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Aphten machen mich fertig

ltuYkex17


Hallo zusammen,

ich habe seit meiner Kindheit an Aphten gelitten. Aber eher nur 2-3 mal im Jahr.

Seit 5 Jahren dann aber heftiges Leiden - dauerhaft 3-5 Aphten an Mundschleimhaut, Zahnfleisch oder Zunge. Abheilung teilweise erst nach Monaten. Es gibt wenige Mittel, die ich nicht ausprobiert habe.

- Ätzen, Filmbildung, Tinkturen, Vitaminkuren, Antibakterielle und Antibiotische Mittel, chemische Keulen und natürliche Mittel, Tabletten, Tropfen, Tinkturen, Gurgellösungen, Salben etc.

Anfangs haben alle irgendwie geholfen, nach mehrfacher Anwendung lies die Wirksamkeit dann meist aber deutlich nach. Viele Ärzte habe ich aufgesucht und viele Untersuchungen durchgeführt, alles ohne Befund. Es gibt Lebensmittel die es verstärken, kleine Wunden wurden in wenigen Tagen zu Major-Exemplaren...

Ich habe dann in mich selbst gehorcht und versucht, nachzuvollziehen, was denn Auslöser gewesen sein könnte. Also was war passiert, dass es so extrem damit wurde?

Aufhören mit Rauchen, Ansteckende Krankheit oder Infektion? Keramische Zahnkrone? Vater-werden?

Das waren so die möglichen Auslöser. Stress und Infektionskrankheiten haben schon immer dazu beigetragen. Doch am Ende war es ein Zufall, der die Ursache an Licht brachte.

Die Zahnkrone ist heraus gefallen und über Nacht (!!) war ich beschwerdefrei! Meine Zahnärztin meinte, dass es bei keramischen Kronenmaterialien keine bekannte Unverträglichkeit gebe. Die Literatur bestätigt dies. Dennoch habe ich hier nachgehakt. Der Verdacht fiel also erstmal auf den Klebstoff/Zement. Mein Allergologe führte schließlich über ein paar Tage einen Unverträglichkeitstest durch.

Ergebnis: Unverträglichkeiten gegen Propolis (in Honig), Benzoylperoxid (in Kunst- und Klebstoffen) und Vanadiumpentoxid (unklare Verwendung). Schließlich war es die Farbe, die auf die Keramik der Krone kommt und eingebrannt wird.

Meine Empfehlung: Versucht die Ursachen zu finden. Ich habe 5 Jahre benötigt, aber es hat sich gelohnt. Es scheint sich wieder ein Normalzustand herzustellen. Jede Kleinigkeit kann hier wichtig sein.

Viele Grüße und beste Grüße an alle, die ebenfalls damit zu kämpfen haben!

Luke

j;uemuxc


Hallo Phanyca,

hallo an alle,

ich hatte mehr als 30 Jahre immer wieder sehr sehr schmerzhafte Aphten. Auslöser waren Haselnüsse, Stress, Zitrusfrüchte.

Es tritt bei jedem Menschen unterschiedlich schlimm auf, bei mir wars Schmerz Stufe 9 von 10 :-/ Es hat mich quasi komplett ausgeschaltet.

Meine Lösung seit 4 Jahren: Pyralvex, so schnell wie möglich drauf, sobald es Anzeichen von Aphten gibt, ich habe Pyralvex sogar im Büro dabei.

4 mal pro Tag draufgetupft und die Aphten kommen erst gar nicht oder nur ganz harmlos.

Ihr glaubt gar nicht, wie riesig dieser Zuwachs an Lebensqualität für mich ist :-)

Viele Grüße

Juemuc

n"otandu,mx297


Hallo!

Ich leide seit einigen Monaten am selben Problem. Anfang Februar wurde bei mir das pfeiffer'sche Drüsenfieber diagnostiziert, allerdings habe ich mich nicht sonderlich geschwächt gefühlt, witzigerweise hatte ich nicht einmal Fieber, sondern "nur" eine starke Mandelentzündung. Ab da ging es dann bei mir mit den Aphten los. Bisher hatte ich Aphten relativ selten, vielleicht ein bis zwei mal im Jahr, die waren dann aber meist schon innerhalb weniger Tage weg. Als die Symptome der Mandelentzündung weg waren, bekam ich plötzlich wieder Halsschmerzen und siehe da! Auf beiden Mandeln eine Aphte. Ich dachte zuerst, dass das von meinem geschwächten Immunsystem kam, allerdings kamen sofort an anderen Stellen im Mundraum neue Aphten nach, sobald welche abgeheilt sind und das bis jetzt.Manchmal ist es nur eine kleine oder eine große, manchmal sind es mehrere große, immer an unterschiedlichen Stellen. Momentan hab ich zwei ziemlich große und 3 kleine Aphten, alle an unterschiedlichen Stellen im Mundraum. Kamistad und co hilft leider auch nur gegen die Schmerzen und nicht bei der Heilung ":/ . Langsam bin ich echt am verzweifeln und frage mich ob das überhaupt von einem geschwächten Immunsystem kommen kann, da ich generell sehr auf meine Ernährung achte und auch Sport treibe. Beim Blutbild ist auch kein Vitaminmangel oder ähnliches vorgelegen und Krank war ich seit dem Drüsenfieber, also knapp 2 Monate, gar nicht mehr. Eine Lebensmittel Unverträglichkeit würde ich auch ausschließen, da ich Aphten in dem Ausmaß erst seit dem Pfeiffer'schen Drüsenfieber habe, sonst wären die Aphten vorher auch schon da gewesen.

Einen Termin beim Hausarzt kriege ich leider nicht so schnell, aber ich würde trotzdem gerne wissen ob jemand von euch eine Idee hat was das sein könnte oder Tipps geben kann, wie ich die Aphten schnell los werde ??? :-)

LG

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