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Fühle mich seit Monaten schlecht, aber Ärzte finden nichts

liumzixx2day hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich fühle mich seit Monaten schlecht mit verschiedenen Symptomen und die Ärzte finden einfach nichts, bin schon leicht am Verzweifeln, da es mir bislang immer gut ging und nun seit November irgendwie alles nicht mehr so richtig zu klappen scheint.

Hier ein Überblick:

- Im November hatte ich urplötzlich eine leichte Tachykardie, Herz wurde untersucht und es kann nichts gefunden werden. Fühle mich seitdem aber nicht mehr so belastbar, früher hatte ich locker über 30 Minuten 180 Watt auf meinem Fahrrad getreten, jetzt schaffe ich bei akzeptablem Puls bis 150 keine 150 Watt mehr.

- Magen macht seit dem Vorfall im November Probleme. Es drückt immer wieder auf der linke Hälfte des Körpers, mal die letzte Rippe, mal unter der Rippe, mal knapp über dem Bauchnabel. Magenspiegelung zeigt leichte Reizungen und ich soll einen Säureblocker nehmen, doch wirklich viel sieht man nicht und ich nehme den Säureblocker jetzt schon 2 Wochen, es ist vielleicht einen Hauch besser geworden, doch gut ist es noch immer nicht. Ich hatte ganz am Anfang im November auch etwa 1-2 Wochen, da konnte ich fast nichts essen, ich hatte einfach gar keinen Hunger, das ist inzwischen besser aber der Hunger ist jetzt bei 90% – ich merke, wenn ich was essen muss und tue das auch, aber richtigen Heißhunger habe ich nicht mehr.

- Hatte im Januar urplötzlich ein Zucken am rechten Augenlid bekommen und 2 Wochen später beidseitig immer wieder ein Pfeifen in den Ohren, mal ist es ganz leise, ab und an ist es nicht da, die meiste Zeit ist es aber doch da und ich höre es im Hintergrund – nicht laut, aber es ist da. MRT vom Kopf gemacht, man kann nichts finden, Vermutung wurde aufgestellt, dass es durch die Bildschirmarbeit vielleicht an Verspannungen im Nacken und im Rücken liegt. Das Einzige, was auf dem MRT zu sehen war, ist eine Nasennebenhöhleninfektion, für die ich ein Spray bekomme haben.

- Ich habe zudem das Gefühl, dass ich meinen Bauch nicht mehr 100% spüre. In dem Bereich zwischen Bauchnabel und Leiste hatte ich früher immer, wenn ich auf die Toilette musste, ein Drücken und ich merkte eben, wenn ich auf die Toilette muss. Nun merke ich da quasi nichts mehr – ich merke den 'Toilettendruck' erst, wenn es bereits hinten am Ausgang wirklich angekommen ist. Die Ernährung habe ich nicht wirklich umgestellt und es war schon vor dem Säureblocker so, doch eben nach den Magenproblemen und die Ärzte meinen, es mag davon kommen.

- Letztlich bin ich auch immer wieder recht müde und antriebslos. Einzige Tage sind ok und recht normal, an anderen Tagen könnte ich einfach nur im Bett bleiben, war früher in meinen Augen nicht so. Aber es ist halt auch sonst nichts – Blutdruck normal, kein Fieber, kein Schweiß, Gewicht hat sich kaum geändert (vielleicht 1kg verloren, aber das eher, weil ich seitdem keinen Sport mehr mache und daher Muskelmasse verliere).

Es wurde mehrfach ansonsten alles per Ultraschall untersucht, man hat zig Bluttests gemacht inkl. Bauspeicheldrüse und Schilddrüse, Leber etc. – Bluttests sahen alle ok aus bis auf einen ganz leicht erhöhten Entzündungswert (Blutsenkung), wobei das wohl ebenso vom leicht gereizten Magen und den Nebenhöhlen kommen kann. Ansonsten war der Selen- und Vitamin D Spiegel etwas niedrig sowie der Leberwert ganz leicht erhöht (ist er bei mir aber schon seit Jahren, wir reden hier von 50 bei Referenz 35, also leicht drüber). Wie gesagt, das MRT war unauffällig, es wurden noch Nerventests, Untersuchung der Halsgefäße und EEG gemacht, ohne Ergebnis, Herz samt Belastungs-EKG, Doppler etc. ergab nichts, Stuhlprobe auch nichts (kein Blut, keine Bakterien, kein Helicobacter), einige Tests auf Viren wurden auch ohne Ergebnis durchgeführt.

Mir wurde gesagt, insgesamt könne man nicht wirklich was finden, es scheint alles psychosomatisch bzw. Stress sein, ggf. gekoppelt mit einer Herzbeutelentzündung im November, die die Tachykardie ausgelöst haben könnte und der Stress dabei könnte mir laut den Ärzten auf das vegetative Nervensystem geschlagen haben, sodass der Körper etwas aus der Balance ist.

Das kann ich aber irgendwie nicht glauben, denn ich 'will' nicht krank sein, sooo unendlich gestresst bin ich auch nicht, vll. etwas gelangweilt auf Arbeit, aber nicht wirklich viel gestresst. Und es geht mir auch nur bedingt besser, Magen etwas besser, aber noch immer schlechter als vor November, das Augenzucken ist etwas besser geworden, der Tinnitus nicht und ich bin immer noch an einzigen Tagen recht müde und antriebslos – es gibt quasi gute Tage mit nur wenigen Problemen und schlechte Tage mit mehr Problemen.

Ich bin aber am Ende meines Lateins (und die Ärzte offenbar auch) – gibt es irgendwelche Bakterien oder andere Erkrankungen, die darauf passen? Wie ihr euch vorstellen könnt, habe ich natürlich an so ziemlich alles gedacht inkl. Krebs, doch bis auf die Müdigkeit gibt es keine anderen Anzeichen dafür, die Werte sind fast alle normal, ich habe keinen Nachtschweiß, Fieber, Gewichtsverlust, alle typischen Frühanzeichen fehlen ansonsten. Ich kann mir daher eigentlich nur noch ein Virus oder Bakterium vorstellen – oder eben, dass die Ärzte doch Recht haben und mir der Schock von der Tachykardie irgendwie auf den rest der Körpers geschlagen ist...

Ideen irgendjemand?

Grüße!

Alex

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