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Ausgeprägte Probleme nach zweifacher Nebenhöhlen OP

AXnnxik,aBu hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

zu meinem Fall habe ich keine passende Diskuission gefunden und eröffne daher eine neue.

Zu meiner Geschichte:

Heute bin ich 25 Jahre alt. Schon im Kindesalter hatte ich Heuschnupfen. Im Verlauf der Jugend kamen diverse Allergien hinzu. Ca 2010 hatte man eine Desensibiliserung begonnen, gegen welche ich auch allergisch reagierte. Leider musste sie dann abgebrochen werden. Der Heuschnupfen wurde mit der Zeit auch immer schlimmer, mit diversen Tabletten und Cortisonsprays habe ich die Zeit einigermaßen rumbekommen. Hinzu kam ein allergisches Asthma.

Im Novemer 2013 ging es dann richtig los, die Nase war ständig zu, ausgeprägte Kopfschmerzen. Diverse Abstriche und Antibiotika führten mich im Dezember 2013 zum Schädel MRT, da keinerlei Besserung eingetreten ist. Die Diagnose: Zysten und Polypen in Kieferhöhlen, sehr schiefe Nasenscheidewand, extrem aufgebaute Schleimhaut, vergrößerte Nasenmuscheln. Im Februrar 2014 wurde ich das erste Mal operiert. Dabei wurde alles freigeräumt, die Nasenscheidewand begradigt, Nasenmuscheln verkleinert, Kieferhöhle gefenstert und das Siebbein operiert.. überall war es am wuchern.

Die Op lief gut, die Heilung war aber eine aufwändige Prozedur. Extreme Krustenbildung wurde zu meinem Alltag. Ich habe verschiedene Öle und abschwellende Sprays benutzt. Musste die ersten 3 Wochen nach Op alle 2 Tage zum absaugen. Dann bekam ich eine eitrige Entzündung. Danach stand ich quasi wieder am Anfang. Die Zeit verging, ich dachte es wird schon. Im Oktober hatten sich bereits wieder Polypen gebildet .. ich dachte mir, lass die Zeit mal verstreichen, leb mit den Polypen und den Krusten, das wird schon werden. Habe ca 6 Monate weiterhin Pflege für die Nase verwendet & sie dann in Ruhe gelassen. Die Krustenbildung hat weiterhin angehalten. Im Oktober 2016 folgte die zweite Op. Wieder Zysten und Polypen, wieder alles aufgeräumt, wieder Siebbein operiert. Das ganze ging von vorne los. Die zweite Op verlief gut, hatte zwar eine nachblutung, welche aber nicht weiter tragisch war. Allerdings ist die Heilung bis heute nicht abgeschlossen. Ich habe nach der Op immer alles gemacht, was man mir sagte. Habe zusätzlich Cortisontropfen bekommen, habe aber natürlich leider eine Steroidakne entwickelt und die Tropfen wurden abgesetzt.

Mittlerweile Spucke ich täglich dicke Krusten aus, habe immer einen verschleimten Hals, manchmal tropft unkontrolliert klare Flüssigkeit aus der Nase. Kopfschmerzen habe ich nur bedingt & auch keinen Druck zwischen den Augen. Die Krusten reichen mir aber auch, da es nicht nur sehr unangenehm im Alltag ist, sondern beim lösen auch schmerzt, der Hals immer wund ist, da sie sich häufig lösen, wenn ich sie nicht ausspucken kann & runterschlucken muss.

Jetzt hätte ich gerne einen Rat, eine Idee, einen Tipp. Ich hatte überlegt, mich mal in einer Uniklinik vorzustellen.

Ich bitte sehr um eure Hilfe, Gedanken und ähnliche Erfahrungen.

Übrigens: Meine Ärztin, welche ich für sehr kompetent und erfahren halte, sagt mir lediglich - bei manchen heilt es nie.

Danke!

Antworten
T0raktxorFan


Probiere es mal mit alternativer Medizin, besonders TCM. Bei chronischen Krankheiten haben sich solche Behandlungsmethoden bewährt!

Nkin77


Auch wenn deine Ärztin kompetent ist, versuche es tatsächlich mal in einer Uniklinik.

Deine Ärztin muss sich täglich mit "Normalen" HNO-Problemen herumschlagen und ist froh, wenn sie allen Patienten einigermaßen helfen kann.

Die Ärzte in einer Uniklinik sind oft auch an Forschungen beteiligt und interessieren sich eher für schwierige Fälle, weil das die Fälle sind, bei denen sie neue Methoden ausprobieren oder entwickeln können und vielleicht neues über entspr. Krankheiten herausfinden. So zumindest meine vielleicht naive Vorstellung, dass sie dort gerade Herausforderungen suchen und dann auch von sich aus sehr daran interessiert sind, auch für schwierige Fälle doch noch eine Lösung zu finden.

Verkehrt ist es auf jeden Fall nicht! ;-)

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