Behandlung bei Hpv-3D-Befund

21.11.05  10:05

Hallo zusammen,

ich bin auch eine von den "glücklichen", die HPV III D hat. Habe vor ein paar Tagen von dem Befund erfahren. Mein Arzt hatte von einer Behandlungsmöglichkeit gesprochen, mit der man die Erreger evt. ausmerzen könnte. Er meinte, er würde mit Essiglösung betupfen. Das müßte dreimal im Abstand von jeweils einer Woche erfolgen. Und das müßte ich auch selbst bezahlen (insg. 25,- Euro). Ich weiß nur nicht so ganz, wie das helfen soll. Hat da schon mal jemand was von gehört oder sogar Erfahrungen mit gemacht? Er meinte, die Alternative wäre, drei Monate bis zur nächsten Untersuchung abzuwarten. Wenn es dann Stufe IV wäre, müßte man operieren.

Ich hab mir gedacht, dass es gegen Viren ja eigentlich kein Medikament oder ähnliches gibt. Eigentlich kann doch nur der Körper selber die Viren mit Hilfe von Antikörpern bekämpfen. Deshalb werde ich jetzt versuchen, das Immunsystem zu stärken. Mit gesunder Ernährung, Vermeidung von Stress und entsprechenden Medikamenten zur Stärkung des Immunsystems (nehme Esberitox).

Hat jemand sonst Erfahrungen, wie man diese Viren bekämpfen kann? Oder weiß jemand was zu dieser Methode mit der Essiglösung?

Zwypxra

21.11.05  11:13

Hallo Zypra,

hat Dir Dein Arzt auch gesagt, was er mit Essigsäure betupfen will ? Ich habe gehört, dass man das bei Warzen macht und es manchmal auch erfolgreich ist....aber IIId ist ein PAP Befund, also vom Abstrich am Gebärmutterhals, da ist womöglich garnichts zu betupfen oder es handelt sich lediglich um eine Entzündung, da könnte Essigsäure noch schaden anrichten...hmmmm ???

Warte erstmal 3 Monate ab, mach noch einen Test....wenn es dann wirklich PAP IV ist, muss eh etwas weiterführendes unternommen werden ( eine Untersuchung, keine OP !!! ) und wenn es bei IIId bleibt brauchst Du vorerst garnichts zu tun.

G2retchxen

21.11.05  11:56

@ Gretchen

Danke für deine Antwort!

So habe ich es mir jetzt auch gedacht. Ich warte die drei Monate erst mal ab. Wenn es dann PAP IV ist, hätte auch die Essiglösung bestimmt nichts gebracht. Und wenn es nicht schlimmer geworden ist, kann man immer noch überlegen, was man macht. Und zusätzlich das Immunsystem zu stärken schadet nicht.

Finde sowieso die Art, mit der mein Arzt mir das mitgeteilt hat, nicht so toll. Ne persönliche Beratung wäre schon nicht schlecht gewesen. Werde mir auch ne Meinung von nem anderen Arzt holen bzw. den Arzt wechseln. Dafür hab ich mir den Befund kopieren lassen.

Z$yTpra

22.11.05  10:07

Essiglösung bei Feigwarzen

Hallo Zypra,

die Berhandlung mit Essiglösung ist der größte Mist, den ich je gelesen habe, mir wird allmählich übel was ich in verschiedenen Foren über die sogenannten Aufklärungen von Ärzten an Patieneten gelesen habe, das ist eine reine Katastrophe und dient der Vemehrung der Infektion!!

Essiglösung dient der Kenntlichmachung der Warzen, die Warzen werden damit betupft- Aussen mit 5% zentiger und innen im Schleimhautbereich mit 3% zentiger. Damit werden die Läsionen sichtbar gemacht, die mit dem blosen Auge nicht zu sehen sind!!

Es dient nicht der Behandlung von Feigwarzen sogennanter "Codylomata acuminata". Hiezu dienen in der Regel Elekrokauter und Laserbehandlung bei beetförmiger Ansammlung!!

Bei kleineren Warzen und geringer Anzahl gibt es ja bekannlich die Aldaracreme zur Behandlung, sie wirkt laut Statistik mit 85% zentiger Sicherheit!!Die kann man auch nach der OP zur Rezidivprohylaxe auftragen und ist auch empfehlenswert dies zu tun. den bei alleiniger chirurgischer Entfernung liegt das wiederauftreten der Warzen bei 75%!!

Unter dem Forum [[http://www.hautausschlag.de]] findest du meine Erfahrung und ausfühlichen Informationen zu dem Thema unter dem Beitrag" Feigwarzen -wer kennt sich aus" ich habe dort den Namen "Dieter". Es wäre für mich viel arbeit, das alles hier wieder zu schreiben.

Wünsche dir alles Gute und gute Besserung für dich!

Liebe Grüsse

Dieter

s,pCortdler4x0

22.11.05  10:32

Auch die Zellveränderungen am Gebärmutterhals werden mit Essiglösung sichtbar gemacht. Das dient aber lediglich der Untersuchung und ist keine Behandlung! Grüsse

Hras'e101x1

03.12.05  14:00

PAP IIId was nun?

hallo zusammen!

hatte vor drei monaten einen papII. Mein arzt meinte ich solle mir keine sorgen machen, man müsse nichts unternehmen. Hatte da aber auch schon den HPV virus. Frage mich jetzt, warum er nicht schon da einen abstrich gemacht hat, um rauszufinden um welchen hpv virus es sich handelt. jetzt habe ich einen IIId und auf den hpv test muss ich noch warten. Unternommen hat mein FA noch nichts und viel dazu gesagt auch nicht. Er meinte nur, wenn es ein böser virus ist, könnte man versuchen ihn mit einer lösung zu behandeln. Was kann ich denn tun? Immunpräparate einnehmen? Sollte ich das rauchen lassen?

SCteDrn[660x3

03.12.05  14:08

@stern

PAP IIId ist nur ein kontrollbedürftiger Abstrich. Und eine HPV Untersuchung wird da auch nicht gemacht. Das Immunsystem stärken ist immer gut und rauchen sollte man auch nicht. Ist total schädlich.

Ich nehme zur Stärkung des Immunsystems Zink und Orthomol, hat mir mein FA empfohlen.

Und rauchen tu ich auch, je nervöser ich bin, umso mehr.

Außerdem stärkt sich das Immunsystem durch ausreichenden Schlaf und spazieren gehen, durch Vitamine in Gemüse und Obst usw.

Mach dich nicht verrückt.

MjaK{ax5

03.12.05  17:54

alles über pap werte

Gruppeneinteilung

Nach der mikroskopischen Beurteilung von Abstrichen zur Krebsfrüherkennung werden die erhobenen Befunde verschiedenen Gruppen zugeordnet. Diese Befundgruppen sind in der sogenannten "Münchner Nomenklatur II" genau definiert.

Gruppe I Gruppe II

Alle unauffälligen und dem Alter der

jeweiligen Patientin entsprechenden

Befunde werden in diese Gruppe

eingeordnet. In den vorliegenden

Abstrichen finden sich keine auffälligen

Veränderungen, die als Hinweis auf

einen Gebärmutterhalskrebs oder eine

seiner Vorstufen gelten. In dieser Gruppe werden solche Veränderungen zusammengefasst, die

zum Beispiel durch eine Entzündung

oder Degeneration entstanden sind.

Bei diesen Abweichungen vom

unauffälligen Befund handelt es sich

um gutartige Veränderungen. Auch

hier findet sich kein Hinweis auf einen

Gebärmutterhalskrebs oder dessen

Vorstufen.

Die Befunde der Gruppe I und II werden auch als negative Befunde bezeichnet,

wobei der Ausdruck "negativ" nicht mit einem schlechten Ergebnis gleichzusetzen ist.

Vielmehr bedeutet ein negatives Ergebnis, dass im ausgewerteten Material keine

auffälligen Veränderungen nachweisbar sind, die einem Gebärmutterhalskrebs oder

einer seiner Vorstufen entsprechen.

Gruppe III

Unklare oder auch zweifelhaft genannte Befunde werden in dieser Gruppe

zusammengefasst. Es handelt sich dabei meist um Abstriche, bei denen entzündliche

oder degenerative Veränderungen so ausgeprägt sind, dass eine sichere Beurteilung

leider nicht möglich ist. Ebenso können Veränderungen unklarer Herkunft und

Entstehung vorliegen. Anhand des vorliegenden Materials ist somit eine sichere

Unterscheidung zwischen gutartigen und bösartigen Veränderungen nicht möglich.

Es kann also auch keine eindeutige Aussage gemacht werden, ob Hinweise auf

einen Gebärmutterhalskrebs oder eine seiner Vorstufen vorliegen.

Gruppe IIID Gruppe IV

Diese Gruppe beinhaltet Befunde mit

auffälligen Veränderungen die als

Dysplasie leichten oder mässigen

Grades beschrieben werden und somit

auch als positive Befunde bezeichnet

werden. Derartige Veränderungen

entsprechen der Vorstufe eines

Gebärmutterhalskrebses und sind in

der Regel auf die Oberfläche des

Muttermundes beschränkt. Im

ausgewerteten Material findet sich

jedoch kein Hinweis auf einen

Gebärmutterhalskrebs. Befunde mit auffälligen Veränderungen

die man als Dysplasie schweren

Grades oder Carcinoma in situ

bezeichnet werden dieser Gruppe

zugeordnet. Auch dabei handelt es

sich um positive Befunde, die einer

Vorstufe des Gebärmutterhalskrebses

entsprechen. Die nachweisbaren

Veränderungen sind ausgeprägter als

jene, die in Gruppe IIID beschrieben

werden, aber auch sie sind noch auf

ein begrenztes Areal am Muttermund

beschränkt. Im vorliegenden Abstrich

findet sich noch kein eindeutiger

Hinweis auf einen Krebs des

Gebärmutterhalses.

Gruppe V

Diese Gruppe umfasst alle positiven Befunde bei denen im ausgewerteten Material

ausgeprägte auffällige Veränderungen nachweisbar sind, welche als Hinweis auf

einen Gebärmutterhalskrebs gelten. Sie werden als invasive Cacinome beschrieben

und es besteht der dringende Verdacht, dass die vorliegenden Veränderungen damit

begonnen haben, in das angrenzende gesunde Gewebe einzuwachsen.

schaut unter [[http://www.pap3d.de]] da steht viel und man kann dort auch eine mail hinschreiben die ärzte dort mailen zurück .. hat mir sehr geholfen alles .. als ich pap3d und HPV positiv gewesen bin ...

N_ick,y127x2

04.12.05  16:06

Nicky

Danke für denTipp. Werd ich auch mal ausprobieren, da einem ja kein Arzt konkret wirklich was zu HPV sagen kann. Bin mal gespannt...

LG

*:)

KKaoxt

07.12.05  13:22

kaot

würde mich freuen wenn du da die hilfe bekommst die du suchst. mir ist dort geholfen worden .. auch gerade weil man die ganzen pap sachen dort erlesen kann und dann genau weiss was ist .. beim doc bekommt man nur gesagt .. pap3d .. jamei schauen wir in drei monaten nach .. aber was das heisst oder bedeutet .. da steht man oft alleine da weil man nix weiss. ich habe mich ausgibig beschäftigt damals .. weil mir mein doc um die ohren haute .. meine gute ihr krebs test ist schlecht ausgefallen die haben die vorstufe zum gebärmutterhals krebses .. aber wir schauen uns das in 3 monaten nochmal an .. HALLO?? idh stand wa wie liesel von der alm .. für mich ist eine welt zusammen gebrochen .. KREBS!! ICH?? und schon hab ich mir tod gesehen .. weil in meiner familie viele krebs haben und danach gestorben sind .. aber nachdem ich das alles gelesen habe ging es mir besser ..

hoffe du kannst was mit der seite anfangen und fühlst dich aufgehoben da :O))

Nlic=ky1^27x2

07.12.05  15:57

Liebe Nicky

Mit der Hilfe ist es bei mir leider schon zu spät... Hab vor 2 Wochen die GB entfernt bekommen... Aber für die Zukunft will man ja wissen, wie sich das mit dem HPV weiter verhält. Ob der jetzt weg ist oder nicht, ob sich wieder was bildet etc...

Danke trotzdem

LG

Karen *:)

K,aot

08.12.05  11:26

Ich bin das erste mal in diesem Forum und bräuchte euren Rat!

Ich habe vor ein paar Wochen die FW entdeckt, war dann beim Frauenarzt der sagte, es müsste gelasert werden - gesagt getan...war doof mit Vollnarkose, aber ok....

jetzt sind nur scheinbar schon wieder neue FW da.

ich habe den Eindruck, dass mein Frauenarzt das nicht wirklich ernst nimmt und immer "schnell schnell" alles abhandelt...viell kennt er sich auch damit einfach nicht richtig aus?

deshalb meine Frage: hat jemand von Euch einen Tip für einen guten Frauenarzt oder Uniklinik (Umgebung Frankfurt /Main etc. die sich umfassend damit auskennen?

Sicherlich wäre es auch sinnvoll, dass etw. gesamtheitlich anzugehen - auch Abstrich etc.

Ich bin im Raum Frankfurt, bin aber auch gerne bereit ein bisschen zu fahren dafür!

Auch München ist eine Alternative....

Hat einer von Euch einen Tipp?

1000 Dank. ich hoffe, dann kriegt man das endlich mal in den Griff!

Nochwas: mein Freund hatte wohl früher mal FW - wurden aber wegoperiert...ich vermute aber , dass ich mich von ihm angesteckt habe (sind erst seit 8 Mon. zusammen)

er war gleich nach meinem "Befund" beim Urologen, der aber nichts gefunden hat....kann man sich auch ohne "warzen" mit HPV anstecken? wie weist man das bei einem Mann nach?

wie können wir vermeiden,d ass das immer wieder kommt. Momentan schlafen wri nur mit Kondomen miteinander, bzw. seit meiner OP garnicth mehr, da es noch nicht abgeheilt ist....

fArank!furtxan

28.05.06  17:20

HPV und Condylome (Feigwarzen)

Hallo

eine Info zu den Fweigwarzen und der Laserung.

Bei einem ausgeprägten Befall ist diese Therapie tatsächlich der heutige Goldstandard. Dabei werden aber lediglich diejenigen Warzen entfernt, welche auch sichtbar sind. Der logische Nachteil ist, dass Gewebe, welche vom HP Virus befallen ist, zum Zeitpunkt der Operation aber noch keine Warzen gebildet hat, damit also normal aussieht, natürlich auch nicht vorsorglich mit "Gelasert" wird. Dann könnte man ja massenhaft Gewebe behandeln und würde einen erheblichen Schaden setzen.

Daher kommt es immer wieder vor, dass "Gelasert" wurde, nach 3-6 Monaten aber wieder FW auftauchen. Das ist kein Fehler, sondern leider völlig normal, wenn auch extrem störend. Es können in einzelnen Fällen tatsächlich mehrere Operationen notwendig sein.

Apropos "doofe" Vollnarkose; ich würde mir so etwas nie und nimmer in irgendeiner anderen Form der Betäubung machen lassen, da bei einer eventuellen Operationsdauer von durchaus 20min und länger keine andere Form der Narkose möglich ist. Zudem sind das so massive Schmerzen, wenn der 900 Grad heisse Laser auf die Haut trifft, kann man höchstens mit einer anhaltenden Zigarettenglut auf der Haut vergleichen. Nicht wirklich lustig... :-)

n#octure

07.06.06  12:01

Hallo!!!

Hallo!!!

Habe auch seit einem halben Jahr PAP3D. Auch mein Arzt möchte dieses "Betupfen"des Gebährmutterhalses durchführen. Es soll jedoch 6Wochen lang erfolgen, 1mal wöchentlich und es ist keine Essiglösung sondern eine lokale Chemo (leichte)wie er mir sagte. Diese soll 35Euro kosten und wir nicht von der Kasse getragen.

bPie@nem%aja2x5

31.01.07  19:05

Hallo ihr Lieben!

Also... meine Ärztin hat mich am Montag zu sich gerufen und meinte das mein Abstrich HPV IIID ausgefallen sei... Mir wurde auch all das vom Krebs erzählt, was sich vergleichen lässt mit dem was ihr hier schreibt.

Mir wurde eine ganz andere Behandlung vorgeschlagen als die, die ihr alle bekommt... Nun mache ich mir Gedanken, allerdings hörte sich das wirksam an, was meine Ärztin eerzählt hat!

Ich muss nun etwa 30 Tage lang jeden Abend eine Vaginaltablette einführen und in etwa 3 Monaten muss ich wieder zur Kontrolle zum Arzt. Meine Arztin sagte das dieser Virus auf jedenfall sofort behandelt werden muss damit es sich eben nicht verschlimmert! Und eine Nachuntersuchung möchte sie auch auf jedenfall machen, das wäre sehr wichtig.

Zu HPV IV hat sie erzählt das dann wahrscheinlich eine Operation gemacht werden muss. Bei einer anderen Patientin von ihr hätte sie dies vor einigen Tagen durchführen müssen.

Mit den Tabletten die ich nun bekomme würde die Krankheit oder der Virus höchstwahrscheinlich ganz weg gehen, in ganz seltenen Fällen nicht! Wenn der Virus weg ist kann man sich dagegen auch Impfen lassen. In anderen Ländern wäre diese Krankheit ganz stark verbreitet und da würden Jugenliche und junge Erwachsene schon gleich dagegen geimpft werden als Vorsorge! Die Forschung würde im Moment vieles dazu neu entwickeln und evtl in einem halben Jahr schon bessere Impfungen haben...

Ja, nun frage ich mich ja ob das alles wahr ist, was meine Ärztin mir erzählt hat....?!?

dDie 5anne

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