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Abgeschlagen, kraftlos und ständig erkältet seit Monaten

pgamprelVmRusex1 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

auf die Gefahr hin, dass solche Beiträge schon sehr häufig gepostet wurden, will ich euch doch nochmal in einem getrennten Faden um Rat fragen. Kurz und gut: Ich (27) fühle mich seit Anfang des Jahres krank und schachmatt und es macht mich völlig fix und fertig. Anfangs (Dezember und Januar) waren es leichte Erkältungssymptome, die Erkältung brach dann auch einmal im Febraur richtig aus, nachdem der gröbste Stress an der Uni vorbei war. Seitdem sind die Symptome – leichte Halsschmerzen/Kratzen im Hals, Gliederschmerzen, leichter Schnupfen, manchmal Kopfweh – nie wieder ganz verschwunden. Das schlimmste allerdings ist die absolute Schlappheit und Kraftlosigkeit, die damit einhergeht. Meine Glieder fühlen sich an den meisten Tagen schon beim Aufstehen an wie Blei, jede Bewegung ist ein Kraftakt, manchmal zittern mir sogar die Muskeln. Durch die Schlappheit ist mir auch zeitweise ziemlich schwindelig. Da ich dachte, es könne am Bewegungsmangel liegen, fing ich im April wieder an zu joggen und mehr spazieren zu gehen, doch auch da quäle ich mich meistens mehr oder weniger durch und bin hinterher völlig k.o. Ein paar gute Tage gab es immer mal wieder zwischendurch, da ging irgendwie alles leichter; das hielt aber nie lange an.

Das ganze beeinträchtigt mich inzwischen so sehr, dass ich nichts mehr richtig hinbekomme: Abschlussarbeit steckt in der Planungsphase fest (keine Konzentration), Arbeiten (Kellnern) geht nicht mehr, da keine Kraft, selbst ein Besuch von Freunden über's Wochenende streckt mich schon flach und ich verbringe in der Regel den folgenden Tag im Bett.

Bisher wurde folgendes deswegen unternommen:

- Allgemeinarzt: Blutbild, Langzeit-EKG, Schellong-Test (Blutdruckmessung über 30 min im Stehen, Sitzen und Liegen), Ultraschall Schilddrüse –> Ergebnis: alles ok, lediglich leicht erhöhte Blutsenkung, durchweg zu hoher Ruhepuls (> 100)

- HNO: Gleichgewichtstest wegen Schwindel, Allergietestung auf Pollen, Gräser, Hausstaub etc. –> alles ok

- Augenarzt: Überprüfung der Augenbewegungen wegen Schwindel -> alles ok

- Neurologe steht noch aus im Mai

- beim Kardiologen (wg. Ruhepuls) bekomme ich wg. zu langer Wartezeiten keinen Termin

Zugegeben, meine Gesamtsituation ist momentan alles andere als rosig, von daher sind schon viel allgemeine Unsicherheit und Stressfaktoren vorhanden. Dass aber der Körper so krass darauf reagiert, will ich mir einfach nicht einreden lassen, bevor ich nicht alle anderen Ursachen ausschließen kann.

Für Ideen in jeder Hinsicht bin ich euch sehr dankbar!!

Antworten
_CParvxati_


Stelle mal bitte deine aktuellen Blutwerte hier rein.

Wurdest du auch mal auf Pfeiffersches Drüsenfieber getestet?

K\leinewEal8dfexe


Wurdest du mal auf EBV/Pfeifersches Drüsenfieber getestet?

Und wenn es dir psychisch momentan nicht gut geht, kann es schon sein das das alles auf deinen Körper schlägt.

Vielleicht geht es bei dir auch in Richtung burn Out.

piamwpelUmusxe1


Ich habe leider keine Blutwerte vorliegen :( Und Pfeiffersches Drüsenfieber ohne Fieber, kann das sein?

F\r2eimauxrer


Ja kann sein, war bei mir auch so.

Was mir geholfen hat war Orthomol Immun. Ist sauteuer, man muss es auch mind. 2 Monate nehemen aber danach fühlt man sich wie neu geboren.

Alle die´s auch genommen haben sagen dasselbe. Manchmal hat man so ne Zeit im Leben, da gibts keine Zeit sich auszuruhn, da haut´s einen so runter, dann braucht man ein bisschen unterstützung ;-) 8-)

SaunfUlower8_7L3


Eine Kollegin von mir hatte eine ähnliche Symptomatik – und war natürlich unter Druck, weil fast 2 Monate Krankschreibung wegen solcher diffusen Symptome natürlich auch nicht unproblematisch ist. Ein CT hat jetzt ergeben, dass die eine tiefe Nebenhöhlenentzündung hat. Ohne den typ. Druck im Kopf. Sie bekommt seit einigen Tagen Anitbiotika und mailte gestern, dass sie endlich wieder das Gefühl hat, wacher und fitter zu werden.

Das mal so als Tipp... Gute Besserung!

ppamp#elmusxe1


So, nach einer Weile Pause melde ich mich auch mal wieder zurück. Danke erstmal für eure Antworten! Dieses Orthomol Immun hatte ich auch mal im März von einer Apothekerin empfohlen bekommen, das ganze wegen des hohen Preises und meiner Zweifel über die wirkliche Wirksamkeit (zumal die Ursache meiner Beschwerden ja noch im Unklaren liegt) aber dann doch ganz schnell wieder verworfen. Mal sehen, ob ich eines Tages doch darauf zurückgreifen werde. Zuerst mal möchte ich aber weiterhin die Ursache wissen!!!

Das mit der Nebenhöhlenentzündung, die erst im CT erkannt wurde, klingt auch wirklich krass. Ich habe in 8 Tagen endlich (nach 3 Monaten) meinen Termin beim Neurologen, vielleicht veranlasst er ja eine ähnliche Untersuchung.

Ansonsten hat meine Hausärztin mir letzte Woche nochmal deutlich und genervt signalisiert, dass sie bei mir nicht mehr weiter weiß ":/ und mich an einen Internisten überwiesen. Bei ihm werde ich auch den EBV-Test machen lassen, vielleicht bin ich ja danach schlauer.

Ich bin wirklich mittlerweile am Verzweifeln wegen meinem körperlichen Zustand :°( Zwischenzeitlich hatte ich aufeinanderfolgend einige "gute" Tage, an denen ich nicht schon morgens dieses Bleigefühl im ganzen Körper hatte und auch insgesamt mehr Energie. Leider hat diese kurze Besserung nicht lange angehalten und ich kann seit Tagen wieder fast nichts mehr machen, mich kaum auf meine Abschlussarbeit konzentrieren und bin nach jeder kleineren Anstrengung (einkaufen, spazieren..) wieder wie erschlagen und kaputt. Wenn ich alleine irgendwo hin muss, bekomme ich schon regelrecht Panik, weil ich meine, jeden Moment zusammenzubrechen. Ständig dieser leichte Schwindel, die Benommenheit, völlige Kraftlosigkeit, Kopf-/Halsschmerzen etc. ... Wünsche mir ja nichts sehnlicher, als endlich wieder ein kraftvolles, gesundes und damit lebenswertes Leben zu führen :-( :-( :°(

F$reimMaurexr


Wenn es dir so schlecht geht mach ich mir echt Sorgen um Dich!

Tut mir leid wenn ich jetzt wieder mit Orthomol um die Ecke komme, aber wenns dir so schlecht geht solltest du nun nicht mehr ans Geld denken und Dir das kaufen! Du steckst in einem Teufelskreis:

Es geht dir Psychisch schlecht weil du so krank und kraftlos bist, du bist krank und kraftlos, deshalb gehts dir noch zusätzlich psychisch schlecht.

Orthomol baut wenigstens deinen Körper wieder auf, dann können sich deine Nerven auch wieder beruhigen. Nach 3 Monaten haben die orthomolekularen Nährstoffe deine ganze "Grundsubstanz" wieder aufgebaut.

So oder so, das wird wieder!

Alles, alles Gute!

Hkappyr BanaKnxa


Ich würde fast vermuten da es bei die ganz einfach extrem an der Psyche hängt. Und auch das mit der Panik wenn du allein unterwegs bist spricht für ein eher psychisches als körperliches Problem. Vielleicht solltest du mal den Besuch eines Psychologen in betracht ziehen. Und erkundige dich mal über Panik-Attacken und Burn-Out.

p6ampsel3mu5sex1


Danke für den Zuspruch, Freimaurer. Wenn ich die finanziellen Mittel hätte, würde ich diese Kur wirklich mal ausprobieren, aber momentan ist das leider wirklich nicht drin. Aber das mit dem Teufelskreis, was du vermutest, ist wirklich so. Ich kann mittlerweile schon gar nicht mehr zuordnen, ob es mir psychisch schlecht geht, weil es mir körperlich so besch*** geht, oder ob es mir körperlich so schlecht geht, weil ich psychisch gerade zu vielen Belastungen ausgesetzt bin (in Kürze: Arbeitslosigkeit meines Mannes seit Februar, daher auch finanzielle Engpässe, erzwungener Umzug innerhalb der nächsten 2 Monate (Eigenbedarf des Vermieters), Masterarbeit bzw. relative Orientierungslosigkeit, was nach dem Studium kommt..) . Ich mache mir auch permanent selbst noch Vorwürfe, dass ich – zur Zeit oder viell. auch allgemein – anscheinend nicht genügend belastbar bin und mache mir ständig große Sorgen um die Zukunft.. das macht es irgendwie noch schlimmer glaube ich. Vor dem Hintergrund trotzdem mein Ansatz: Erstmal alles Körperliche abchecken – wenn sich da nichts findet, muss es ja quasi psychosomatisch sein und ich kann dann da ansetzen.

Happy Banana: Ich schließe das auch nicht aus, zumal ich schonmal vor 3 Jahren eine Therapie u.a. wegen Angstzuständen gemacht habe. Ich würde sagen, dass ich die Angst-Beschwerden aber schon mittlerweile ganz gut differenzieren kann von den "sonstigen" Beschwerden. Diese absolute Energielosigkeit, Gliederschmerzen und ständige Erkältungen gehörten bisher nicht dazu. Wenn tippe ich wirklich eher auf Burnout (als Studentin wäre mir das allerdings schon ziemlich peinlich) oder Depression. Ich habe jedenfalls schon einige Psychologen angerufen, die sich mit Psychosomatik auskennen – Wartelisten zwischen 3 und 9 Monaten, wie üblich. Ich bleibe aber dran.

Generell bin ich einfach ein bisschen vorsichtig, wenn es darum geht, Körperliches auf die Psyche zu schieben. Ich weiß zwar in etwa um die "Macht" der Psyche, habe aber schon die Erfahrung gemacht, dass bei mir 3 Jahre Dauer-Magen-Darm-Beschwerden fälschlicherweise auf Stress geschoben wurden und sich hinterher als nachweisbare Zöliakie entpuppten.

Nun ja, ich warte also weiterhin die ausstehenden Untersuchungen noch ab und mache bis dahin gezwungenermaßen langsam... :-/

p=ampelm7usex1


Hallo zusammen,

nach zwei Monaten will ich mich nochmal zurückmelden, denn vielleicht haben ja einige von euch (immer noch) mit ähnlichen Symptomen zu kämpfen wie ich und wissen ebenso wenig, woran es wohl liegen könnte. Ich habe in den letzten Wochen viel gegoogelt und gelesen und keine Ruhe gegeben, da ich einfach für mich davon überzeugt war, dass meine Beschwerden eine handfeste körperliche Ursache haben und nicht bloß auf die Psyche zurückzuführen sind. Durch Zufall bin ich dabei auf etwas gestoßen, 90% aller Symptome trafen auf mich zu, und habe daraufhin einen Internisten direkt aufgefordert, eine Stuhlprobe untersuchen zu lassen. Und siehe da, der Befund war positiv. Ich bin voll mit Darmpilzen (candida albicans). Und das vermutlich nicht erst seit wenigen Monaten, sondern schon seit Jahren, doch wenn ich ganz viel Stress habe, vermehren sie sich wie blöd und legen meinen Körper mehr oder weniger lahm.

Was nun folgt ist mühselig, aber das ist es mir Wert: Einnahme von Antipilzmitteln, wochen- oder gar monatelange strikte Anti-Pilz-Diät, Wiederaufbau der Darmflora. Dazu will ich an meinen Stressverarbeitungsmechanismen arbeiten, damit es nicht bei nächster Gelegenheit wieder zu einem neuen Ausbruch kommt. Das alles unter der Aufsicht eines naturheilkundlich geschulten Allgemeinmediziners, denn die Mehrzahl der Schulmediziner nimmt das Problem leider bis heute nicht ernst.

Vielleicht kann das ja dem ein oder anderen mit ähnlichen Symptomen helfen. Ich rate in jedem Fall immer dazu, den wahren körperlichen Ursachen auf den Grund zu gehen! Aus eigener Erfahrung weiß ich zwar auch nur zu gut, wie auch Ängste und Depressionen auf den Körper schlagen können, aber längst nicht immer sind solche Beschwerden automatisch "psychisch bedingt" @:)

Liebe Grüße,

pampelmuse

t3om0x30


Hallo,

schön dass du der Sache jetzt auf den Grund gegangen bist. Ich möchte hierzu eine Anmerkung in eigener Sache machen, denn auch ich hatte dieselben Probleme wie du.

Dieser anschließende Antipilz- Kult und vor allen Dingen die in vielen Foren propagandierte wochen- oder gar monatelange strikte Anti-Pilz-Diät schreckten mich aber eher ab.

Also suchte ich einen Heilpraktiker mit eben diesem Schwerpunkt auf und dieser erklärte mir klipp und klar, das in einem gesunden Darmmilleu Candita Albicanis keine Chance hat.

Ich machte eine 6 Wochenkur mit einem Citrat-Basenmittel und Mutaflor, jetzt bin ich zu 100 % wieder hergestellt.

Meine Ernährung habe ich dahingehend umgestellt, als dass ich mich jetzt zu 80% basisch ernähre, nur einmal wöchentlich Geflügel zu mir nehme und komplett auf Süßigkeiten Weißbrot und Fertiggerichte verzichte.

Der mir von einigen Foristen empfohlene Verzicht auf Fruchtzucker in Form von Äpfeln, Honig und nicht reinen Roggenmischbroten kam für mich nicht in Frage und tat in meinem Fall auch nicht Not. :)z

Gute Besserung!

Ixchbi6nsKirUsten


Sehr interessant Pampelmuse. Ich fühl mich in letzter Zeit auch so wahnsinning schlapp und müde. Fühle mich manchmal wie daneben. Dazu hab ich in letzter Zeit dauernd nen Scheidenpilz. Auch muss ich öfters am Tag "groß". Hab selbst schon mal gedacht, ob ich nicht was am Darm haben könnte.

Hab mir direkt für Freitag nen Arzttermin geben lassen. Werde auch mal ne Stuhlprobe abgeben.

pZample7lmuxse1


Hallo tom030,

vielen Dank für deine Erfahrungen, das tut immer gut zu lesen, dass es auch tatsächlich Besserung gibt nach so einer Pilzgeschichte! Sind denn wirklich alle deine Symptome komplett verschwunden, auch ohne Nystatin und Co.? Vor allem was du zur Ernährung schreibst, gibt mir zu denken, denn ich bin von dieser strikten Diät um ehrlich zu sein auch nicht vollkommen überzeugt. Wenn man sich in den Candida-Foren aufhält, ist man nur leicht dazu geneigt, alle "Vorschriften" ungefragt zu übernehmen, Hauptsache dass es einem besser geht. Da ich mich aber bereits glutenfrei ernähren muss und damit auf so einiges verzichte, erscheinen mir diese vielen zusätzlichen Einschränkungen doch sehr krass. So esse ich z.B. auch weiterhin (saure) Äpfel und ich merke, dass es mir gut tut. Was ich allerdings wirklich ändern möchte ist mein extensiver Süßigkeitenkonsum – lebe bereits seit 2 Wochen ohne Schokolade und siehe da, so schwer ist das doch eigentlich gar nicht ;-) und meine Haut dankt's auch noch dazu.

IchbinsKirsten,

ja, soweit ich nach dem wochenlangen Stöbern und Lesen informiert bin, geht häufiger Scheidenpilz sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Darmpilzen einher. Daher ist es bestimmt nicht verkehrt, wenn du das mal überprüfen lässt. Wünsche dir jedenfalls alles Gute!

I]chbins4Kirstxen


Die Werte sind da und es wurden vereinzelnte Candia gefunden. Ich krieg jetzt irgendso ein Medikament (Irgendwas mit Ny...), welches ich ein paar Tage nehmen soll. Mein Arzt hat natürlich eigentlich null Ahnung. Hab nach der Ernährung gefragt, aber er meinte die brauch ich nicht umstellen. ":/ :-/ Jedoch esse ich schon sehr viele Kohlenhydrate ...

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