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Hilfe, ein paar Sorgen wegen der Behandlung!

SFas@ori9x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo ich weiß ich nerve schon wieder, aber das wird mein letzter Faden. Ich verspreche es. Gewisse Gedanken und Sorgen lassen mich einfach nicht los.

Also in meinem Blut wurden Borrelien entdeckt und aufgrund des angeblich hohen Titers im Blut und meinen Symptomen habe ich in Zusammenarbeit mit einer Ärztin meines Vertrauens eine Antibiotika-Kur mit Doxicyclin gestartet. Da ich vermutlich auch an einer Angststörung, einer erhöhten EBV-Aktivität (jetzt wahrscheinlich nicht mehr) und einer leichten Schilddrüsenunterfunktion leide, ist bis heute nicht klar, was schlussendlich die Symptome: Herzrasen, lang anhaltende Müdigkeit (jetzt nicht mehr), Kopfschmerzen, Nackenschmerzen (selten) , Schlafstörungen (jetzt kaum noch), leichte Schmerzen in den Gelenken (ganz selten könnte aber auch von der neuen Arbeit kommen) ; ausgelöst hat. Die Symptome waren alle schwach und nicht gleichzeitig. Die Müdigkeit war am Anfang so 5 Wochen lang und dann war immer etwas anderes, aber auf jeden Fall lag ein Zeckenbiss und viele Mückenstiche nur kurz zurück und wenn es Borreliose sein sollte, befindet sie sich ziemlich am Anfang.

Auf jeden Fall habe ich auf Verdacht 6 Wochen Doxicyclin eingenommen und zwar 300 Milligramm täglich. Ich mache es, aber ohne Wissen meiner Ärztin 8 Wochen, weil ich auf Nummer sicher gehen will. Nun zu meinem Problem: Ich habe gelesen, dass man auf Milchprodukte meiden sollte. Ich habe aber es, aber immer nur so gemacht, dass ich 2 Stunden vor Einnahme bis 2 Stunden nach der Einnahme keine Milchprodukte zu mir genommen habe. Meine Ärztin meinte, dass das ok sei, aber ich habe Angst, dass das Medikament dadurch weniger gewirkt hat und die Borrelien jetzt nicht alle tot sind?? ??? ??? Außerdem gibt es keinen Test, der eindeutig beweist ob die Behandlung erfolgreich war. Meine Ärztin hat Borreliose als relativ harmlos dargestellt, aber hier im Internet wimmelt es von Horror-Stories, die mir richtig Angst machen und ich bin auch noch totaler Hypochonder starken Ängsten und Suizidgedanken. So etwas wie eine chronische Borreliose mach mir extreme Angst.

Und ich bin mir nicht sicher ob ich mich jetzt vollkommen gesund fühle oder nicht und irgendwie bilde ich mir bei jeder kleinen Körperreaktion (Rückenschmerzen, Kopfschmerzen usw.), dass das noch von der Krankheit sein kann usw. Das kann, aber auch alles an meiner Psyche liegen.

Wegen der Angststörung habe ich bereits Psychotherapie angefangen. Was sagt ihr zu meinen Bedenken?

Antworten
EfhemaligeIr$ Nutzer S(#46=948x5)


Du hast das mit den Milchprodukten völlig richtig gemach. Passt also.

hFeu|te_Jhier


Hey Satori, viele Grüße aus Berlin *:)

Was du beschreibst sieht nach einer guten Antibiose aus - lange und hochdosiert. Die Abstände zu den Tabletten-Einnahmen und den Milchprodukten ist auch in Ordnung. Vielleicht auch mal versuchen, ganz ohne Milch zu leben ... so OT nebenher.

8 Wochen 300 mg Doxy ist sehr gut und du beschreibst auch eine signifikante Symptomverbesserung. Glaub deinem Körper. Wenn es schlechter wird mit deinem Zustand musst du handeln.

Ich habe es nach der Antibiose gegen Borrelien so gemacht:

Am Abschluss jeder Woche habe ich Symptome gezählt oder vielmehr beobachtet. Jede Woche ohne Beschwerden war ein Freudentanz. Nach 2 Monaten ist wieder Normalität eingekehrt und ich habe es verstanden, dass es jetzt erstmal keinen Rückfall geben wird. Ist jetz seit einem 3/4-Jahr so :-D

Vor dieser Scheiß-Krankheit Angst zu haben, ist absolut realistisch.

Du schreibst, dass fast alles an Symptomen weg oder zurückgegangen ist. Konzentrier dich tatsächlich auf die Fortschritte.

Ich weiss, es ist nach der langen Tortour echt schwer zu glauben, dass es sich nicht nur um eine kleine Erholungsphase handelt.

Lass deinem Körper Zeit sich zu erholen und fütter ihn mit vielen Mineralien, Vitaminen und Eiweißen ... eben einfach gesund.

Das packst Du :)^

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