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Wann ist man zu krank zum Arbeiten / Wann ins Bett?

b>artx89 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe mal eine Frage. Ich bin sehr häufig "krank" bzw. fühle mich krank. Einfach das allgemeine Krankheitsgefühl, schlapp, fiebrig etc. War in letzter Zeit auch sehr häufig krank bzw. krankgeschrieben. Bei ärztlichen Untersuchungen wurde aber nie etwas gefunden. Blutwerte immer i.O. trotz des Krankheitsgefühls.

Im Moment ist es so, dass ich mich nicht mehr so extrem schlapp fühle, aber Halsschmerzen habe, dazu die Nase etwas zu und ein bisschen mit den Nebenhölen Probleme.

Nun stellt sich mir die Frage wann sollte man im Bett bleiben, wann kann man beruhigt arbeiten gehen? Ist es schlimm trotz der beschriebenen Symptome zu arbeiten? (als Elektroniker, zwar kein Bürojob aber auch nicht sehr anstrengend).

Man muss dazu sagen, dass ich unter einer Angststörung / Krankheitsangst insbesondere Herzangst leide und so bei allem sehr ängstlich bin, gerade bei sowas immer auch sofort an eine Herzmuskelentzündung und Leute die krank auf die Arbeit gehen und tot umfallen denke.

Vielen Dank für eure Antworten.

Antworten
M,ongaxta


Pauschal kann man das nicht sagen. Du musst eben lernen, auf deinen Körper zu hören und zu überlegen, wie du dich fühlst. Meiner Erfahrung nach, gibt es ganz unterschiedliche Krankheitsstadien (als Patient gesprochen).

Wenn man beispielsweise mit hohem Fieber dahinvegetiert und selbst beim Gang zur Toilette kollabiert, ist dir und jedem Umstehenden klar, dass du ins Bett gehörst. Es wird auch jedem klar sein, dass man in bestimmten Berufen nur eingeschränkt arbeiten kann, wenn man einen Bruch hat oder mit Durchfall auf dem Klo sitzt.

Dann gibt es die offensichtlichen Krankheiten, wie zum Beispiel ein guter Schnupfen, bei dem einen die Nase tropft und man taube Ohren hat, aber aus unerfindlichen Gründen trotzdem die Energie aufbringt, zur Arbeit zu gehen. Der Körper kränkelt dabei rum, aber geistig ist man irgendwie wach und bewältigt sein Pensum, auch wenn man dann abends totmüde ins Bett fällt.

Dann gibt es die kleinen Zipperlein, die ich bei mir unter Menstruationsbeschwerden, mal Kopfschmerzen, nerviger Minischnupfen, aus heiterem Himmel mal Halsschmerzen oder mal unterschwellige Übelkeit einordne. Man macht sich dabei total den Kopf, ärgert sich, weiß nicht genau, was das nun wird und was das soll, fühlt sich platt und ist frustriert. Man wüde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen, ist auch zu gar nichts zu gebrauchen, aber man hält sich selbst vor, dass man ja "nicht richtig krank" sei und tut sich schwer damit, irgendwas zustande zu bringen. Da kann ein Tag im Bett schon helfen, um sich selbst wieder flott zu kriegen.

Weitere Differenzierungen sind gerne erwünscht. Das sind meine persönlichen. Ich denke, du kannst sehr wohl zur Arbeit gehen, aber wenn du selbst einfach denkst, dass du angeschlagen und nicht gut drauf bist und einen Tag im Bett bräuchtest, dann darf man sich den mal nehmen, sofern es jetzt keine Probleme auf der Arbeit bedeutet und man sich das nicht mehrmals im Monat leistet. Und "schlimm" für deinen Körper ist es absolut nicht, wenn du mit etwas Schlappheit, Halsschmerzen und ein bisschen verschnupfter Nase arbeiten gehst. Setz dir eine Mütze auf, vermeide Zugluft und Kälte, trink nebenbei Tee und mach' so gut es geht. Geduld und Ruhe sind sicher wichtig, aber man muss den Körper manchmal auch fordern und sich selbst ein bisschen treten, um sich dann besser zu fühlen.

... und eine Herzmuskelentzündung wirst du dadurch auch nicht kriegen, du betreibst als Elektriker schließlich keinen Sport.

o`lwdie4x8


Ich bin sehr häufig "krank" bzw. fühle mich krank. Einfach das allgemeine Krankheitsgefühl, schlapp, fiebrig etc.

Dann tue doch was für die Gesundheit. Zum Beispiel in die Sauna. Da gibt es viele Abstufungen von der Dampfsauna (gut für die Atemwege) über die mäßig warme Bio-Sauna bis hin zur heissen finnischen Sauna. Mit 20 Euronen bist du dabei.

Wenn es etwas mehr kosten darf, gönne dir ein paar Tage Wohlfühl-Urlaub auch für die Seele.

auch sofort an eine Herzmuskelentzündung und Leute die krank auf die Arbeit gehen und tot umfallen denke.

Ist schon ein blödes Ende. Da lob ich mir das Ableben beim lustvollen Geschlechtsverkehr. Wenn ich die Wahl hätte ...

SHunf'loweor_73


Für mich gibt es drei wesentliche Aspekte:

1. Kann ich die Arbeitsleistung so erfüllen, dass es "okay" ist?

2. Ansteckung von Kollegen und Menschen, mit denen ich zu tun habe.

3. Wie geht es MIR?

Bei Erkältungen bin ich da ziemlich robust: Solange ich kein Fieber habe, (38°C drüber), gehe ich arbeiten. Ausnahme: Meine Stimme ist weg. Weil die brauche ich. Hingegen kann es gut sein, dass ich mich mit Migräne (wg. extremen Schmerzen und Übelkeit) krankmelde. Weil Konzentration dann gleich null - und Kampf gegen Übelkeit und Würgereiz hilft mir im Job auch nicht.

Direkte Kollegen anstecken ist bei mir eher nebensächlich - und ich verzichte dann auf Händeschütteln etc. Bin eh in einem Bereich, wo wir Hände desinfizieren.

Wegen ein bisschen Schnupfen, Nebenhöhlen etc. bleibe ich nicht zu Hause.

EEhem+aliger: NuDtzer (#50275119)


Ich bleibe zu Hause wenn ich meinen Job nicht mehr mit voller Konzentration ausüben kann.

Mit Nasennebenhöhlenentzündung zum Beispiel geht es nicht wenn ich den ganzen Tag auf den PC schauen muss und allein davon Kopfweh bekomme. Wenn ich mich nur schlapp und fiebrig fühle, ist es zu verkraften wenn ich mich abends früh ins Bett lege.

Ich wäge halt ab ob ich mich fit genug für die Arbeit fühle und ob ich Kollegen anstecken könnte. Krank melde ich mich wirklich nur wenn ich merke dass es ohne ein paar Tage Ruhe nicht geht.

Euhemalzige6r MNu*tzer \(#532352x)


Wenn ich kein Fieber habe, gehe ich trotz Erkältung zum Arzt. Ist die Erkältung sehr heftig und ich hab dauerhaft einen Ruhepuls über 120 bleibe ich Zuhause.

Bei Fieber geh ich nicht arbeiten. Erstens ist es schneller vorbei, wenn ich mich auskuriere und erhole und zweitens bin ich dann eh nicht in der Lage mich zu konzentrieren.

Leichte Schmerzen sind für mich auch kein Grund Zuhause zu bleiben. Während ich bei Migräne wirklich flach liege und es kaum zur Toilette schaffe...da wäre Arbeiten auch sinnlos.

Also letztlich entscheide ich danach ob ich mich noch so fit fühle, dass ich den Arbeitstag durchstehe und ob ich meine übliche Leistung im wesentlichen erbringen kann.

E+hiemaliger7 N<utzer (l#53x2352)


Es soll natürlich heissen: Wenn ich kein Fieber habe, gehe ich trotz Erkältung zur Arbeit.

D{ieKAruemxi


Wenn ich kein Fieber habe, gehe ich trotz Erkältung zum Arzt.

Wieso zum Arzt? Oder meinst du, zur Arbeit?

DoieKUrueamxi


Ahhh, ok :-)

Dmreaxms20x15


Die Erkältung kommt meistens ein-zwei Tage, man brütet da was aus und ist nicht richtig fit, richtig krank ist man auch nicht. In dem Zustand geh ich zur Arbeit. Obwohl ich da schon schlechtes Gewissen habe, weil man in dem Stadium eigentlich schon ansteckend ist. In einem kleinen Vüro zu mehreren hocken ist auch nicht so nett.

Wenn Schnupfen und Husten dazu kommt (bei mir meist am Tag 2-3) bleibe ich zwei Tage im HomeOffice. Dann arbeite ich vom Sofa aus und gut ist. Und am Telefon ist man nicht ansteckend. Bei einem Elektriker-Job geht das natürlich dann leider nicht. Da würde ich mich in dem Stadium krank schreiben. Mit Husten und Niesen ist man für Kollegen und Kunden ansteckend.

Wenn ich mich dann am Tag 4richtig schlecht fühle, geh ich zum Arzt und bleibe 2 Tage im Bett. Auf diese Weise habe ich bis jetzt geschafft, mein Fehlen auf der Arbeit auf 2 Tage pro Erkältung zu reduzieren.

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