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Erkältung, Immunsupressiva - und schlechtes Gewissen

GuesunDdheixt30 hat die Diskussion gestartet


Liebes Forum,

bin männlich, Ü30 und werde immunsuppressiv behandelt: Erkälte mich leicht und eine Erkältung dauert bei mir länger als "normal", aber ansonsten geht es mir gut. Ich beobachte, dass wenn ich in der "Endphase" einer Erkältung nicht aufpasse (kühle Wohnung, Kino mit Klimaanlage, Kaffeetrinken und irgendwo zieht es ...), ich mir einen neuen Infekt hole, weshalb ich derartige Dinge inzwischen komplett meide.

Trotzdem plagt mich ein schlechtes Gewissen bezüglich der Arbeit.

Gerade im Moment auch wieder:

Heute Morgen ging es mir nicht gut. Nachts bin ich am niesen und husten, kann nicht schlafen (mein Schlafrhythmus ist deshalb total im Eimer). Ich hab teilweise Schwindel/Schwächeanfälle (hört sich viel schlimmer an, als es ist, bitte keine Panik!). Aber nachdem ich drei Stunden wach war und die üblichen Hausmittelchen zu mir genommen habe, dachte ich: Eigentlich könnte ich jetzt auch arbeiten.

Wo zieht Ihr Eure persönlichen Grenzen, wenn der Job nicht in Gefahr ist?

Vielen Dank im Voraus

Antworten
G1esundjheit3x0


Keine Antwort bisher. Daher möchte ich mein Anliegen etwas präzisieren:

In Anbetracht der gesamten Anamnese, würde ich jederzeit und ohne schlechtes Gewissen zu Hause bleiben, wenn sich meine Erkältung dadurch auch nur um zwei Tage verkürzen würde. Die Problematik ist aber: Ich weiß nicht, was wirklich etwas bringt. Dadurch entsteht diese gedankliche Abwärtsspirale mit schlechtem Gewissen.

S)unflo1wer_7x3


Spontaner Rat: Probiere es aus. Also ob zu Hause bleiben etwas bringt.

(Erkältungen entstehen allerdings nicht durch Kälte, sondern Bakterien oder Viren... Ggf. wären als Handschuhe, Mundschutz, Desinfektion und Vermeidung best. Kontakte sinnvoll!)

Ganz grundsätzlich:

Wenn Du immunsupprimiert bist, dann hat Dein Körper ja offensichtlich eine Grunderkrankung. Gerade vor dem Hintergrund solltest Du einfach auf Dich bzw. Deinen Körper aufpassen und nicht das Maximum herauskitzeln. Du hast Dir die Krankheit nicht augesucht, aber irgendwo jetzt die Pflicht, einfach ausreichend aufzupassen.


Wo ich persönlich die Grenze ziehe:

Ich arbeite sehr intensiv mit Menschen. Und ich gehe nicht zur Arbeit, wenn ich a) nicht sprechen kann (wichtig) und b) meine Konzentration/Denkfähigkeit für den Tag im Job nicht ausreicht.

V.a. Migräne und massive Erkältungen, wo ich mehr huste/niese/röchel als sprechen kann, lassen mich zu Hause. Andererseits bin ich (blöd wie man ist) auch schon 3-4 Tage nach OP und trotz Krankschreibung arbeiten gegangen. Wichtige Termine, Konzentration reichte, ich konnte einfach sitzen,...

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