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Soor-Ösophagitis

avgnexs


ich glaube

ich würde mir doch eine Diagnose gönnen wollen.

Deine Ärztin hat recht, die Therapiemöglichkeiten sind sehr begrenzt, aber:

1. Beri - oder anderes Gobulin bringen ja nicht bei jeder Immundefizienz was, sie sind also a) potentiell verschwendet (auch nicht billig) und b) sind sie menschliche Blutprodukte, die man sich nur zu Gemüte führen sollte, wenn ein definitiver Therapiegewinn es rechtfertigt.

2. Wären evtl. niedrigdosierte Langzeitantibiotika die bessere Variante.

3. Ist es immer nett zu wissen, was man hat (hast Du Kinder?).

4. Mit so einem Problem sollte man schon mal einen Spezialisten gesehen haben.

5. Die ersten Tests für das Problem sind nicht sooooo teuer (kann nicht mehr als eine Ampulle Immunglobulin kosten).

6. Ja, die Ig -Werte schwanken nach oben, aber wenn ein bestimmtes nicht oder in sehr geringen Menge a ist, sagt das schon was aus.

Spezialistin bin ich auch nicht, aber hier (UK) legt man darauf wert, daß man als Internistin ganz viele kleingedruckte Sachen weiß.

a~gnxes


auch gut

[[http://www.ipopi.org/]]

O:rganvza


danke, Agnes,

Deine Infos helfen mir sehr!

Ja, ich tendiere auch dazu, Klarheit zu bekommen. Bin im Moment allerdings noch etwas ratlos, an wen ich mich wenden soll... Werde mich also durchfragen. Ich wohne in einer Großstadt mit mehreren Uni-Kliniken, und da werde ich sicher irgendwo fündig. Ich habe allerdings den Eindruck, dass mit Bluttests zum Immunstatus in Deutschland viel Unfug getrieben wird (es gehört zum Standardreperoire der Anti-Aging Spezialisten und Plastischen Chirurgen, andere Ärzte scheinen sich kaum dafür zu interessieren...).

Ich finde den IG Test auch interessant und wichtig, da es genetisch eindeutige Spuren gibt (hatte ich bisher nie bedacht und völlig ignoriert)! Mein Vater leidet seit vielen Jahren an schwersten Infekten und war deshalb bereits mit Ende 40 nicht mehr arbeitsfähig. Er ist jetzt Mitte 60, ständig krank und schwach. Möglicherweise kann auch ihm geholfen werden? Meinem Sohn habe ich vermutlich die Defizienz nicht weitergegeben - zumindest gab es bisher keine Auffälligkeiten (meine Ärztin hat allerdings seine Krankenakte nochmal gescreent - und wird auch seine weitere Entwicklung genau beobachten).

OMrqganxza


Krankenversicherung hilft weiter!

ich habe gerade mit einem Arzt vom medizinischen Dienst meiner Krankenversicherung gesprochen: Er hält angesichts meiner Krankengeschichte eine Immundefizienz für möglich und hat mir weitergehende Bluttests und Untersuchungen nahegelegt. In den nächsten Tagen bekomme ich Adressen von Ärzten, an die ich mich deshalb wenden kann. Die (eventuell vollständige?) Übernahme der Kosten für diese Untersuchungen scheint möglich zu sein.

Ich habe außerdem eine Anfrage an eine Selbsthilfegruppe (dsai) geschickt.

agnes, ohne Deine Infos wäre es kaum möglich, so gezielt nachzufragen und weiterzukommen! Danke! Du hilfst mir sehr.

argnexs


die ersten Tests

kosten nicht viel.

Wir machen bei jedem neuen Patienten, der durch unser viel ärmeres System kommt, eine Plasmaelektrophorese, wenn auch aus anderen Gründen als Deinen. In puncto Ig-Defizienz kann die schon was zeigen.

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