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Retentionszyste im Sinus Maxillaris

D6ie .Kelvtixn hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Aufgrund einer Auffälligkeit im EEG und einigen Symptomen, hatte mich die Neurologin vor 4 Jahren in die Radiologie in's MRT geschickt, um den Kopf zu untersuchen. Als die Untersuchung beendet war, hat der Radiologe mich in's Sprechzimmer gerufen und mir mitgeteilt, dass alles in Ordnung war und es gar keine Auffälligkeiten gab. Er gab mir die ausgedruckten Aufnahmen und die CD mit den restlichen Bildern mit und sagte mir, dass er der Neurologin den Befund zusenden würde. Da ich mich aber wegen einer anderen Sache über diese Neurologin geärgert hatte und davon ausgegangen bin, dass nichts im MRT gefunden wurde, habe ich mich nicht mehr bei ihr gemeldet und den Befund dort ungelesen liegen lassen. Eine Bekannte kam aber doch dahinter, dass eine Zyste gefunden wurde und auf Nachfrage in der Radiologie, versicherten sie uns, dass diese Zyste noch ganz klein wäre und man in 2 Jahren nochmal draufschauen müsste. Meine Bekannte - ebenfalls eine Ärztin - riet mir auch dazu, abzuwarten und die Zyste nicht vorzeitig entfernen zu lassen, da ein Kieferchirurg nur schwer an diese Stelle käme und dort viel falsch machen könnte. Ich sollte die Zyste nochmal in 4 Jahren röntgen lassen oder spätestens dann wenn ich Probleme bekäme. Die Zyste wäre ihrer Meinung nach leichter zu entfernen, wenn sie größer wäre.

Daraufhin sprach ich noch mit ihrer Nichte, die mir genau das Gegenteil riet: Ich sollte lieber sofort zum Kieferchirurgen, um noch ein Röntgenbild zu machen und mir eine Zweitmeinung zu holen, da nicht wirklich klar war, ob es sich um eine Zyste handelte und wenn ja, ob diese gutartig war. Außerdem fiel uns ein, dass mein damaliger Zahnchirurg bei der Entfernung meiner Weisheitszähne gepfuscht - und mir eine Substanz gespritzt hatte, die das Zystenwachstum begünstigen sollte. Ich entschied mich aber dafür, abzuwarten, weil ich schon negative Erfahrungen mit einigen Eingriffen gemacht hatte und dachte mir, dass diese Zyste sowieso nur sehr langsam wachsen würde.

Auf Nachfrage in der Radiologie versicherte uns auch die Ärztin, dass diese Zyste noch sehr klein war und ich in 2 Jahren nochmal zur Kontrolle gehen sollte, was ich aber leider nicht getan habe.

Jetzt, 4 Jahre später, war ich wegen einer anderen Untersuchung in dem Gebäude, in dem die Neurologin ihre Praxis hat und auf einmal fiel mir dieser Befund wieder ein. Ich holte ihn dort raus und las ihn mir zu Hause durch: Auf den ersten Blick war alles in Ordnung, der Arzt hatte alles aufgeführt, was im Kopf unauffällig war...keine Anzeichen für MS, keine Anzeichen für Tumore usw.

Aber so ganz nebenbei, vollkommen unleserlich und zwischen allen Unauffälligkeiten stand, dass sie eine Retentionszyste in der Kieferhöhle gefunden hatten. Es wurde aber nicht erwähnt, ob sie groß oder klein war - sie wurde nicht einmal ausgemessen. Sie hatten das so reingeschrieben, als ob es sich um einen unwichtigen Nebenbefund handeln würde.

Letzte Woche bin ich schließlich zur Kieferchirurgin gegangen, die ein Röntgenbild gemacht hat und diese war sprachlos, als sie die Größe der Zyste sah. Und sie kann auch nicht ausschließen, dass es nicht doch etwas ernsteres ist. Sie glaubt, dass es eine Retentionszyste ist, konnte aber nicht mehr auf dem Bild erkennen. Hinzu kommt, dass sie jetzt erst noch die entscheidende MRT-Aufnahme von vor 4 Jahren unter vielen anderen auf der CD suchen muss, was unnötig Zeit in Anspruch nimmt, da die Radiologie so schlau war, nur die Bilder von meinem Kopf auszudrucken, die unauffällig waren!

Außerdem wusste sie noch nicht, ob diese Zyste überhaupt noch ambulant entfernt werden kann. Es kann gut sein, dass ich in's Krankenhaus muss, sie mich dort unter Vollnarkose operieren müssen und eine Narbe im Gesicht zurückbleibt, da sie dann nur noch von außen drankommen. Eventuell geht das nicht mehr durch den Kiefer. Verdächtig ist auch, dass ich nicht wirklich starke Schmerzen habe, die ich bei der Zystengröße eigentlich haben müsste. Das hat auch die Zahnärztin gesagt, bei der ich im Januar zur Kontrolle war. Sie konnte die Zyste schon ertasten und wunderte sich, dass ich nicht höllische Schmerzen habe. Seit einigen Monaten habe ich zwar ein stärkeres Druckgefühl auf dem Kiefer (aber komischerweise beidseitig) und auch auf den Ohren und an den Schläfen, aber keine Schmerzen, die nicht auszuhalten wären. Das schnelle Wachstum und die fehlenden Schmerzen könnten also schon für ein Karzinom sprechen.

Mein Besprechungstermin ist erst übernächste Woche - ich werde aber morgen mal anrufen, um in Erfahrung zu bringen, wie groß die Zyste ungefähr vor 4 Jahren war und wie groß sie heute ist, um eine Vorstellung zu haben, was auf mich zukommt. Ich mache mir große Sorgen und hoffe, dass ich keinen schwerwiegenden Fehler gemacht habe, indem ich das alles zu locker gesehen habe!! Wobei die Radiologen auch sehr fahrlässig gehandelt haben, da diese Zyste mit keiner Silbe erwähnt wurde!

Meine Frage an euch ist: Wer hat schon mal Erfahrungen mit Retentionszysten und deren Entfernung gemacht und kann mir etwas darüber erzählen?

Danke schon mal, dass ihr euch das durchgelesen habt und liebe Grüße! @:)

Antworten
D7ie K2eltixn


Außerdem fiel uns ein, dass mein damaliger Zahnchirurg bei der Entfernung meiner Weisheitszähne gepfuscht - und mir eine Substanz gespritzt hatte, die das Zystenwachstum begünstigen sollte.

Es war, glaube ich, ein radioaktives Mittel! :(v Das spricht auch dafür, dass es Krebs sein könnte!

Seit einigen Monaten habe ich zwar ein stärkeres Druckgefühl auf dem Kiefer (aber komischerweise beidseitig) und auch auf den Ohren und an den Schläfen

Es könnte gut sein, dass sich auch auf der linken Gesichtsseite eine Zyste befindet. :-/

D8iev KDeltxin


*schieb*

D<ie KleltEixn


Hat keiner diesbzgl. Erfahrungen gemacht? :-(

dBiRaandxi


Hallo Keltin,

Leider kann ich dir keinen Rat geben. Mich würde aber sehr interessieren, wie es bei dir weiter gegangen ist. Bei mir ist es ähnlich. Ich hatte ein MRT des Kopfes und bei der Besprechung mit dem Radiologen sagte der,es sei alles Bestens. Im Bericht lese ich dann aber von einer 2 cm großen Retentionszyste am Sinus maxillaris und mache mir jetzt auch Sorgen. Ich hoffe, bei dir gab es mittlerweile Entwarnung @:)

D9ie; KeltQiFn


Ich hoffe, bei dir gab es mittlerweile Entwarnung

Hallo diaandi!

Danke für deine Antwort! @:)

Ja, bei mir gab es mittlerweile zum Glück Entwarnung: Die Kieferchirurgin hat sich die MRT-Aufnahme von vor 4 Jahren schließlich angesehen und meinte, dass es tatsächlich eine Zyste wäre und dass diese seitdem nicht größer geworden wäre. Und dass man sie auch nicht herausoperieren müsste, da es eine harmlose Schleimzyste wäre. Sie wollte auch kein CT mehr machen, um sie auszumessen. Da ich mir aber wegen dieses Hin - und Hers Sorgen gemacht habe und auch heftige Symptome hatte, die ich zunächst darauf zurückgeführt habe, bin ich in's Krankenhaus gefahren, wo ich der Neurologin meine Situation erklärt - und auf ein MRT bestanden habe. Die Röntgenaufnahme hatte ich ihr gezeigt und sie hat auf einen Blick gesehen, dass es eine harmlose Zyste ist, ohne die MRT-Aufnahme zum Vergleich zu brauchen. Und das, obwohl sie Assistenzärztin ist und sich auf Neurologie spezialisiert hat. Der Arzt, bei dem sie "lernt" hat das bestätigt, somit ist das Thema erstmal vom Tisch.

Es wurde dann noch ein MRT von meinem Kopf gemacht, um andere Ursachen für meine Symptomatik auszuschließen, wobei die Zyste dabei nicht mehr beachtet wurde. Dieses MRT war auch unauffällig, so dass ich davon ausgehe, dass die neurologischen Symptome und die Schlafstörungen von der Hashimoto-Erkrankung kommen. Die Assistenzärztin hat mir ein leichtes Antidepressivum empfohlen, um nachts besser schlafen zu können und tagsüber wieder aktiver zu sein. Das soll ich mir ambulant von einer anderen Neurologin verschreiben lassen, was ich auch demnächst machen werde.

Die Zyste kann ich mir - wenn ich es denn möchte - von einem HNO-Arzt entfernen lassen, der ein entsprechendes Endoskop für die Nase hat. (soll angeblich nicht jeder HNO-Arzt haben) Auch das will ich machen, damit ich mir zukünftig keine Gedanken mehr deswegen machen muss.

Die ganze Aufregung war also umsonst - da hat mich die Kieferchirurgin unnötigerweise völlig verrückt gemacht!

Deshalb, liebe diaandi, mach' dir keine allzu großen Sorgen und lass' die Zyste durch einen HNO-Arzt entfernen - dann hast du Ruhe! :)*

Lg von der Keltin @:)

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