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Unerklärliche Halsschmerzen/Schluckbeschwerden

nMeoo hat die Diskussion gestartet


Von den ganzen Krankheitssymptomen ausgelaugt wende ich mich mal in aller Hoffnung ans Forum.

Habe seit 1,5 Monaten diese verdammten Halsschmerzen gepaart mit Schluckbeschwerden und

dem ständigen Gefühl Schleim im Rachen zu haben der mich immer wieder Schubweise dazu drängt

mich zu räuspern.

Die Halsschmerzen sind aber nicht gleich Halsschmerzen wie Mann sie von einer Erkältung kennt

sondern irgendwie als ob der Kehlkopf selbst wehtun würde, demnach nicht direkt im Halsrachen.

Erfühle von mir aus gesehen leicht seitlich rechts am Schildknorpel einen kleinen Hubbel der ganz

leicht beim drücken schmerzt.

Vor 3 Wochen hatte ich sowas wie einen Seitenstrang Angina die mir solch starke Schluckbeschwerden

bescherte wie ich sie noch nie in meinem Leben hatte. Es ging wirklich fast gar nichts, zum ersten mal

griff ich auf Schmerzmittel Ibo 800 zurück.

Bin jetzt mehrere male bei 2 HNO Ärzten gewesen diese schauten in den Hals mit einem Endoskop

durch die Nase und machten jeweils einen Ultraschall. Sogar ein Hals MRT habe ich gemacht, alles ohne

wirklichen Befund.

Der kleine und schwer zu ertastende Hubbel ist mir erst kürzlich vor ner Woche aufgefallen, der Arzt

konnte aber nichts konkretes ertasten. Er meinte könnte auch eine Unebenheit des Schildknorpels sein.

Keine Ahnung inwiefern das mit allem zusammenhängen könnte, der Schmerz kommt jedenfalls aus

dieser Region..

Habe seit mehreren Jahren eine Schilddrüsenunterfunktion 175mg Thy. nehme ich dafür, diese ist laut

aktuellem Blutbild in Ordnung. Von Anfang Januar bis Anfang März einen schweren Infekt den ihr hier

schon genau beschrieben habe.

Da ich schon seit Jahren immer Schubweise (alle 6-12 Monate) immer mal wieder extreme

Krankheitsschübe bekomme. Wie Wochenlang unerklärliche Bein schmerzen morgens das ich jedes mal

wach werde und eine Ewigkeit brauche um wieder einzuschlafen. oder eine ständiges Müdigkeitsgefühl.

Plötzlich irgendwann ist mein Kurzzeitgedächnis derart schlecht geworden genau wie mein Fähigkeit mich

an Namen zu erinnern Beispielsweise von berühmten Schauspielern etc. Immer wieder mal Atemprobleme

wo ich Wochenlang beim Lungenfacharzt in Behandlung war. Starkes Herzklopfen/rasen, kann meinen

Herzschlag problemlos in jeder Lage feststellen ohne meinen Puls fühlen zu müssen.

Bin jetzt erst 30 Jahre alt und gehöre eigentlich zu den belastbaren Menschen die 107kg wiegen 190 cm

groß sind Kraftsport machen und sich eigentlich nicht von jedem Windzug umblasen lassen.

Klar ich leugne nicht das meine Psyche gerade bei Krankheiten gerne mal mitspielt, schön und gut aber

in diesem Ausmaß ???

Erst jetzt ist mir die Borreliose in Auge gesprungen, hatte vor 6 Jahren etwa einen Zeckenstich mit einer

roten Umrandung 1-2 cm etwa. Der auch nach ein paar tagen weg war, der Arzt meinte das wäre normal.

Muss sagen 90% der Symptome passen mal wieder wie die Faust aufs Auge. Ich weiß Symptome sind

immer so eine Sache und ziemlich weitläufig aber einen versuch wäre es denke ich mal alle male wert.

Habt ihr sonst noch irgendeinen Rat oder sonst was für mich?

Antworten
ownod2isexp


Schöne Ostern! Nach meiner persönlichen Meinung können Deine "Halsschmerzen" nach eineinhalb Monaten eine ausgeprägte Kehlkopfentzündung sein. Eventuell auch eine Schilddrüsenentzündung (Thyreoditis). Das wirst Du nach meiner Erfahrung ohne Arzt und gezielte Medikamente nicht los. Eine defekte Schilddrüse würde auch Deine übrigen Symptome, schnelles Herz, Beinschmerzen, erklären. Ich nehme mal nicht an, dass Du "175 mg Thy" nimmst, sondern gehe davon aus, dass es nur 175 µG, also ein Tausendstel davon sind. Trotzdem wäre auch diese Dosis immer noch sehr hoch. Normal wären meines Wissens 75 bis 125 µGramm! Und es gibt mindestens 3 ganz verschiedene Schlddrüsen Medikamente, T3, T4 und T3+T4 mit und ohne Jod. Da muss der Arzt ausprobieren, welches Du am besten verträgst.

Zu der Borreliose möchte ich persönlich sagen, dass ein roter Kreis um einen Zeckenbiss typisch für eine Infektion ist, soweit ich weiss. Die Untersuchung auf eine Borreliose im Blut ist kein Aufwand und besser als jede Mutmaßung. Borreliose kann sich durchaus lange im Körper halten, aber Deine Symptome passen m.E. nicht richtig. Gute Besserung!

n%eoxo


Hi, wünsche auch frohe Ostern und danke für die Antwort *:)

Bei einer Schilddrüsenentzündung sollte diese doch geschwollen sein, bzw. beim Ultraschall auffallen?!

Mein T3 Wert liegt genau in der Mitte also gut. Selbstverständlich meine ich auch 175 µg.

Das ist viel, habe mich von 25µG innerhalb von 1,5 Jahren auf 175 gesteigert bis es dann vor 2 Jahren

endlich eingependelt hat.

Rachen sieht laut HNO nicht entzündlich aus, demnach ???

nkeImQue


ich hatte mal eine arbeitskollegin, die auch über lange zeit halsschmerzen hatte.....mandeln waren zwar raus, aber bei ihr waren es die rachenmandeln, wenn ich mich richtig erinnere...gute besserung @:)

LPupox749


Klar ich leugne nicht das meine Psyche gerade bei Krankheiten gerne mal mitspielt, schön und gut aber - in diesem Ausmaß ???

Ja - das Ausmaß könnte sogar noch viel größer sein.

Du leidest unter Krankheitsangst und Schluckbeschwerden / Globusgefühl / Herzrasen können nur einige der vielen möglichen körperlichen Symptome dafür sein.

nFeoxo


Leider ist das wahr, deshalb bremst das einen immer aus obwohl tatsächlich was schlimmeres dahinter stecken kann.

Mann denkt immer egal wird schon alles irgendwie vorbeigehen ist bestimmt die Psyche...

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