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Angst vor "Stinknase"

GmaVst1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

meine Mutter hatte diese Woche eine starke Erkältung, die sie nun an mich weitergegeben hat. Bei mir ist es nicht so stark wie bei ihr, aber ich habe einen Schnupfen. Deshalb nehme ich seit gestern Abend abschwellende Nasentropfen zum Schlafen.

Mein Problem dabei: ich hatte bereits Anfang Dezember eine Erkältung, und zwar sehr stark, inklusive Nasennebenhöhlenentzündung. Dabei habe ich ebenfalls Nasentropfen genommen. Diese habe ich ziemlich häufig genommen, auch noch einige Wochen danach. Ich mache mir jetzt langsam Sorgen, dass das zu viel für meine Nase wird. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ich habe auch früher immer sehr häufig und lange Nasentropfen nach meinen Erkältungen genommen. Ich war nicht oft krank, aber wenn, dann habe ich diese lange genommen.

Meine Angst dabei ist jetzt, dass ich möglicherweise eine Ozaena bzw. Stinknase bekomme, wenn ich so weitermache. Meine Schleimhäute wirken zwar nicht trocken und ich habe auch keine Symptome einer Stinknase, aber ich habe gelesen, dass man so was bekommen kann, wenn man zu oft Nasentropfen nimmt. Und dass es unheilbar ist bzw. dass man diesen Geruch nicht mehr ganz wegbekommen wird.

Ich habe auch schon mal versucht zu errechnen, wieviel Nasentropfen ich in meinem Leben bisher genommen habe. Ich bin jetzt 28 Jahre alt und bin eigentlich nicht sehr oft erkältet, vielleicht ein oder zwei Mal im Jahr. Aber Nasentropfen nehme ich dann meistens einmal täglich (zum schlafen) und dann meistens auch noch mehrere Wochen oder gar einen Monat danach. Ich würde also sagen, im Schnitt habe ich bestimmt schon öfter mal 30 Tage lang Nasentropfen im Jahr benutzt.

Deshalb wollte ich hier einmal nachfragen: gibt es häufig solche Fälle, in denen das zu häufige Nutzen von Nasentropfen zu einer Stinknase führt? Muss ich Angst haben, wenn ich weiterhin meine Erkältungen mit Nasentropfen behandle? Und ist so was wirklich unheilbar?

Antworten
utnop&enedle}tterxs


Ich nehme seit über 11 Jahren Nasenspray und habe keine Stinknase. Ich wage zu behaupten, dass du sicher davor bist xD

vWamptirellla75


Die Wahrscheinlichkeit von den Nasentropfen abhängig zu werden ist definitiv größer.

Hatte ich schon, ist Horror.

mbn-ef


Häufig? Nö. Abhängigkeit ist wahrscheinlicher (hatte ich aber auch nie, obwohl ich auch bei jedem Infekt und öfter zur Heuschnupfenzeit welches nehme).

Aber Wahrscheinlichkeiten zu kennen bringt dir als Einzelfall sowieso nichts.

Wenn du es anders nicht aushälst. musst du es wohl nehmen. Wenn doch aushaltbar: Bleiben lassen und nicht in die zu-e Nase reinsteigern.

Snpez/ial]widdxe


Das mit dieser Stinknase ist ein sehr, sehr seltenes Phänomen, klar wenn man es hat dann ist es verdammt übel. Aber da musst du jetzt keine Panik schieben. Das passiert wenn überhaupt durch jahre bzw sogar jahrzehntelangen Missbrauch von abschwellenden Nasentropfen. Dazu muss man wissen: Nasensprayabhängigkeit ist keine direkte Sucht im Sinne einer Medikamenten oder Drogenabhängigkeit. Es ist nur so dass die Schleimhaut sich unter Einfluss des Nasensprays umstellt, sie schwillt ohne Wirkstoff nie mehr ab und die Nase ist wie zubetoniert, das verursacht auch große Schmerzen. Also wird nachgesprüht auch wenn keine Erkältung mehr vorliegt. Nun ist dre "Abhängige" in einem Teufelskreis angelangt der so nicht mehr ohne weiteres durchbrochen werden kann. Nach vielen Jahren kann die Schleimhaut teilweise absterben und in eine Art Fäulnis übergehen, das gibt dann die Stinknase. Aber wie gesagt, das ist sehr selten.

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