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Schluckstörungen

bKea ?frxei hat die Diskussion gestartet


hallo! habe vor ca 4 wochen urplötzlich dass gefühl gehabt, dass mir das essen im halse stecken bleibt! dazu muß ich immer aufwendig, vermehrt speichel herunterschlucken was mental in einen kraftakt ausartet. mein ganzer tagesablauf dreht sich darum >>bewußt speichel>>herunterzuschlucken. meine nahrungaufnahme beschränktsich auf den frühenmorgen, da bin ich immernoch am entspanntesten, ab nachmittag geht dann nix mehr ! bin völlig verzweifelt mein arzt sagt ich brauch ne therapie. alle medizinischen befunde waren bis jetzt negativ (schilddrüse/breischluck/hno kehkopf-untersuchung). habe panik, dass es was neurologisches sein könnte zb. ALS.mein hals ist vom vielen schlucken schon so strapaziert, dass es beim schlucken städig im kehlkopf knackt. bin völlig fertig

Antworten
v!iv&ian1x9


mir bleibt auch immer das essen mitten in der Speiseröhre stecken egal wie klein ich das Zeug kaue. Aber ich gebs echt langsam auf mit den Ärzten.

bBea f2rexi


Haben sie dich auch schon zur psychothrapie überwiesen?

d9asisxsja


also manchmal helfen Lockerungsübungen..

es gibt ja immer so Aussagen:

"der schluckt ja alles runter"-rein mental gesehen..wer weiß, was Du in letzter Zeit alles "runterschlucken" mußtest-dem einen schlägst auf den Magen, bei Dir könnte es-sofern mental bedingt-förmlich im Hals steckenbleiben..

Ich hab mal mit Stimmübungen gute Erfolge gehabt (locker summen, Entspannungsübungen, bloß nicht räuspern, sondern abklopfen, um die spannung aus dem Hals zu bekommen)

c@hriJstoo 0x07


Hey das kenn ich

letztes jahr fing es an. es passierte immer häufiger dass mir das essen stechen geblieben is. ich hatte jedes mahl übelst die angst zu ersticken und machmachl hat sich das stück erst nach na halben stunde gelöst. aber was solls. man muss ja essen.

im januar verschlimmerte sich das inerhalb von 2 wochen extrem. bis ich nocht nicht mal mehr jogurt runter gekricht habe. hatte super die angst was richtig schlimmes zu haben und hungerte mich dann ca. ne woche durchs leben. bis ich dann vor lauter erschöpfung und unterzuckerung nurnoch umgekippt bin.

also. mama beichten das ich da nen problem habe.

und los gings ... von arzt zu arzt. brei schlucken ... magen spiegen usw. --- alles halbwegs normal.

es ging ganz langsahm wieder das ich schlucken konnte. aber muss ja weiter untersucht werden.

und bei mir stellte sich raus dass sich nen herpesvirus breit gemacht hat. dieser hat dann das beanspruchte muskelgeweben geschädigt.

man soll ja auch nach na grippe kein sport machen wegen dem herzen und so.. is ja auch nen muskel... naja... und die speiseröhre ist ja auch nen muskelkomplex... den man jeden tag braucht.

es wurde dann der virus behandelt der mich insgesammt sehr schlapp gemacht hat. und es ging dann inerhalb von 4 monaten weck. ich hatte dann noch das glück dass am kehlkopf an dieser auf zu klappe nen muskel angerissen is... schmerzen deluxe. aber auch das ging wieder weck...

heute kann ich wieder fressen wie ne 28 köpfige raupe... und ab und an kitzelt es an den kaputten stellen

also. es muss nix wirklich schlimmes sein

christo

und... denkt nicht den ganzen tag über schlucken nach... den fehler hab ich auch gemacht...

sehr gut ist kaugummikauen... lenkt von dem schlucken und dem schei ganz gut ab

brea& fxrei


Schluckstörungen II./ Kloß im Hals

Danke für die vielen Tipps und Anregungen!

Leider hat es mich nicht davor beschützt, ins Krankenhaus zu kommen, da ich im August völlig verhungert und vertrocknet eingeliefert wurde. Ich wurde nochmal von Oben bis Unten auf den Kopf gestellt. Meine Schlimmesten Befürchtungen, neurologischer Ursache (MS bzw. ALS) wurden GOTT SEI DANK nicht bestätigt. Langsam und nur langsam konnte ich wieder etwas Essen und Trinken. Es ist immernoch für mich eine super Kraftanstrengung. Bin mittlerweile in psychischer Behandlung, denn diagnostiziert wurden "Funtionelle Schluckstörungen". Das bedeutet, dass keinerlei organische Ursache dafür vorliegt. Nun ging es mir mittlerweile vielviel besser. leider fing dann aber noch meine Nase an ständig verstopft zu sein, ich kann nichts Riechen oder Schmecken.Chronische Sinusitis diagnoztizeirte der Doc und erklärte das, die Befindlichkeit sich bei mir auch im Hals wiederspiegelt. So hab ich seit weihnachten wieder ein tierisches Druckgefühl/Kloß im Hals und wieder hab ich Probleme Essen überhaupt runter zu bekommen. Nase dick/ Hals dick!!! Kennt noch irgendwer dieses Gefühl? *:)

dborlix7


schluckstörungen

hallo bea frei!

habe das selbe problem wie du.mein ganzer tag richtet sich nach dem bewussten schlucken....melde dich doch bitte mal!

b3ea fxrei


Bin da!

Hallo dori7!

Bin heute durch Zufall mal wieder hier gelandet und hab deinen Beitrag gelesen. Wenn du auch solche Probleme mit dem Schlucken hast, solltest du so schnell als möglich einen Arzt aufsuchen, dass kann dich nämlich völlig fertig machen!:-p Spreche da ja leider aus eigener Erfahrung. Schau aber immer mal wieder rein. Vielleicht ist es dir ja eine mentale Hilfe, wenn du weisst , dass es nicht nur dir so geht und dass dieses Krankheitsbild häufiger ist als du denkst.

Liebe Grüße Bea

d{ori&7


hallo Bea!

wie hälst du das durch mit dem schlucken?kannst du damit nebenbei arbeiten gehen?bin ja schon in psychotherapeutischer behandlung...bringt mir aber auch nicht viel.

dyasi*ssja


ich hatte mal eine Patientin, die konnte mit Lockerungsübungen aus der Stimmtherapie was anfangen, weils ja auch mit Verspannungen im Halsbereich zu tun hat und die durch Übungen aus der funktionalen Stimmtherapie zu lockern war ganz hilfreich..

xRxxL16x2


hallo bea und alle anderen betroffenen!

auch ich kenne das problem sehr gut, mir ist dieses nicht schlucken können das erste mal im restaurant passiert. das war vielleicht lustig... ich dachte, dass ich ersicken muss und bin total panisch geworden. habe am ganzen körper gezittert.. das ist jetzt ein halbes jahr her. war auch total verzweifelt, konnte auch kein joghurt oder brei mehr schlucken und hatte auch vermehrten speichelfluss. trinken ging bei mir aber relativ gut, hatte ich jedoch nur ein bröselchen im mund, war alles wieder beim alten.

in gehe auch in psychotherapie und ich leide unter verschiedenen ängste,so auch unter der sogenannten schluckangst!

ich muss sagen,dass es mir an manchen tagen sehr gut geht, das heißt ich kann alles essen auch riiiiesen mengen, nur an manchen tagen oder eben im restaurant oder in gruppen (öffentlich) gehts manchmal noch nicht so gut.

entspannt sein, ist echt das beste, aber nicht leicht ;-)

also dir noch viel erfolg und alles gut!

gruß carmen

b*ea ofrei


Hallo xxx 162!

Hallo xxx162! Danke für deinen Beitrag!!!! ich habe endlich das Gefühl, nicht nur allein "bekloppt" zu sein ;-D. Mie geht es genauso. Bei mir fing es auch in einem Restaurant an und obwohl es mittelrweile ein halbes Jahr her ist und ich auch in Therapie bin, kann ich heut noch nicht in der Öffentlichkeit essen. Habe erst letztlich wieder bei BURGER KING gesessen, einmal abgebissen, den Burger eingepackt und ihn dann eine Stunde später nach einer gewissen Entspannung zu haus verspeist. Manchmal gehts ganz gut, manchmal halt gar nicht, aber auf jeden Fall schon besser als vor einem viertel Jahr, da dachte ich echt ich müsste entweder verhungern oder am Verschlucken sterben :-(. Schlimm , was die Seele so mit einem anstellen kann, aber bei allem.... es geht WIRKLICH immer weiter!!! Think positiv LG BEA

bJea fRrxei


Ach und Dori!

Sorry, hatte deinen letzten Beitrag erst heut gesehen! War ein halbe sJahr krank geschrieben. Gehe jetzt seit 2 Wochen im Rahmen des Hamburger Model arbeiten. Es ist unheimlich schwer und das Schlucken/Essen geht auch dadurch schon wieder schlechter. Aber ich weiss ja jetzt wos her kommt. Also Kopf hoch dori!!!!! LG

nlac&k-ixch


Meine Lösung bei Schluckbeschwerden!

:)D

Ich habe/hatte extremste Schluckbeschwerden! Wohlgemerkt bei jedem Essen und Trinken. Sogar einmal drei Wochen lang keine feste Nahrung zu mir genommen. Anfangs in der Klinik nur über'n Tropf. (Steaks in Flaschen!) Nach zwei Tagen hat man mich einfach meinem Schicksal überlassen - Sauerei! Die Weißkittel haben bestimmt gedacht, dass ich eh zuviel auf den Rippen und darunter hab - lassen wir ihn mal ein wenig hungern. (Dabei 20 kg leichter geworden!)

Dummerweise hab ich auch kaum etwas trinken können. Es kam postum gleich wieder oben raus. Ca. einen Monate später hatte ich dann schlimme Nierenkolliken - wieder ein Klinikaufenthalt von zehn Tagen. (Mein Arbeitgeber war "hocherfreut"!)

Habe ein Martyrium wegen meinen Schluckbeschwerden von Arztterminen hinter mir - keiner konnte mir bis jetzt wirklich richtig helfen! Fast jeder Arzt wollte mich in die Psychotherapie stecken. Selbst Osteopathie oder Akupunktur halfen nicht. Zuletzt hab ich mir immer bei meinem Hausarzt eine Injektion mit "Buscopan" direkt in den Hals geben lassen (nicht empfehlenswert, weil sehr schmerzhaft). Das hat dann aber auch erst nach vielen Stunden und unter großen Schmerzen endlich gewirkt.

Versucht mal dieses hier: Bei Schluckbeschwerden (am besten sofort!!!) den Kopf nach links drehen - schwupps und schon seid Ihr Eure Beschwerden los.

Wenn das nicht hilft, dann steckt Euch einen Finger in den Hals bis zum Gaumen (ist sicherlich nicht das "Gelbe vom Ei") und versucht den Speisekloß herauszuwürgen.

Erklärung: Jeder Mensch - ob mit oder ohne Schluckbeschwerden - hat im Hals einen Bereich, wo eine mehr oder minder große Hauttasche ist. (Im unteren Bereich der Stimmbänder.)

Diese Tasche ist bei manchen Menschen sehr tief. Und wenn diese voll ist - egal ob man etwas isst oder trinkt - klappt die Hautfalte/-tasche nach unten (Laienerklärung), gemäß der Schwerkraft.

Bei der Kopfdrehung passiert folgendes: Die Hauttasche zieht sich zusammen und befördert den Speisekloß heraus - und schon rutscht das Stück über das Hindernis hinweg in den Magen.

Diesen Trick kennt bis jetzt noch kein Arzt.

Kann man sich das patentieren lassen? *lol*

Wer mehr über diese Hauttasche und evtl. Behandlung bzw. OP wissen möchte, schreibt mir in meine Mailbox bzw. einen Beitrag ins Forum.

Bin auch gerne bereit, allen Schluckgeplagten den betreffende Auszug aus einem medizinischen Fachbuch zu schicken. (Ist das eigentlich illegal - von wegen dem Urheberrecht?)

Vielleicht noch etwas zu dem vermehrten Speichelfluss. Dieses ist eine ganz natürliche Reaktion des Körpers. Wenn etwas nicht geschluckt werden kann, kommt es immer zu vermehrten Speichelfluss. Und dieses verschlimmert leider die Sache noch um so mehr.

d0asissxja


@ nack-ich..so unbekannt ist das nicht-passiert, wenn der SPeisebolus im Hals steckenbleibt..kannst auch nach Schlaganfällen erleben, daß neurogene Schluckstörungen auftreten..Schlucktherapeuten in Kliniken arbeiten damit schon paar Jahre..

aber funktionelle Schluckstörungen haben andere Ursachen und sollten nach individueller Abklärung individuell behandelt werden..

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