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Pansinusitis OP

F<rabnkx 40 hat die Diskussion gestartet


Hallo

Wer hat Pansinusitis OP durchgemacht, Siebbeinektomie usw.

habe selbst dadurch trockene Schleimhäute.

Wie sind die Langzeitergebnisse?

Antworten
aXrkbuxpsch


Pansinusitis

Hallo Frank,

bin selber 5-mal operiert worden(77, 89, 97, 2001, 2003). Dabei wurden in den letzten 3 Op's alle Höhlen geöffnet, bzw. gereinigt. Es war teilweise eine Quälerei, aber letztendlich hat es geholfen die Polypenbildung zu bremsen und damit den Antibiotika-Konsum von 8 Monaten im Jahr 1996 auf 4-6mal 2 Wochen pro Jahr zu begrenzen.

Ich habe die letzten 3 Op's in der Uni-Klinik Mannheim und Uni-Klinik Ludwigshafen gehabt, wobei 2001 in Mannheim die VTI-Methode gewählt wurde (sehr gutes Ergebnis, aber infolge der starken Röntgenbelastung nicht mehr durchgeführt).

Meine Erfahrungen mit dem Umgang der Pansinusitis sieht wie folgt aus:

- Immer noch Kopfschmerzen, vor allem Stirnbereich

- Kaum noch Polypen, bzw. Sekretfluss, nur bei neuen Infekten!!

- 4-6 mal Infekte die mi Antibiotika bekämpft werden (3-mal pro Tag Clindasan 600)

- Anfälligkeit bei Zugluft und Kälte.

- Bedingt durch die jahrelange Krankheit auch Asthma, Allergien und Brochial-Probleme.

Du kannst dir auch noch selber Gutes tun.

Mache tägliche Nasensuchen mit lauwarmer Salzlösung (ca. 0,25ltr) und darin aufgelöstem Jodsalz (gestricher Salzlösung). Ich habe mir für diesen Zweck eine preiswerte Munddusche umgebaut (Spitze abgeschnitten), damit die Salzlösung richtig in die Höhlen kommt und den Dreck wegschwemmt unddie Nasen-Schleimhaut befeuchtet.

Medikamente zur Zeit:

- Anbiotika, z.B. Cindasaan 600 bei Bedarf!!

- Otriven-Nasenspray, bei Bedarf!!

- Schmerzmittel, Ibuprofen 800 od. Novalgin oder Oxygesic 40 (Opiat) bei Bedarf!!!

- Rhinisan 55 Mikrogramm/Dosis von Alcon

- Salzspülung täglich, Salbei-Spülung wöchentlich

- Sprühfläschen mit Oliven- oder Livio-Öl, hilft mir hervorragend gegen trockene Schleimhaut.

Mit den vorgenannten Mittel komme ich ganz gut zurecht.

Ich habe alles Mögliche probiert, Kortison-Therapie über ein Jahr,

Nasonex, usw. Nicht hatte mir gross geholfen

Ich kann also sagen, das mir die letzte Op geholfen hat (Zugang zur Stirnhöhle wurde auf ca. 9mm erweitert) und ich jetzt mit den vorgenannten Arzneien ein erträgliches Mass an Beschwerden und Schmerzen erreicht habe.

Falls dein HNO-Arzt die OP für zwingend erforderlich hält und du ein gutes Krankenhaus hast, lass es machen.

Allerdings braucht die Heilung seine Zeit, 1 Jahr ist nichts!!

Gute Besserung!

Falls du Fragen hast, schreib zurück.

FMrangk 4x0


Pansinusitis

Hallo arkupsch,

erstmal vielen Dank für die Antwort.

ist ja eine lange Krankheitsgeschichte.

Bei mir wurde im Jan. 04 operiert. Methode nach DRAF, sehr radical, habe hinterher erst erfahren das es die sanfte Grazer Nebenhöhlenchirurgie nach MESSERKLINGER gibt. Nach der OP eitrige Stirnhöhlenentzündungen, jetzt Trockene Nase, Borken. Behandlung mit Hysan Nasenspray u. Bepanthen Nasenspray.

Besuch der Praxis DR. FRIESE in Weil der Stadt. Homöopathische Langzeitbehandlung. (Sehr gute Internetpräsentation von Dr. Friese, hat auch Buch Homöopathie in der HNO Heilkunde herausgebracht, seht gut , viele Fallbeispiele). Ölhaltige Sprays sollen Flimmerfunktion neg. beieinflussen. Nasenspülungen führe ich schon länger durch, seit Op laufen die Kieferhöhlen immer voll, läßt sich nur durch runterbeugen des Kopfes leeren.Allergien sollten behandelt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Frank

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