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Nasenscheidewand OP überhaupt sinnvoll?

TEerrorkkr/ümelS2000 hat die Diskussion gestartet


Guten Abend zusammen,

ich habe folgende Frage: Ich habe schon seit vielen Jahren große Probleme mit der Nasenatmung. Wenn ich sitze bekomme ich einigermaßen Luft aber sobald ich liege, rennen oder mich anderweitig betätige, geht die Nase so zu, dass ich dauerhaft durch den Mund atmen muss. Nachts schlafe ich offensichtlich auch mit offenem Mund, sodass ich morgens mit einem trockenen Mund, ekligem Geschmack und eingerissenen Lippen aufwache. Tagsüber ähnlich: mein Mund ist immer trocken, ich habe oft Halsweh etc.

Mein HNO hatte damals eine verkrümmte Nasenscheidewand + vergrößerte Nasenmuscheln festgestellt und mir auf meinen Wunsch zu verschiedenen konservativen Mitteln geraten: Nasenspray, Nasonex (kortisonhaltiges Spray), Nasenöl, Nasendusche etc. Nichts brachte dauerhaften Erfolg, deshalb hat er mir nun zu einer OP (Korrektur der Nasenscheidewand + Verkleinerung der Nasenmuscheln) geraten.

Was ich mich frage (und ihn leider erst in 2 Wochen fragen kann, da er aktuell Urlaub hat): Wenn ich Nasenspray nehme (was ich ganz selten mache, weil ich vor vielen Jahren mal abhängig war), wird meine Nase wunderbar frei (logisch). Macht es dann überhaupt Sinn, die Nasenscheidewand zu begradigen? Deutet das nicht eher darauf hin, dass die Nasenmuscheln das Problem sind? Müsste ich nicht trotz Nasenspray schlechter Luft bekommen, wenn die Nasenscheidewand das Hauptproblem wäre? ":/

Ich bin dankbar für alle Antworten, Erfahrungen und Meinungen! :)z

Antworten
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Hallo,

ich habe das vor vielen Jahren machen lassen, ohne jeglichen Erfolg, die "Begradigung" bringt überhaupt nichts, das sind Operationen, die macht so mancher HNO gerne da sie gut Geld bringen. Ein Jahr später war ich bei einem anderen HNO, da die Beschwerden noch genau die gleichen waren. Der fragte mich, wer die OP gemacht hatte und meine dann nur ach der Prof. xxx, der macht das bei allen.

Außerdem ist die OP sehr schmerzhaft, insbesondere das Ziehen der Tamponaden 1.2 Tage später.

Ich rate Dir, mach's nicht. Hol zumindest vorher noch eine zweite ärzliche Meinung ein und lass dich gründlich allergologisch durchchecken.

B&enitaKB.


Ich bin seit der OP vor über 40 Jahren beschwerdefrei. Ich bekam kaum Luft, konnte vor allen Dingen nicht küssen.

Ich hatte später noch zahlreiche Nasennebenhöhlenoperationen.

Das mit den Schmerzen ist Quatsch. Egal, welche Nasen Op ich hatte: das ist unangenehm, sicherlich, aber wehtun? Nö.

Tamponade entfernen: Das mag 10 Sekunden auch mal höchst unangenehm sein. Und ab da heilt es doch nur noch.

T/error*krüAmvel200x0


Hallo Arnie,

vielen Dank für deine Antwort! Allergien konnten komplett ausgeschlossen werden, genauso wie andere Unverträglichkeiten. Ich habe mir bereits eine 2. Meinung eingeholt: Dieser HNO sagte, dass meine Nasenscheidewand zwar verkrümmt sei und meine Nasenmuscheln einfach zu groß. Er wollte mir zu einer Verkleinerung der Nasenmuscheln mittels Laser raten, was ich allerdings erstmal abgelehnt habe, da ich von vielen Leuten gelesen habe, dass es noch weniger bringt als eine Begradigung der Nasenscheidewand und sich die Nasenmuscheln sowieso bald wieder vergrößern..

Was mich so verunsichert ist die Frage mit dem Nasenspray, die ich in meinem Eingangsbeitrag gestellt habe..

TDerrorkrjümexl20x00


Danke für deine Erfahrungen, Benita. Mein Bruder sagt ähnliches wie du, er hat es auch machen lassen und ist sehr zufrieden. Bei ihm war es allerdings auch deutlich schlimmer als bei mir..

B_enijtaBx.


Aber von den Tausenden, denen es geholfen hat, die aber nicht im Netz rumschreiben - das kommt gar nicht in den Sinn....

Warum gehst du nicht einfach mal in die nächste HNO-Ambulanz der Uniklinik?

Ich bin dort immer bestens beraten worden.

S5kip<p9y42


Ich kann den Beitrag von Benita nur unterstreichen. Meine OP war 1992. Seitdem keine Probleme mehr.

Kann ich nur raten.

Zum Nasenspray: das bekämpft doch nur die Symptome und nicht die Ursache.

SLupixe


Hi Leute,

ich schreibe euch, weil meine Frau die selbe Sache hat(te). Wir sind auf verschiedene Ursachen gestossen, alle haben eins gemeinsam -

Unverträglichkeitsreaktionen und/oder Allergie.

Sie hat gleichtzeitig einen Entzündung in der Schulter, so das sie hohe Dosen von IBUPROFEN einnahm.

Die Schulmedizinischen Ratschläge umfassten das übliche..... kortisonhaltiges Nasenspray, Nase spühlen usw..... nix half.

Dazu kamen noch Schlafstörungen.

Eine befragte Heilpraktikerin sagte das es oft von Nahrungsmitteln kommt (wohl Allergie Kreuzreaktion), und so suchten wir.

Sellerie, Lauch,MilchEIWEIS (nicht mit Laktose verwechseln!). Das weglassen dieser Sachen brauchte Zeitweise verbesserrungen, aber

nur recht selten, ich sah es aber als ersten Erfolg, da sich ja etwas veränderte.

I-wann kam meine Frau auf die Idee es könnte auch an ihren Tabletten liegen. Ich googelte, das dumme ist nur, man findet fast nur

Schulmedizinisches, das immer auf die OP rausläuft, diese wird aber von meiner Frau abgelehnt.

Nach endlosem suchen fand ich herraus das einer schrieb, er hätte einen IBUPROFEN Heuschnupfen erlebt, dies wird NICHT in der

Packungsbeilage erwähnt. Und wirklich, auch das half.

Die Suche war aber noch nicht vorrüber, Ihr gings immer noch teilweise schlecht. Ich schaute mir also die Packungsbeilage der

verschiedenen Tabletten nochmals an und fand eine weitere Gemeinsamkeit, in Ihrem Fall war es Mais in allen

möglichen Verarbeitungsarten, auch Dextrose, Glucose und vor allem Maisstärke die neben Laktose leider gerne in irgendwelchen Tabletten vorkommt.

Bitte unter Google: "Mais" eingeben, das Lebensmittellexikon gibt darüber Aufschluss, nur könnte eine Verlinkung zu Kosten führen weswegen ich lieber darauf verzichte.

Seitdem ich dies fand, geht es ihr endlich wieder recht gut, kein vergleich zu davor.

Ach ja da viele Allergene beim erhitzen zerstört werden sollen, scheint es auch bei ihr so , das sie gekochtes und gebacken/gebratenes

mit Mais wohl essen kann, letzte Tests dazu stehen noch aus. (Sellerie und andere davon ausgeschlossen bitte nachlesen).

Und so ist mir auch sonnenklar warum es oft heisst das die OP's nur eine 50 / 50 Chance haben, die Nasenschleimhaut schwillt vom Allergen wieder zu und füllt die neu entstandene Lücke eben wieder auf, und dabei spielt es wohl oft keine Rolle wie gross diese

Lücke ist nach der OP.

Wenn die Allergene im inneren der Schleimhäute sitzen, kann eine Spühlung nichts bewirken, da nichts auf der oberfläche sitzt (wie bei Heuschnupfen die Pollen oder bei Schnupfen die viren).

Mein Bericht soll Mut machen, und Anhaltspunkte bieten das es Ursachen sein können, auf die man auf den ersten Blick nicht kommt,

und die nur durch Ausschluss von wirklich allem, das man regelmässig nutzt zu finden sind.

Tagebuch führen - wie schlimm die Symptome wann sind - und mit was sie in verbindung gebracht werden können. Und nicht vergessen, es könnte sein das eine Reaktion erst lange auf das Allergen folgend einsetzt.

Bitte dringend weitergeben - besonders an Ärzte.

Grüsse Supie.

Slupixe


Hier nochmals Supie.

da in den ganzen Foren immer verzweifelt gefragt wird, was man tun kann wenn die Nase zugeschwollen ist, eine Heilpraktikerin

(die auch zu den Lebensmittelallergien führte) empfahl Apis D 12 besser D 30 Tropfen, die man mit einer Pipette oder als Spray

in die Nase einbringen kann. 2 Tropfen auf einen Teelöffel, oder 10 Tropfen auf ein typisches Fläschchen von Nasenspray, wenn es

leer ist, die meisten werden ja genug davon haben :-p

Diese Lösung hilft ihr nun schon eine kleine Weile, kann im Akutfall so oft wie nötig eingenommen werden.

Man möge mir nicht böse sein, aber der vollständigkeit halber noch erwähne ich das meine Frau auch noch Flora Balance empfohlen bekommen hat, von Mitocare. (soll keine Kommerzielle Werbung sein, nur findet man unter Google sonst kaum dort hin).

Meine Frau schläft langsam wieder besser und ist langsam auf dem Weg der Besserung.

Hier noch der ausdrückliche Hinweis, dies umfasst die Infos die ich habe, und muss nicht in jedem Fall helfen, Haftung kann ich natürlich keine übernehmen.

SVupi&e


Hier mal wieder Supie,

Heute kam Anruf der Hausärztin, (Apis hilft imo nicht mehr so gut), meine Frau hat auch noch massiv Candida Albicans im Rachen.

Habe mich eingelesen und fand dabei hinweise das Dauerschnupfen auch davon kommen kann.

[[https://nwzg.de/pilzbefall-candida-albicans/]]

Grüsse Supie.

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