Wer ist Experte: Schwindelgefühl im Kopf seit Erkältung

Schönen guten Tag,

ich werde versuchen mich kurz zu fassen, meine Geschichte könnte aber etwas länger werden.

Letzten Herbst litt ich unter einer Erkältung mit leichtem Fieber/kopf-, hals- schmerzen usw. Nach ca. einer Woche klangen die Symtome ab.

Seit diesem Infekt hatte ich ein merkwürdiges Schwindelgefühl im Kopf. Es äußerte sich in einer Art Schwanken/Wanken/Benommensein, besonders in Situationen wo es besonders heiss oder feucht war.

Ich habe das damals auf die Nachwirkungen der Erkältung geschoben und nicht weiter beachtet.

Ca. 1 Monat später bekam ich wieder eine Erkältung mit ähnlichen Symptomen wie beim ersten Mal, auch diese ging ziemlich schnell wieder vorüber.

Ich dachte mir nichts dabei, der Schwindel blieb aber.

Anfang Januar bekam ich die dritte Erkältung innerhalb kürzester Zeit. Dann habe ich auch das 1. Mal einen Arzt aufgesucht (wegen diesem Schwindelgefühl).

Dieser diagnostizierte mir eine schwere Entzündung der Kieferhölen und hat eine Kieferhölenspülung durchgeführt. Die Entzündung heilte ab. Das Schwindelgefühl blieb.

Inzwischen habe ich unzählige Arztbesuche und Untersuchungen hinter mir, wegen dieses Schwindels. War beim Kardiologen, beim Neurologen, habe verschiedene Tests und Untersuchungen gemacht. Alles ohne jeden Befund.

Mit der Zeit kamen noch weitere Symptome dazu. Erschöpfung, Schwäche, leichte Halsschmerzen und seit neustem auch noch leichte Ohrenschmerzen. Ebenfalls habe ich den Eindruck dass meine Augen nicht mehr so gut sind, d.h. ich sehe zwar scharf und klar, habe aber viele "mouches volantes". Der Augenarzt hat nichts krankhaftes finden können.

Ich fühle mich oft "erkältet" ohne Erkältungssymtome zu haben, d.h. schwach, mir ist sehr kalt, ich schwitze oft nachts etc.

Verschiedenste Diagnosen wurden mir inzwischen gestellt, von psychischen Krankheiten bis zur Borreliose, alles hat sich aber nach eingehender Prüfung als falsch erwiesen. Ich bin langsam mit meinem Wissen am Ende.

Das einzige was wirklich jemals klar diagnostiziert wurde war die Entzündung der Nebenhölen.

Ich bin jetzt nochmal zum HNO Arzt gegangen, der zwar keine Entzündung der Nebenhöhlen mehr feststellen konnte, dafür aber Schleim hinter den Ohren diagnostiziert hat.

Kann es sein dass damals bei der Spülung der Kieferhöhlen zwar der Schleim, nicht aber die Bakterien beseitigt wurden? (ich habe keine Antibiotika bekommen).

Ist es möglich dass diese Bakterien sich seitdem (seit nunmehr 6 Monaten) immer weiter in meinem Kopf "ausbreiten" und so die ganzen Symptome verursachen?

Kann solch eine Infektion Schwindel, Ohren- und Halsschmerzen und auch diese unglubliche Erschöpfung und Schwäche auslösen?

Klingt das für andere auch plausibel? Oder muss ich mich weiter auf Ärzteodysee begeben? Ich bin nun langsam wirklich überall durch.

j!us]hxi

genau das wird es sein.bei mir fing das ganze mit einer nebenhöhlenentzündung an,die nie richtig behandelt wurde.die nhe kam etwa alle 1-2 monate,hinzu auch noch mandelentzündung und probleme mit den ohren.erst als ich 3 wochen lang mit starken antibiotika behandelt wurde ging es mir besser.der arzt sagte mir das die bakterien von den nebebhöhlen den hals, die ohren,speiseröhre und sogar den kopf bzw stirnhöhlen befallen können.seit dem antibiotika habe ich ausser gelegentlich druck auf den ohren keine beschwerden mehr

daani22922

tatsächlich?

Hattest Du auch diesen Schwindel und diese ewige Erschöpfung und Schwäche/Abgeschlagenheit?

Und was für Symptome hattest Du sonst noch?

Wie hat sich das bei Dir geäußert und wie bist Du letztendlich drauf gekommen was es war?

j%ushVi

ich war ständig müde und kaputt egal wieviel ich geschlafen habe.und hatte zu nichts mehr lust.der schwindel allerdings kam bei mir durch kreislauf probleme und niedrigen blutdruck aufgrund der nicht behandelten nebenhöhlenent.zeitweise war bin ich in der nacht aufgewacht weeil mir ganz komisch schlecht war.

d!ani^222x2

wie lange hast du das gehabt? Bis es mal besser wurde?

j/ushi

insgesamt ca 2 jahre.und weil es nie richtig mit antibiotika behandelt wurde kamen die beschwerden auch in regelmäßigen abständen wieder.wenn du antib. bekommst dann nimm es auch noch wenn die beschwerden weg sind. ich war nach der einnahme nach ca 3 tagen beschwerde frei habe aber insgesammt 3 wochen antibiotika genommen.das ist ganz ganz wichtig damit auch wirklich alles an bakterien in deinem körper bekämpft ist.ausserdem wird meine nasenscheidewand demnächst bald gerichtet (ist von innen schief bzw hügelförmig) damit sicht nicht ein weiteres mal bakterien sammeln können.

dOan$i222t2

noch ne frage:

kann das sein dass man gar keine richtigen "erlätungssymptome" mehr hat und trotzdem die ganze zeit da noch was ist?

ich meine, mir läuft weder die nase noch hab ich husten, hab nur oft halsschmerzen und immer mal wieder ein bisschen druck auf den ohren. das ist so verrückt, dass sich sowas so lange halten kann. was hast du für antibiotika gekriegt damals? amoxicillin?

j ubshi

da fragst du mich was! kann ich dir leider nicht mehr sagen.....

d6ani2s222

Schwindelambulanz

Falls es bei euch mit dem Schwindel nach den Anzibiotika nicht besser oder sogar weg ist, es gibt z.B. in Lübeck eine Schwindelamublanz. Dort wird alles mögliche untersucht, was zu dem Schwindel führen kann. Wäre vielleicht ein letzter Strohhalm - wenn nichts anderes geholfen hat.

Mnar?enM-Sus9a@nne

Hey,ich kann gar nicht Glauben was ich grade gelesen hab. Ich hab genau das selbe Problem. Genau die gleiche Geschichte. Nur das das jetzt mittlerweile ein Jahr ist.

Wenn das hier noch irgendjemand liest,wäre das toll mir zu Antworten!

liebe Grüße

j4oaZnGna18

Ich habe genau das selbe...ein Tag ist es besser...der nächste Tag ist wieder mies. Die meisten Ärzte gehen immer von Stress aus...aber untersucht wurde nicht viel..weiss langsam nicht mehr weiter..habe am 20.11.13 ein Termin für MRT.. schade dad die Beiträge so alt sind...vielleicht liest das ja jemand der das auch schonmal hatte oder hat .lg

H,ou5sebaxbe

Schade DAD die Beiträge. ...habe mich vertippt....immer wieder dieses d neben dem s....lol hört sich blöd an DAD....

HLousCebabe

Hallo,

ich bin männlich, 42 und habe ganz ähnliche Symtome, so ca. seit März 2013. Bei mir sind es Schwindel, Übelkeit und häufig Kopfschmerzen an den Schläfen. Außerdem ist meine Nase ständig zu, sie läuft nicht, aber es ist ein unangenehm verstopftes Gefühl im Nasen-Rachen-Bereich, besonders morgens. Hinzu kommen immer wieder Aphten im Mund und meine Augen tun von Zeit zu Zeit weh, selten habe ich auch Pfeifgeräusche in den Ohren. Es kommt und geht... An machen Tagen sind die Symtome nicht oder nur kaum da, dann kommen wieder Tage wo es total schlimm ist. Es schränkt mich im Leben extrem ein, ich bin schon am verzweifeln.

Ich war bei div. Ärzten, zunächst beim Hausarzt, der hat mich gründlich untersucht inkl. Blutbild und nichts festgestellt. Da es nicht besser wurde, hat er mich irgendwann zum Infektologen überwiesen. Hier wiederum div. Bluttests, auch auf STI (sexuell übertragbare Infektionen): HIV, Hepatitis, Syphilis... alles negativ. Die Beschwerden blieben.

Ich bekam dann vom Infektologen noch Überweisungen für HNO und Augenarzt. Der HNO hat umfangreiche Tests gemacht: auf Allergien sowie Hör- und Schwindeltest etc., alles ohne Befund. Die Ärztin schloss eine Beteiligung des Gleichgewichtsorganes aus und meinte, ich sei aus ihrer Sicht kerngesund. Auch zwei Augenärzte konnten nichts feststellen. Da ich schon ewig Probleme im HWS-Bereich habe, bin ich wegen des Schwindels auch noch zum Orthopäden, der hat aber nichts weiter gemacht oder feststellen können.

Mein Hausarzt hatte schon relativ frühzeitig eine stressbedingte/psychosomatische Störung vermutet, nun haben sich die anderen Ärzte ähnlich geäußert, ich denke, auch weil sie nichts feststellen konnten...

Hintergrund bei mir ist, dass es im Feb. 2013 in meinem privaten Umfeld einen sehr tragischen Todesfall gegeben hat, der mich extrem mitgenommen hat. Wenig später fingen dann meine Beschwerden an. Da die Ärzte nichts fanden, haben sie es schnell in den Zusammenhang gebracht.

Ich bin bislang ohne größere Wehwechen durchs Leben gekommen, war eigentlich immer gesund und kann nun garnicht verstehen, was mich jetzt so umhaut. Alle Befunde sagen, dass ich topfit bin, das bestätigen mir jedenfalls bislang die Ärzte. Das hilft mir natürlich wenig, da es mir schlecht geht!

Ob die Symtome nun stressbedingt sind, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Ich kann es mir nicht so richtig vorstellen, ich fühle mich nicht depressiv oder so. Aber ich will es nach der Vorgeschichte auch nicht gänzlich ausschließen. Es kann natürlich auch alles Zufall sein...

Der Schwindel in Verbindung mit der Übelkeit war inzwischen schon so schlimm, dass ich am Wochenende in die Rettungsstelle gefahren bin. Dort gleiches Spiel: Blutdruck, EKG, Blutbild, Tests auf neurolog. Ausfälle... alles negativ. Der Doc konnte absolut nichts feststellen.

Ich habe nun für Ende Januar 2014 einen Termin beim Neurologen/Psychotherapeuten (musste auf den Termin fast 3 Monate warten). Ich hoffe, dass es was bringt, aber sicher bin ich mir da garnicht....

Hatte zwischenzeitlich auch schon an die Schilddrüse gedacht, da können solche Symtome auch herkommen und die wurde beslang noch nicht untersucht. Aber ich will nun erstmal den Psycho-Doc abwarten.

Naja, man verliert so langsam das Vertrauen in die Medizin. Wenn einen alle Ärzte wieder wegschicken, weil sie nichts diagnostizieren können, kommt man sich nicht nur blöd vor, man fühlt sich auch allein gelassen und man glaubt, dass einem niemand helfen kann. Und schließlich befragt man "Dr. Google" und landet hier... Was für ein Elend!

Gruss,

Michael

m]ikbvlnx1

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