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Geschwollener und eitriger Lymphknoten und Antibiotikum

KGlei^ner Kxoi hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich hoffe, ich bin in diesem Unterforum richtig. Wenn nicht, darf mein Beitrag natürlich gerne verschoben werden. :-)

Seit ein paar Wochen habe ich einen geschwollenen Lymphknoten in der Leiste, aus dem auch Eiter herauskommt, wenn man leicht drauf drückt. Würde auch zeitlich passen, denn um Fastnacht rum war ich leicht erkältet.

Zunächst dachte ich, ich warte erstmal ab, ob er vielleicht von selbst wieder abschwillt, was er jedoch nicht getan hat und so bin ich letzte Woche am Donnerstag mal zu meiner Hausärztin gegangen. Diese hat sich den Lymphknoten kurz angeschaut und mir dann für drei Tage das Antibiotikum Azithromycin verschrieben.

Da ich vorher leider nicht dazu gekommen bin, das Rezept einzulösen, habe ich mit der Einnahme erst am Dienstag Morgen begonnen. Heute habe ich die letzte Tablette genommen. Mein Lymphknoten hat bisher leider noch keine Anstalten gemacht, abzuschwellen und eitern tut er auch noch. :(v

Also habe ich heute nochmal bei meiner Ärztin angerufen und sie gefragt, was ich nun tun soll. Sie hat mir das gleiche Antibiotikum nochmal verschrieben. Wenn es bis Dienstag nicht besser wird, solle ich nochmal kommen.

Nun habe ich ihr nicht gesagt, dass ich mit der Einnahme nicht schon am Donnerstag oder Freitag, sondern erst am Dienstag begonnen habe, da ich es in dem Moment nicht für wichtig gehalten habe. In der Packungsbeilage von Azithromycin steht aber, dass es entweder drei oder fünf (und dann die letzten vier Tage nur jeweils eine halbe Tablette) genommen werden soll und nun bin ich mir unsicher, ob ich mir nicht vielleicht sogar eher Schaden zufüge, wenn ich sechs Tage hintereinander jeden Tag eine ganze Tablette schlucke. :-/

Ich weiß ja nicht, ob das einen Unterschied gemacht hätte aber hätte ich bereits letzte Woche angefangen es zu nehmen, wären ja ein paar einnahmefreie Tage dazwischen gewesen und so hänge ich die zweite Packung direkt an die erste ran.

Eigentlich wollte ich nochmal mit meiner Ärztin darüber sprechen, als ich das Rezept abgeholt habe aber sie hatte wohl gerade keine Zeit und so habe ich meine Fragen der Sprechstundenhilfe gestellt, die das Vorgehen zwar abgesegnet, mein Problem jedoch glaube ich gar nicht wirklich verstanden hat. Beim Abholen des Antibiotikums in der Apotheke hat mich die Apothekerin von selbst nochmal darauf angesprochen, woraufhin ich auch ihr mein Problem geschildert habe. Sie meinte nur, wenn meine Ärztin das so entschieden hätte, dann würde es schon okay sein. Allerdings bin ich mir auch nicht ganz sicher, ob die Sache mit dem Missverständnis bezüglich des Einnahmebeginns so wirklich bei ihr angekommen ist.

In der Packungsbeilage steht leider nichts darüber, ob man das Antibiotikum auch länger nehmen darf. Beim Googlen bin ich auf eine Aussage in einem (eher unseriösen) Forum gestoßen, dass Azithromycin ein Antibiotikum sei, dass auch nach der Einnahme noch nachwirkt, weswegen die Einnahmedauer auch nur so kurz sei. In dem Fall würde ich die neue Packung natürlich nicht anbrechen und erstmal abwarten.

Vielleicht gibt es hier ja jemanden, der sich damit auskennt und etwas dazu sagen kann? Ich wäre sehr dankbar dafür! Bin nämlich grad am hin und her überlegen, ob ich das Antibiotikum morgen weiternehmen oder es lieber lassen soll, weil ich zugegeben schon ein bisschen Angst habe, mir mit einer zu langen Einnahme zu schaden. :-(

Liebe Grüße

Antworten
K+lein#er Kxoi


Edit: Es handelt übrigens um Azithromycin 500. Hatte ich vergessen zu erwähnen.

PhiMFa0n50+9


Irgendwie weiss ich grad nicht wie ein Lymphknoten eitern soll. Dann müsste es ja eine Entzündung oder ein abzess sein ":/ kommt mir gerade etwas komisch vor.

Das Antibiotikum bekomme ich immer. Nur 3 Tabletten und wirkt noch glaub 10 Tage nach. Aber frage mich halt eher was du da überhaupt hast.

KIlei8nher Kxoi


Hallo PiMa,

danke für deine Antwort. :-)

Genau das hatte mich auch gewundert und ich habe meine Ärztin letzte Woche auch danach gefragt. Sie sagte ja, Lymphknoten könnten eitern und dass das wahrscheinlich vom Rasieren kommen würde. Sie meinte wohl, dass ich mich dabei an dem bereits geschwollenen Lymphknoten verletzt hätte und so Bakterien hineingekommen seien - sicher bin ich mir aber auch nicht. ":/

Also, wenn das Antibiotikum noch 10 Tage nachwirkt, dann wäre es doch sicher ratsam erst einmal abzuwarten oder? Hast du vielleicht eine Quelle dazu? Nicht, weil ich dein Wissen in Frage stelle, sondern weil ich so was immer gern selbst nochmal nachlese. @:)

Ich frage mich jetzt aber auch, wieso meine Ärztin mich nicht auf die Nachwirkung hingewiesen hat...

P0iMa605709


Quelle habe ich da leider keine dazu. Mir hat das nein Hausarzt gesagt als ich das zum ersten mal bekam und mich gewundert habe.

Hm....hast du wirklich den lymphi verletzt oder ist da eher direkt in der Nähe was und der lymphi ist geschwollen wegen der Entzündung?

Nicht dass das eigentlich ein abzess ist aus einer haarwurzelentzündung?

Ich bin kein Arzt und kenn mich echt nicht so genau aus, aber irgendwie klingt das komisch.

P@iMae050x9


Okay....hab jetzt mal gegoogelt und die Dinger können echt vereitern. Dann würde ich dem Doc das Ding aber nochmal zeigen wenn das AB nicht Besserung gebracht hat.

KRleYinBer Kxoi


Rein theoretisch könnte es aber trotzdem auch was Anderes sein. Ich weiß ja nicht, wie leicht ein geschulter Arzt so was erkennen kann aber so richtig hat sich meine Ärztin das Ding jetzt nicht angeguckt. Wenn meine Erinnerung mich gerade nicht trübt, hat sie nicht mal getastet.

Jedenfalls habe ich das Antibiotikum jetzt doch nochmal die drei Tage genommen und mir geht es gut. Geholfen hat es wie eigentlich schon erwartet allerdings nicht. Ich habe sogar das Gefühl, dass es eher noch schlimmer geworden ist. :-(

Meine Ärztin hatte mit mir vereinbart, dass ich am Dienstag nochmal zu ihr kommen soll, wenn es bis dahin nicht besser geworden ist. Ich werde morgen früh auch direkt anrufen und einen Termin vereinbaren.

Ehrlich gesagt bekomme ich es auch so langsam ein bisschen mit der Angst zu tun. Wenn man so was Komisches hat, fängt man ja auch irgendwann mal an zu googlen und wie so oft hat die Suchmachine hier unter anderem Krebs ausgespuckt. Was mir jetzt Sorgen bereitet: Mein Lymphknoten tut nicht wirklich weh. Beim Tasten fühlt er sich je nachdem wie fest man drückt ein wenig unangenehm an aber mehr auch nicht. Das einzige, was manchmal ein bisschen schmerzhaft ist, ist, wenn beim Laufen die Unterhose über den Lymphknoten reibt, weil er eben genau im Bündchen sitzt. Und Schmerzlosigkeit soll halt eher ein schlechtes Zeichen sein. :-/

Was wiederum gegen Krebs und für eine Entzündung spricht, ist natürlich der Eiter aber ich frag mich halt auch, wieso die Antibiotika-Therapie dann nicht angeschlagen hat.

Ist einfach ein richtig blödes Gefühl, wenn man so was Komisches hat und nicht genau weiß, was es ist und was einen zu erwarten hat. :°(

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