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Teilnahme an Interferonstudie ja oder nein?

DmunkelObunxt17 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei uns an der Uni ist eine Interferon Studie ausgeschrieben, für die Probanden gesucht werden. Dabei soll geschaut werden wie Interferon auf die Aktivierung des Immunsystems wirkt. Die Studie dauert 9 Tage wovon man 2x 24 Stunden im KH verbringt und dann noch 2x 2 Stunden.

Interferon ist ja nicht ganz ohne Nebenwirkungen, daher habe ich Bedenken , obwohl ich gerne teilnehmen würde. Die Aufwandsentschädigung wäre ziemlich hoch, 1000 €

Was denkt ihr darüber?

Antworten
Mwoxh


Hallo Dunkelbunt,

mein Onkel hat nach einer Hautkrebserkrankung eine Interferontherapie gemacht und während dieser Zeit haben wir ihn nicht wiedererkannt...er war ständig fix und fertig, als hätte er eine Dauergrippe, und depressiv wurde er auch davon. War kein Spaß :|N Sind alle froh dass er es jetzt hinter sich hat und drücken die Daumen, dass es auch etwas bewirkt hat und der Krebs nicht wiederkommt.

Was ich damit sagen will: Das Zeug ist echt verdammt heftig und es wird nicht umsonst so eine Hohe Entschädigung dafür geben...überlege es dir gut @:)

A,bendppriPn>zessixn


Hi!

Ich muss Interferon mein Leben lang spritzen wegen einer chronischen Erkrankung. Ich spritze allerdings die pegylierte Form, welche besser verträglich ist. Ich komme sehr gut damit zurecht und habe nur wenige Nebenwirkungen. HIn und wieder nehme ich ein Schmerzmittel, wenn die Grippesymptome etwas stärker sind.

Allerdings verträgt es jeder anders. Kenne auch Patienten, die starke Beschwerden durch Interferon hatten wie Muskelschmerzen oder auch heftige Depressionen. Ist bei mir zum Glück alles nicht der Fall. Spritze jetzt seit 2 Jahren schon.

LG und alles Gute

Eohemaliger; Nutzer+ \(#Q393F910x)


Ob ja oder nein kann ich Dir nicht empfehlen. Aber was ich Dir nahelgen möchte ist, solltest Du dran teilnehmen, achte genau auf den Vertrag, was drinnen steht, wenn eventuelle Nebenwirkungen, Folgeschäden, etc auftreten.

Wer kommt für die Kosten auf, bekommst Du bei dauerhaften Folgeschäden (keine Ahnung ob welche auftreten können) dann eine entsprechende Entschädigung, etc.

Nicht dass die sich durch die Zahlung von 1000 € aus jeglicher Verantwortung stehlen wollen.

tNhe-gcavexr


Melde Dich ruhig und stell beim Aufklärungsgespräch sämtliche Fragen die Du stellen willst - neinsagen kannst Du immer noch.

Interessant wäre z.B. ob es sich um ein auf dem Markt befindliches Präparat handelt oder um ein neues (ich vermute stark ersteres) - wenn auf dem Markt, wie die Dosierungen in der Studie im Vergleich zu denen bei Patienten sind.

Du wirst einen ziemlch vollständigen Aufklärungsbogen für die Studie kriegen, der musste nämlich ebenso wie die Studie an sich von der jeweiligen Ethikkommission genehmigt werden.

Die Risiken sind in diesem Bogen genannt. Wegen Absicherung für Folgechäden musst Du keine bedenken haben, es wurde für die Studie eine Probandenversicherung abgeschlossen (ist Vorschrift). Im Aufklärungsbogen wird auch drinstehen, bei welcher Versicherung (ist auch Vorschrift).

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