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mein Partner ist schwerhörig und will kein Hörgerät

B(irke?nzwexig


ja, es is ein wenig tagesformabhängig. es is auch davon abhängig, wie laut die tinnitussi konzert gibt

und bei mir isses auch weniger die lautstärke, sondern eher das verstehen. meine hochtöne sind weg, die sind fürs verstehen verantwortlich.

wenn also jemand redet, verstehe ich normal.wenn aber viel geräusch dabei is, hintergrundgeräusch oder ich fahre auto und telefoniere dabei, dann wird es schwieriger

E~laf^Relmich0^815


Hier ein passendes Weihnachtsgeschenk für den Gatten:

Ohnsorg-Theater-Hörrohr-Hans-Jensen

+

[[http://www.ebay.de/itm/181943302168]]

B:irk+en[zweixg


;-D ;-D ;-D

Rdatzee<fatxz


So ein Prachtexemplar von Hörrohr kann man auch im Beethoven-Museum in Bonn bestaunen! Beethovens Horchrohr war, glaub' ich, noch eine Nummer größer und hat damals keine 49.50 EUR gekostet. :=o

R&a^t[zefLa@tz


Meine Frau hat/trägt auch HG's, sollte es wenigstens ...,

Vormittag war es mal wieder eine Plage - besonders weil man alles dreimal beinahe schreien muß, oder sie das Telefon nicht hört und ich dann vom oberen Stockwerk jedesmal hinunterrennen muß. Das ist auch so ein Fall von HG Ignoranz den ich nicht verstehe. ":/

Gibt es in anderen Partnerschaften sicher - leider - auch. %-|

H>aim


Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und weiß, wie ich ihm das Hörgerät schmackhaft machen kann?

Wollte eigentlich dieser Tage einen Faden mit gleichem Inhalt öffnen. In meinem Fall ist es aber die Partnerin. Ich war jetzt selber mal beim Hörgeräteakustiker und hab das Problem geschildert und mir Geräte zeigen lassen. Die Geräte gibt es in Klassen zu ca. 2.000 Eu oder 3.000 Eu. Allerdings gäbe es von den Kassen auch ein Gratisgerät. Ich hab nach einem schadhaften Gerät gefragt um es mal als Dummy weiterzugeben aber die Dame wollte dies nicht. Ich hab mein Wissen nun weitergereicht. Aber da ist jetzt Ende.

Wir sind so eingespielt, das ich mich immer auf ihrer linken Seite aufhalte, wenn wir sprechen. Wenn wir allerdings in Gruppen sind, dann ist ihr Höhrdefizit für alle sichtbar. Sie fragt nach Sachen die kurz zuvor besprochen wurden, beantwortet Fragen nicht oder falsch und sie reagiert bei Trubel auf bestimmte Sachen gar nicht. Wenn ich so was beobachte, dann gebe ich unwissenden Dritten immer eine Erklärung, nicht jeder kommt drauf, das sie schlecht hören kann. Ihr Verhalten würde oft sehr unhöflich wirken.

Zudem hat sie auch ein Schilddrüsenproblem. Sie kaschiert es mit einem Halstuch und man braucht schon echt lange, um das rauszufinden. Ob das mit dem schlechten Höhren zusammenhängt ?

Solange ich sie kenne ( ca. 25 Jahre ), geht sie nicht zum Arzt, allenfalls zum Zahnarzt wenn es wirklich mal sein muss.

Meine Befürchtung ist nun, dass wir uns immer stärker isolieren, dadurch, dass sie ja so gesehen mit weiteren Menschen nicht viel anfangen kann. Wenn wir in der Stadt sind, dann kann ich sie auch nicht zum Betreten eines Fachgeschäftes bewegen.

Ich weiß nun auch nicht gerade wie wir jetzt zu einem Gerät kommen. Sie hat mal wieder alles abgewehrt.

Sie trägt lange Haare und ein Gerät wäre nicht sichtbar. Was kann man tun?

R9aGtzeVfaxtz


Ich muß zu meinem obigen Beitrag noch hinzufügen, meine Frau trägt in der Regel die HG's schon - nur manchmal stundenweise wieder nicht und die reichen schon um zu nerven. Finde ich einfach eine Rücksichtslosigkeit gegenüber den 'geplagten' Gesprächspartnern gegenüber.

@ Haim,

wenn Deine Partnerin lange Haare hat, dann fällt ja eigentlich das optische Argument der Scham wegen HG ganz weg. Es ist einfach eine emotionale Sperre gegen Hilfsmittel - die an Hinfälligkeit, Alter, Krankheit oder auch Unsportlichkeit etc. direkt oder indirekt erinnern. Da mußte ich auch durch.

Ein Argument - das ich mir zu Herzen nahm - war, daß die Sinneshärchen bleibend geschädigt werden mit der Verzögerung der Hörhilfe.

Das Leben wurde insgesamt schwieriger ohne gute Kommunikationsmöglichkeit. Irgendwann muß dieser Punkt (eigentlich) kommen bei jedem 'Anwärter'.

HBaim


angeregt von diesem Faden hatte ich gestern wieder eine Diskussion angefangen und ruckzuck hing der Haussegen schief. Es wurde mal wieder ersichtlich, dass Frauen und Männer nicht zusammenpassen, nee Scherz 8-) . Sie diskutiert so völlig unverständlich für mich. Also bezüglich TV Lautstärke nutzt sie gerne 9/10 des machbaren.

Ich fände es gut, wenn ich ihr eine Höhrgerätattrappe auf den Tisch legen könnte. Vielleicht soll ich mich in der Richtung nochmal bemühen. Sie könnte sich das Gerät anschauen und mal alleine anprobieren. Von einfach mal eins kaufen riet man mir eher ab.

Ich finde schon, dass man in einer Partnerschaft Verantwortung für den anderen mitträgt, z.B. das man sich nicht bewusst zu einer Art Pflegefall entwickelt. Das ist allerdings auch nicht ausdiskutiert worden. Ihre totale Verweigerung wirkt sich schließlich auch auf uns beide aus. Ich habe einfach den Glauben, dass ein Hörgerät hilft und ich bin sehr überrascht, dass man auf eine so starke Widerwehr bei diesem Thema trifft, vollkommen irrational. %:|

Alias 715097


Hallo Haim und Ratzefatz,

ich bin ja schon beruhigt, dass mein Partner tatsächlich offenbar nicht der Einzige ist, bei dem man in Sachen Hörgerät auf Granit beißt.

Ich habe zwischenzeitlich noch ein paar Mal das Gespräch Richtung Schwerhörigkeit gelenkt. Meistens hat er direkt geblockt.

Außer einmal hatte ich ihn wenigstens so weit, dass er gesagt hat, er wisse dass er schwerhörig sei, aber er sähe die Notwendigkeit eines Hörgerätes nicht, denn bisher habe er alles wichtige immer noch hören können. Dass der Fernseher oder das Radio zu laut sei, sei halt so wenn man einen schwerhörigen Partner habe. Ich habe ein Soundsystem für unseren Fernseher gekauft, durch den deutlich besseren Klang macht er den Fernseher nun nicht mehr so laut. Mit dieser Lautstärke kann ich leben.

Er hat mir aber versprochen, sobald er merke, dass er auch im Straßenverkehr hörbedingte Einschränkungen verspürt, wir dann unverzüglich zum Hörgeräte Akustiker gehen. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir Sorgen mache dass ihm etwas zustoßen könnte, weil er nicht mehr richtig hört. Wenigstens so weit sind wir schon mal, dass er sich nicht mehr total verweigert.

@ Haim

Bei deiner Partnerin scheint die Schwerhörigkeit noch weiter fortgeschritten zu sein als bei meinen. Das muss für sie eine gewaltige Einschränkung im täglichen Leben bedeuten. Ich kann es, genau wie Du, nicht nachvollziehen wie man dann kein Hilfsmittel in Anspruch nehmen möchte. Aber ich vermute dass sie, genau wie mein Partner, ein Hörgerät mit Alter, Krankheit und Verfall verbindet. Wenn ich doch nur wüsste, wie man es ihnen näherbringen könnte. Da wäre mir sehr geholfen.

RAatz9efatxz


Da fällt mir gerade ein. ein Sennhäuser (z.Bsp.) Kopfhörer für's Fernsehen, könnte schon etwas Überzeugungsarbeit leisten. Mit ihm hört man wunderbar klar und deutlich und stört bei beliebiger indiviueller Lautstärke den Partner überhaupt nicht. Das TV-Gerät kann paralell stummgeschaltet oder in beliebiger Lautstärke laufen. :-)

HCaixm


also ich für meinen Teil käme mit einem TV Kopfhörer sicher nicht weiter, sie würde das ablehnen.

Die 9/10 Lautstärke ist natürlich davon abhängig, was sie zuletzt im TV geschaut hat. Sie regelt sehr häufig per Fernbedienung nach. Wenn ich morgends um 6 die Frühnachrichten schaue, dann ist der TV oft auf dieser hohen Lautstärker. Für die Nachrichten und diese Uhrzeit ist das erheblich zu laut.

Wir haben ja auch gute Beispiele für das Wirken von Ärzten. An ihrer Mutter konnte man im Abstand von ca. 5-10 Metern unerkannt vorbei gehen. Nach einer schmerzfreien Augenop war das alles wieder i.O. Das hat einen halben Vormittag gedauert, dann war das eine Auge wieder weitgehend okay. Das zweite Auge dann 4-6 Wochen später noch nen halben Vormittag. Leider kann man von diesen guten Erfahrungen überhaupt nichts verwerten.

Alias 715097


Meiner lehnt Kopfhörer auch ab. Deswegen ja auch das Soundsystem. Der Klang ist dadurch aber auch derart besser, dass wir die Lautstärke reduzieren konnten. Ich hab ihn lange nicht mehr so entspannt vor dem Fernseher sitzen sehen.

P6lMü%sc[hbiexst


Ich verstehe nicht, wie man sich freiwillig immer wieder in peinliche Situationen bringen kann.

MIR wäre das unsagbar peinlich, immer wieder nachfragen zu müssen, falsche Antworten zu geben, oder wie ein kleines Kind auf Unterstützung angewiesen zu sein.

Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem Gehörlosen Menschen denen ich kaum verstanden habe. Das war mir unsagbar peinlich, obwohl ich nichts dafür konnte.

Ich bin meinen Hörgeräten unendlich dankbar dass sie mir so viele peinliche Momente ersparen.

Rlatzmefaxtz


Vielleicht hilft höchstens noch ein Appell an die 'soziale Ader' des Verweigerers, daß er mit seinem Egoismus seine Mitmenschen unheimlich plagt ...

G}.Tretxen


Ich verstehe nicht, wie man sich freiwillig immer wieder in peinliche Situationen bringen kann.

MIR wäre das unsagbar peinlich, immer wieder nachfragen zu müssen, falsche Antworten zu geben, oder wie ein kleines Kind auf Unterstützung angewiesen zu sein.

Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit einem Gehörlosen Menschen denen ich kaum verstanden habe. Das war mir unsagbar peinlich, obwohl ich nichts dafür konnte.

Ich bin meinen Hörgeräten unendlich dankbar dass sie mir so viele peinliche Momente ersparen.

Plüschbiest

Andere leiden hat nicht unter permanenter Peinlichkeit, so wie es bei dir zu sein scheint.

Mir wäre das nicht peinlich.

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