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Flugbegleiter Druckausgleich

bwa~tpaleoxne hat die Diskussion gestartet


Hallo miteinander,

ich werde ende märz als flugbegleiter bei einem führenden carrier anfangen. nachdem ich die bewerberphase relativ sorglos übersanden hatte, gabs beim medical ein problem.

und zwar habe ich seit jeher probleme mit den ohren. im kleinkindalter hatte ich recht erfolgslos röhrchen aufgrund zahlreicher mittelohrentzündungen sogar mit trommelfellriss. das ganze lag jedoch in der vergangenheit. ich hatte lediglich vor 2 jahren nochmal eine mittelohrentzündung, komme aber sonst recht gut mit meinen ohren zurecht.

nachdem der arzt beim medical aufgrund schlechter hörtestergebnisse ein gutachten eines HNOs einforderte, um mir die endgültige flugtauglichkeit bescheinigen zu können,begab ich mich zu einem solchen in berlin. dessen hörtest fiel deutlich besser aus. zwar leicht unter durchschnitt für mein alter (22) jedoch nicht besorgniserregend schlecht. allerdings sprach er auch von einer beidseitigen tubendysfunktion. da ich jedoch beim fliegen in der regel keine probleme mit dem druck habe, sah er dies nicht als weiter dramatisch an un erstellte mir das gutachten.

nun mach ich mir jedoch dennoch gedanken. ich bin zwar schmerzfrei im flieger unterwegs, nichts desto trotz verspüre ich oftmals einen leichten druck auf den ohren. dazu sei noch gesagt, dass ich nicht in der lage bin den einfachen nase-zu-und-druck-aufbauen-druckausgleich durchzuführen. lediglich gähnen bringt meine ohren zum knacken. wobei ich mich auch frage ob das überhaupt ein richtiger druckausgleich ist. wieso sollte es so einfach klappen aber mit der valsalva-methode nicht?

ist es bei euch auch der fall, dass ihr nach dem druckausgleich ''anders'' hört? ich habe dann das gefühl, mich selbst ein wenig lauter zu hören. außerdem fühlen sich die ohren nach diesem knacken immer ein wenig fragil an weshalb ich oft die nase danach hochziehe, um einen unterdruck aufzubauen (das trommelfell sozusagen wieder ransauge).

ich weiß gar nicht genau, was meine frage ist. ich würde gerne hören, ob es leute gibt, denen es ähnlich ergeht.

grüße

bataleone

Antworten
MFatz8eBetrlin


Glückwunsch! Ich hoffe dein neuer Arbeitgeber heißt nicht Easyjet oder schlimmer Ryanair.

Zum Thema: klar hört man danach anders und über Gähnen ist genauso effektiv wie über die Nase-zu Variante.

EIhemaligeBr Nutze-r (#x575236)


ist es bei euch auch der fall, dass ihr nach dem druckausgleich ''anders'' hört? ich habe dann das gefühl, mich selbst ein wenig lauter zu hören. außerdem fühlen sich die ohren nach diesem knacken immer ein wenig fragil an weshalb ich oft die nase danach hochziehe, um einen unterdruck aufzubauen (das trommelfell sozusagen wieder ransauge).

Ist bei mir auch so. Habe auch als fb gearbeitet, war nie ein Problem.

wneih~nachtsstZernchxen3


wobei ich mich auch frage ob das überhaupt ein richtiger druckausgleich ist

Doch, ist es schon, solange er funktioniert. Es gibt verschiedene Methoden, nicht nur Valsalva. Einfach mal bei den [[http://www.200bar.de/medizin/druckausgleich.php Tauchern]] umsehen ;-)

ist es bei euch auch der fall, dass ihr nach dem druckausgleich ''anders'' hört? ich habe dann das gefühl, mich selbst ein wenig lauter zu hören. außerdem fühlen sich die ohren nach diesem knacken immer ein wenig fragil an

Ja, geht mir genauso. Ich nehme einfach an, das liegt daran, dass der Druck sich ja ständig erhöht, die Ohren sozusagen zugehen und man sich eben einfach an diesen Zustand und die damit einhergehende Akustik so ein wenig gewöhnt. Valsalva ist halt aber auch die Hauchruck-Methode, also schon ein eher krasser Unterschied zum vorherigen Zustand. Daher nehme ich an, das ist einfach normal.

Allerdings bin ich in Sachen Ohren auch ein Sensibelchen - ich neige da scheinbar ganz gerne zu Entzündungen u.ä., vllt wirkt da der Druckausgleich auch allgemein irgendwie anders, als wenn das Ding schon so ausgeleiert ist, dass man praktisch kaum noch Aufwand betreiben muss...

EQlafRemiGch08x15


Nun es ist ja im Grunde realtiv einfach. In Flugzeugen wird der Luftdruck gegenüber dem Luftdruck auf Meereshöhe abgesenkt damit der Druckunterschied zwischen innen und außen nicht zu groß wird und damit die Belastung der Flugzeugzelle.

Der Luftdruck in der Kabine unterscheidet sich natürlich leicht von Flugzeugmodell zu Flugzeugmodell und auch von Strecke zu Strecke (Flughöhe). Bei älteren Maschinen ist der Luftdruck in der Regel etwas niedriger als bei neueren Modellen. Man kann als groben ca. Wert angeben das man sich in einem fliegenden Flugzeug was den Luftdruck angeht auf etwa 2.500 Höhenmetern befindet.

Dabei spielt es keine Rolle ob man sich dabei in einem Flugzeug befindet oder tatsächlich auf einem 2.500m hohen Berg steht. Was man als unangenehm empfindet ist aber nicht die Höhe sondern die (kurze) Dauer des Druckausgleichs.

bSatlal#exone


also heißt tubendysfunktion nicht zwingend nicht funktionierender druckausgleich?

unter folgendem link gilt die dauerhafte tubendysfunktion bspw als auschlusskriterium für die flugtauglichkeit

[[http://www.fliegerarzt-schoenefeld.de/?Flugmedizin:Flugbegleiter:Tauglichkeitskriterien]]

bGata leoxne


Glückwunsch! Ich hoffe dein neuer Arbeitgeber heißt nicht Easyjet oder schlimmer Ryanair.

Danke! Nein, handelt sich um einen verantwortungsbewussteren Arbeitgeber im gehobenen Bereich.

MXatz}eB<erl/ixn


Glückwunsch! Ich hoffe dein neuer Arbeitgeber heißt nicht Easyjet oder schlimmer Ryanair.

Danke! Nein, handelt sich um einen verantwortungsbewussteren Arbeitgeber im gehobenen Bereich.

bataleone

Dann einmal mehr Glückwunsch!

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