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Probleme nach Laserconchotomie

l*ieblevleixi hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich hatte Mitte April eine beidseitige Laserconchotomie (da rechts 21% und links 42% nach Rhinometrie) und entweder nur jede (hoffentlich) vorübergehende Nebenwirkung die es gibt, oder aber langfristige Folgen. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir weiter helfen.

1. Ich habe direkt nach dem Lasern nur ein bisschen Watte mitbekommen, allerdings hörte es beidseits nicht auf zu bluten, weshalb mir des Nachts noch Tamponaden gelegt wurden. Ist dem Arzt laut eigener Aussage noch nie bei einem Patienten passiert.

2. Ich musste zweimal statt nur einmal zum Entfernen der Krusten kommen, da die Krusten meine Nase komplett dicht gemacht haben. Laut Arzt ist auch das noch nie passiert, sei aber auf keinen Fall Besorgnis erregend ":/ Eigentlich hätte ich sogar gut ein drittes mal vertragen können

Medikamente nach 8 Tagen: Bepanthen Nasensalbe und Aspecton Nasenspray

Nach 16 Tagen-heute: Umstieg auf GeloSitin und täglich Nasendusche)

3. 3 Wochen lang hatte ich erhebliche Empfindungsstörungen ausgehend von der Nasenspitze bzw 1 cm höher wo der Knorpel beginnt. Der Punkt kribbelte ständig und schon beim Rümpfen der Nase zog es mir bis in die Frontzähne runter. Auch beim Eincremen vom Gesicht, also bei Spannung kam ein ziehender Schmerz. Direktes Berühren des Punktes war erst recht sehr unangehm. Der Arzt erklärte es als vorübergehend neurologische Reizung. Mag sein, allerdings habe ich es heute nach 2 Monaten noch. Nicht stark und damit kann ich leben, dennoch frage ich mich, ob das alles normal ist.

4. Auch ca 3 Wochen: Mein Kopf fing schon an zu dröhnen, wenn ich ihn nur um 90°C nach unten bewege etwa wie beim Bücken. Haare über Kopf föhnen ging gar nicht mehr. 5 Sekunden und ich hatte das Gefühl mein Kopf platzt ohne sonstige Erkältungsbeschwerden zu haben. Ich würde sogar behaupten, dass es nicht mal bei Erkältungen oder grippalem Infekt so stark gebrummt hat. Meine Schleimhaut fühlt sich auch irgendwie verändert an (soweit ich denn mit dem Finger tasten kann :=o )

5. Ebenfalls um die 3 Wochen habe ich immer mal wieder einen seltsamen Geruch wahrgenommen. Nach 4 Wochen war der Geruch so penetrant, sodass ich festgestellt habe, dass nicht meine Umwelt, sondern meine Nase selbst stinkt- und zwar nach Verwesung. Google klärte mich darauhin ausführlich über eine Ozäna auf, eine Stinknase! Voller Angst bin ich wieder zum HNO, allerdings zu seiner Urlaubsvetretung. Ich bin mir leider nicht sicher, ob er nur kollegial sein wollte, denn meine Stinknase hat ihn wenig beeindruckt. Er hat reingeschaut und immer noch Krusten entdeckt (!) aber angeblich kein Anzeichen einer Infektion oder änhlichem und den Verwesungsgeruch konnte er auch nicht wahrnehmen. Er sagte aber, vielleicht eitert es weiter oben und verschrieb mir Doxycyclin für 10 Tage, was nach zwei Wochen ein wenig Besserung ergab.

Nach nun 2 Monaten habe ich endlich nur noch sehr wenige Krusten. Der üble Gestank ist nicht mehr permanent da, aber hin und wieder taucht er plötzlich auf. Wenn ich den Kopf nach unten halte brummt es immer noch leicht. Alles in allem sind die Beschwerden geringer geworden. Vielleicht und hoffentlich muss ich nur noch ein paar Wochen warten und alle Beschwerden sind vollständig weg. Dennoch frage ich mich, ob das wirklich in normaler Verlauf ist. Aufgeklärt wurde ich im übrigen über keine der mir widerfahrenen Problematiken. Wenn ich über die Risiken im Internet lese taucht die Stinknase des öfteren auf, auch das empty nose syndrome. Muss ich mir Sorgen machen, dass die bleibt? Schleimhautzersetzende und stickende Bakterien würde ich schon gerne los werden.

So das war jetzt sehr viel Text. Vielen Dank fürs Lesen. Ich hoffe jemand hat den einen oder anderen guten Ratschlag für mich.

Viele Grüße, liebeleii

Antworten
HKromxann


Hi

wie sieht es denn nun aus bei dir ?

Wieder alles im lot ?

LG Michael

lwiebe0leiDi


Nein leider überhaupt nicht. Ich schnupfe manchmal Brocken raus, dass ich vor Übelkeit würgen muss. Der Inhalt meiner Nase stinkt nach totem Tier. Es ist einfach widerlich und mein Kopf brummt immer noch. Leider kann keiner Erfahrungen mit mir teilen :�(

HPromwann


Das tut mir Leid

Aber das Problem mit der übelriechenden Nase haben doch einige hier im Forum.

Bei mir ist das Problem das ich nicht genau weiss ob ich Empty Nose Syndrom habe, was gut sein kann da ich 4 Nasenops hatte, oder es einfach nur Heuschnupfen ist. Vielleicht ist es aber auch beides. Ich hab nicht wirklich Gefühl in meiner Nase ;-) Ich mach ab Juli ne Imunsystmtrainingskur. Wenn die wirkt dann sollte mein Heuschnupfen weg sein. Wenn ich dann immer noch schlecht Luft bekomme dann liegt es am Empy nose Syndrom.

Hast du schon mal von Dr Bodlay gehört ?

l'iebebleLii


Ja auf den Dr bin ich auch schon gestoßen. Kein Gefühl zu haben stell ich mir auch nicht so super vor, da fehlt einfach was. Bekommst du auch gefühlt schlecht Luft? Bei mir bin ich mir nicht sicher, ob es empty nose ist oder einfach nur die Krusten sind, die das Atmen einschränken. Was noch dazu kommt, seit gestern morgen kribbeln im Hals, als würde sich eine Erkältung anbahnen. Aber nichts dergleichen. Kein Husten, Schnupfen, aber seit heut morgen krieg ich kaum ein Wort raus. Fühlt sich wie eine Kehlkopfentzündung an. Schön, dass die Ozäna als Folge haben kann, dass sich die Bakterien ausbreiten :)^

Hast du mal ein Cortisonspray probiert für 4 Wochen?

HPromxann


Aber Dr Bodlay ist leider sehr teuer auch wenn die Krankenkassen wenigsten die op und die stationäre Aufnahme bezahlen. Es sind aber auch einige Sachen bei die nicht bezahlt werden. Wenn es gar nicht anders gehen sollte dann werd ich mein Glück bei ihm versuchen. Im Internet liest man ja nur gute Rezessionen :)

Ich bin nur noch unschlüssig ob es am Heuschnupfen liegt oder ENS

Bestell mir morgen Symbioflor und schaue obs was bringt.

Cortisonsprays haben früher mal was gebracht mitlerweile nicht mehr. Also ist es sehr wahrscheinlich das ich nen ENS habe. Aber erst mal schauen was das Symbioflor bringt

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