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Schwaches Immunsystem?

_=kfer$leinx_


@ questiongirl:

Danke, ich bin eh aus Wien, von daher sollte das kein Problem sein zu besorgen! Ich bin Medikamenten gegenüber nur etwas misstrauisch. Hab davon in letzter Zeit so viel bekommen und mir kams so vor, als hätten die alle die Krankheit nur unterdrückt. Weg war sie dadurch aber nicht..

@ schnattergusche:

Kann gut sein, dass du da gar nicht so unrecht hast. Richtig gesund fühle ich mich nicht mehr seit ich dort begonnen habe. Der Stress ist eben groß, Stückzahlen die zu erledigen sind und gleichzeitig wird man behandelt wie ein Möbelstück (ein Möbelstück hat eben keine Rechte ;-)). Dass dies nicht auf ewig so weiter gehen kann, ist mir schon bewusst. Ich kämpfe da auch total mit mir. Einerseits würde ich gerne wechseln, andrerseits die typischen Ängste. Außerdem würde ich einen sicheren und gut bezahlten Job aufgeben (Bin erst vor 2 Jahren mit der Schule fertig geworden und hätte nirgends nur annähernd das Gehalt bekommen). Ich versuche noch rauszufinden ob sich das Gehalt mit dem Stress aufwiegt. Ich weiß es nur leider noch nicht.. vor allem sind die Aussichten auf die anderen Jobs nicht besser..

Welche Symptome hattest du? Wie lange hast du da mitgespielt bis du beschlossen hast etwas zu ändern? Und hat sich nach deinem Jobwechsel wirklich etwas verändert?

lg

qouesti*ongixrl


@ käferlein:

super, dass du eh aus wien bist! das ist kein medikament in dem sinne...es enthält gar nichts chemisches, es sind nur bakterien. die ärztin, die es mir verschrieben hat, ist zb. auch total gegen impfungen....das ist aber eine ganz harmlose impfung. google mal zu bronchovaxom...da gibt es auch irgendwo eine wissenschaftliche studie, die besagt wie gut das wirkt....das sagen sie dir sicher auch in der apotheke...ich bin nämlich echt auch kein medikamentenfan!!!! lg

q5ue+s\tiongxirl


hallo nochmal :-)

hier zwei studien, sind halt ziemlich wissenschaftlich geschrieben, weil es für ärzte ist, aber du verstehst sicher trotzdem alles :-)

[[http://www.journalmed.de/arztinfos/040301/rezidivprophylaxe.htm]]

und

[[http://www.docs4you.at/Content.Node/Spezialbereiche/Infektiologie/Praevention_von_Infektionen.pdf]]

lg

_Zkäfe]rleixn_


war gerade beim Arzt und hab tatsächlich auch Broncho-Vaxom verschrieben bekommen. Körperlich ist bei mir alles ok, ich sollte eigentlich fit sein ???

vl. sollte ich ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken..

s?chna=tterguXscxhe


Welche Symptome hattest du? Wie lange hast du da mitgespielt bis du beschlossen hast etwas zu ändern? Und hat sich nach deinem Jobwechsel wirklich etwas verändert?

Ich hatte die üblichen Symptome einer starken Erkältung. Also überhaupt nichts dramatisches. Am Montag war morgens noch alles gut. Dann ging es mir ganz schnell richtig dreckig, und zum Mittag hat mich mein Chef für den Rest der Woche nach Hause geschickt zum Auskurieren. Aus medizinischer Sicht war es eine Infektion. Aber ich habe mich gefragt, warum mein Immunsystem damit nicht fertiggeworden ist. Die Erkenntnis, daß ich mit dem Job höchst unzufrieden war, kam mir wohl nach wenigen Stunden. Genau kann ich mich daran nicht mehr erinnern. Der Entschluß, da etwas zu ändern, fiel fast zeitgleich. Denn ich hatte schon vorher gelernt, Krankheiten nicht als gegeben hinzunehmen, sondern als einen Hinweis auf anderweitige Probleme zu sehen, die ich dann ändern muß. Und von diesem Entschluß an ging es mir wieder besser. So konnte ich schon am Mittwoch wieder auf Arbeit sein.

Vor knapp 3 Jahren hatte ich eine ähnliche Situation. Da war es allerdings heftiger, und ich bin zum Arzt gegangen. Der hat eine Virusgrippe diagnostiziert. Auch die hatte ich nach drei Tagen auskuriert. Da hatte ich zwar mehr Spaß an der Arbeit, kam aber mit meinem Einkommen immer gerade so ganz knapp über den Monat. Nach Abzug der Fixkosten blieben mir 100-120 EUR zum Leben. Zwei Monate später war eine Bewerbung erfolgreich. Inzwischen war ich noch einmal erkältet. Und auch da konnte ich ein seelisches Problem als Ursache dafür ausmachen, daß mein Immunsystem mit den Erregern nicht fertig geworden war. Inzwischen stärke ich es durch die Ernährung und tägliches Meditieren.

cbePteru6m cnensexo


Ich versuche noch rauszufinden ob sich das Gehalt mit dem Stress aufwiegt.

Genau wirst Du es erst wissen, wenn Du eine Weile in einem streßärmeren, aber vielleicht schlechter bezahlten Job arbeitest. Und auch dann erst wirst Du genau wissen, ob sich der Jobwechsel überhaupt auf Dein Immunsystem ausgewirkt hat.

_}käferl/ein_


@ schnattergusche

und jetzt bist du 100% zufrieden in deinem Job? Haben diese Erkältungen aufgehört? In wieweit kannst du dein Immunsystem durch die Ernährung beeinflussen? Bei mir hilft das nämlich momentan gar nicht..

@ ceterum censeo

Genau davor hab ich ja Angst. Dass ich im Vorhinein gar nicht wissen kann ob es daran liegt. Ich war vor kurzem im Ausland und wurde auch da krank..

Außerdem bezweifle ich, dass ich in der Branche einen Stressfreieren Beruf erwische, lediglich einen schlechter bezahlten!

HKann*a-Marxia


Käferlein, wenn dir bewußt ist, dass du unter andauerndem Stress leidest, solltest du aber grundsätzlich etwas dagegen unternehmen. Nimm das nicht auf die leichte Schulter! :-/

Wenn der Organismus chronisch (dauerhaft) gestresst ist, befinden sich Körper und Seele in permanenter Alarmbereitschaft. Die damit einhergehende Überbeanspruchung der physiologischen Reaktionen (z.B. Überproduktion von Stresshormonen) gefährdet das Immunsystem. Es gerät aus dem Gleichgewicht. Die Folge: es reagiert zu stark (Autoimmunkrankheiten und Allergien) oder zu schwach (Infektionen und Krebszellen werden nicht mehr ausreichend durch die körpereigenen Killerzellen zerstört). Meist entstehen dann psychosomatische Störungen - körperliche Störungen, die durch anhaltenden emotionalen Stress begründet sind (psyche = Seele, soma = Körper). Klassische psychosomatische Erkrankungen sind: Schmerzsymptome, Herz-Kreislauf-Beschwerden (Bluthochdruck), chronische Magen-Darm-Erkrankungen, Allergien (Neurodermitis, Heuschnupfen), Asthma, rheumatische Erkrankungen, gynäkologische/urologischen Probleme (z.B. wiederkehrende Harnwegsinfekte), Migräne, Schlafstörungen, HNO-Erkrankungen (Hörsturz, Tinnitus, Schwindel, ständig wiederkehrende Erkältungen) und sexuelle Beeinträchtigungen (Impotenz).

sochnat#tergus<chxe


und jetzt bist du 100% zufrieden in deinem Job? Haben diese Erkältungen aufgehört? In wieweit kannst du dein Immunsystem durch die Ernährung beeinflussen? Bei mir hilft das nämlich momentan gar nicht..

Da muß ich wohl zuerst einen falschen Eindruck korrigieren. Ich hatte früher jedes Jahr mindestens zweimal meine Erkältung. Meistens aber so 4-5 Mal. Das gehörte einfach irgendwie dazu. Seit meiner Herbst-Erkältung 2002 ist das vorbei. In den letzten reichlich 7 Jahren war ich insgesamt vielleicht 3-4 Mal erkältet und hatte diese eine Grippe. Dabei hatte das auch keinen Zusammenhang mehr mit den üblichen "Grippewellen". Als ich im Großraumbüro mit bis zu 200 Kollegen gearbeitet habe, war ich zeitweise von regelrechten Bakterienmutterschiffen umgeben. Aber mein Immunsystem ist damit fertig geworden. Für mich haben Erkältungen die Bedeutung eines körperliche Signals bekommen, daß da irgendwo etwas nicht stimmt.

Daß das Immunsystem durch die Ernährung beeinflußt wird, liegt auf der Hand. Alle Körperzellen haben einen Stoffwechsel und brauchen diese Versorgung. Wenn sie gestört ist, führt das zu Erkrankungen, und ruft das Immunsystem auf den Plan. Das passiert schon viel früher als wir die Erkrankung bemerken, sich also Symptome herausgebildet haben. Je weniger das Immunsystem dauerbelastet ist, um so leichter kommt es mit Angriffen von außen zurecht.

Es reicht nicht, die Nährstoffe in den Verdauungskanal zu bringen. Sie müssen auch aus der Nahrung herausgelöst und in alle Körperzellen transportiert werden können. Zum einen spielt also das Wasser eine Rolle (ich trinke am Tag meistens etwa 3 Liter reines Wasser). Zum anderen spielt der Stress auch für den Stoffwechsel eine Rolle. Denn durch Stress verkrampfen wir auch, und es kommt zu den von Hanna beschriebenen Reaktionen. Mir tut es gut, jeden Tag mindestens einmal für eine Stunde zu meditieren. Dabei habe ich sehr gut zu entspannen gelernt. Wenn der Stress stärker wird, lasse ich mich auch von meiner CD wecken. Sie geht dann eben kurz vor 3 Uhr los, wenn ich um 4 Uhr aufstehen will.

Das alles ist natürlich kein Garant. Krankheiten ganz allgemein haben mehrere Ursachen. Es reicht nicht, eine davon auszuschalten, um gesund zu werden. Es ist aber immer ein Beitrag dazu.

s^ch1nIatt.erguxsche


Ups, ich hatte Deine erste Frage nicht beantwortet. ???

Ich bin mit meinem Job nicht 100%ig zufrieden. Er macht Spaß, aber es ist nicht mein Traumberuf. Es gibt immer Probleme und Konflikte. Aber ich kann sie lösen. Und der Job "ernährt mich". Außerdem habe ich ein sehr gutes Verhältnis zu den Kollegen. Und das trägt natürlich auch zum Wohlbefinden bei.

Tsopfren20


Hallo käferlein!

falls du noch immer mit deinem immunsystem zu kämpfen hast:

ein tipp von mir - lass dich vllt mal auf das eb-virus untersuchen. Weiß nicht ob dir das pfeiffersche drüsenfieber etwas sagt, aber deine beschwerden könnten passen.

Mir ging es genauso wie dir, war 1-2 jahre ständig am kränkeln, vor allem in stresssituationen gings oft sehr schnell bergab - hab dann 7 ärzte abgeklappert, bis mich endlich der letzte davon zur blutabnahme ins KH schickte, um das eb-virus auszuschließen. Und naja, ich hatte es. Bekam einige tipps zur schonung und ernährung sowie antibiotikum (als schutz vor zusätzlichen bakteriellen infektionen - da es keine medikamente direkt gegen diesen virus gibt und das immunsystem alleine damit fertigwerden muss). Seither gehts langsam aber sicher bergauf :)

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