernsthaft erkrankt sein.

Trotzdem bleibt halt die Ungewissheit, dass Ding ist da und macht nichts. Jetzt noch die OP (wobei ich froh bin wenn er weg ist und ich endgülltige Klarheit habe).

Ich danke dir für deine Antwort.

Lwikeaxble


Ich schieb das Ganze nochmal hoch und verabschiede moch für heute :)

Schönen Abend euch allen

YuElwectxra


Ein Schuss ins Blaue: Leidest du vielleicht unter Pickeln? Diese können zu mehr oder weniger permanent geschwollenen Lymphknoten im Gesichts- und Halsbereich führen.

LGikeaUble


Also ich hab nun keine perfekte Haut aber übermäßig Pickel hab ich auch keine. Hm...

Nun noch eine amdwre Frage, hat jemand von euch solche eine OP schon machen lassen?

Wenn ja, habt ihr mir Erfahrungsberichte?

Wie geht es einem danach, wann ist man wieder fit?

Ich möchte 17 Tage danach einen Kurzurlaub machen, nix spannendes, keine feiern oder ähnliches. Meint ihr das ist drin?

Mein Arzt meinte, locker aber vielleicht gibts hier ja genauere Erfahrungen.

Vielen Dank

Z|wack>44


Also zunächst sind 14 mm, worauf Joker 91 schon hingewiesen hat, kein Grund zur Sorge. Es ist zwar richtig, dass angeschwollene LK nach einiger Zeit meistens wieder abschwellen, aber manchmal "vergessen" sie das. Eine ganze Menge unserer user laufen mit angeschwollenen LK dieser Art herum und freuen sich ihres Lebens. Eine OP direkt nach einem unauffälligen Ultraschall ist nicht fachgerecht. Die Untersuchungskaskade sieht folgendermaßen aus: Tastbefund, Ultraschall, Röntgen, MRT bzw. CT, Biopsie. Dabei geht man zum nächsten Schritt nur dann über, wenn ein malignes Lymphom beim vorhergehenden Schritt nicht zuverlässig ausgeschlossen werden konnte. Um Mißverständnisse zu vermeiden: Durch Herausschnipseln eines malignen LK bist Du nicht geheilt, denn bei einem Lymphom handelt es sich um einen Defekt des blutbildenden Systems.

Die Biopsie erfolgte bei mir in Vollnarkose. Fit bist Du am nächsten Tag. Da das Ergebnis der histologischen Untersuchung durchaus 2 Wochen dauern kann, sehe ich keinen Grund, Deinen geplanten Urlaub zu streichen. Und nur zum Vergleich: Mein Tumor bei der Vorstellung beim Chirurgen 5 cm, 6 Tage später bei der Biopsie 7 cm, wiederum 3 Tage später beim Staging 10 cm. DAS war dann ein NHL.

LEi\keaGbxle


Vielen Dank erstmal für deine Antwort und Alles Gute für dich @:)

Die OP soll deshalb gemacht werden, weil man eben keine Gewebeprobe nehmen kann, weil der Lymphknoten an so einer blöden Stelle liegt, dass man nicht einfach so ran kommt. Ich muss auch sagen, ich bin froh, dann kann das Gewebe untersucht werden und ich hab Gewissheit.

Trotzdem danke ich dir, du hast mich schonmal beruhigt, ein wenig Angst bleibt eben, egal was der Arzt sagt.

H;ypeerion


Faden verschoben

L`ikeabxle


Danke :)

Z7wacxk44


Die OP soll deshalb gemacht werden, weil man eben keine Gewebeprobe nehmen kann, weil der Lymphknoten an so einer blöden Stelle liegt, dass man nicht einfach so ran kommt. Ich muss auch sagen, ich bin froh, dann kann das Gewebe untersucht werden und ich hab Gewissheit.

Likeable, wir reden aneinander vorbei: Was ich mit "Untersuchungskaskade" meinte, war, dass man sich eine Biopsie sparen kann, wenn z.B. bereits per CT ein Lymphom ausgeschlossen werden kann. Aufgrund der Nähe wichtiger Nerven und Gefäße entscheidet man sich oft gegen die operative Entnahme eines ganzen LK, weil der damit verbundene Flurschaden unübersehbar ist. Das war bei mir auch so > also Stanzbiopsie.

Mein NHL und die dazu gehörige Chemo hatte ich übrigens schon 2009.

LKi8ke)able


Jetzt verstehe ich.

Aber ich denke/hoffe, dass sich mein Arzt was dabei denkt, wenn er sagt, dass der Lymphknoten raus soll.

Naja vll ist es gut und ich bin dann auch beruhigt.

Grüße

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