Hallo bin mittlerweile schon 20 Jahre bi (38j) und verheiratet und Vater. Dachte das es durch die Heirat sich dämmen/bremsen würde aber no chance. Bin so enthaltsam so gut es geht aber es geht mir (...) >>>
n_es=ca}fe33 am 22.01.12 03:01
02.02.12 19:21
Tja.. da sind wir wieder :) Deine Story hat für DICH hingehauen, weil dein Umfeld, wie z. B. Deine Frau, da mitgespielt haben, Deine Familie etc. das einfach mit dir zusammen gestemmt haben über kurz oder lang. Das muß längst nicht für jeden das Patentrezept sein.
Dein Ego schlägt hier bis hinten gegen durch, in dem du schon in einem anderen Thread mal gesagt hast, 'Das Leben wäre sehr wohl ein Wunschkonzert'. Dieser Meinung bin ich nach wie vor nicht, jedenfalls nicht mehr ab dem Punkt, wo Frau und Kinder eine Rolle spielen, deren Welt/Zukunft man durchaus auch zerstören kann. Ob man ein Recht dazu hat, für sein eigenes Leben, das von mehreren anderen aus dem Gleichgewicht zu bringen, die Frage stellt sich möglicherweise. Ich glaube, das viele Menschen alle möglichen 'geheimen' Wünsche, Fetische, was weiß ich alles, haben. Es gibt Momente, da kann die Ehrlichkeit, die in diesem Falle nur ausnahmslos egoistisch funktionieren kann, auch eine Atombombe werden.
Wenn ich mal mit dem Ellenbogen über den Tisch fahre und alle hinunter werfe und eine Frau und Kinder, die ich liebe wieder darauf stelle, mich hinsichtlich dieser Leben und Gefühle eines Jeden besinne, auch meiner eigenen, dann möge einem an einer Stelle vielleicht doch das Engelchen etwas kräftiger erscheinen als das Teufelchen.
Deine 'Errungenschaft' in Ehren 'bmed' – ich glaube nicht, dass sie auf jeden paßt.
Andere Väter schauen auch mal nach anderen Röcken, flirten mal am Arbeitsplatz oder auf der Geschäftsreise, wissen nicht wie um sie sich hinsetzen sollen, wenn im Flieger ne knackige junge Stewardess den Saft an ihnen vorbeischubst...diese Dränge sind auch nicht viel anders, und sehr viele Ehemänner und Väter würden gern dies und gern das... nur weil jetzt jemand ne Vorstellung mit dem eigenen Geschlecht hat, das legalisiert garnichts.
02.02.12 21:57
Hallo,
Tja.. da sind wir wieder :) Deine Story hat für DICH hingehauen, weil dein Umfeld,
(... oh man, schreib doch mal zusammenhängende Zeilen ...
)
ja, das ist meine Story. Ich hatte auch nicht geglaubt, dass es gut gehen könnte. Ich hatte diese und jene Bedenken ohne Ende.
Aber letztlich war es für mich die einzige Möglichkeit einigermaßen annehmbar weiterzuleben.
Und ein ganz großer Punkt war, für den Rest meines Lebens meiner Frau reinen Wein einzuschenken, und nicht eine Show vorzulegen, die in Wirklichkeit niemand will ...
... Nein meine Story passt nicht immer, aber es zeigt sich, dass sehr sehr oft der Worst-Case NICHT eintrifft.
Jeder kann für sich bestimmen, ohne was er nicht leben kann, was er ausleben muss, möchte oder kann, aber die Beurteilung hinsichtlich ... und was legal oder legalisiert ist ... das ist eine ganz andere Betrachtung und hat hiermit nichts zu tun.
Mein Umfeld ist geprägt durch Wahrheit, Aufrichtigkeit, echte Liebe und Zuneigung, da hätte Verstellung, Vorspiegelung falscher Gefühle, Exclusivitäten oder Tatsachen keinen Sinn gemacht und wäre nicht durchzuhalten gewesen.
Jede Lüge (kommt um 4:00 Uhr vom Date oder aus der Sauna nach Hause, Frau ist noch wach ... "ähh, ich war noch auf einer Besprechung ..." ) schafft neue Lügen, und irgendwann stürzt das Gebäude ein 
Jeder hat die Entscheidung für sich zu treffen, für was er seine Kraft aufwenden (oder verschwenden) will: Leben oder gelebt werden.
lg.
03.02.12 02:17
Jetzt würde mich aber sehr interessieren, wieso es diskriminierend ist, dass ich schwul über die sexuellen und erotischen Vorlieben definiere. Schwul ist für mich NICHT diskriminierend ... (oder wer sieht das anders...)
Ist nicht wahr, oder?! Das hat doch garnichts damit zu tun, was ich geschrieben habe. Ich habe deinen typischen Gedankengang als diskriminierend bezeichnet, und nicht irgendwelche Einstellungen zur Homosexualität. Wenn du mit mir diskutieren willst, lern lesen, aber wirf mir nicht so einen Mist vor!
Dein Einbahnstraßen-Programm, dass du wie eine Litanei hier in jedem zweiten Faden runterbetest, mag ja für dich stimmen, aber es nervt einfach nur noch. Jedem Teenager ezählst du deine Lebensgeschichte, als ob du selbst in diesem Alter darauf gewartet hättest, dass irgendeiner daherkommt und dir erklärt, wie die Welt funktioniert. Du gehst so gut wie nie darauf ein, was der TE schreibt und du bezeichnest Bisexualität grundsätzlich als Zwischenstadium von Hetero- zur Homosexualität. Wenn du bei Letzterem nicht erkennst, dass das diskriminierend ist, kann dir hier wohl keiner mehr helfen.

03.02.12 09:26
Jedem Teenager ezählst du deine Lebensgeschichte, als ob du selbst in diesem Alter darauf gewartet hättest, dass irgendeiner daherkommt und dir erklärt, wie die Welt funktioniert. Du gehst so gut wie nie darauf ein, was der TE schreibt und du bezeichnest Bisexualität grundsätzlich als Zwischenstadium von Hetero- zur Homosexualität. Wenn du bei Letzterem nicht erkennst, dass das diskriminierend ist, kann dir hier wohl keiner mehr helfen.
Dem kann man nur zustimmen. Bmed lobt Toleranz und Verständnis immer in den Himmel und steckt dann doch jeden TE, der sich als bi empfindet, in sein kleines "Hetero-Homo-Weltbild" – Schade. Ich hab irgendwie das Gefühlt, dass seine Frau & Kind(er) in seiner Story die größte Leistung in Sachen Toleranz und Verständnis erbringen.
03.02.12 11:36
Hallo,
ich schreibe meine Meinung, berichte aus meinem Leben, eben so, wie es mir gegangen ist. Das gibt dem TE die Möglichkeit drüber nachzudenken, ob da was dabei ist, was auf ihn passt.
Mein Weltbild ist homo/hetero und eher Durgangs- als Dauer-BI. Aber nicht diskriminierend.
Ich fände es besser, wenn ihr Euch auf den TE konzentrieren würdet.
Lasst meine Meinung stehen und gebt lieber selber nützliche Tipps oder Erfahrungen von Euch. Der TE wird schon seine Schlüsse daraus ziehen.
03.02.12 14:55
Ich finde, man sollte, wenn man in der Richtung (also "ausserhalb" Mann oder Frau ist dabei egal) was probieren will, drüber reden. Spätestens aber wenn etwas passiert ist.
Ehrlichkeit finde ich dann doch besser als Heimlichtuerei und ein Partner sollte eine Entscheidungsmöglichkeit haben, ob er damit zurecht kommt oder nicht. Das ist man ihm/ihr meiner Meinung nach einfach schuldig.
Besonders wenn man noch eine gemeinsame Sexualität hat.
Man darf das Risiko von Geschlechtskrankheiten auch nicht ausser Acht lassen. Wäre nicht das erste Mal, dass ein betrogener Partner davon nichts weiss und sich deshalb mit irgendetwas ansteckt, weil die beiden – aufgrund ihrer monogamen Partnerschaft – keine Kondome benutzen.
Ohne jetzt den Teufel an die Wand malen zu wollen, aber alleine das wäre für mich Grund genug, es anzusprechen.
03.02.12 14:56
Mein Weltbild ist homo/hetero und eher Durgangs- als Dauer-BI. Aber nicht diskriminierend.
Ob es diskriminierend ist, darüber lässt sich wohl streiten, darüber, dass es ignorant ist jedoch nicht.
Es ist mir schleierhaft, woher ein Mann weiß, dass er mit einem Mann keine Beziehung führen kann (oder will), sondern nur mit einer Frau, wenn er es niemals probiert hat
Das hören Homosexuelle umgedreht doch oft in verschiedenen Variationen und das ist schlicht und ergreifend ignorant und anmaßend.
Ich finde es letztendlich einfacher und befreiender, so zu leben, wie es einem selbst wirklich entspricht.
Richtig. Mein Problem bei vielen deiner Beiträge ist, dass du in Frage stellst, dass die Leute wissen was sie wollen und was ihnen entspricht.
Lasst meine Meinung stehen
Sie bleibt stehen. Widersprechen kann jeder, der will.
Bitte gibt mir Rat!
Nun, in deinem
Faden
vom letzten Jahr wurde ja schon so einiges besprochen – eigentlich sogar "alles". Solange du nicht irgendwas machst, ist es sinnlos noch einmal von vorne anzufangen.
12.02.12 18:44
Wie pflanzen sich eigentlich zwei Igel fort ? Sehr sehr vorsichtig..
Ich glaub das passt garnicht ins Thema. 
12.02.12 20:42
Nun, in deinem Faden vom letzten Jahr wurde ja schon so einiges besprochen
hoppla, nescafe33: du bist ja sogar ein Jahr jünger geworden. Ich wüsst ja zu gern, wie das geht *scnr
Das hören Homosexuelle umgedreht doch oft in verschiedenen Variationen und das ist schlicht und ergreifend ignorant und anmaßend.
und diskriminierend:
"Diskriminierung bezeichnet eine gruppenspezifische Benachteiligung oder Herabwürdigung von Gruppen oder Individuen." (
Quelle
)
Man kann eine Gruppe wohl kaum mehr herabwürdigen, als durch das Bestreiten ihrer Existenz.
12.02.12 22:04
Man kann eine Gruppe wohl kaum mehr herabwürdigen, als durch das Bestreiten ihrer Existenz.

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