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Mandelproblem

SJtruxppe hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe leider nun schon seit 5 Wochen ein Problem mit dem Rachen bzw. mit den Mandeln. Ich bin fast 27 Jahre alt und hatte nie besonders häufig Mandelentzündungen. Mich würde eure Meinungen/Erfahrungen dazu interessieren:

Vor 6 Wochen war ich krank mit 1-2 Tagen Fieber und einer normalen Erkältung mit Halskratzen und Husten (einen Tag lang konnte ich vor Heiserkeit gar nicht mehr sprechen).

Als ich die Woche darauf eigentlich bereits dachte, ich würde allmählich wieder "pumperlg‘sund" werden, überraschten mich eines Morgens einseitige leichte Schluckbeschwerden auf der linken Seite. Ich versuchte diese mit Lutschtabletten usw. zu beseitigen. Erfolglos. Obwohl ich kein Fieber hatte und die Schmerzen auch nicht besonders stark waren, aber diese nun mal seit einer Woche ohne Besserung beim Schlucken vorhanden waren, begab ich mich zum Hausarzt. Er meinte, dass ich womöglich einen Mandelabszess hätte und verschrieb mir Augmentin (Penicillin) für 7 Tage. Ich habe dieses Antibiotikum brav zu Ende genommen und mich in dieser Zeit über Mandelabszesse informiert. Ich zweifelte schließlich ein bisschen an dieser Diagnose, da im Internet berichtet wird, dass man mit so einem Abszess normalerweise viel extremere Beschwerden hat.

So entschied ich mich ein paar Tage nachdem ich mit dem Antibiotikum durch war, zum HNO zu gehen, weil meine Mandel einseitig noch immer geschwollen war und ich von Zeit zu Zeit immer noch leichte Schluckbeschwerden inkl. Kitzeln im Rachen hatte, welches manchmal trockenen Husten verursachte. Weiters habe ich zu diesem Zeitpunkt plötzlich links unten an der Mandel hinten beim "Zungenansatz" weißliche Blasen entdeckt, die für mich aussehen wie Eiterblasen. Diagnose des HNO: ich hatte wahrscheinlich keinen Abszess, eher nur "Infiltrat". Keine Entzündungszeichen der Mandeln, Lymphknoten nicht geschwollen, die linke Mandel lediglich größer als die rechte, die weißen Flecken seien nur Ablagerungen, blabla. Er hat mir teure Vitamin C-Tabletten und Basenpulver verschrieben und gemeint, ich solle möglichst viele Zuckerl lutschen oder viel Kaugummi kauen (vermutlich zur Befeuchtung). Wenn es nicht besser wird, solle ich nochmal kommen und dann könnten wir ja einen Abstrich machen.

Wieder ein paar Tage abgewartet. Bin mit denselben Beschwerden wie gehabt zu einer anderen HNO gegangen, die übrigens Oberärztin in einem Krankenhaus ist und auch selbst operiert. Die Dame hat nicht lange herumgefackelt und meinte, ich hätte eine chronische Mandelentzündung und die Mandeln seien nicht mehr okay und ich solle jetzt ein Blutbild machen lassen um zu sehen, ob Entzündungsherde vorhanden sind. Wenn ja, solle ich nochmal kommen und mit ihr einen OP-Termin zum Mandeln rausnehmen ausmachen. Diese Diagnose hat mir klarerweise nicht sonderlich geschmeckt, da ich schon davor befürchtet hatte, mir würde am Ende, wenn ich Pech habe, vielleicht eine OP bevorstehen (wäre meine allererste OP überhaupt).

Diesen Montag, am 16.11.2015, war ich bei der Blutabnahme, um die Entzündungswerte ansehen zu lassen. Gestern, am 18.11.2015, war ich beim ersten HNO und habe einen Abstrich entnehmen lassen. Dabei handelte es sich jedoch scheinbar nur um so einen Schnelltest, der glaube ich, nur auf eine Art von Streptokokken testet!? Dieser Test war negativ und der HNO meinte, dass die linke Mandel zwar größer als die rechte ist, jedoch nichts nach Entzündung aussieht. Er sagte, wenn ich ihm nichts erzählt hätte, hätte er gedacht, es sei alles in Ordnung. So dumm es auch klingt: ein bisschen enttäuscht darüber, dass der Abstrich nichts angezeigt hat, da mir das keine Antwort gebracht hat, verließ ich die Praxis und war wenige Stunden später bei meinem Hausarzt zur Blutbefundbesprechung. Der Befund war (zum Glück?!) unspektakulär. Die Entzündungsmarker CRP und ASL waren beide im Normalbereich. Ich habe meinem Hausarzt von den sehr gegensätzlichen Diagnosen der beiden HNOs erzählt. Er meinte, dass ich – auch aufgrund des Blutbildes - dem ersten "Vitamintabletten-HNO" vertrauen sollte und die Mandeln fürs erste nicht rausnehmen lassen sollte.

Da bin ich einer OP nochmal davongekommen … oder vielleicht doch nicht?! Was meint ihr? Meine aktuellen Beschwerden: linke Mandel nach wie vor geschwollen, ab und an Kitzeln im Rachen, zwischendurch auch mal ein kloßiges Gefühl links, beim Schlucken an manchen Tagen ein bisschen Schmerzen, wobei "Schmerzen" fast schon übertrieben ist. Es ist nicht schlimm, aber ich spüre es nun mal, wenn es da ist. Meine Zunge fühlt sich hinten links ein bisschen "wund" an und ist ein bisschen belegt. Und diese weißen Blasen habe ich immer noch an der Mandel an der gleichen Stelle.

Liebe Grüße @:)

Antworten
M3arfiechiexn


Ohje wie sieht es denn jetzt nach 4 Wochen aus?

Könnte auch auf pfeiferisches Drüsenfieber deuten,wurde darauf getestet? Wahrscheinlich nicht,wenn es ein schnell Test war... Hast du jetzt immernoch beschwerden?

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