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Lymphknotenschwellungen seit Jahren – Ursache Stress?

GGlasg4owGrxin hat die Diskussion gestartet


Hallo :-)

Mein Name ist Manuel und ich bin 23 Jahre alt oder jung :)z

Meine Leidensgeschichte fing mit 15-16 Jahre an. Ich bemerkte dass ich vermehrt an Hände schwitzte, was sich über die Jahre – psychisch bedingt – auf den ganzen Körper übertragen hat. Ich muss nur an das Händeschütteln denken, schon bin ich komplett nass.

Trotzdem kam ich irgendwie immer klar. Ich hab viele Freunde, war selten Single, hab einen guten Beruf und Feiern bzw. Weggehen kann ich auch immer (allerdings muss ich immer etwas alkoholisches Trinken, da es mich entspannt und den Schweißfluss stoppt).

Das eigentliche Problem sind meine Lymphknotenschwellungen die sich mit 17-18 entwickelt haben – am und im ganzen Körper! Anfangs waren sie sehr schmerzhaft und groß. Ich hatte es kurz darauf abchecken lassen und es wurde auf eine vergangene Pf. Drüsenfieber-Infizierung zurückgeführt. Die Schwellungen gingen allerdings nicht zurück. Als sich mit 21 nichts geändert hatte, wollte ich der Sache erneut auf den Grund gehen – großes Blutbild, Ultraschall der Lymphknoten, Abtasten – alles in Ordnung. Danach war ich beruhigt. Bis heute habe ich diese Probleme, Phasenweise. 4 Monate sind die Knoten einfach nur vergrößert, dann häng ich wieder komplett drin. Die Knoten schmerzen, ich bin müde und total platt.

Nach einigen Vorfällen, auf die ich im Folgenden eingehen werde, habe ich wieder massive Probleme mit den Lymphknoten. Vor allem vor dem Ohr und unter dem Ohr, entlang des Halsstranges, schmerzen die Lymphknoten. Es stört beim Reden und Kauen.

Nun zu den Vorfällen:

Zwei sehr wichtige Menschen sind im Jahr 2011 gestorben: mein Opa an Krebs und mein bester Freund an einem tragischen Busunfall im Ausland. Jeden Tag denke ich daran, aber es kam mir immer vor, als könnte ich damit umgehen. Diesen August bekam ich dann meine erste Panikattacke im Kino. Ich dachte ich muss sterben – Herzrasen – Schweißausbruch – Kribbeln im ganzen Körper und einfach Angst vor dem Tod.

Ein paar Wochen danach bekam ich wieder so einen Anfall im Zug. Ich kam mir hilflos vor, keiner kann mir helfen und zack, wieder eine Panikattacke. Ein Arzt im Zug musste mir Valium zur Beruhigung spritzen. Danach ging ich zum Hausarzt der mir Opripramol verschrieb. Außerdem wurde ich zum Kardiologen geschickt, um Herzerkrankungen auszuschließen. Alle Werte (EKG, Belastungs-EKG und Sono) waren völlig in Ordnung und meinem Alter entsprechend. Außerdem kann ich ohne Probleme Sport betreiben, was mit einer Herzerkrankung wohl längst zu Komplikationen geführt hätte. Mittlerweile würde ich diese Attacken auf meinen psychischen Zustand schieben: der ständige Stress wegen dem übermäßigen Schwitzen, Tod wichtiger Personen in meinem Leben, Lymphknoten-Probleme und Abschlussprüfung im November.

Hat Jemand gleiche Erfahrungen bzw. Probleme mit den Lymphknoten oder Ideen, welche Ursache das ganze haben könnte? Ich erwarte natürlich keine Diagnosen, sondern nur Denkanstöße.

Ich selbst würde den ganzen Spuk auf das chronische Drüsenfieber zurückführen, da ich diese Probleme bei sehr viel Stress bekomme. Außerdem habe ich typische B-Symptome wie Verspannungen im Nacken, Schwindel, Sehstörungen, ständig Hunger, Unreine Haut, entzündete Talgdrüsen, Zittern usw.

Krebs (Lymphom) kann ich mir einfach nicht vorstellen, da ich diese Probleme seit so vielen Jahren habe und diese phasenweise auftreten. Außerdem wachsen die Knoten nicht weiter, sie sind einfach nur vergrößert.

Zusammenfassung der Untersuchungen:

- 5 große Blutbilder

- Ultraschall der Lymphknotenregionen und der Milz

- EKG

- Belastungs-EKG

- Ultraschall des Herzes

- Schilddrüsenwerte

- Ultraschall der Schilddrüse

- Messung der Stresshormone

Das übermäßige Schwitzen wird übrigens im Moment behandelt und es macht Fortschritte *:)

Ich würde mich über Rückmeldungen sehr freuen und bedanke mich schon einmal im Voraus für euer offenes Ohr :)_

Viele Grüße

Manuel

Antworten
bwluti!geEr Laxie


Hi Manuel,

ein Bekannter von mir hat auch sowas.Allerdings schwellen bei ihm irgendwelche Knoten an (bzw. bilden sich, sehr schmerzhaft, über 3 bis 4 Tage, dann schwellen sie wieder ab und verschwinden, teilweise direkt unter der Haut, teilweise irgendwo anders "weiter drinnen", wobei im letzteren Fall es nur durch dieselbe Art von Schmerz ein Hinweis darauf sein könnte, daß es sich um den gleichen Vorgang dreht wie bei den äußerlichen Knoten).

Pfeiffersches Drüsenfieber hatte er auch mal vor 40 Jahren. Das sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

Gute Erfahrungen hat er gemacht durch die Methode eines anthroposophischen Mediziners, der anno dunnemal in der Anthroposophischen Klinik in Herdecke arbeitete, bevor er sich selbständig machte. Der behandelte ihn ähnlich wie einen Gichtkranken (keinerlei Fleisch, egal welchen Lebenwesens, kein (Tee von der Teepflanze, kein Kaffee, keine Hülsenfrüchte, sehr wenig Fett:

nur ganz mageren Käse, kein Alkohol,etc. – und jeden Tag intramuskulär eine Spritze in den Oberarm mit einersehr verdünnten Flüssigkeit.

Und das hat das Menschlein sechs Jahre lang praktiziert. Und es hat genützt. Die Knoten waren weg. Keine Schmerzen mehr.

Solltest Du so leben wollen, wende Dich an einen Anthroposophen.

Mein Bekannter kehrte anschließend übermütig(?) zu seinen normalen Lebensgewohnheiten zurück, gute 12 Jahre lang, dann kamen allmählich die Knoten wieder, neben jenen Erscheinungen wie Schweißausbrüche etc., wobei das auch ganz andere Ursachen haben kann.

Vor Kurzem ließ er per Biopsie Lymphknotenteile entnehmen und die Histologie stellte fest, daß er wohl Morbus Krueck [kroh:g] habe, auch "Sal..." (den Resthabe ich mir nicht gemerkt) genannt, allerdings z.Zt. ohne Symptome.

Vielleicht solltest Du auch mal die Dinger histologisch untersuchen lassen?

Gruß (ein) blutiger Laie

Nnuffxi


Hallo,

das kann schon gut noch mit dem Drüsenfieber/EBV zusammen hängen, auch Panikanfälle habe ich in diesem Zusammenhang schon oft gelesen. Wurde denn dein Blut nochmal auf Epstein Barr getestet? Das sieht man bei dem normalen großen Blutbild nämlich nicht. Wenn ja, stelle deine Werte und vielleicht auch mal deine Frage ins EBV Forum, da sind viele die sich super damit auskennen, gerade was die Blutwerte angeht!

Alles Liebe

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