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Wundrose: Wer hat das schon gehabt?

e'lke.*finvchxen hat die Diskussion gestartet


ch bin jetzt seit 41/2 Wochen krankgeschrieben wegen einer Wundrose.

Damit lauf icjh aber schon längere Zeit mit rum.

Vor 4 Wochen war ich damit auch im Krankenhaus und bekam dort intravinös Antibiotika.

Nach ca, einer Woche bin ich dann entlassen worden und seitdem bekomme ich das Antibiotika in Tabblettenform.

Ich lager meine Beine ständig hoch und kühl sie auch. Aber es ist kaum Besserung da.

Jetzt will mich mein Arzt noch einmal ins Krankenhaus schicken. Ich weiß nicht, ob das alles was bringt.

Jetzt möchte ich gerne von Euch wissen, was Ihr gemacht habt und wie lange es gedauert hat.

Bin ziemlich verzweifelt deswegen.

Antworten
SxaniBtötexr


Hallo,

zum ersten mal passiert? Ich hatte das schon 6 x, ein Bekannter schon ca. 60 x!

Ich habe für mich folgende Feststellungen gemacht (für mich!!!):

Krankheitsverlauf: 80 % aller Erysipelschübe finden bei mir in den Kaltmonaten (Nov. – Feb.) statt. Da die Streptokokken in die Lymphbahnen eintreten, werden diese bei nicht rechtzeitiger Behandlung gnadenlos befallen, so das sich diese in ein Ödem (funktionsloses Gewebe, Lymphbahnen ohne Funktion) umwandeln. Das entsprechende Körperteilkann dann auf dauer ein grösseres Volumen haben und wird sich nicht mehr rückbilden.

Therapie:

Innerhalb 20 Stunden nach Ausbruch des befalls kann eine Heimtherapie mit Penicillin (1,2 mega) und Novalgin (starkes Antifieber- und Schmerzmittel) nach 2 – 3 Tagen den gewünschten Erfolg bringen. Eine Dauertropfinfusion mit Antibiotika ist oft nach 24 Stunden Befallszeit dringend (!!!!!!!!) anzuraten, zusätzlich ist für starke Kühlung des Gewebes zu sorgen. Dauer: 13 Tage.

Danach erste Kompressionswicklungen beim Arzt, später auf Rezept beim Physiotherapeuten.

Hieraus kann / wird sich eine Langzeittherapie entwickeln die durch unerlässliche Lyphdrainage (muss den Charakter einer sehr kräftigen Massage der Lymphbahnen haben, keine Streicheleinheiten!!!) und Kompressionstherapie (sehr strammes Wickeln mit Kurzzugbinden un Polsterwatte, nach 3 – 4 Wochen maßgeschneiderte Kompressionsstrümpfe).

Zusätzlich zur Vorbeugung kann eine Langzeitantibiotikatherapie sinnvoll sein (Injektion i.m.!!!).

Auch mit meiner Schuhmode musste ich mich stark einschränken ( Birkenstock, Birkenstock, Bär, Birkenstock, .... usw.)

Ich bin seit Sommer 2002 chronisch erkrankt, mittlerweilen zu 40 % behindert, war dadurch fast 3 1/2 Jahre ohne Arbeit. Seit Spätsommer 2005 wieder in Arbeit – im medizinisch-technischen Aussendienst.

Es geht um Deine Gesundheit, bleib´am Ball, Du haßt freie Arzt und Therapeutenwahl!

Bleib mit mir in Kontakt, und beschreibe mir, was passiert.

Bis bald

ealkeb.finchxen


hallo sanitöter.

vielen dank für deine genaue beschreibung.

ich kann hierzu nur sagen....es wird nicht viel gemacht. ( es sei denn, ich sage es).

im krankenhaus wurden mir nur infusionen verabreicht. ansonsten nichts. sei es kühlung oder hochlagern.

ich bin dann nach 5 tagen entlassen worden. dann bekam ich bis letzte woche antibiotika.

ich habe weder kompressionstherapie noch sonstwas bekommen.

oh, doch! lympfdrainage ( aber auch wieder nur, weil ich es gesagt habe).

bei der lympfdrainage sagte man mir jetzt ( nach der fünften ) dass sie keine richtige bei mir machen könnte, da es noch so schmerzhaft sei.

ich bin seit diese woche wieder am arbeiten, was auch sehr schmerzhaft noch ist.

ich kann kaum auftreten, da die fusssohle sehr schmerzhaft reagiert wenn ich auftrete.

auch die beine sind noch sehr empfindlich.

ich muss ehrlich gestehen, ich bin ziemlich am ende mit den nerven.

ich wüsste auch nicht, was ich noch machen kann oder was für einen arzt ich konsultieren könnte.

mein hausarzt ist eigentlich ganz gut, aber bei dieser sache fühle ich mich nicht gut aufgehoben.

die schwellung ist wohl sehr zurück gegangen, aber noch nicht vollständig.

vllt. kannst du mir ja noch tipps geben.

hab vielen dank.

konntest du 31/2 jahre wegen der wundrose nicht mehr arbeiten?

freut mich für dich, dass es wieder klappt.

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