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Funktionelle und ästhetische Nasenkorrektur-zahlt die Kasse?

Bcran{don5x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mein Problem ist folgendes:

Ich hab eine schiefe Nasenscheidewand und vergrößerte Nasenmuscheln, weshalb ich tagsüber, aber vor allem Nachts kaum Luft bekomme. Ich atme ständig durch den Mund, wodurch ich auch sehr oft Halsschmerzen habe. Auch hab ich ständig Nasenbluten.

Ich wollte dies mit einer OP korrigieren lassen, und dabei meine Nase auch verkleinern lassen, weil sie mich schon seit meiner Kindheit belastet.

Ich war auch bei einem Facharzt für Plastische Chirurgie gewesen, der mich in einem kostenlosen Berratungsgesräch über die OP aufgeklärt hat. Anschließend hab ich bei der AOK angerufen und gefragt, ob sie wenigstens den Teil für die Nasenscheidewand OP bezahlen. Als Antwort kam nur, dass sie nur Vertragsärzte bezahlen, und dazu gehören platische Chirurgen nicht dazu.

Sie würden nur eine ambulante Nasenscheidewandkorrektur bei einem HNO-Arzt zahlen.

Wie kann das sein? Ich hab jetzt so oft im Internet gelesen, dass die Kassen wenigstens den Teil der funkionellen Korrektur beim Platischen Chirurgen zahlen, aber gar nichts?

Ich kann einfach nicht die finanziellen Mittel aufbringen (3500 Euro) und nur die Nasenscheidewand + Nasenmuscheln korrigieren lassen will ich nicht, weil ich die Nasenkorrektur in paar Jahren eh machen würde, und so 2 mal operiert worden wäre. Und warten kann ich nicht, weil ich von Tag zu Tag weniger Luft bekomme.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Vielen Dank für eure Antworten im vorraus.

Brandon5

Antworten
pha{tti


die Kasse zahlt keine "Schönheits-OP"! Wenn Du dir die schiefe NSW bei einem HNO-Arzt korrigieren läßt, dann zahlt die Kasse das natürlich. Ein "Plastischer Chirurg", der nicht HNO-Arzt ist, wird, denke ich, auch nicht bezahlt, es ist ja auch nicht seine Aufgabe NSW zu korrigieren sondern zu verschönern.

Such Dir einen HNO-Arzt, der gleichzeitig plastischer Chirurg ist, dann wird die Kasse das "medizinisch Notwendige" übernehmen. Den Rest musst Du selbst berappen, es sei denn, Du kannst der Kasse bzw. einem Psychologen klar machen, wie groß dein seelischer Schmerz ist.

Ich habe mich in Düsseldorf, Dominikus-KH verschönern lassen. Das kostet zur Zeit ca. 2200 Euro.

Aber um dich zu ernüchtern: meine NSW ist wieder schief, so dass ich wieder nicht sonderlich gut Luft bekomme Dafür gibt es eben keine Garantie. Aber dafür ist die äußere Nase schön geworden.

B:ran3donx55


Danke für die Info Patti :-)

Ich hab heute nochmal bei der Krankenkasse angerufen und die haben gemeint, dass sie anscheinend doch einen Teil der Kosten beim Chirurgen übernehmen. Ich müsste mir aber beim Hausarzt ein Attest besorgen, worin ausdrücklich die Notwendigkeit der funktionellen OP bestätigt wird. Dann muss ich die Kostenübernahme beantragen.

Wie groß war den der Zuschuss der Krankenkasse?

p|attxi


die Kosten der NSW-Begradigung und Nasenmuschelverkleierung wurde von der Krankenkasse übernommen. Da habe ich keine Rechnung gesehen, also weiß ich nicht, was es gekostet hat.

Den Rest habe ich, wie gesagt, selbst bezahlt. Dafür kam eine gesonderte Rechnung vom KH an mich (plast. Korrektur + Anästhesie).

Sollte der HNO-Arzt dir eine funktionelle Korrektur als notwendig unterzeichen, solltest du mal bei der Krankenkasse nachfragen bis zu welchem Betrag sie die Kosten übernehmen.

Normalerweise besteht freie Arztwahl in Deutschland, aber da würde ich trotzdem mal nachhaken.

mean2us{_s5chaxtz


Meine Kasse hat alles gezahlt!

Also, bei mir war das so.

Ich hatte von klein auf eine nicht ganz korrekt funktionierende Nase. Ich hab auch nie richtig Luft bekommen und hatte Probleme Nachts zu schlafen.

Letztes Jahr hatte ich dann endgültig die Faxen dicke! Bin zu nem HNO und der meinte, das müsste unbedingt operiert werden, da in meiner Nase alles krumm und schief war. Und dann meinte er noch "und wenn wir schon dabei sind, vielleicht sollten Sie auch die leichte Schiefstellung korrigieren lassen." Er hat mir dann eine Bescheinigung für die Krankenkasse mitgegeben, das eine plastische Korrektur zur richtigen Funktion der Nase notwendig sei.

Ich hab dann bei der Kasse angefragt, was ich tun muss bzw. was die brauchen, damit die den Eingriff bezahlen. Die haben mich dann noch zu einem 2. HNO geschickt, der dann aber auch die Diagnose teilte, wie der 1. Arzt. Auch der machte dann noch einige Untersuchungen und gab mir eine Bescheinigung mit, das die plastische Korrektur medizinisch notwendig sei.

Ich hab dann alle ärztlichen Arteste usw. zusammen mit einem formlosen Schreiben bei meiner Krankenkasse eingereicht, mit der Bitte um Kostenübernahme. Nach drei Wochen teilte mir die KK mit, das sie die Kosten übernehmen.

Operiert wurde ich von einem HNO der auch plastischer Chirurg ist. Ich habe nicht einen Cent aus eigener Tasche zahlen müssen. Das hat alles die Kasse übernommen. Der Arzt der mich dann operiert hatte meinte nach der OP, das wäre aber auch wirklich dringend notwendig gewesen bei mir. Ich war jetzt durch meine alte Nase nicht entstellt oder so. Aber es war wohl recht krumm und bucklig alles innendrinne.

Das Äußere Richten der Nase hätte jetzt meiner Ansicht nach nicht unbedingt sein müssen. Aber jetzt bin ich doch ganz froh das ich es habe mitmachen lassen. Sieht schon gut aus :-)

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