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Ablagerungen auf den Mandeln

l@oviYngtxh'ealxien hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe vor ungefähr fünf Jahren die letzte schwere eitrige Mandelentzündung gehabt. Das war in meiner stressigen Abi-Zeit und davor hatte ich als Kind und Teenager ständig, zum Teil schwere, Entzündungen. Seit fast fünf Jahren habe beobachte ich aber folgendes Phänomen: Auf meinen Mandeln sind regelmäßig gelbe Ablagerungen. Durch Druck kann ich die Ablagerungen aus den Spalten meiner völlig vernarbten Mandeln herausdrücken. Manchmal kommen da Mengen die größer sind als ein Maiskorn zustande. Dass ich eine Ablagerung habe merke ich oft vorher durch schmerzen.

Weil ich oft krank bin und ein schwaches Immunsystem habe, bin ich in der Hoffnung zum HNO gegangen, dass mein Immunsystem durch eine Mandel OP in Ordnung kommt. Ich dachte, ich hätte vielleicht sowas wie eine chronische Entzündung. Die Ärztin meinte aber, da die Ablagerungen eher fest und körnig und nicht flüssig sind, wäre es kein Eiter und kein Zeichen für eine Entzündung. Allerdings wären meine Mandeln so vernarbt, dass sie keine natürliche Funktion mehr hätten und ich sie deshalb raus nehmen lassen könnte. Aber eine Verbesserung der Abwehrkräfte könnte ich davon nicht erwarten...

Ich bin mir da nicht so sicher. Hat jemand ähnliche Ablagerungen und deshalb vielleicht anderen ärztlichen Rat bekommen? Oder weiss jemand, was das eigentlich für Ablagerungen sind?

Danke für Eure Hilfe!

Antworten
hfenCnexs


ablagerungen auf den Mandeln

hallo,

mir wurden als kleines kind die mandeln rausgenommen. vor einiger zeit viel mir auf, dass ich nach z.B. niesern manchmal auch so einen gelben bis zu erbsengroßen brocken im mund hatte. ich wusste nicht woher das kam. irgendwann ist mir aufgefallen, dass es aus einer art hauttaschen kommt die sich links und rechts beim zäpfchen befinden. ich weiß nicht wie es da sonst aussehen muss, aber ich denke dass diese hauttaschen die naben meiner mandel-OP sind. diese brocken sind aber nicht zu sehn, sie kommen erst zum vorschein wenn ich geniest habe oder daran rumdrücke. scheinbar werden diese brocken in diesen hauttaschen gebildet. ich nehme an das es sich dabei um die überreste von zersetzten speiseresten handelt. jedenfalls riecht und schmeckt es wirklich wiederlich. ich habe neulich so ein brocken ausversehen zerbissen, mir wurde richtig schlecht, den brechreiz konnte ich nur sehr schwer unterdrücken. es ist ein fauliger beissender geruch der mit diesen dinger zusammenhängt.

mich würde aber auch interessieren was es wirklich ist und ob man deshalb einen arzt aufsuchen sollte.

gruß hennes

T(iFffxie


raus!!

hi

diese ablagerungen können sogenannte abszesse sein. ich arte dir die mandeln rausnehmen zu lassen denn du könntest im laufe der jahre probleme bekommen. ausserdem braucht ein erwachsener mensch die mandeln nicht mehr.meine habe ich mir vor 4 wochen rausnehmen lassen um genau dem zu entgehen was du da hast.

ich kenne das von meinem onkel und meiner mutter. mein onkel hatte zum schluss nur 2 schwarze "dinger" im hals.

also wenn du nur ärger damit hast und die mandeln eh nicht mehr wichtig sind,rate ich dir:lass sie rausmachen. dann hast du ruhe. und die op ist echt nicht schlimm.schau mal im forum unter mein erfahrungsbericht nach,da steht alles drin.

alles gute

SFwe"et-Girxl28


Ich habe leider auch diese Ablagerungen

Hallo Loving.... :-)

Mir geht es leider genauso wie Dir .

Ich habe LEIDER immer wieder diese Ablagerungen .

Mandelentzündungen hab ich seit ich ein kleines Kind bin , also ging schon los mit 3 Jahren.

Dann hatte ich von meinem 15 Lebensjahr , bis ich ungefähr 18 Jahre alt war KEINE Probleme mehr mit den Mandeln.

Von 18 Jahren bis 25 Jahren andauernd eine eitrige Mandelentzündung , ein Antibiotika nach dem anderen.

Seit ungefähr zwei Jahren sind die Mandeln NICHT mehr gerötet , aber nun hab ich seit 2 Jahren diese üblen Ablagerungen.

Ich merke es eigentich körperlich schon vor ich sie in meinem Hals sehen kann.

Dann wenn ich diese weißen Stellen sehen kann, geh ich mit nem Wattestäbchen rein, und drück es raus , manchmal zwei bis drei Mais große bröckchen, die zudem total übel riechen.

Ich war deswegen beim HNO , und der meinte es seien Ablagerungen, und solange im Blut keine großen Mengen an Streptokokken nachgewiesen werden können, sei das alles harmlos .

Eine vertretungsärztin bei der ich mal von ca. 1 Jahr war, meinte, ich reite auf einem Feuerstuhl, denn es könne sich ein Abszess entwickeln.

Wem soll man nun denn glauben ???

Ich muss auch sagen , das ich vorher , bevor ich diese weißen Ablagerungen sehen kann, SCHMERZEN im Hals habe .jj

Mir ist auch öfter schlecht, und ich hab immer wieder mal Herzklopfen .

Wer kann mir sagen ob diese Ablagerungen die ja aus Streptokokken bestehen ,nicht meinen ganzen Körper vergiften.

Also ich denke ich werde die Angst vor der OP in kauf nehmen , bevor ich ein LEbenlang so weiter mache.

Viele Grüße Anja

V1atosaLocxos


Gelbe Ablagerungen auf in bzw. auf den Mandeln

Hallo,

ich bin 15 Jahre und habe genau diesselbe Erscheinung. Ich habe es bemerkt, weil ich sehr aus dem Mund gerochen habe. Da hab ich dann diese gelben Dinger im Mund gesehen und sie waren, genau wie du es beschreibst, Maiskörnergroß und stanken furchtbar. Ich bin dann zu meinem Hausarzt gegangen und der hat mir gesagt, dass es nur Ablagerungen von Essensresten (zB Müsli, ...) seien, die lange im Mund bleiben und dann anfangen zu riechen. Sie sagte, dass es nicht gefährlich sei, dass ich sehr große Mandeln habe, was durch häufige kleinere Mandelentzündungen enstanden ist, und dass ich nur viel trinken müsste, damit sie weggespült werden. Soweit, so gut! Ich bekam noch Mallebrin (zum Gurgeln) was ich mir beim Apotheker abholen musste. Ich hatte dann keinen Mundgeruch mehr. Aber diese Taschen sind bei mir immer alle 2 Wochen wieder voll und das einzige was mich daran stört, ist der Mundgeruch (wirklich widerlich!). Ich habe keine Lust immerwieder auf meine Mandeln aufzupassen und sie zu "entleeren". Ich würde gern eine Mandeloperation in Kauf nehmen, wenn dieser Gestank dann weg wäre.

Hat jemand damit Erfahrung? Und darf man überhaupt die 'gesunde' Mandeln entfernen lassen?

lra}uraxbo


das selbe problem

hallo ,

ich habe das selbe problem !

als kleines kind hatte ich schon meine probleme mit den mandeln !

ich gehe auch mit dem wattestäbchen in meinen mund und drücke es aus .

manchmal kommt viel und manschmal kommt wenig raus !

deshalb gehe ich am montag zum hno !

ich würde euch auch empfehlen zu einem hno zu gehen !

ich bin mal gespannt was raus kommt aber ich denke die mandeln müssen raus !!!

gruß

d@erKaatrSixn


Ich hab die kleinen gelben stinkenden Dinger

(vor Jahren hatte eine Bekannte die mal "Nuß" genannt, sonst kenne ich keine Bezeichnung) schon seit meiner Kindheit. Sie kommen nicht nur durchs Niesen raus; manchmal spüre ich auch einen Fremdkörper im Hals und räusper mich solange, bis das Ding im Mundbereich ankommt, und ich es "entsorgen" kann. Aber das passiert maximal alle paar Monate. Ich habe Mandelentzündungen schon seit 40 Jahren. Eine Tendenz ist aber nicht erkennbar, außer, daß sie manchmal eindeutig psychosomatisch beeinflußt sind.

C9ello


Weg damit!

Hallo,

ja was die Dinger sind ist ja schon gesagt. Ich hab aber auch schon mal gehört dass diese Dinger ein Mix zwischen Essenresten und Absonderung der Mandeln sind. Also quasi Mandelscheiße vermischt mit faulenden Spagetti :-)

Meine Erfahrungen damit: Ich habe meine Mandeln vor einem knappen Jahr rausnehmen lassen. Grund dafür war eine 4monatige Erkältung.

Als äußerst angenehmen Nebeneffekt haben sie diese widerlichen Dinger auch gleich inklusive Wurzeln entfernt :-) auf jeden Fall hatte ich die früher so alle 3-4 Tage als Fremdkörpergefühl im Hals und habe sie seit der OP nur noch ein Mal gehabt und das in den ersten Wochen danach als die Wunden noch recht frisch waren. Das ist ein guter Schnitt muss ich sagen :-) :-) :-)

Gehe ich mal davon aus ich hätte den medizinischen Indikator nicht gehabt: Ich glaube ich hätte die Mandeln auch nur deswegen rausnehmen lassen, ich hatte auf jeden Fall auch vorher des Öfteren mal mit dem Gedanken gespielt, allein weil mir regelmäßig schlecht wurde wenn die Dinger mal wieder da waren und ich mir dachte dass der Eindruck auf meine Umwelt im wahrsten Sinne des Wortes "umwerfend" zum Zeitpunkt des Befalls mit den gelben Dingern sein musste.

Wenn der Arzt nicht will kann man den Indikator ja problemlos erfinden, wenn die Mandeln nur groß genug sind. Bei den meisten Erwchsenen ist die Vernarbung durch teils unbemerkte Infektionen so groß dass die Mandeln nutzlos sind und die Ärzte wohl alle fürs Rausmachen plädieren wenn man sagt dass man oft Halsschmerzen hat.

Gleichwohl war meine Mandel-OP nichts für schwache Gemüter: siehe dazu mein Beitrag auf [[http://www.med1.de/Forum/HNO/94065/]]. Allgemein scheint es nicht nur mir so zu gehen aber vielleicht war die Intensität besonders stark?! Also vorher darüber im Klaren sein dass es wehtun kann, eine ganze Woche Vollzeit einplanen und danach eine Woche eingeschränkt arbeits- und gesellschaftsfähig weil sich die Lust auf Aktivitäten ungleich "auf dem Sofa liegen und Schmerzen aushalten / Wenn keine Schmerzen Erholen von den Schmerzeskapaden der letzten Tage" doch sehr in Grenzen hält.

Also: Machen! Viel Erfolg!

CgelZlo


noch was...

bezüglich "darf man eine intakte Mandel rausnehmen lassen" sag ich nur so viel:

- Ich kenne viele Erwachsene deren Mandeln rausgenommen wurde oder keine Funktion mehr haben weil komplett vernarbt.

- Ich kenne keinen der an einer Mandel-OP gestorben ist. Auch keinen Schwerverletzten. Nur Leute die heftige Schmerzen durchlitten haben

- Ältere Bekannte, Verwandte und meine Eltern berichten dass sie ihre Mandeln im Jugendalter rausgenommen bekommen haben. Früher hat man das so gemacht, quasi präventiv anlässlich einer Erkältung, und sich noch nicht so viele Gedanken um die Blutungsgefahr gemacht. Übereinstimmend ist dem und der öffentlichen Meinung zu entnehmen dass man mit zunehmenden Alter sowohl stärkere Schmerzen als auch stärkere Blutungen hat. Extremfall meiner Oma mit knapp 4 Jahren: Zum Arzt, rausschälen, ein bisschen schreien, gehen. Um irgend eine Nachbehandlung hat sich da keiner gekümmert und nach ein paar Tagen hat sie keine Schmerzen mehr gehabt.

- alle meine Eltern, ältere Verwandte und Bekannte leben noch bzw. sind nicht ursächlich an einer Mandel-OP gestorben

- Daraus schließe ich: Je früher desto besser, sofern Funktion der Mandeln sowieso weitgehend zerstört ist.

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