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Impfen lassen: Arzt oder Krankenschwester

rdeX(forOmerly u&rorexx)


Ich versteh..

nun immer noch nicht, warum eine KS keine i.m. Injektion durchführen darf - nach dem Verschreiben des Arztes und im Einverständnis mit derjenigen, die die Spritze erhält.

Ich habe meiner Frau auch eine Zeit lang die 3-Monats-Spritze zuhause gegeben, weil ich ihrer Meinung nach das einfach besser kann als die Arzthelferin oder der Arzt in ihrer Praxis. Da hat keiner gemeutert.

LG

reX

RMaHdxic_


Allerdings denke ich wird der Arzt nicht sehr erbaut sein wenn du dir bei ihm das Rp holst und dich dann selber spritzt.

Das waer ein Grund fuer mich den Arzt zu wechseln.

Ich habe meiner Frau auch eine Zeit lang die 3-Monats-Spritze zuhause gegeben, weil ich ihrer Meinung nach das einfach besser kann als die Arzthelferin oder der Arzt in ihrer Praxis.

In der Praxis muss halt alles zuegig vorangehen deswegen

kann's schon mal vorkommen das es ordentlich weh tut...

Deswegen Spritz ich mich am liebsten selbst, wenn's weh tut dann

bin ich dran schult...

Und ein guter Arzt motzt deswegen nicht rum wenn man sich selbst spritzt, man sollte vorher fragen und sich einweisen lassen....

NAodndixe


Hier noch mal eine offizelle Stellungsnahme der Ärztekammer.So wie es das REcht vorschreibt.

Injektionen, Infusionen und Blutentnahmen sind Eingriffe, die zum Verantwortungsbereich des Arztes gehören. Der Arzt kann mit der Durchführung dieser von ihm angeordneten Maßnahmen sein medizinisches Assistenzpersonal beauftragen, soweit nicht die Art des Eingriffes sein persönliches Handeln erfordert. Da Injektionen, Infusionen und Blutentnahmen nicht zu dem üblichen Aufgabenbereich des ausgebildeten Assistenzpersonals gehören, bleibt der Arzt in jedem Fall für die Anordnung und ordnungsgemäße Durchführung der Eingriffe sowie für die Auswahl und Überwachung der Mitarbeiter verantwortlich. Der Arzt darf daher die Durchführung nur Personen übertragen, die in der Punktions- und Injektionstechnik besonders ausgebildet sind und von deren Können und Erfahrungen er sich selbst überzeugt hat. Die Durchführung von Injektionen und Infusionen sowie Blutentnahmen außerhalb des ärztlichen Verantwortungsbereiches ist nur in Notfällen vertretbar, in denen ein Arzt nicht zu erreichen ist.

Selbstspritzen ist natürlich eine andere Sache.

Was ich nie verstehen werde wieso einige in unserem Beruf durch solche Tätigkeiten sich aufgewertet fühlen. Was währen den die Ärzte ohne unsere gute Krankenbeobachtung?.

So schönes Wochenende

Noddie

Rjadic]_


Selbstspritzen ist natürlich eine andere Sache.

Wenn was schief geht ist man halt selbst dran schuld....

W_ehrGfiscxh


Ähm...also von wegen der Arzt hat sich davon zu überzeugen,dass das Personal auch spritzen kann;ich habs während der Ausbildung gelernt,und während der 3 Jahre hat nicht 1 Mal ein Arzt draufgeschaut.

Und wenn eine Reaktion nach einer Impfung auftritt,dann eh nicht direkt sondern später...und dann bin ich auch nich mehr beim Arzt.

Im Prinzip isses doch wie im Krankenhaus. Der Arzt ordnet an,was gespritzt werden soll und is weg. Das Gleiche isses doch,wenn der Arzt ein Rezept ausstellt und man sich von z.B. ner befreundeten Krankenschwester spritzen läßt. Ich hab z.B. gelernt, i.m Injektionen in den Gesäßmuskel NUR im Liegen und nach genauem Abmessen weil Gefäße und dicke Nervenstränge verlaufen. Ich mußte mir 20 Mal ne i.m Injektion beim Arzt holen,und das ging JEDES Mal im Stehen und ohne Abmessen!!!!!! Da denk ich kann ich das besser...

Niodudie


Wehrfisch,

mir geht es nicht ums besser können, den da gebe ich Dir recht.Sondern mir geht es um die rechtliche Seite.Besonders im Bezug auf das Blutabnehmen.Wahrscheinlich weil ich da leider eine sehr Traurige Erfahrung mitgemacht habe.

Eine Kollegin die damals mit mir Examen gemacht hat ,hat wie ja normal Blutabgenommen.Der Patient bekam einen Krampfanfall und die Nadel war abgebrochen.Es kam zum Prozeß und Sie hat verloren . Weil Sie ärztliche Tätigkeiten macht.Sie mußte ihren Schein (Berufsbezeichnung)für 5 Jahre abgeben.

Deshalb Blutabnahme ist nicht unsere Tätigkeit.

Klar gehört i.m. und s.c. zu unseren Aufgaben aber nur wenn der anordnende Arzt sich davon überzeugt hat das Du es kannst.

Wir haben früher so eine Art Spritzenschein gemacht den der Chefarzt untschrieb.

Noddie

WGehrDfisxch


Also Blutabnehmen hab ich zwar während der Ausbildung auch gelernt,aber wir habens im KH nie gemacht.Das wär mir auch irgendwie zu kriminell.

Aber wie gesagt hat beim Spritzen nur eine Krankenschwester zugesehen und sonst niemand. Der Arzt wußte auch nie,wer gespritzt hat,er hat einfach nur angeordnet das es gemacht werden muß.

Und, Antithrombosespritzen darf sich auch jeder selbst setzen,sogar ohne irgendeine medizinische Ausbildung...

N;oddxie


Hi Wehrfisch

Stimmt s.c. darf auch jeder selbst Spritzen.

Das isses ja ,macht der Patient das selbst ist es ok. Mach es jedoch die Schwester und es passiert irgendwas ist die Schwester dran.

Ich weis absoluter blödsinn aber leider ist unsere Rechtssprechung so.

Noddie

M!e<llimxaus


Was die deligierbaren Tätigketen anbelant zu denen auch die Venenpunktion gehört, jeder darf diese Tätigkeit ablehen wenn ersich nicht sicher fühlt. Wer die Aufgabe übernimmt, zeigt das er seine Aufgane beherrscht und übernimmt somit die Durchführungsverantwortung. Sprich wen was falsch läuft muss man selber den Kopf dafür hinhalten.

Im KH ist es Gang und Gäbe das wir Schwestern s.c und i.m. spritzen, wohingegen i.m. kaum noch appliziert wird.

i.v darf nur in Anwesenheit eines Arztes gespritztw erden wenn dieser es ausdrücklich anordnet weil er gerade am Patienten arbeitet (Bsp. ein Notfall)

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