» »

Schwindel nach Gleichgewichtsausfall mit starken Folgesymptomen

c,hribsto9ph3r hat die Diskussion gestartet


Meine Freundin hatte Ende Februar 2016 nachts eine starke Drehschwindelattacke mit Übelkeit und Erbrechen, ausgelöst durch einen Ausfall des rechten Gleichgewichtsorgans, was mehrere HNOs nach Tests bestätigt haben. Das Gleichgewichtsorgan hat sich im Laufe der Wochen fast wieder erholt, der Schwindel aber ist geblieben und wurde immer ‚sensibler‘ auf Reize. Inzwischen kann sie seit Monaten nicht fernsehen, nicht am Computer arbeiten, nicht mal Karten spielen oder Fotoalben anschauen ist möglich, ohne dass ihr schwindelig wird. Erschwerend kommt hinzu, dass der Schwindel jedesmal eine ‚Dominobahn‘ von unangenehmen Symptomen auslöst, die sie von ihrer Borreliose (seit 10 Jahren keine Borrelien mehr nachgewiesen) her kennt: Herzrhythmusstörungen (SVEs), polyneuropathische Schmerzen (Lyrica hilft so gut wie nicht), stellenweise am ganzen Körper. Weitere sehr unangenehme neurologische Störungen, wie z.B. 'Kriechstrom‘ im ganzen Körper und sehr starke Schlafstörungen. Ausgelöst werden die Symptome besonders auch durch jeglichen Druck am Rücken (in den ersten zwei Wochen ging das noch), jede körperliche Aktivität und flackern bzw. schnelle Bewegungen (Fernsehen, Computer, siehe oben).

Die üblichen neurologischen Tests waren ohne Befund (EEG; Hörnervtest, Ultraschall aller Kopf- und Hals-Blutgefäße; CT Schädel und HWS). Die Herren von der Schulmedizin reden nur von ‚psychisch‘, ignorieren aber immer alle Symptome außer dem Schwindel. Derzeit wird nur Symptombehandlung betrieben (Lyrica, Dominal, Betahistin, Schlaftabletten). Naturheilkunde und Heilpraktiker bringen auch keine Besserung.

Durch Schwindeltraining beim Physiotherapeuten mit Manipulation an der HWS hatte sie inzwischen wieder einen Rückfall, bei dem das Gleichgewichtsorgan wieder total ausgefallen ist.

Wer hat eine Idee, woher diese Auslösemechanik am Rücken kommt (selbst anlehnen beim Sitzen kann Symptome hervorrufen) und wie es sein kann, dass der Schwindel jedesmal diese Kaskade von Symptomen wieder auslöst. Wir sind ratlos und verzweifelt.

Wer hat eine Idee oder kann helfen? Wir sind für jede Idee dankbar!

Bisher ausgeschlossen wurden z.B. Morbus Menierre, begniner Lagerungsschwindel, HWS-Syndrom.

Antworten
B5e~n93


Hallo Christopher,

ihr wart wie du schreibst ja schon beim Neurologen. Hat er auch die Arteria vertebralis kontrolliert? Diese verläuft in der HWS und dem Gehirn und falls diese nicht mehr richtig funktionieren sollte z.B durch Durchblutungsstörungen , Verschluss o.ä kann es zu Schwindel kommen.

Eventuell hat deine Freundin das Arteria vertebralis Syndrom und würde dies unbedingt Ärztlich abklären lassen.

Ich wünsche deiner Freundin schnelle Genesung und alles gute !

c@hri<stxoph3r


Hallo Ben,

ja, der Neurologe hat auch sämtliche 'kritischen' Blutgefäße angeschaut. Alles bestens. Wie so oft: man ist krank, aber alles was die Ärzte anschauen ist bestens.

Das Thema mit den Durchblutungsstörungen kenne ich von einem Kollegen. Der war auch monatelang krank geschrieben und wurde als 'Psycho' abgeschrieben, bis man das rausgefunden hat. Ist heute wieder quitschfidel. Nicht wo wie der andere 'Psycho'-Kollege. Der hatte immer 'unauffindbare' Rückenschmerzen. Da war Psycho noch die nette Umschreibung. Die anderen sagten, er simuliert. War aber eine Metastase von seinem Lungenkrebs... Der ist heute nicht mehr unter uns.

Viele Grüße

C.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Hals, Nase und Ohren oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Augen · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH