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Hallo ich bin 17 Jahre alt spiele Fußball aktiv und bin auch Trainer einer Jugendfußballmannschaft 12-14 Jahre. Ich möchte mich gerne outen Habe aber Angst davor, was die Eltern und mein Verein (...) >>>
btoxxenmt am 25.12.09 11:56
29.12.09 20:01
@ Avatar.... leider performst du genau das, was bei vielen Aneckt. Das Schwulsein noch mehr beinhaltet als 'nur' auf Männer zu stehen.... damit meinst du wahrscheinlich die Verhaltensmuster, die klischees die da so schön a la CSD und so der Gesellschaft präsentiert werden. Du selektierst überdies womöglich andere Sensibilitäten und Wesenszüge und dem ist aber nicht so!!
Genau hier liegt nämlich der Knackpunkt. Du hast Recht, was das Erreichte derjenigen angeht, die aufgestanden sind. Dieses Mittel
ist aber in der Form heute nicht mehr angesagt. Es reicht, wenn schlicht und ergreifend mal jemand erfährt, daß halt auch jemand in der Mannschaft spielt, der nen Freund hat. Der Begriff SCHWUL ist das Problem!! Er ist anrüchtig, falsch, negativ und performt etwas Krankes... etwas Nicht-Normales! Der Kampf muß heute 'Selbstverständlichkeit' heißen und nicht Randgruppenterror!
Die, die das noch nicht begriffen haben oder nicht begreifen wollen, sind meist die, die ein ganz eigenes Aufmerksamkeitsproblem haben, ihr Unglücklichsein nach vorn pushen und die Gesellschaft damit fast noch angreifen oder brüskieren.
Dabei ist es kein Stück einfacher für einen Jungen ein Mädchen zu finden, auch die Beziehung ist nicht einfacher. Das sieht nur immer so aus! Es gibt genausoviele unglückliche Heteros, wenn ich diesen Selektionsbegriff jetzt hier mal einsetze.
Dieses immer sonder sonder sonder sein müssen ist die Krux! Ich habe so viel mit Jugendlichen zu tun und es ist nicht ein einziger Junge dazwischen, der mit irgendetwas auch nur annähernd ein Problem hätte oder hat, wenn oder weil sein bester Kumpel sich nen Jungen als Freund wünscht. Was alle nicht abkönnen ist das Klischeeverhalten, aus dem viele schließen, daß jeder 'schwule' am liebsten gleich jedem an den Hintern springen würde. Es liegt nunmal an jedem selbst, sich seinen Respekt zu verdienen.
14.02.10 15:27
Ich glaube die Eltern würden negativ reagieren.
Vorallem wenn du mit ihnen zusammen Duschen gehen wüdest,
oder im Trainingslager ein gemeinsames Zimmer hättest
15.02.10 05:16
was geht es die an, dass du schwul bist? echt mal. lass es doch einfach sein.
15.02.10 05:16
was geht es die an, dass du schwul bist? echt mal. lass es doch einfach sein.
17.02.10 10:18
Ich kenne die Situation im Training nicht, aber boxenmt spürt, dass es Probleme geben könnte, wenn "es" herauskommt. Als Trainer ist man in einer anderen Position, als als Spieler. Man hat gegenüber den Anvertrauten eine besondere Sorgfaltspflicht. Sollten Eltern auf welche Weise auch immer erfahren, dass der Trainier ihres Jungen schwul ist, kann eine Kampagne losgetreten werden, die sehr übel ausgehen kann.
Mein Vorschlag:
Sprich dich beim Präsidenten des Fussballklubs aus. Mach ihm klar, dass dich Jungs in dem Alter nicht interessieren, dass du sie nich angemacht hast und auch aus mangelndem Interesse nicht anmachen wirst. Er wird dir dann Regeln geben, die du einhalten musst. ZB. dass du nie einen einzelnen Jungen irgendwohin einlädst, oder dass du separat oder nur im Beisein von anderen duscht. Mit dem von dir initiierten Gespräch zeigst du, dass du deine Verantwortung wahr nimmst und dass du das Gespräch nicht suchen würdest, hättest du was zu verstecken. Du musst erreichen, dass du eventuell aufkommenden Gerüchten den Wind aus den Segeln nimmst. Du musst dir aber auch im Klaren sein, dass der Schuss nach hinten losgehen könnte und du die Junioren nicht mehr trainieren darfst.
Hier noch zwei Links zum Thema (du findest dazu eine Menge im Internet):
www.tvzuerich-hard.ch/downloads/merkblaetteralle.pdf
vereinswissen.vereinsportal.ch/index/1316/page/sexuelle-uebergriffe
17.02.10 11:46
Wer verlangt/erwartet von einem Heterosexuellen ein Outing? Niemand. Und warum dann von einem Schwulen?
Es ist schon sehr irrwitzig was hier abgeht - wen bitteschön geht meine sexuelle Orientierung an?
17.02.10 15:21
Da hat barfusslaeufer Recht. Das geht niemanden etwas an.
Allerdings musst Du - allein um sicher zu gehen - an Dein eigenes Verhalten die allerhärtesten Maßstäbe anlegen.
Das heißt, Du musst zu Deinen Zöglingen die allergrößte Distanz halten. Das, was in der Jugendarbeit sonst vielleicht normal ist, bekommt immer einen Beigeschmack, wenn imm Nachhinein Deine Homosexualität ans Licht kommt. (Dass ich das so ausdrücke, ist Absicht, weil es leider immer noch die Meinung der "Normalen" widerspiegelt.)
Dann wird plötzlich schmutzige Wäsche gewaschen, und jeder hat etwas dazu beizutragen. Und Ruckzuck bist Du in die Nähe der Jesuitenpater gerückt. (Wobei die sich - im Gegensatz zu Dir - ja wirklich falsch verhalten haben.) Die Sensibilität bei dem Thema ist halt so groß...
(Es gab bei uns einen Fall, da wurde bekannt, dass ein Betreuer eines Knabenchores schwul war und eine Beziehung zu einem Chormitglied hatte - wohlgemerkt, als derjenige schon Männerstimme und volljährig war. Das ging sogar durch die Presse...)
27.02.10 17:10
barfusslaeufer hat schon Recht - von einem Hetero verlangt niemand ein Outing. Der Unterschied ist halt einfach der, dass wohl die Mehrzahl der Heteros nicht nachvollziehen kann, wie ein Schwuler tickt - nämlich genau so, wie ein Hetero, nur eben auf das eigene Geschlecht fixiert. Das Bild, das in den Medien von Schwulen gezeichnet wird, ist zudem oft auch nicht sehr positiv. Als Schwuler weiss ich ja zB. auch nicht, wie ein Eskimo tickt - ich kenne keinen! Hätte ich einen Sohn oder eine Tochter und würde die zu einem Eskimo ins Training schicken, wäre mir vielleicht auch nicht so wohl, wie bei einem Mitteleuropäer.
Meine Lebenserfahrung hat mir gezeigt, dass Angriff immer die beste Verteidigung ist. Im Militär hatte ich als Hauptmann einen besonders sensiblen Posten. Ich musste mal einen Vortrag des damaligen Chefs des Nachrichtendienstes besuchen und der erwähnte unter anderem, dass Schwule an bestimmten Stellen im Militär ein Sicherheitsrisiko darstellen würden. Sie liefen zB. die Gefahr, erpresst zu werden. Ich war geschockt! Also habe ich ihn mir nach dem Vortrag vorgenommen und mich vor ihm geoutet. Er war überrascht - das hat sich vorher wohl noch keiner getraut. Er meinte, dass mein Outing ihm gegenüber gezeigt habe, dass ich dazu stehen würde und somit keine weiteren Probleme verursachen würde. An meiner Arbeit änderte sich trotz ständiger Überwachung nichts. Ich weiss - der Vergleich mit einem Jugendtrainer hinkt, aber er zeigt doch auch, dass man mit einer Vorwärtsstrategie besser fährt, als mit Geheimnissen.
13.03.10 16:44
Ich würde dir raten deine Neigung bekannt zu geben,
besonders nicht in jetziger Zeit. Ich weiß auch nicht wie ich reagieren würde,
wenn sich ein Sporttrainer sich outen würde.
Mein Sohn geht ins Fußballtraining, dort duscht er auch mit anderen Jungen und Männer.
Die zur gleichen Zeit Trainingsende haben und sich in der Umkleide benutzen.
Ich versuche meine Kinder über die aktuellen Themen aufzuklären und sie in ihrer
Persönlichkeit zu stärken.
13.03.10 23:08
ich bin spieler, also hobbymäßig
und halbwegs geoutet
es is halt so, wenn se dich halbwegs näher kennen, akzeptieren ses auch
meine kumpels beim blzen können damit leben
is aber auch nur bolzmäßig
und duschen danach gibts bei uns auch nicht
14.03.10 00:08
ein freund von mir hatte oder hat quasi das fleiche problem und ich kann dir nur den rat geben lass es lebe so weiter wie bisher nur weil du mit typen pennst hat das nichts mit deinem arangement zu tun und sollte dabei auch nicht eingebunden werden...
es zieht viele dinge noch hinter sich her ...
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