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Schwindelattacken in der Nacht, teilweise bis zum nächsten Tag

d^erma:nnx96 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hoffe, ihr könnt mir helfen. Es geht hier um meine Mutter (56), die nachts manchmal schwindelattacken hat. Ich wusste nicht, in welches Unterforum das gehört, deswegen habe ich hier das neue Thema eröffnet.

Also das ganze begann vor etwa einem Jahr, als meine Mutter nachts Schwindelattacken hatte. Sie hatte sie nicht regelmäßig oder jeden Tag, sondern nur ab und zu. Zu beginn wusste sie nicht genau, was sie machen sollte, deswegen hat sie erst mal abgewartet.Nun hat sie sich sorgen gemacht und ist zur HNO- Ärztin gegangen.

Diese hat bei ihr einen Lagerungsschwindel diagnostiziert und ihr Medikamente verschrieben. Diese Medikamente haben aber dazu geführt, dass ihr Herz unregelmäßig schlug und sie auch tagsüber Schwindel hatte. Daraufhin hat sie dieses Medikament abgesetzt.

Da es aber nicht besser wurde, ist sie zu ihrer Hausärztin gegangen und hat ihr ihre Symptome geschildert. Meine Mutter hat daraufhin ein Langzeit-EKG gemacht, aber es war alles in Ordnung. Sie hat meine Mutter dann zu einem anderen HNO Arzt geschickt.

Dieser HNO Arzt hat ihr dann gesagt, es könnte ein Gehirntumor oder eine Gehirnentzündung sein und sie zum Radiologen überwiesen, um ein MRT zu machen.

Das MRT hat sie gemacht und der Radiologe hat sie beruhigt und einen Tumor ausgeschlossen. Es war alles in Ordnung, bis auf eine kleine Narbe, die aber harmlos sei.

Also ist sie wieder zum HNO gegangen und er hat bei ihr nichts feststellen können. Anschließend war für etwa zwei Monate alles in Ordnung, also der Schwindel ist nicht aufgetreten. Anzumerken ist hier, dass meine Mutter für etwa einen Monat Urlaub in Ägypten gemacht hat.

Heute nacht ist er wieder aufgetreten und wir machen uns Sorgen, was das sein könnte. Ehrlich gesagt wissen wir beide nicht, zu welchem Arzt wir noch gehen könnten.

Den Schwindel beschreibt meine Mutter wie folgt: Sie hat den Eindruck, als würden sich Gegenstände nach vorne bewegen oder "weglaufen". Einmal habe ich sie während ihres Schwindels gesehen und konnte feststellen, dass sie unwillkürliche Augenbewegungen gemacht hat. Also ihre Augen haben sich zur Seite bewegt und sind dann wieder zurückgegangen. Das hat sich dann wiederholt.

Es ist auch so, dass meine Mutter den Schwindel fast ausschließlich in der Nacht oder am frühen Morgen hat.( Manchmal auch von nachts bis morgens, mit einer Pause dazwischen während sie schläft). Nur einmal hatte sie ihn tagsüber. Meine Mutter schläft auch nachts und bleibt nicht bis mitten in die Nacht wach.Den Schwindel bemerkt sie in der Regel, wenn sie nachts auf Toilette muss oder einfach nur wach wird.

Ich bin euch für jeden Rat dankbar und hoffe, dass ihr mir helfen könnt :)

Antworten
K"le'ineHeqxxe21


war sie schon beim Neurologen? Wurde Epilepsie ausgeschlossen?

dkerm:annx96


war sie schon beim Neurologen? Wurde Epilepsie ausgeschlossen?

Vielen Dank für deine Antwort :)

Nein, sie war nicht beim Neurologen, es wurde keine Epilepsie ausgeschlossen. Aber ich glaube, Schwindel ist auch kein Symptom für Epilepsie, oder? Ich denke, man hat dann Krämpfe und unwillkürliche Muskelzuckungen.

Was ich noch erwähnen sollte: Heute Nacht, während des Schwindels, hatte meine Mutter auch Übelkeit und Erbrechen. Sie sagt, dass das daran lag, dass sie gestern zu viel Süßes gegessen hat und sie es nicht vertragen hat. Aber ansonsten hatte sie keine Übelkeit oder Erbrechen.

Könnte es denn auch von der Wirbelsäule kommen? Oder ist Stress auch ein Faktor? (Wobei ich nicht denke, dass sie Stress hat, das hat sie mir versichert)

KAle&in:eH-exex21


Unabhängig von Epilepsie: ich würde dringend mal den Neurologen und nen Internisten aufsuchen.

BDrombkeerRkücshleixn


Aber ich glaube, Schwindel ist auch kein Symptom für Epilepsie, oder? Ich denke, man hat dann Krämpfe und unwillkürliche

Es gibt unterschiedliche Formen der Epilepsie. Nicht bei jeder krampft man;)

Meinem Sohn zum beispiel wird einfach nur übel,schwindlig und er fällt dann für einige Sekunden um. Ohne zucken und ohne krampfen. Also ich würde mich Hexe anschließen und mal den Neurologe drauf gucken lassen.

m5art\inachxen


Hallo Dermann96

Ich habe genau das selbe wie deine Mutter bei mir kommt es von der Wirbesäule und dem Halswirbel.Ich würde mal zu einem Orthopäden gehen,hatte auch ein MRT vom Kopf war auch beim Hals und Ohrenarzt aber auch da war alles ok.

L3upo7?4x9


Schwindelattacken, die so unregelmäßig auftreten, könnten auch auf Morbus Meniere hindeuten - würde auch von der Altersgruppe her passen-

Das Problem dabei ist, dass es eigentlich nicht objektiv diagnostizierbar ist, sondern eben nur aufgrund der Schilderungen der Betroffenen.

Einmal habe ich sie während ihres Schwindels gesehen und konnte feststellen, dass sie unwillkürliche Augenbewegungen gemacht hat. Also ihre Augen haben sich zur Seite bewegt und sind dann wieder zurückgegangen. Das hat sich dann wiederholt.

Also da sollte ein HNO und/oder Neurologe schon etwas mit anzufangen wissen.

Schwindelambulanzen z.B. arbeiten interdisziplinär - die können das schon ganz gut eingrenzen.

Da gibt es zwar Wartezeiten, aber wenn man sich jetzt anmeldet, macht man nix falsch.

aFutiumn-l}ike


Morbus Meniere ist auch mein Verdacht. Die Augenbewegungen könnten Nystagmus sein. Das kann der HNO sehr gut feststellen. Die Diagnose MB ist hier komplizierter. Übrigens, hat MB nichts mit dem Alter zu tun. Ich hatte meinen ersten Anfall mit Anfang 30.

Leider gibt es kein Wundermittel dafür. Manche nehmen Betahistin, mir persönlich hilft es nicht. Hat deine Mutter Stress? Ich versuche Stress zu vermeiden. Meine Anfälle kamen auch immer nachts. Hat sie bei diesen Anfällen ein Ohrgeräusch? Bei mir ist es dann auf einem Ohr extrem laut. Eine Art lautes Rauschen.

m"usic=us_65


Anschließend war für etwa zwei Monate alles in Ordnung, also der Schwindel ist nicht aufgetreten. Anzumerken ist hier, dass meine Mutter für etwa einen Monat Urlaub in Ägypten gemacht hat.

In diesem Urlaub wurde es also besser? Und nach einigen Wochen oder Monaten ging es wieder los?

... fragt

d'erman"n}9x6


Zunächst möchte ich mich für all eure Antworten bedanken :)

Ich habe genau das selbe wie deine Mutter bei mir kommt es von der Wirbesäule und dem Halswirbel.Ich würde mal zu einem Orthopäden gehen,hatte auch ein MRT vom Kopf war auch beim Hals und Ohrenarzt aber auch da war alles ok.

Ja, ich habe ihr auch vorgeschlagen zum Orthopäden zu gehen, dann können wir schauen, ob er etwas feststellen kann. Darf ich dich fragen, was bei dir diagnostiziert wurde?

Hat deine Mutter Stress? Ich versuche Stress zu vermeiden. Meine Anfälle kamen auch immer nachts. Hat sie bei diesen Anfällen ein Ohrgeräusch? Bei mir ist es dann auf einem Ohr extrem laut. Eine Art lautes Rauschen.

Also, ich habe jetzt auch im Internet recherchiert und festgestellt, dass die Symptome auf Morbus Meniere schließen lassen könnten.

Ich denke schon irgendwie, dass sie Stress hat, aber mir gegenüber beteuert sie immer, dass sie keinen hätte. Aber ich denke, manchmal kann man subjektiv nicht feststellen, ob man stress hat oder nicht, denn das ist mir auch einmal passiert.

Ich denke, du mit Ohrgeräusch meinst du den Tinnitus? Ja, meine Mutter hat Tinnitus, allerdings schon sehr lange und er steht nicht in direktem Zusammenhang mit dem Schwindel.

In diesem Urlaub wurde es also besser? Und nach einigen Wochen oder Monaten ging es wieder los?

Ja, genau so war es. Allerdings bezweifle ich, dass es am Urlaub lag, sondern eher Zufall war.

mEusic{us_x65


Ja, genau so war es. Allerdings bezweifle ich, dass es am Urlaub lag, sondern eher Zufall war.

Oder auch nicht. Deine Mutter dürfte in Ägypten einige Sonnenstrahlung abbekommen haben, die bewirkt haben sollte, daß in der Haut Vitamin D gebildet wurde. Falls sie vor dem Urlaub einen Vitamin-D-Mangel hatte (den haben viele!) und dieser für die Beschwerden mitverantwortlich war, könnte das schon einiges erklären.

Man kann die Versorgung mit Vitamin D prüfen, indem man den Blutwert 25-Hydroxy-Vitamin-D (kurz 25-OH-D) bestimmt. Dazu würde ich durchaus raten. Die Blutabnahme kann z.B. beim Hausarzt erfolgen. (Wenn man ein medizinisches Labor in der Nähe hat, kann man dort auch direkt hingehen, sofern Blutabnahme angeboten wird.) Anschließend sollte der Spiegel durch Vitamin-D-Einnahme in adäquater Dosierung auf einen guten Wert gebracht werden (35 bis 60 ng/ml bzw. 88 bis 150 nmol/l). Die zusätzliche Einnahme von Magnesium kann sinnvoll sein.

[[http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/skelett_und_weichteilkrankheiten/osteoporose/article/834889/lagerungsschwindel-vitamin-d-wert-messen.html Link: Lagerungsschwindel und Vitamin D]]

aVutum)n-ldikxe


Tinnitus habe ich auch. Das meinte ich nicht. Bei den Anfällen wird ein Ohr dann aber extrem laut. Ist schwer zu beschreiben, dass muss man erleben bzw. sollte man lieber nicht erleben.

dAerm]ann9x6


Oder auch nicht. Deine Mutter dürfte in Ägypten einige Sonnenstrahlung abbekommen haben, die bewirkt haben sollte, daß in der Haut Vitamin D gebildet wurde. Falls sie vor dem Urlaub einen Vitamin-D-Mangel hatte (den haben viele!) und dieser für die Beschwerden mitverantwortlich war, könnte das schon einiges erklären.

Man kann die Versorgung mit Vitamin D prüfen, indem man den Blutwert 25-Hydroxy-Vitamin-D (kurz 25-OH-D) bestimmt. Dazu würde ich durchaus raten. Die Blutabnahme kann z.B. beim Hausarzt erfolgen. (Wenn man ein medizinisches Labor in der Nähe hat, kann man dort auch direkt hingehen, sofern Blutabnahme angeboten wird.) Anschließend sollte der Spiegel durch Vitamin-D-Einnahme in adäquater Dosierung auf einen guten Wert gebracht werden (35 bis 60 ng/ml bzw. 88 bis 150 nmol/l). Die zusätzliche Einnahme von Magnesium kann sinnvoll sein.

Vielen Dank für deinen Link und deinen Tipp, das könnte auch zutreffen :)^

Ich war auch in Ägypten und hatte ein ähnliches Problem. Ich habe Seborrhoisches Ekzem (Schuppen an der Haut), die auch gelindert werden, wenn man sich in der Sonne aufhält). Zwar haben weder meine Mutter noch ich uns in der Sonne aufgehalten, aber das seborrhoische Ekzem wurde viel besser. Als wir wieder hier waren, kam es wieder mit einer stärkeren Ausprägung zum Vorschein.

Tinnitus habe ich auch. Das meinte ich nicht. Bei den Anfällen wird ein Ohr dann aber extrem laut. Ist schwer zu beschreiben, dass muss man erleben bzw. sollte man lieber nicht erleben.

Nein, so etwas hat meine Mutter nicht. Aber sie war auch bei zwei HNO-Ärzten und keiner von ihnen konnte bei ihr Morbus Meniere feststellen. Insofern denke ich nicht, dass sie das hat.

m!arti#nacxhen


Hallo dermann96

Ich hatte einige Wirbelblockaden die der Orthopäde gelöst und somit war gleich der Schwindel weg.Leider kann es immer wieder vorkommen muß es aber nicht.Ich war nun das zweite mal zum Blockaden lösen und nun geht es mir wieder gut.

d}ermEanng96


Hallo zusammen,

also am Freitag war meine Mutter beim Orthopäden, und komischerweise hat er auch nichts diagnostizieren können. Er hat sie mittels Röntgen und Ultraschall untersucht. Sie hat ihn auch explizit gefragt, ob sie zu einem Neurologen gehen soll und er hat das verneint, denn er sagte, dass das MRT genug Aussagekraft hat, dass sie nichts schlimmes hat.

Er hat sie aber zur Massage überwiesen und ihr für nächste Woche einen Termin gegeben, damit sie ein Medikament mittels Infusion einnimmt, welches die Durchblutung fördert.

Sie ist jetzt aber immer noch nicht beruhigt, denn sie weiß nicht, welches Problem sie hat. Deswegen kann sie auch nachts schlecht schlafen, weil sie immer Angst hat, dieser Schwindel könnte auftreten.

Seitdem ich diesen Thread eröffnet habe, hat sie keine Schwindelattacke mehr gehabt.

Was soll sie denn noch tun?

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