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Fsme-Zeckenimpfung

m,ary0x07 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich wohne in dem FSME-Endemiegebiet Österreich und nun wurde mir mehrmals empfohlen mich gegen die Frühsommermeningoenzepahilitis (Zecken) impfen zu lassen. Allerdings habe ich gehört das die Impfung nicht ungefährlich ist und Nebenwirkungen auftreten können. Da mit einer Gehirnentzündung nicht zu spassen ist möchte ich mich jetzt doch impfen lassen (Impfstoff steht bereits im Kühlschrank) habe aber so meine Bedenken.

Wer von euch hatte schon diese Impfung und wie ist es euch nachher gegangen? Merkt man nachher etwas oder ist die Impfung wirklich so harmlos wie mein Hausarzt es versucht mir einzureden?

Vielen Dank für jedes Feedback

Antworten
S7ea}net7xor


Die FSME Impfung hat nicht mehr oder weniger Risiken als andere Impfungen. Es kommt auf den Menschen an, wie er den Impfstoff verträgt.

mfG

TMoxxo


FSME

Die FSME Impfung ist durchaus etwas riskanter als einige andere Impfungen. U.a. kann es zu dauerhaften neurologischen Schäden kommen. Es ist sogar nicht auszuschließen, dass durch die Impfunge eine MS getriggert werden kann (so zumindest laut Nebenwirkungsliste) In der Vergangenheit wurden von Pharmauntenehmen gelegentlich auch FSME Impfstoffe zurückgezogen, da sie sich als zu riskant erwiesen. Es ist eine Risisko Nutzen Abwägung. FSME kann natürlich auch zu dauerhaften neurologischen Schäden führen. Ich würde sagen, wenn wohnahft bzw. langfristiger Aufenthalt

im Endemiegebiet, dann Impfung, wenn nicht bzw. , dann eher nicht. Zu beachten wären auch die Lebensräume von Zecken. Ab gewissen Höhen kommen diese nich mehr vor. Gr. Toxo PS.:Ich habe meine Impfung damals gut vertragen (keine starken NW) aufs boostern habe ich allerdings verzichtet.

F:r*EeWaxYpI


Hallo !

Nach 13 Zeckenbissen im Zeltlager gings mir nicht so prickelnd... beim doc wurde ich gegen FSME geimpft und gut wars... Heute, sechs Jahre später weiß ich dass ich Borreliose hab, das kann man auch von den Zecken kriegen und dagegen kann man sich nicht impfen... Hab mich seither auch nicht mehr gegen FSME impfen lassen, ich glaub die Impfung hält eh nicht lange an...

PAin&eAJ


Wer von euch hatte schon diese Impfung und wie ist es euch nachher gegangen? Merkt man nachher etwas oder ist die Impfung wirklich so harmlos wie mein Hausarzt es versucht mir einzureden?

Sagte Dein Hausarzt, dass die Impfung harmlos ist, oder deren Auswirkungen auf den Organismus? ;-)

Ich war noch nie nach einer Impfung derart erschlagen. Aber alles kein Vergleich zu FSME, und wenn man sich einmal durchringt, dann hat man 5 Jahre Ruhe und muss anschließend nur noch auffrischen!

kväseb3rötcDhen


ich bin österreicherin, und so wie mein gesamtes umfeld auch gegen fsme geimpft. ich hab noch von niemandem persönlich gehört, der probleme mit der impfung hatte, das zum einen. zum anderen: österreichs zecken sind verseucht, jede zweite trägt das fsme virus. und zecken lauern nicht nur im unterholz, sondern überall auch im gras. über 90% der österreicherInnen sind geimpft, weils einfach scheiss gefährlich ist. also überwinde dich, und geh impfen!

S;cOhildkqxte


Ich wohne auch in einem Infektionegebiet und dachte es wäre gut, mich impfen zu lassen.

Zuerst war auch alles okay, aber nach zwei Wochen habe ich auf einmal Kopfschmerzen, Schmerzen im Nacken und beim Bewegen der Augen und Fieber bekommen. Verdacht auf Hirnhautentzündung. Dieeser hat sich nicht bestätigt, abe da andere Ursachen ausgeschlossen wurde, heißt die Diagnose: heftige Impfreaktion auf FSME-Impfung.

Auch nach einer Woche habe ich immer noch mit Schmerzen und Fieber zu kämpfen.

Früher habe ich alle Impfungen gut vertragen (und ich hatte eine Menge da "Weltreisender").

Mittlerweile würde ich es mir gut überlegen. Die 2. Spritze lasse ich mir auf jeden Fall nicht geben...

PPin_eAuJ


Wirklich noch nach zwei Wochen ???

Bei Encepur treten die Nebenwirkungen in der Regel innerhalb von 72 Stunden auf. Mit was wurdest Du denn geimpft?

SXchZildk}röte


Ich glaub´ es war FSME-IMMUN. Mein Doc hat nachgefragt und anscheinend sind auch so späte Reaktionen zwar selten aber möglich!

P@RALLxine


Gestern oder vorgestern hab ich beim Fernsehen einen Bericht darüber gesehen, aber nur kurz.

Ich habe vorher noch nie was von FSME gehört, wohne sehr nördlich und laut der Karte aus dem Film, ist es hier kein gefährdetes Gebiet...aber Angst habe ich nach dem Bericht trotzdem.

Jedenfalls hatte sich der Mann aus dem Bericht infiziert und war vom Hals abwärts gelähmt, musste künstliche beatmet und ernährt werden und das bei vollem Bewusstsein.

Wenn man also in einem echten Risikogebiet lebt, sollte man sich vielleicht überlegen, ob diese Alternative so viel besser ist als die Nebenwirkungen.

S9chi6ldkxröte


Ich habe mittlerweile mit dem Hersteller des Impfstoffes telefoniert. Solche Reaktinen, wie ich sie hatte, kommen zwar selten vor, aber ich war trotzdem kein Einzelfall.

Ich werde mich sicher nicht mehr ggen FSME impfen lassen. Ich werde mich halt nach Zecken absuchen und ggf. nachträglich (das ist möglich) mir noch eine Spritze geben lassen.

MXelJinda1023


Jede Impfung hat Nebenwirkung, und klar das Ärzte Dir zu dieser Impfung raten!

Die Schäden nach einer Zeckenimpfung können vielfältig sein, von Fieber über Lähmungen bis hin zur Multiple Sklerose.

Es gibt bis heute keine Studie, in der Komplikationen nach der FSME-Impfung mit Komplikationen von FSME-Erkrankungen bei Ungeimpften verglichen werden.

SXchil9dkrötCe


*:) Leider habe ich mir vor der Impfung nie Gedanken darüber gemacht, dass die Nebenwirkungen auch mich einmal treffen könnten...gut, ich bin noch glimpflich (ohne bleibende Schäden) davon gekommen...ich werde aber in Zukunft mir es auf jeden Fall gut überlegen, wann und ob eine Impfung wirklich notwendig ist (Zecken übertragen ja auch noch andere Krankheiten, gegen die man sich nicht impfen lassen kann). Ich habe mich dafür entschieden mich nicht mehr gegen FSME impfen zu lassen, sondern mich lieber, wenn ich draußen war mich nach Zecken abzusuchen und bei einem Biss ggf. etwas dagegen zu tun!!!

B=enrton


Panikmache der Pharmaindustrie

Die Gefahr sich bei einem Zeckenbiss mit FSME zu infinzieren sind verschwindend gering. Ein schwerwiegender Verlauf der Krankheit tritt auch nicht bei jedem Opfer auf. Die beiden Hersteller der Impfstoffe wollen vor allem Angst machen um ihr Zeug zu verkaufen. Bei der Einschätzung der Risikogebiete wird alles miteinberechnet, was irgendwie mit fSME zu tun hat. Zum Beispiel auch lediglich nachgewiesene Antikörper bei einem Waldarbeiter der in einem Landkreis arbeitet.

Für Kinder, die wirklich viel im Gras spielen und in Österreich, oder auch Bayern oder Baden-Württemberg wohnen, finde ich eine Impfung sinnvoll. Für alle anderen Menschen sind die Gefahren, von Autounfällen, Hepatitis oder einem fallenden dachziegel sicher um ein vielfaches höher.

DDeaflec2tT-xA


Ich war...

... immer schon gegen FSME geimpft und hatte keine Probleme. Meine Eltern wohnen am Linzer Stadtrand neben einen Wald, wo es narrisch viele Zecken gibt. Da ist es ratsam, sich zu schützen.

Inzwischen ist ja der empfohlene Impfintervall von 3 auf 5 Jahre angehoben worden.

Heute hat mich ein Zeck gebissen und ich bin froh, das ich nicht fürchten muß FSME zu kriegen. Reicht schon wenn ich zittern muß, ob ich mir Borreliose eingefangen habe oder nicht.

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