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Leben mit Tinnitus

dAaen>urta1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bekomme gerade endlose Infusionen wegen einem Hörsturz, der zu spät erkannt wurde. Also werde ich wohl auf Dauer mit dem lästigen Ohrgeräuschen Leben müssen oder?

Nu meine frage an Gleichgesinnte, wie Lebt ihr damit?

Macht ihr irgendwas dagegen oder einfach Ignorieren soweit es geht?

Grüssle

Antworten
D`er/ =Ch,efk)ocxh


Re:

Mit Musiktherapie, Trommelfellmassage und Autogenem Training hat meine Mutter das Geräusch nach ihrem Hörsturz vollkommen wegbekommen.

S!trbuwwxel


Bei mir war es auch so. Der diensthabende Arzt in der HNO Klinik hatte Notdienst und an diesem Sonntag vor vier Jahren wohl keine Lust. Er untersuchte nur unzulänglich und meinte dann "kein Hörsturz". Eine Woche später wurde vom HNO Arzt deffinitiv ein Hörsturz festgestellt. Bekam damals Tabletten die nichts brachten. Er sagte es wäre zu spät für Infusionen und jetzt müßte ich damit leben. Auf besagtem rechten Ohr höre ich sehr schlecht und habe ein ständiges Rauschen. Manchmal stört es sehr! Igendwie habe ich mich daran gewöhnt.

PZrQim^elcheYn


@danuta

hallo

hab meinen tinnitus vor 7 jahren während einer mittelohrentzündung bekommen. hatte mein HNO arzt auch zu spät erkannt. die entzündung war weg, das ohrgeräusch blieb.

die folge waren 10 tage lang infusionen mit trental und danach die sauerstoffdruckkammer mit 15 fahrten.

erst wochen später konnte ich eine besserung des tinnitus feststellen. er war damals so laut, dass ich ihn noch locker hören konnte, wenn ich am staubsaugen war. aber heute, 7 jahre später, hab ich mich an diesen pfeifton gewöhnt. dachte erst, ich kann mich nie damit abfinden, aber man gewöhnt sich echt dran.

heute ist er für mich ein "stressbarometer". wenn das ohrgeräusch besonders laut ist, dann weiss ich, ich muss einen gang runter-

schalten.

aber ansonsten ist der tinnitus schön kompensiert und ich nehme ich im alltäglichen leben garnicht wahr.

also: kopf hoch!

LG primelchen

HoilfsHpostxer


Gehen Tinnitus und Hörsturz denn immer "Hand in Hand"?

Ich habe seit Januar einen dauerhaften Piepton im Ohr, allerdings ist es noch nicht sooo schlimm. Wenn ich mich "beschäftige", dann fällt er mir gar nicht auf.

Nur wenn es ruhig ist oder ich schreibe, macht er sich unangenehm bemerkbar...

Der Zusammenhang zwischen Piepen und Stress ist bei mir auch sehr deutlich zu erkennen.

HiPo

dProwni|ng_6pool


ein freund von mir leidet auf beiden ohren auch leider an einen tinnitus verursacht durch einen hörsturz... ich würde ihn so gerne helfen... bringt denn diese musiktherapie, trommelfellmassage oder gar das autogene training ernsthaft was? gibt es dazu noch mehr positive erfahrungen?

C@laud)ia65


Ich habe seit über 20 Jahren im re. Ohr Tinnitus (nach der ersten von 5 OPs). Ich weiß gar nicht, wie das Leben ohne ihn wäre. Ich habe das volle Programm, Pfeifen, Rauschen, Summen,... je nach Stress und der Lärmbelästigung, der ich ausgesetzt war. Seit ich ein Hörgerät trage, bilde ich mir ein, dass die ganze Sache leiser geworden ist.

Auf jeden Fall gewöhnt man sich daran, bei mir hat man damals gar nicht versucht, irgendetwas dagegen zu machen, die Ärzte sagten lakonisch, "das haben Sie halt jetzt", und ich habe es akzeptiert (würde ich heute wohl nicht mehr mit mir machen lassen). Aber wie gesagt, man kann damit leben und nach so vielen Jahren gibt es für mich bestimmt keine Hilfe mehr. Wäre mir auch viel zu viel Aufwand für etwas, das mich schon längst nicht mehr stört.

Vielleicht hast Du ja Glück und es geht doch noch weg, zumindest wird es wahrscheinlich viel leiser, als Du es jetzt hörst.

H=olgOi`waxhn


Ich hab auch schon ein paar Jahre Tinnitus (1994) und habe jetzt was Neues gehört. Irgendwie gibt es eine Möglichkeit, es dem Gehirn "abzugewöhnen" die Geräusche wahrzunehmen. Das

soll ungefähr so funktionieren, dem Gehirn den Pfeifton als überflüssige Information klar zu machen - wie in etwa das eigene Parfüm, welches man an sich selbst nach einer Zeit nicht mehr bewußt riecht. das soll eine psychologische Behandlung sein.

Hat damit schon jemand Erfahrungen?

B.iencVhaen8x6


Hallo!

ich habe auch seit Jahren einen Tinnitus auf beiden Seiten auch durch eine schwere Mittelohrentzündung der Arzt hat sie damals nicht so beachtet hat mir was gegen die Ohrenschmerzen gegeben und nach 1 Woche wurde es nicht besser da haben wir ne Überweisung zum HNO Arzt haben wollen da hat der Arzt gesagt die brauchen sie nicht das is ne ganz normale kleine Mittelohrentzündung naja sind dann halt zum HNO und der hat ne schwere Mittelohrentzündung festgestellt so was hat er noch nicht gesehen hat er gesagt. naja und nach 1-2 Monaten trat dann immer dieser Feifton auf ging aber wieder weg und Blieb irgendwann mal ganz ich habe Nächtelang nicht geschlafen war Aggressiv habe mir durfte keiner in die Quere kommen und so bin dann wieder zum Arzt habe ihm das erzählt und so habe ne sehr lange Spritzentherapie durch (zur Blutverdünung) habe Tabletten genommen hat alles nichts geholfen bis ich dann ne Überweisung zum Hörgeräteakustiker bekommen habe und dort habe ich dann so genannte Tinnitusmasker bekommen das ist wie en Hörgerät nur halt nicht zum Hören sondern das diese Geräte ein Rauschen erzeugen (wie en Wasserfall) was diesen Tinnitus überdecken soll. naja ich habe diese Dinger jetzt seit 6 Jahren. Sie haben mir relativ gut geholfen. War gestern bei der HNO Ärztin und wollte mir en Rezept holen für die Neueinstellung der gräte weil das aller 6 Jahre gemacht werden muss und naja die truxte rum das sie mir noch mal solche Dinger verpassen solle und so sie sagte ich solle doch mal zum Psychologen gehen das soll auch helfen aber ich glaube daran nicht das der mir helfen kann der Fragt einen nur Löscher in denn bauch und so ich halte davon nichts Oder wie seht ihr das ??? ??? ???

was habt ihr für Erfahrungen mit Tinnitustherapien gemacht habt ihr vielleicht noch ne andere Idee was es noch für Methoden gibt ??? Und wenn ihr beim Psychologen wart hat er euch geholfen ???

macht’s gut bis bald Bienchen

P rimeqlchen


@bienchen86

...hallo,

dein Werdegang ist ja fast wie meiner. nur - ich bekam 10 Infusionen Trental, als das nix half - 10 Fahrten in der Druckkammer. Danach - ca. 1 Monat später, stellte ich fest,

dass mein Tinnitus leiser geworden ist.

Es ist bei mir jetzt so, dass ich mit dem Tinnitus gut lebe. Wenn ich in mich reinhorche, höre ich einen ganz hohen leisen Pfeifton. Aber so normal nehme ich diesen Pfeifton garnicht mehr wahr. In besonderen Stresssituationen wird er schon mal lauter. Dann weiß ich, dass ich einen Gang runterschalten muss.

Einen Tinnitusmarker habe ich nie getragen, kann also dazu nix berichten.

Beim Psychologen war ich wegen des Tinnitus auch nicht, aber wenn es dir nicht sehr gut geht mit dem Ohrgeräusch, solltest du mal hingehen. Schaden kanns doch nicht. Vielleicht lernst du dort, besser mit dem Tinnitus umzugehen, ihn garnicht mehr zu beachten. Viel Glück.

LG Primelchen

H+ottre-x51


@Holgiwahn ausblenden

Ich habe seit meiner Kindheit ein Klingeln im Ohr. Ihr höre es nur noch, wenn ich in einer geräuscharmen Umgebung in mich hinein höre. Ein HNO konnte mir damals nicht helfen. Aber ich denke, das das Gehirn hat mittlerweile (seit Jahzehrnten) dieses "Geräusch" als unwichtig ausgeblendet. Ich bin nun fast 53 Jahre alt. Gruss Horst

czi@landeHl_7x5


Tinnitus-Retraining-Therapie

Ein paar Ärzte führen Tinnitus-Retraining Therapie durch (kurz: TRT). Man kann es mit den Sog. Rausch-Maskern probieren, manchen Leuten hilft das. Aber bei dieser Therapie wird der Tinnitus mit Hilfe eines/r Trainer/in (muß nicht unbedingt eine Psychologe/in) wegtrainiert, d.h. es ist noch da, aber man hört es nicht mehr. Die Erfolge würde ich als sehr gut beschreiben. Manche gehen auch nur für einen Informationsblock dorthin, dort werden sie aufgeklärt´, wie man damit umgehen kann. Aber inerster Linie sollten natürlich auch organische Urschen abgeklärt werden. Auskünfte solcher Ärzte gibt es bei der Tinnitus-Liga-Viel Erfolg

N2i$ckole


*:)

Ich hab vor 2 Jahren schlimmen Tinni bekommen, war aber bei mir wohl schon immer da, aber so richtig gings vor 2 Jahren im Sommer los. Beidseids.

Ich hab dann auch so ne art TRT gemacht (Rauschtherapie), für 6 Sitzungen der Tinni ging weg. Dann bin ich nach Süddeutschland und durch die Druckveränderung war er wieder da, schlimmer als vorher.

Ich hab damals auch ne Infussionstherapie gemacht bekommen, allerdings nicht mit Trental, sondern mit Vertigoheel und Gingko. Dazu noch 2 andere Homöopathische Sachen. Als ich da nach 6 Infussionen abbrechen musste (hatte leider nur 2 gute Venen und selbst im Wechsel alle 2 Tage "angestochen" hat sie dann zusammenfallen lassen, mit dem Ergebnis, dass man mir heute nur noch aus dem Handrücken Blut abnehmen kann), hab ich dann Trental bekommen, was mir aber Übelkeit ohne Ende bescherte.

Letztes Jahr hab ich dann zwecks Umzug den HNO gewechselt und dort bekam ich dann Cinnarizin, das war bei mir erstmals wirklich wirksam gegen den Tinnitus, außerdem trage ich auf meinem schlechten Ohr ein Hörgerät, wo durch das Eigengeräusch des Hörgerätes der Tinnitus unterdrückt wird und ich über den Tinni hinweg höre.

Ich würds jedoch jedem empfehlen, wenns noch nicht all zu lange her ist, es mal mit der TRT (Tinnicur nennt sich das Gerät glaub ich, mit dem das gemacht wird) zu probieren, ansonsten gibts wohl in Rendsburg so nen Reha-Zentrum, wo man lernt mit dem Tinni zu leben.

LG

hfonk[ytWonxky55


Geheimtip in Münster

Hi. Ich kenne dieses Problem nur zu gut...Ich hatte das jahrelang und bin von Hans zu Franz gelaufen. Es war schrecklich. Bis ich auf einen HNO in Münster gestossen bin, der mir echt super geholfen hat!!!

Er heisst Dr. Junker und war der erste, der das Ganze mal ernst genommen hat. Er hat mir so Hörteste gemacht, und mir dann eine Trommelfellmassage mit Laser gemacht. Frag nicht wies geht, aber nach drei mal war der Tinnitus Wweg!!! Und das Beste: er hat es echt geschafft, dass die Kasse das zahlt!!!

Schreib mir mal, wenn einer von Euch da war und es geholfen hat

MgoeWh:rae 2x6


Habe vor sieben Jahren nach einem Discobesuch einen Tinnitus gehabt, er ging durch Infusionen vollkommen weg. Ich hatte danach immer in Stresssituationen und bei Lautstärke ein Piepen.

Seit einer Woche habe ich ein dauerndes Piepen in einer hohen Frequenz, bekomme jetzt Infusionen, Akkupunktur, Aspirin 100 und Gingko Tabletten (das volle Programm ;-) ) Seit der Akkupunktur ist es ein wenig besser. Teilweise habe ich im rechten Ohre "nur noch" ein Rauschen".

Habt ihr noch Tipps, die helfen könnten?

Danke schon mal und liebe Grüße aus dem Süden Deutschlands!

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