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Frage zur Gehörgangentzündung bzw. medizinischer Behandlung

C,eli9ne)2x4 hat die Diskussion gestartet


Freitagabend vor zwei Wochen war auf einmal mein linkes Ohr "verstopft". Ich habe alle paar Jahre Probleme mit verstopften Ohren durch Ohrenschmalz, aber dieses Ohr war erst zwei Monate zuvor vom HNO-Arzt mit einem kleinen Sauger gereinigt worden. Über Nacht kamen dann Schmerzen dazu, sodass ich kaum essen konnte. Da Wochenende war, habe ich mir von der Apotheke Ohrentropfen geholt und mit Ibuprofen die Schmerzen in Schach gehalten.

Montag bin ich dann gleich in die HNO-Praxis. Ein junger Arzt stellte fest, was ich anhand der Symptome über Internet schon rausgekriegt bzw. vermutet hatte: Gehörgangentzündung. Er säuberte das Ohr und legte mir einen mit Salbe bestrichenen Streifen ins Ohr, den ich zwei Tage drin lassen sollte. Zusätzlich verordnete er mir Alkohol-Tropfen zum Reinträufeln. Falls es nach zwei Tagen nicht besser wäre, solle ich wiederkommen.

Zwei Tage später zog ich den Streifen raus. Die Schmerzen waren mittlerweile weg und mein Ohr fühlte sich freier an, wenn auch noch nicht ganz frei. Dabei blieb es die nächsten Tage, bis es übers Wochenende wieder ganz "zu" war, sodass es sich wieder verstopft anfühlte und ich kaum damit hören konnte. So saß ich gestern wieder in der Praxis. Der Arzt säuberte erneut das Ohr mit dem Sauger und stellte fest, dass das Trommelfell gerötet ist und einen Belag aufweist, wie er meinte. Und dass die Entzündung wohl vom Äußeren doch bis ins Innere vorgedrungen sei. Ich musste gleich einen Hörtest machen, der ergab, was ich schon wusste und ihm auch gesagt hatte, nämlich, dass ich links nun schlechter höre als rechts. ":/

Ich soll die Alkohol-Tropfen nun alle zwei bis drei Stunden reinträufeln und zusätzlich einen Nasenspray verwenden. Auf meine Frage, ob ich denn nicht wieder zur Kontrolle kommen solle, meinte er, wenn es in sieben Tagen nicht besser sei, solle ich wiederkommen.

Ich bin nun ein wenig verunsichert. Müsste ein Arzt nicht von selbst drauf bestehen, dass das Trommelfell im Nachgang noch mal in Augenschein genommen wird, eventuell mit weiterem Hörtest, ob sich da was verschlechtert hat? Meine in Österreich lebende Nichte, die Ärztin ist, findet es außerdem komisch, dass ich kein Antibiotikum nehmen muss. Da bin ich auch nicht scharf drauf, aber nachdem ich mich nun schon fast zwei Wochen mit diesem Leiden rumschlage und mein Trommelfell offensichtlich schon angegriffen ist, komme ich da schon ins Grübeln.

Was meint ihr dazu? Hattet ihr schon mal so eine Entzündung und wie seid ihr behandelt worden? Und ist es wieder ganz ausgeheilt ohne bleibende Schäden?

Antworten
B)igBaJngJuxle


hatte schon öfter mal eine gehörwegsentzündung. an der behandlung kann ich jetzt nichts falsches erkennen. mir wurde auch ein salbenstreifen ins ohr gelegt (meist eine lokales antibiotikum). vorher wurde natürlich mein ohr auch gründlich ausgeduscht. dazu gab es dann noch ein rezept ibuprofen 600. das hilft bei den schrecklichen ohrenschmerzen und wirkt zusätzlich entzündungshemmend. wurde dann innerhalb von ein paar tagen merklich besser.

ich wurde allerdings zur kontrolle einbestellt. da wurde dann jeweis nochmal ein neuer streifen eingelegt und so ist das dann auch gut ausgeheilt.

c-ookkie0x815


Hatte im Sommer auch eine Gehörgangsentzündung (zusamment mit einer Mittelohrentzündung) und das wurde damals allein durch Antibiotika behandelt, was auch ziemlich schnell geholfen hat. Nach einer Woche waren alle Symptome verschwunden :)

C[elFinex24


Danke für eure Antworten.

Die Schmerzen sind bei mir zum Glück auch längst weg und mein Ohr ist nun wieder "frei" - aber ich merke, dass ich noch weniger höre als auf dem rechten Ohr, alles ist "dumpfer". Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sich das wieder bessert. :°(

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