» »

Blutwerte nicht OK oder normale Reaktion der Sprechstundenhilfe?

HUavnnaChWe


So, nun weiß ich mehr.

Es war wohl doch nur ein kleines Blutbild (hatte ich falsch verstanden) und ein Entzündungswert ist leicht erhöht (7 statt der Höchstgrenze 5).

Die Ärztin sagte aber, dass das keine schlechte Diagnose ist, sondern lediglich auf eine bakterielle Entzündung im Körper hinweist.

Ich habe allerdings keine Beschwerden?!

Naja, der Bluttest wurde nur wenige Wochen nach einer dicken Erkältung gemacht, bei der ich wochenlang sehr verschleimt (Nase + Rachen) war, vielleicht liegt es daran.

Habe gefragt, ob mein Zeckenbiss (2 Tage vor Blutabnahme) etwas damit zu tun haben könnte, aber sie sagte, so schnell kann man das nicht erkennen.

Bis dahin war ich relativ ruhig, dann fragte sie mich, ob ich Fieber, Gewichtsverlust oder Nachtschweiß habe. Habe verneint, aber ein bisschen gruselig ist mir die Frage schon.

Naja, in 2 Wochen soll ich nochmal Blut abgeben, dann machen sie ein großes Blutbild und gucken nochmal genauer auf alles.

Danke euch fürs beruhigen! Ich bin mittlerweile frohen Mutes, dass es nichts ernstes ist.

C;indenrellaU6x8


Um welchen Entzündungswert handelt es sich denn? CRP?

HzannBahWe


Ja, ich glaube es war CRP. Sie hat recht schnell gesprochen.

Alle anderen Werte sind ok.

Jkulifanixa


Hannah... für die Zukunft:

1. MTA teilt dir mit, daß alles ok sei = im Blutbild ist ALLES komplett im Referenzbereich; im path.Bericht ist alles unauffällig und gutartig.

2. MTA teilt dir mit, daß die Ärztin dir das Ergebnis mitteilen muß und du nochmal anrufen sollst = im Blutbild titschen ein paar "-" und "+", also Werte außerhalb des Referenzbereichs umher. Path.Bericht ist umfangreicher und enthält Worte, die man ohne medizinisches Studium erstmal mit großen Augen anschauen möchte. Also nicht alles total perfekt, aber absolut kein Grund zum Testament aufsetzen.

3. Die Ärztin ruft dich zu ungewöhnlichen Uhrzeiten (z.B. abends um 19:00) an und teilt dir mit, daß du am nächsten Tag einen Termin bei ihr oder direkt bei einem Kollegen (z.B. für ein MRT oder so) hast = heilige Kacke. Das wäre ein roter Alarm. Trotzdem noch nicht unbedingt ein Grund, ein Testament aufzusetzen. ;-)

H=alnnahxWe


Ok, danke, das Testament-Schreiben werde ich um 40-50 Jahre verschieben.

Ich weiß selbst, dass ich überreagiere bei solchen Sachen. Hab letztes Jahr einen schweren Autounfall überlebt und seitdem hab ich phasenweise das Gefühl ich stehe auf der "Liste" (ähnlich wie beim Film "Final Destination") ;-D

mOarioyn aXu;s wixen


mich hat mein doc um 22.30 angerufen,um mir mitzuteilen dass ich diabetikerin bin-dacht damals noch,welcher trottel ruft um diiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie zeit an

;-D

meine befunde bekomm ich abends per mail,vom doc selber,wenn er aber vergisst,gibt mir die MTA auch telefonisch auskunft,auch wenn was nicht ganz in der norm ist

J\uliYanpixa


22:30 Uhr find ich krass. Bei mir war es 19-20 Uhr. @:)


Ich weiß selbst, dass ich überreagiere bei solchen Sachen. Hab letztes Jahr einen schweren Autounfall überlebt und seitdem hab ich phasenweise das Gefühl ich stehe auf der "Liste"

Hannah, das Gefühl kenne ich auch. Vor inzwischen 13 Jahren flippte meine Schilddrüse komplett aus mit einem autonomen Adenom. Die fT4 und fT3-Werte standen irgendwo in den Sternen. Nach einer Woche des Herumliegens, Kotzens + Minischlückchen Trinken war mein Gesamtzustand nicht mehr gut. Ein netter Passant schleppte mich die Treppe zur Praxis meiner Ärztin hoch, weil ich schnaufend irgendwo auf dem Bürgersteig saß und nicht weiterkam; ab dann übernahmen die Mediziner. Im Grunde wohl eine Nahtodeserfahrung wie dein Autounfall.

Danach hatte ich auch immer dieses Gefühl. Als ob es eigentlich hätte vorbei sein "sollen" und man nur noch auf "gepumpte Zeit" lebt.

Eventuell braucht's eine zweite Nahtodeserfahrung, um da wieder rauszukommen? Aber momentan habe ich dieses "gepumpte Zeit"-Gefühl nicht mehr.

:)*

kWathy~kekxs


Ich finde es halt schwer, hinzunehmen, dass ich so oft erkältet bin (3-4 mal Pro Jahr, laut meiner Ärztin noch im Normalbereich und die Ursache sei "Pech". Hoffe immernoch, dass mal etwas gefunden wird. Natürlich nicht Krebs oder sowas.

Hatte da eher an etwas harmloses gedacht, Vitaminmangel oder sowas.

Wie schon jemand schrieb, werden Vitamine und Mikronährstoffe bei einem normalen Blutbild nicht mitkontrolliert. Nur Eisen bzw. Ferritin ist bei einem großen Blutbild dabei. Wenn du häufig erkältet bist und einen Mangel als Ursache dafür vermutest, lass doch mal Ferritin, Vitamin D, Vitamin B12, sowie evtl. andere B-Vitamine, Zink und Selen überprüfen. Meistens muss man das allerdings selbst bezahlen (außer Ferritin). Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass Vitamin D (welches ja eigentlich ein Hormon ist) beim Hausarzt bezahlt hätte werden müssen, beim Endokrinologen jedoch nicht.

Auch Autoimmunerkrankungen schwächen das Immunsystem. Wenn du noch andere Beschwerden hast, die evtl. mit einer (bestimmten) Autoimmunerkrankung in Verbindung gebracht werden kann, würde ich auch mal in diese Richtung forschen.

H;anYnahWe


Kotzens + Minischlückchen Trinken war mein Gesamtzustand nicht mehr gut. Ein netter Passant schleppte mich die Treppe zur Praxis meiner Ärztin hoch, weil ich schnaufend irgendwo auf dem Bürgersteig saß und nicht weiterkam; ab dann übernahmen die Mediziner. Im Grunde wohl eine Nahtodeserfahrung wie dein Autounfall.

Danach hatte ich auch immer dieses Gefühl. Als ob es eigentlich hätte vorbei sein "sollen" und man nur noch auf "gepumpte Zeit" lebt.

Genau! So geht es mir auch. Es war ganz komisch, in den ersten Wochen nach dem Unfall stand ich so unter Schock, dass ich dieses Gefühl noch nicht hatte. Ich war nur unendlich dankbar dass ich noch lebe, habe wirklich plötzlich das Leben mit anderen Augen gesehen und jeden Tag als "zusätzliches Geschenk" betrachtet, denn eigentlich hätte ich sterben müssen.

Und irgendwann ging der Schock und die körperlichen Verletzungen heilten, und seitdem ist mir meine eigene Sterblichkeit sehr bewusst und oft präsent.

Vorher war ich eine kerngesunde Frau Mitte 20 (danach eigentlich auch wieder!), und habe mir übers Sterben 0 Gedanken gemacht. Körperlich sind alle Unfallverletzungen komplett wieder geheilt aber menschlich habe ich mich verändert. In vielerlei Hinsicht nehme ich Dinge im Privatleben und Berufsleben jetzt gelassener, weil ich weiß, dass es viel Schlimmeres gibt als alltägliche "Problemchen".

Nur die Sorgen um meine Gesundheit sind seitdem stärker geworden - vor allem das Gefühl mit der "geborgten Zeit". Ich bräuchte einfach mal ein halbes Jahr ohne jegliche gesundheitliche Probleme, dann würde ich das sicher in den Griff kriegen und den Fokus wieder auf andere Dinge legen können.

Juliana, hattest du denn diese zweite Nahtod-Erfahrung, oder wie bist du die Gedanken wieder losgeworden?

Jculiaxnia


Jeiiiin. Ich "stehe jetzt auf einer Liste" (bin Ende dieses Monats im 2. Jahr seit Krebsdiagnose) und seitdem belastet mich dieses komische Gefühl nicht mehr. Weil es plötzlich kein komisches Gefühl mehr ist, sondern Realität? Eventuell empfinde ich es momentan auch nur nicht mehr wegen der post-traumatischen Anfangseuphorie, und nach einiger Zeit käme es wieder.

Vielleicht leben wir ja alle wirklich nur auf gepumpte Zeit und es ist halt nur die Frage, was wir mit dieser Zeit machen. :-)

H{annyahxWe


Juliania, das tut mir sehr leid mit deiner Krebsdiagnose. Jetzt schäme ich mich, soein Tamtam wegen meinem doofen Blutwert gemacht zu haben, denn es gibt natürlich wirklich Menschen, die Krebs haben.

Vielleicht leben wir ja alle wirklich nur auf gepumpte Zeit und es ist halt nur die Frage, was wir mit dieser Zeit machen.

Ja, das stimmt sicher. Allerdings spielt der Faktor "Ungewissheit" für mich eine große Rolle. Solange ich nicht weiß, ob ich krank bin, und was ich hab, wird es mich wahrscheinlich sosehr quälen, dass ich die Zeit nicht genießen kann, weil ich denke, ich könnte ja etwas übersehen, ich müsste doch diesen und jenen Test machen lassen um es herauszufinden. Und zu welchem Arzt ich gehen müsste, um herauszufinden, was mir fehlt.

Und verpasse dabei wahrscheinlich, das Beste aus der Zeit zu machen, die ich nunmal auf dieser Welt haben werde, ob das nun noch 6 Monate oder 60 Jahre sind. Aber wie kann man das ändern?

k0athykexks


was mir fehlt

Fehlt dir denn überhaupt etwas, oder hast du nur Angst davor, dass dir etwas fehlen könnte?

Hyagn9nah?We


Fehlt dir denn überhaupt etwas, oder hast du nur Angst davor, dass dir etwas fehlen könnte?

Tja, das ist halt die Frage. Fehlt einem was, wenn man einen CRP Wert von 7 statt höchsten 5 hat? Ich kenn mich da nicht aus - hatte bisher immer perfekte Blutwerte. Die Ärztin konnte es mir nicht sagen - irgendwo im Körper ist eine Entzündung, aber wo?

Wir werden es sehen. Wenn der Wert in 2 Wochen wieder im Normalbereich ist, wird es wohl ein Rest der Erkältung gewesen sein. Wenn nicht, geht die Suche weiter.

mlarioLn a$us (wiexn


ist nur eine minimale erhöhung-keine bange-

k%athykGeks


Hast du denn, bis auf die Infektanfälligkeit, sonst irgendwelche Beschwerden?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Immunsystem oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Infektionen · Ernährung · Krebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH