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Wie die Stimme reinigen und trainieren?

EwaBrthbognd/ingpxoint hat die Diskussion gestartet


Über lange Jahre hat sich meine Stimme schleichend verabschiedet. Diesen Vorgang bemerkte ich anfangs nicht, später war ich nicht mehr in der Lage, ihn aufzuhalten. Heute ist mir klar, dass es tiefe psychische Ursachen hatte. Mein Erkenntnis hierzu in aller Kürze: Wenn du nichts oder nicht viel zu sagen hast, dann brauchst du auch keine Stimme. Darum verlässt sie dich irgendwann. So denke ich mir das. Meine Stimme war spätestens ab Mittag im Eimer. Besuche beim Logopäden brachten lediglich die Erkenntnis, dass meine Stimme während des Sprechens "nach hinten rutscht", die Übungen führten aber nicht zu Verbesserungen.

Diese Zeit ist nun vorbei. Ich arbeite daran und stelle fest, dass meine Stimme gerne mal versagt und auch belegt ist (großes Problem), wenn ich über den Tag nicht sehr viel spreche. Andererseits merke immer wieder, dass die Stimme auch noch am nächsten Tag tief und eigentlich wohltönend ist (in der schlimmen Zeit klang meine Stimme nur heiser und gequält), wenn ich sie mal so richtig hernehme. Ich singe sehr gerne. Nicht schön aber laut ]:D . Und gestern Abend im Auto habe ich sehr laut gesungen, das hat offensichtlich meine Stimme gereinigt. Heute ist sie sauber und schön. Das tut auch dem Ego gut. Einer klaren Stimme wird zugehört, dem heiseren Gequake nicht.

Gibt es Tipps, wie ich weiter an meiner Stimme arbeiten kann?

Danke

Earth

Antworten
E>latfRe,mich0&81x5


Selbstgespräche führen.

EDart`hb-ondi,ngp<oixnt


Das war jetzt nicht ernst gemeint....!?

bzieYn0ex007


Wie wärs mit Gesangsunterricht? @:) Trau Dich ruhig.

ERlafRem>ich0815


Jain.

Deine Stimme versagt weil du sie kaum benutzt? Was ist die logische Gegenmaßnahme? Mehr sprechen!

Und wenn du der Meinung bist das du der Welt nicht so viel mitzuteilen hast rede eben mit dir selber.

Du kannst dich auch einem Gesangsverein anschließen. Oder nimm dir ein gutes Buch und ließ es dir selber (oder anderen) vor.

dmumms!chma.rrer7x4


in einen Chor/gesangsverein gehen. außer bei so hippen hausfrauengospelgeschichten muss man da auch nicht vorsingen oder aufnahmeprüfungen bestehen...

sIchnseckxe1985


Ich habe schon beim Lesen der Überschrift an singen gedacht :-D

Ich war mal wegen psychischer Krankheit in der Psychiatrie und dort wurde auch Musiktherapie angeboten. Will heißen: Singen ist nicht nur ein physiologischer Vorgang, sondern wirkt sich auch sehr positiv auf die Psyche aus :-D

Stotterer können z.B. oft ohne Einschränkungen singen, Tourette-Patienten haben keine Tics während dem Musizieren / Singen.

Ich denke, gerade im Bereich des Singens (ich habe selber von Kindheit an bis ca. 20 sehr viel gesungen) gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, alleine und in der Gruppe (wobei ich Singen in der Gruppe schöner finde). Es gibt zum Beispiel für die Konsole Spiele wie "Singstar", wenn du für dich alleine singen willst. Oder auf YouTube Karaoke-Versionen von sehr, sehr vielen Liedern.

Öffentlich würde sich ein Gesangsverein / Gesangsgruppe anbieten oder Events wie Karaoke. :-)

Seit ich nicht mehr im Verein singe, mache ich das am liebsten beim Autofahren (da hört niemand mein Geplärre ;-D ) oder beim Kochen.

In der Psychiatrie fand ich es auf jeden Fall klasse, nach dem Frühstück den Frust rauszusingen. :-D

EelafRpemlich50681x5


Da empfehle ich mal den Film

Kings-Speech-Blu-ray-Colin-Firth

EaarthbvondinAgQpoixnt


Den hab ich als DVD und sah ihn mir auch in Originalsprache an. Für mich ein Meisterwerk.

Aber König George VI litt ja daran, dass er stotterte.

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